Stammapostel bietet VAG Gespräche an

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Obelix

Stammapostel bietet VAG Gespräche an

#1 Beitrag von Obelix » 08.01.2008, 10:04

Heute auf der offiziellen Seite der NAK zu lesen:

http://www.nak.org/de/news/nak-internat ... cle/15396/

Lobo

#2 Beitrag von Lobo » 08.01.2008, 10:16

Der Berg kreist!

tergram

#3 Beitrag von tergram » 08.01.2008, 11:07

Kreist? :shock: Um sich selbst?
Ich dächte, er kreisst und gebiert... eine Maus. :wink:

Mal abgesehen von dem Wortspiel:

Soll ich mich über erwachende Erkenntnis in Zürich freuen?
Soll ich das Gesprächsangebot als "aus tiefem Herzen kommend" ernst nehmen?
Soll ich davon ausgehen, dass dieses Angebot nur auf Druck von innen und außen zustande kam?
Soll ich vermuten, dass es in der Führungsriege der NAKI kräftig knirscht?

However: Ich gehe davon aus, dass (auch) mit dieser Züricher Springprozession die Reputation von Herrn Dr. Leber in der Innen- und Außenwirkung schweren Schaden genommen hat. Was schade ist, weil man mehr hätte daraus machen können...

Hannes

#4 Beitrag von Hannes » 08.01.2008, 11:11

Liebe tergram,

ich glaube inzwischen, dass sich Wilhem Leber und die seinen so sehr in ihre eigene Wirklichkeit zurückgezogen haben, dass sie viele Dinge, die von aussen kommen, gar nicht mehr wahrnehmen (können). Vielleicht hoffe ich das aber auch nur, um mir das alles noch irgendwie erklären zu können!

:?
Hannes

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tosamasi
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#5 Beitrag von tosamasi » 08.01.2008, 11:12

Soll ich davon ausgehen, dass dieses Angebot nur auf Druck von innen und außen zustande kam?

Ja.


Soll ich vermuten, dass es in der Führungsriege der NAKI kräftig knirscht?


Wahrscheinlich?

Ich denke, hinter dem 4.12. und allem folgenden steht der Druck der "Öffentlichkeit."
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

enanito

#6 Beitrag von enanito » 08.01.2008, 11:14

moin @all,

kann mir mal jemand erklären, warum Wilhelm Leber den VAG Apostel Knauth mit Bruder anspricht ??

Wo die offizielle Linie der NAK ist : Nur WIR sind Gotteskinder?!?

Warum wird mit sovielen verschiedenen Massstäben gemessen?!?

Das ist doch ein absoluter Eiertanz dort in Zürich...


liebe Grüße aus Hamburg
Carsten

tergram

#7 Beitrag von tergram » 08.01.2008, 11:17

Er macht es ja nicht ungeschickt - wenn die andere Seite nach diesem emotionalen, brüderlichen Aufruf "nein" sagt, hat sie moralisch den schwarzen Peter.

Vielleicht hat man sich seitens VAG bisher zu sehr auf die angenommene Brüderlichkeit unter Ungleichen verlassen und ist nun schmerzhaft erwacht.

Wenn die VAG clever ist, stimmt sie dem Angebot zu und zemetiert jetzt die Regeln für die gemeinsame und neutrale, fachkundige Aufarbeitung der Vergangenheit - ich rede von schrifltich, von Vertragswerk. Man könnte ja einen paritätischen Fonds bilden, aus dem heraus der Auftrag vergeben und finanziert wird. Dazu müssten beide Seiten ihre Archive neutralen Historikern öffnen.

( Hei, das wäre eine Freude, was man da zu sehen bekäme... )

Matula
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#8 Beitrag von Matula » 08.01.2008, 11:32

Ich erinnere mich noch gut an den Satz von Stap. Leber, den er sinngemäss nach dem Vortrag von Ap. Drave sagte....das waren Ausführungen aus der Sicht der NAK...

In seinem Angebotsschreiben an die VAG führt er aus, dass alles von Ap. Drave Vorgetragene belegbar wäre.

Wenn dem so gewesen wäre und man das beabsichtigte, dann hätte man auch alle gesichteten Dokumente und Schriftstücke offen legen müssen, auch die von der VAG eingereichten.

Ap. Drave hat nicht zuletzt in diesem Vortrag subjektive Mutmaßungen und Unterstellungen über verschiedene Apostel der besagten Zeit 1938 - 1955 zum Ausdruck gebracht und dargelegt.

Er und anschliessend Stap. Leber hat nicht einen einzigen Satz darüber ausgesagt, dass in und innerhalb der NAK während dieser Zeitepoche auch eindeutige Fehler begangen wurden und man diese bedauere und sich darüber hinaus für dadurch erlittenes Unrecht ohne Wenn und Aber entschuldigen möchte.

Damit hätte die KL der NAK wahre Grösse gezeigt und ich bin mir ziemlich sicher, dass die hohen Wellen - auf beiden Seiten - nach dem Info-Abend ausgeblieben wären.

Es ist natürlich erfreulich und begrüssenswert, wenn offensichtlich in Zürich eingesehen wird, dass man so unter Brüdern und Schwestern nicht miteinander umgehen kann und darf.

Sicherlich ist diese neuerliche Entwicklung nicht zuletzt auf die jüngste Entwicklung - Amtsniederlegungen, Kirchenaustritte, offener Brief von Gerrit Sepers ect. - zurück zu führen.
Zuletzt geändert von Matula am 08.01.2008, 11:38, insgesamt 2-mal geändert.

Lobo

#9 Beitrag von Lobo » 08.01.2008, 11:34

enanito hat geschrieben:moin @all,

kann mir mal jemand erklären, warum Wilhelm Leber den VAG Apostel Knauth mit Bruder anspricht ??

liebe Grüße aus Hamburg
Carsten
Es hat wohl mit „politischer(theologischer) Korrektheit“ zu tun. :wink:

der reutlinger

#10 Beitrag von der reutlinger » 08.01.2008, 11:36

Lobo hat geschrieben:
enanito hat geschrieben:moin @all,

kann mir mal jemand erklären, warum Wilhelm Leber den VAG Apostel Knauth mit Bruder anspricht ??

liebe Grüße aus Hamburg
Carsten
Es hat wohl mit „politischer(theologischer) Korrektheit“ zu tun. :wink:
weshalb korrekt?? er ist doch ein apostel,oder?

lg

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