Stammapostel bietet VAG Gespräche an

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Lobo

#11 Beitrag von Lobo » 08.01.2008, 11:40

der reutlinger hat geschrieben:
Lobo hat geschrieben:
Es hat wohl mit „politischer(theologischer) Korrektheit“ zu tun. :wink:
weshalb korrekt?? er ist doch ein apostel,oder?

lg
Es darf wohl nicht sein, was nicht sein kann. :wink:

Gruß
Lobo

_
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#12 Beitrag von _ » 08.01.2008, 11:46

Matula hat geschrieben:Ich erinnere mich noch gut an den Satz von Stap. Leber, den er sinngemäss nach dem Vortrag von Ap. Drave sagte....das waren Ausführungen aus der Sicht der NAK...

In seinem Angebotsschreiben an die VAG führt er aus, dass alles von Ap. Drave Vorgetragene belegbar wäre.

Wenn dem so gewesen wäre und man das beabsichtigte, dann hätte man auch alle gesichteten Dokumente und Schriftstücke offen legen müssen, auch die von der VAG eingereichten.

Ap. Drave hat nicht zuletzt in diesem Vortrag subjektive Mutmaßungen und Unterstellungen über verschiedene Apostel der besagten Zeit 1938 - 1955 zum Ausdruck gebracht und dargelegt.
ich würde an stelle der vag-apostel dieses angebot annehmen und mir jede der 55 seiten des drave-papiers haarklein erläutern lassen. jeden satz würde ich mir belegen lassen.

und mir die angesprochenen 2000-3000 dokumente kopieren.

ach was, das geht dann doch zu weit? hmm...

Weltmensch

#13 Beitrag von Weltmensch » 08.01.2008, 13:09

Ach was,

der Informationsabend war an die Mitglieder der NAK gerichtet.

In dem Vortag ging es überhaupt nicht um Aufklärung, weder inhaltlich noch in der Intention.

Aufklärung hört sich, selbst wenn die Fakten stimmen würden, anders an, ganz anders!



Weltmensch

Matula
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#14 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 13:26

Weltmensch hat geschrieben:Ach was,

der Informationsabend war an die Mitglieder der NAK gerichtet.


...zu dem aber alle Interessierte eingeladen waren...


In dem Vortag ging es überhaupt nicht um Aufklärung, weder inhaltlich noch in der Intention.

Aufklärung hört sich, selbst wenn die Fakten stimmen würden, anders an, ganz anders!

...Vorallem, bekommt man während des Vortrages nicht einen derart trockenen Mund, dass man fortwährend mit Wasser nachfeuchten muss. :wink:



Weltmensch

Obelix

#15 Beitrag von Obelix » 08.01.2008, 13:52

Zitat:

Vielleicht gibt es auch die Vorstellung, dass die Aktenlage auch andere Schlussfolgerungen ermöglicht.

Noch mehr Reduzierung einer Aussage geht wohl kaum.


Der Brief ist in meinen Augen ein Akt der Verzweiflung, verfasst wegen des enormen Drucks von außen und innen.
Hier geht es nur noch darum zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist.

Alles in allem in hohem Maße unglaubwürdig!


Allerdings können sich nun die naiven, treuen NAK-Schafe nach dieser 'Gute Nachtgeschichte' wieder
ruhigen Gewissens in ihr sanftes Ruhekissen kuscheln.
Endlich ist alles wieder gut.

Gaby

#16 Beitrag von Gaby » 08.01.2008, 14:11

Man könnte ja einen paritätischen Fonds bilden, aus dem heraus der Auftrag vergeben und finanziert wird. Dazu müssten beide Seiten ihre Archive neutralen Historikern öffnen.
( Hei, das wäre eine Freude, was man da zu sehen bekäme... )


Zitat tergram

Bevor das geschieht, fallen Weihnachten und Ostern auf einen Tag :wink:

Bild

Liebe Grüße

Gaby

enanito

#17 Beitrag von enanito » 08.01.2008, 14:15

Lobo hat geschrieben:
der reutlinger hat geschrieben:
Lobo hat geschrieben:
Es hat wohl mit „politischer(theologischer) Korrektheit“ zu tun. :wink:
weshalb korrekt?? er ist doch ein apostel,oder?

lg
Es darf wohl nicht sein, was nicht sein kann. :wink:

Gruß
Lobo
ganz konkret wäre aus jetziger Sicht der KL Apostel Knauth nicht mal ein Bruder. Das meinte ich...

Grüße
Carsten

Obelix

#18 Beitrag von Obelix » 08.01.2008, 14:19

...sondern ein Andersgläubiger!

Alice Will

#19 Beitrag von Alice Will » 08.01.2008, 15:20

Ich glaube nicht, dass Stammapostel Leber Druck von außen bzw. innen bekommen hat.

Ein Großteil der die Gottesdienste besuchenden Geschwister interessiert sich herzlich wenig für die VAG. Die Geschwister, die die Gottesdienste nicht mehr besuchen, scheint es mehr zu interessieren.

Vg, Alice

Matula
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#20 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 15:23

tergram hat geschrieben:Er macht es ja nicht ungeschickt - wenn die andere Seite nach diesem emotionalen, brüderlichen Aufruf "nein" sagt, hat sie moralisch den schwarzen Peter.

Vielleicht hat man sich seitens VAG bisher zu sehr auf die angenommene Brüderlichkeit unter Ungleichen verlassen und ist nun schmerzhaft erwacht.

Wenn die VAG clever ist, stimmt sie dem Angebot zu und zemetiert jetzt die Regeln für die gemeinsame und neutrale, fachkundige Aufarbeitung der Vergangenheit - ich rede von schrifltich, von Vertragswerk. Man könnte ja einen paritätischen Fonds bilden, aus dem heraus der Auftrag vergeben und finanziert wird. Dazu müssten beide Seiten ihre Archive neutralen Historikern öffnen.

Dann dürfte die negative Aussenwirkung bei weitem noch grössere Wellen schlagen, wenn das gesamte, zum grossen Teil erschreckende und beschämende Schriftmaterial aus der Zeit 1938 - 1955 und darüber hinaus, von Neutralen gesichtet wird.





( Hei, das wäre eine Freude, was man da zu sehen bekäme... )

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