NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#11 Beitrag von fridolin » 16.03.2013, 20:25

Davon ab: es handelt sich ja um kein Verbot, sondern einen Wunsch. Welche Konsequenzen ergäben sich,wenn RR dem Wunsch nicht nachkäme , denn bei einem Wunsch steht es mir ja frei, ob ich mich dafür oder dagegen entscheide....normaler Weise ja ohne weitere Folgen für mich. Sonst wäre es kein Wunsch sondern verknüft mit einer Konsequenz ist es ....das Wort möchte ich jetzt nicht laut sagen.

LG Glücksmoment
Lieber Glücksmoment Klingler lässt dem Magazin keine freie Wunschwahl. Die Botschaft an RR ist klar und unmissverständlich. Es handelt sich nicht um einen Wunsch., sondern um eine klare Ansage das eine Berichtserstattung durch religionsreport unerwünscht sei. Geht es noch deutlicher.
Zitat: relgionsreport
Der zuständige Kirchenpräsident, Bezirksapostel Wilfried Klingler, ließ ausrichten, dass eine Berichterstattung durch religionsreport.de unerwünscht sei.
Diesmal kein kostenpflichtiger Artikel, anklicken lesen und staunen wie Gotteswerk welches im ACK möchte tickt. Es wäre zu wünschen das möglichst viele Theologen den Bericht lesen.
http://www.religionsreport.de/?p=3426

verbindlich

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#12 Beitrag von verbindlich » 17.03.2013, 11:55

werter fridolin, Theologen haben kein Interesse an solchen Aufsätzen, sie werden ausschl. in der Hl. Schrift fündig.
Das Magazin RR mit journalismus in Verbindung zu bringen halte ich ganz stark für überzogen. Da Klingler weis, das der RR eine Abrechnungskampanie vertritt, tut er doch gut daran, die Predigt als das Wort Gottes nicht zerfleischen zu lassen. Davon wird RR nicht arbeitslos, sie sollten dafür mehr übers Wetter schreiben, denn da ändert sich zur Zeit ja so viel..

tergram

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#13 Beitrag von tergram » 17.03.2013, 12:35

verbindlich hat geschrieben:Abrechnungskampanie
Muss das nicht "Kompanie" heissen? 8)

fridolin
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Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#14 Beitrag von fridolin » 17.03.2013, 17:49

verbindlich hat geschrieben:
Da Klingler weis, das der RR eine Abrechnungskampanie vertritt, tut er doch gut daran, die Predigt als das Wort Gottes nicht zerfleischen zu lassen. Davon wird RR nicht arbeitslos, sie sollten dafür mehr übers Wetter schreiben, denn da ändert sich zur Zeit ja so viel...
Weshalb sollte RR über das Wetter schreiben, das kann um 20:15 im Fernsehen betrachten werden. Ein Anliegen des Magazin unter anderem ist über die neuapostolische Kirche zu berichten. Kritisch und auch manchmal lobend.

Weit verbreitete Kritik über das Internet scheint die Herren der NAKI nervös zu machen. Ihre Predigten enthielten nicht immer Gotteswort.
Die Füsse der Freudenboten bewegten sich oft ausserhalb der frohen Botschaft. Es menschelte nur so von menschlichen Vorstellungen. Wieso sollte sich das heute geändert haben. Das wissen die Herren auch und je mehr Gläubige davon erfahren und Hintergründe erklärt bekommen durch diverse Magazine fällt der Glanz von den Häuptern der Allgewaltigen. Diese Aufklärung möchten sie gerne verhindern.
Klingler hat einen Fehler begangen. Durch seine Massnahmen hat er ein Bedürfnis nach Information geweckt. Das Interesse an die Predigt von Schneider ist enorm gesteigert worden.
Die Internetmagazine werden das Bedürfnis befriedigen. Schneiders Predigt wird im Wortlaut zu lesen sein.
Die NAK hat sich keinen Gefallen getan, sondern ist im Fettnäpfchen getreten
Zuletzt geändert von fridolin am 17.03.2013, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#15 Beitrag von tergram » 17.03.2013, 18:10

Wenn durch Apostelmund das Wort Gottes verkündet wird, sollte die NAK dankbar sein, wenn dieses Wort so viele Menschen wie nur eben möglich erreicht. Wenn es Gottes Wort ist, ist kein Mensch in der Lage, es zu "zerfleischen", werter "verbindlich". Das gelingt nur bei Menschenwort.

Oder sind die Predigten von JL Schneider so grauenvoll, dass man sie der Öffentlichkeit nicht unzensiert zumuten kann?

GG001

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#16 Beitrag von GG001 » 17.03.2013, 19:16

RR: Eine direkte Erwiderung, in der auf die Bedeutung der Pressefreiheit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung sowie den Status der NAK als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ hingewiesen wurde, blieb unbeantwortet. (..) Die NAK strebt angeblich eine Öffnung an und will die Sektenecke verlassen. Dann allerdings sollte sie sich beim Umgang mit Medien auch an den großen christlichen Kirchen orientieren und insbesondere die freiheitlich-demokratische Grundordnung verinnerlichen.

centaurea: Unabhängig davon muß dieser Vorfall von der ACK hinterfragt werden.
Das darf nicht folgenlos bleiben.

Gluecksmoment: Deinen Gesichtspunkt mit der Hinterfragung seitens ACK finde ich ganz wichtig .

tergram: Ist dafür gesorgt, dass die ACK von der Sache erfährt? Falls noch nicht geschehen:
http://www.oekumene-ack.de/Kontakt.151.0.html

fridolin: Es wäre zu wünschen das möglichst viele Theologen den Bericht lesen.

verbindlich: werter fridolin, Theologen haben kein Interesse an solchen Aufsätzen, sie werden ausschl. in der Hl. Schrift fündig.
Verehrte Kompanie-Leitende und Mann- sowie Frauschaften,

Auch wenn ich mich bisher nicht im selben Lager wie "verbindlich" sah, mit seinem ersten Halbsatz hat er wohl recht. Ebenso sehe ich das uebrigens auch mit den Damen und Herren in der ACK. Die werden sich denken, falls ihnen jemand von dieser unerhoerten Verletzung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung berichtet: "Herr Lehrer, ich weiss was! Im Keller brennt Licht!" Sehr gut waere es zum Beispiel, wenn diese Damen und Herren die Zeit haetten und sie sich nehmen wuerden, den Katechismus der NAK sehr genau zu lesen und zu hinterfragen.

RR faehrt starkes Geschuetz auf, und der Pulverdampf im Kampf fuer die freiheitlich-demokratische Grundordnung nimmt anscheinend voruebergehend die Sicht. Es ist zu erwarten, dass sich der Dampf schon demnaechst verzogen haben wird und die Kompanie dann auch wieder klarer sieht.

Herr Klingler haette moeglicherweise etwas geschickter agieren koennen. Ich weiss allerdings nicht, was ihn zu seiner Ablehnung veranlasst hat.

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Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#17 Beitrag von Comment » 17.03.2013, 19:58

RR faehrt starkes Geschuetz auf
Das sehe ich nicht so, werter GG001.

Das Magazin hat zum Inhalt Berichterstattung auch über Angelegenheiten der NAK; dementsprechend ist es selbstverständlich, dass die entsprechend involvierten Macher des Magazins für Zugang zu den Dingen eintreten, über die sie berichten wollen. Nachdrückliches Vorgehen gegen antijournalistische Maßnahmen einer Kirche, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine Berichterstattung mit aller Macht verhindern will, ist legitim. RR protestiert mit Mitteln des Wortes, dabei wünschenswert deutlich und angemessen im Ton, wie ich finde. Es gibt m.E. keine überzogenen Handlungen.

Die Haltung der NAK-Norddeutschland in der Frage der Berichterstattung ist indes fragwürdig. Muß eine Kirche ihre GD-Abläufe und Predigten vor Journalisten schützen, die in einem rechtsstaatlichen Umfeld ihrer Arbeit nachgehen? Darauf ein deutliches 'Nein'. Doch fragt sich auch: wovor haben die Kirchen-Verantwortlichen eigentlich Angst? Sind sie nicht die Produzenten dessen, worüber die Journalisten berichten wollen?

Festzuhalten ist nach meiner Meinung, lieber GG001, nicht das Magazin, sondern die NAK-Norddeutschland 'fährt Geschütze auf'! Und zwar total überzogen!

LG
Com.

tergram

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#18 Beitrag von tergram » 17.03.2013, 22:15

Es ist schädlich wenn der, der auf Mißstände hinweist, einen schlechteren Ruf hat, als der, der sie verursacht.

Das Magazin "rr" hat sich korrekt verhalten und höflich angefragt. Die Empörung nach der Absage finde ich verständlich.

fridolin
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Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#19 Beitrag von fridolin » 18.03.2013, 23:25


GG001

Re: NAK Mitteldeutschland: Umgang mit der Presse

#20 Beitrag von GG001 » 19.03.2013, 10:17

Was ist die Aufgabe eines Schuelers / Juengers? Jean-Luc Schneider soll laut readers edition dazu meinen:
readers-edition hat geschrieben:Und eben deswegen erwartet „der Herr“ von „seinen Jüngern“ Gehorsam diesem Wort gegenüber: „Er erwartet Gehorsam, das ist für ihn wichtig. Ein Jünger muss gehorsam sein. (..) Aber der Herr Jesus erwartet von einem Jünger, dass er nie kommt mit einer Ausrede und dem Herrn klarmachen will, ja aber weißt du, jetzt in dieser Situation, in diesem Fall kann ich das nicht machen, das geht jetzt nicht. Da brauch ich jetzt eine Entschuldigung, aber es geht nicht. Ein Jünger ist immer gehorsam, der bleibt am Wort Gottes, was auch kommen mag. Das ist für ihn selbstverständlich- (..) Es gibt für ihn keinen Kompromiss. Gehorsam, Glaubensgehorsam ist dem Herrn Gehorsam. Das ist der wahrhaftige Jünger. Wenn ihr an meinem Wort bleibt, kein Kompromiss, wir bleiben dabei auch wenn es schwer ist, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist – wir bleiben gehorsam.“
Rueckblende ins Jahr 1987 zu dem verstorbenen Bezirksapostel Michael Kraus (CDN / USA):
Bezirksapostel Michael Kraus hat geschrieben: A New Apostolic member, a so-called scholar for the royal highness that waits for him, has only one thing to fulfill and that is: TO DO WHAT HE IS TOLD. HE HAS ABSOLUTELY NOTHING TO SAY.
Quelle: Nacboard (zum Kennenlernen von empfohlen)

Hat sich seit dem Jahr 1987 daran etwas geaendert?

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