Konkrete materielle Hilfe

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#51 Beitrag von shalom » 28.08.2013, 15:13

_ hat geschrieben:
Comment hat geschrieben:NAK-Bezirksevangelist Leske:
"Beim Opfer geht es um deine Beziehung zum lieben Gott. Das ist Dank gegenüber dem Höchsten. Was du bei NAK-karitativ tust, ist dein Engagement gegenüber dem Nächsten."
(Fundstelle: s. vorstehend bei shalom)


Ist das denn richtig?

Ich setze dem das Jesu-Wort aus Matth. 25,40 entgegen: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr * M I R * getan. :wink:
Du vergleichst da ja Äpfel mit Äpfeln, was sicherlich daran liegt, dass sich Leske (bewusst?) unklar ausgedrückt hat. Deutlicher wird er ja bereits zwei Sätze weiter, wenn er sagt: "Die Gelder von NAK-karitativ sind nicht für die Kirchen, sondern für die Menschen."
Werte Opfer-Spenden-Segen-Vexierspieler, liebe Selbstbildvexierspiegelbilder und all ihr Perplexen 8),

na-türlich überweist Brinkmann aus dem Opfer Spenden an NaKi (siehe Glaubensgeschäftsbericht 2012). Natürlich gibt es Berichte, wo z. B. Schwiegersohnapostel Ehrich aus dem Opfer öffentlichkeitswirksam Spenden mit namhaften Beträgen der Kirche überreicht hat…. Und dann gibt es noch Fälle, wo durch Fehlspekulationen Opfer in den Glaubenssand gesetzt wurden (Brinkmanns Pleite).

Im Gegensatz zu Bezirksapostolizist Krause scheinen für seinen Kollegen Hebeisen Überschwemmungen kein Fall für Spenden zu sein. Der Chef der NaK-SOA, Bezirksapostel Hebeisen versichert dem Stammapostel in einem Lagebericht - „80 Prozent Überflutung(Heftige Regenfälle setzen philippinische Hauptstadt Manila unter Wasser) -, "dass die Hilfsorganisation NACSEARelief der Neuapostolischen Kirche Südostasien die Situation beobachtet und nach wie vor in Bereitschaft stehe. Etwas nördlich von Manila seien 12 Familien in Not geortet worden und sogleich ein Versorgungsteam ausgerückt. Dort sind auch einige Kirchengebäude in Mitleidenschaft gezogen worden“ Der südamerikanische NaK-Chef Passuini weiß stattdessen vom („Fleischverkauf in La Caballada) zu berichten. Biblische Berichte von Fleischtöpfen sind berüchtigt.

Und wenn man glaubt, dass „Kirche im Vollsinn“ nur dort existieren würde, wo Fleisch gewordene Apostelämter (Menschen) wirksam wären, dann lieber „_“ ist das Durcheinander perfekt: "Die Gelder von NAK-karitativ sind nicht für die Kirchen, sondern für die Menschen." Hebeisen hilft aber nicht den Menschen, sondern sorgt sich um 12 Familien in Not incl. einigen Kirchengebäuden, von denen man noch nicht einmal weiß, wem sie gehören. Nakintern ist Kirchen nur ein Synonym für Menschen (Apostel).

Und wie man in den Nakinternen Medien wieder bemerkt, geht es im na-amtlichen Erntedankopferkult auf den Höhepunkt zu, wo die Schnitter bei der Arbeit zu sein haben. Letztendlich ist es den Nutznießern egal, ob auf ihren Konten Spenden oder Opfer eingehen. Hauptsache der Weg vom Missionar zum Pensionär endet nicht wie in der Urkirche.

s.

chorus
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#52 Beitrag von chorus » 28.08.2013, 15:19

Kopf und Schluß des Brinkmännischen Schreibens habe ich oben zitiert. Comment zitierte die vorletzte Passage der von Brinkmann entdeckten und von Jesus gegebenen "Richtlinien für Amtsträger". Die letzte dieser "Richtlinien" stellt sich nach Brinkmann so dar...

" „Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.“ (vgl. Matthäus 10,9.10)
Jesus ruft in den Richtlinien dieser beiden Verse zur Bescheidenheit auf. Diese gehört auch zum Evangelium. Es gilt, sich nicht allzu sehr auf irdischen Wohlstand und die Vermehrung irdischen Guts zu konzentrieren, sondern vor allem nach himmlischen Gütern zu streben."

Ganz offenbar scheint Brinkmann selbst nicht zu der von Jesus mit seinen "Richtlinien für Amtsträger" gemeinten Zielgruppe, "die damals nur aus den Aposteln bestand", zu gehören. Apostel von heute konzentrieren sich ja denn dann doch schon ganz erheblich auf die Vermehrung irdischen Guts und nehmen ihre Tätigkeit sogarnicht ehrenamtlich war.

Sollte Brinkmann hier erklärt haben, daß Apostel gar keine Apostel sind...? Und deswegen auch nicht unter die "Richtlinien für Amtsträger" des Christus fallen...?
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

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Re: Konkrete materielle Hilfe

#53 Beitrag von Comment » 28.08.2013, 15:25

Du vergleichst da ja Äpfel mit Äpfeln, was sicherlich daran liegt, dass sich Leske (bewusst?) unklar ausgedrückt hat. Deutlicher wird er ja bereits zwei Sätze weiter, wenn er sagt: "Die Gelder von NAK-karitativ sind nicht für die Kirchen, sondern für die Menschen."
Werte(r) Dame (Herr),

ich vergleiche überhaupt nichts. Mir geht es nur darum darzutun, dass eine karitative Hilfe, also eine Hilfe an (hilfsbedürftige) Menschen für den Helfer den Eintritt in eine göttliche Beziehung darsellt, weil - nach dem zitierten Bibelwort - diese Hilfe den Vollzug von 'hast du MIR getan' bedeutet. Will sagen: Der Eintritt des Menschen in eine Beziehung zu Gott folgt nicht, zumindest nicht allein, aus dem sog. Opfer, wie es Herr Leske sagte, sondern auch - m.E. sogar ganz wesentlich - aus der Hilfe am Nächsten.

Com.

shalom
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#54 Beitrag von shalom » 22.11.2013, 21:30

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/131030stapkaritativ.html][ = > MYBISCHOFF + + + Kurz gemeldet + + +][/urlex] hat geschrieben:
Schirmherr von NAK-karitativ: Wilhelm Leber (30. Oktober 2013)

Dortmund. Auch die Neuapostolische Kirche International freut sich, dass Stammapostel i. R. Wilhelm Leber als Schirmherr der kirchlichen Hilfsorganisation NAK-karitativ gewonnen werden konnte… .

…Das Hilfswerk hofft, dass dem im Ruhestand befindlichen Stammapostel für das karitative Engagement nun mehr Freiräume zur Verfügung stehen, als dies während seiner Amtszeit möglich gewesen ist… .

Werte Schirmherrschaften, liebe Beschirmte und all ihr Abgeschirmten 8),

gerade erst hat Bezirksapostolizist Krauses NaK-Hamburg berichten lassen (10.10.2013), dass Stp. i.R. Dr. Leber im Ruhestand angekommen wäre (“Ich bin im Ruhestand angekommen“). Renz packt sein Interview auf Augenhöhe in zwei Häppchen. Es soll ja niemand überfordert werden. Renz fragt: „Und Ihre Ruhestands-Aktivitäten und -Planungen außerhalb des Gemeindelebens?“ und Wilhelm antwortet: „Ich betätige mich gern musikalisch, nutze das Klavier und die kleine Orgel, die wir zuhause haben. In den letzten Jahren habe ich es bedauert, dafür keine Zeit zu haben. Und das will ich nun pflegen, Anschluss finden an die Fähigkeiten von früher, aber nur für mich ganz privat…“. von gf24 war der Rollenspielereiwechsel durch folgenden thread begleitet worden („vom Missionar zum Pensionär“).

Und dann schreibt MYBISCHOFF am 30.10.2013 (kaum 20 Tage später) etwas karikativ, dass sich der angeblich im Ruhestand angekommene sogleich von NaK-Karitativ als Schirmherr hätte anwerben lassen. Wie gesponnen so zerronnen :wink: .

Chor bitte nach Melodei von ACM 85


      • 85 Vater und Profanierer

        Vater und Profanierer,
        Unsre Wacht und Mehr
        Auf die Schar der Kneter
        Schau im Laden her,
        Alle Schergen lallen
        Dir entgegen heiß,
        Lass dir wohl gefallen
        Ihren Zank und Fleiß.

        Leber schirm und hüte
        Zürichs Selbstbedienungstraum,
        Eurer Huld und Blüte
        Apostel allein vertraun
        Mögen Profaneien freuen
        Ihr gebt sie nimmer her
        Hilfts Reserven zu erhöhen
        Wie nach alter Mär
Gestandene Schirmherrschaften Gottes sehen neuerdings z.B. (so) oder (so) aus.

In Neuapostolisch-Afrika hingegen sehen Schirmherrschaften anders aus. Sie müssen mitunter mehr als 5 Jahre für ihr Lokal auf ein Wellblechdach von der Kirchenleitung warten. Die unbedachte Zeit wird im Gottesdienst halt mit Schirmen gegen Sonne oder Regen überbrückt. Doch im Kern-Europa ticken nakolische Gebietskirchenpräsidenten anders. Noch unter Leber wurden Pensionsverpflichtungen an weltliche Versicherungen ausgelagert – NaK-NRW veranstaltet gerade ein (Versicherungsevent) – und Bezirzapostels investieren kräftig in Seniorenresidenzen, Kaffees, Parkhäuser, Eigentums- und Mietwohnungen, Ateliers, Gewerberäume oder Tiefgaragen.

Was für ein gigantischer Rettungsschirm für Kornbauern incl. deren angehäuften Reserven. Wer unter dem Schirm der höchsten Schirmherrschaften sitzet und im Schatten der Reserven bleibet der kann sich der Zuversicht seiner Burgherren wahrlich freuen :wink: .

Vielleicht erinnert sich jemand noch an den Bericht der NaK-NRW vom 21.11.2008. Leber und sein Haus- und Hofberichterstatter Renz offensichtlich nicht. Doch sehen sie selbst: („Kirche will humanitäre Hilfe bündeln“).

Die „Erste Internaktionale Konferenz zu humanitären Fragen“ hatte vom 20. - 21. November 2008 unter Beteiligung aller selbstständigen internaktional tätigen Missionswerke stattgefunden. Anwesend waren NAK-Karitativ, das Missionswerk, die Henwood Foundation (Sambia), das World Relief Fund (USA), der Association E.N.A.F. (Frankreich) sowie der Stichting Corantijn (Niederlande). Des Weiteren nahmen sämtliche nakolischen Gebietskirchen teil, die für Barmherzigkeit noch nichts aufzuweisen hatten (u.v.a. Brasilien, Argentinien, Südafrika, Cape, Johannesburg, Indonesien und Kanada.

Als möglichen Namen für globale Barmherzigkeit hatten sich die Teilnehmer bereits 2008 (!) auf „NAC-Charity“ geeinigt und die Gründung wurde bereits 2010 für möglich gehalten.

Den Gedanken einer überregionalen Dachorganisation unterstützen wir deshalb sehr“, so der Vertreter des Missionswerks der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland“ Ein typischer Ehrich :mrgreen: . Download: (Abschlussdokument zur ersten Internaktionalen Konferenz zu humanitären Fragen)

GG001 hatte 2012 einen Bericht über die (NAC Canada Steuererklaerung) in gf24 eingestellt. Gegenüber 2008 haben mittlerweile auch die wenigen Männeken der NaK-Kanada ihr ganz persönliches Hilfswerk (die „NAC FOREIGN EXTENSION INC.“). Die neuapostolischen Hilfswerker verdienen lt. Steuererklärung ähnlich viel – und das ist nicht gerade wenig - wie die Mietlinge ihrer Gebietskirche. Gerade hat die NaC-Kanada von ihrem Schnedier die totale neuapostolische Vorherrschaft über Indien zugeschanzt bekommen. Indien den Indios. Wohlsein. Ich halte es nakintern für nicht gerade unwahrscheinlich, dass typisch gebietspräsidiale Süppchenköcheleien der "Letztentscheider" die neuapostolische Charity-Luftblase" haben platzen lassen.

Und Leber mimt gute karikative Mine zur ausufernden Kornbauerei. Der Schirmherr ist nach dem langen Stillstand im Ruhestand angekommen :mrgreen: .

Nakintern fristen die Gehülfinnen noch weitestgehend ein Dasein ohne Schirmherrinnen zu sein. Neuapostolische Schirmherrschaft ist halt noch eher Männerdomäne.

Und GG001 berichtet: (NAK Nord gebeten, Raeumlichkeiten zur Verfuegung zu stellen). Vermutlich hat des Bezirksapostolizisten Krause sein Steinbrenner diese Anfrage für den Schirmherren in der Gebietskirche NaK-HH geschickt eingefädelt, um das mehr als bescheidene Image des chaotischen bezirksapostolischen Hilfswerkhaufens nakintern wenigsten karikativ etwas aufpolieren zu können.

Das karikative Engagement der Spitzenapostel ist nicht von schlechten Glaubenseltern :wink: .

s.

shalom
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#55 Beitrag von shalom » 23.11.2013, 08:45

…während in Hamburg händeringend eine Herberge gesucht wird, klotzt die Gebietskirche NaK-Bremen des Bezirksapostolizisten Krause mit einem Neubau so richtig ran. Die Verantwortlichkeiten für die Gebietskirche NaK-Bremen sind geklärt (neue Zuständigkeiten).

Einen ersten Eindruck vermittelt (Bremen-Mitte) sowie das (neue Kirchenmodell).

Gehobens Wohlfühlsein in so einer tollen Herberge auf Wunsch der karikativen bezirksneuapostolischen Schirmherrschaften par excellence.

s.

abendstern_
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#56 Beitrag von abendstern_ » 23.11.2013, 10:31

Quadratisch, praktisch, gut - wessen Geschmack ist das eigentlich, dieser aktuelle Baustil der neu errichteten NAK-Kirchen? Ich kann dem irgendwie gar nichts abgewinnen. Da waren die Ferighauskirchen der 80er und 90er Jahre ja noch schöner.

lucy

Re: Konkrete materielle Hilfe

#57 Beitrag von lucy » 23.11.2013, 11:04

abendstern_ hat geschrieben:Quadratisch, praktisch, gut - wessen Geschmack ist das eigentlich, dieser aktuelle Baustil der neu errichteten NAK-Kirchen? Ich kann dem irgendwie gar nichts abgewinnen. Da waren die Ferighauskirchen der 80er und 90er Jahre ja noch schöner.
Auch hier ist es wie im "richtigen Leben". Auf die inneren Werte kommt es an :mrgreen: .


P.S.: Hier eine ( quadratisch, praktisch, gut- ) Systemkir(s)che fuer ENA-Systemagenten und deren Gehuelfinnen im nak/ENA-France-System:
http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... louse.html#
Ziel des Baukonzepts für Kirchengebäude in der Gebietskirche Frankreich ist es, die Gemeinden mit der Infrastruktur zu versorgen, die für die Aktivitäten einer lebendigen Gemeinde erforderlich ist: Gottesdienste, Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren, Chor- und Orchesterveranstaltungen, Zusammenkünfte und Gemeindetreffen. Und das möglichst kostengünstig. Deshalb wurde ein Prototyp entwickelt, der überall einsetzbar ist, ob in der Stadt oder auf dem Land, und an die jeweilige Gemeindegröße angepasst werden kann. Der Gesamteindruck wird dabei jedoch nicht verändert, damit ein Wiedererkennungswert gewährleistet ist (siehe auch UF 01/2007).
( Fettung durch lucy! )

Edda
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#58 Beitrag von Edda » 01.06.2015, 09:07

Hallo,

beim 'Surfen' im Netzt fand ich folgende - von nac tv aufgezeichnete - Charity Veranstaltung: Golf Day in Südafrika 2013.

https://www.youtube.com/watch?v=-UZCp-6piU0

Verwundert, staunend verfolgte ich den Beitrag ( my english is not very good - is'nt it ? ) hörte zwischendurch den Namen Mutter Theresa, die Geburtstag hätte :roll: . Nun - wie auch immer. Man hört zwischendurch andere Dialekte, aber die Landschaftsbilder ... ein wirklich gelungenes Event.

In capetown scheinen sie auf jeden Fall den 'richtigen Riecher' zu haben. Da rede einer noch von 'elitären Kreisen' im Himmel...

Edda

shalom
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#59 Beitrag von shalom » 11.09.2015, 20:26

[urlex=http://www.nak.org/de/nak-weltweit/countries-from-a-z/glossar/all/syria/][ :arrow: nak.org / Bezirksapostelreichsweltkarte ][/urlex] hat geschrieben:
Countries from A-Z (abgerufen am 02.09.2015)
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Syria
Please contact
• Website of the supporting District Church Hessen/Rhineland-Palatinate/Saarland (Middle West Germany)

Werte DiskursteilnehmerInnen 8),

angesichts der Flüchtlingsberichte kommt Bap. Storck dem Bezirksapostel von Syrien ganz schön zuvor, zumal dem Bezirksapostel von Syrien auch noch die Gebietskirchen Türkei, Griechenland, Frankreich und HRS gehören. Für zig, zu Miet- / Eigentumswohnungen umgemodelten Kirchen (allerhöchst profaniert und gmbhisiert) werden ganz naktuell Mieter / Käufer jedoch keine Flüchtlinge gesucht. Von bezirksapostolischem Engagement in den Vertreibungsländern kein Bericht. Noch nicht einmal ein karikative Missionsreise mit dem Stammapostel in die Glaubensriesengebiete.

Übrigens: Stp. Wilhlem I. dürfte immer noch gottesherrschaftlich residierender Schirmherr von NaK-Karikativ sein.

s.

Boris
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Re: Konkrete materielle Hilfe

#60 Beitrag von Boris » 13.09.2015, 10:26

Aufgefordert wurden die Gemeindemitglieder, ihrer christlichen Verpflichtung nachzukommen. Tatsächlich sind einige Kirchenmitglieder in Nächstenliebe tätig geworden. Jegliches Engagement diesbezüglich finde ich gut und möchte es gar nicht hinterfragen. Wer darüber redet, sollte selbst auch tätig sein.

Typisch ist wieder das Verhalten der Kirchenleitung. Was sie von ihren Mitgliedern fordern, bringen sie selbst nicht zustande. Ich denke, wir hätten schon davon gehört, wenn die Kirchengebäude voll mit Flüchtlingen wären. Ob ungenutzte Gebäude oder nicht. Wenn es an die Besitztümer der Kirchen geht, ist jegliche christliche Nächstenliebe nur das Papier wert, auf dem sie steht.

Bemerkenswert: Wieder sind es die bösen "Weltmenschen", die zeigen, wie man christlich handelt. Aber bitte, die Kosten werden ja schließlich von der Allgemeinheit getragen (Steuerzahler). Warum soll man da aus lauter christlicher Nächstenliebe seine Besitztümer vergeuden! Seinen Gewinn schmälern. Man muss ja schon die Dummheit der AP ausbügeln, die ein paar Milliönchen verdasselt haben.

Aus meiner Sicht ist Gott nicht bei oder in diesen Aposteln zu finden. Wie soll ein Außenstehender einen wahren Christen erkennen, wenn aus Sicht der Allgemeinheit eine Kirche nur wieder Reichtum anhäuft, aber ihrer selbst proklamierten Verpflichtung nicht nachkommt?

Bemerkenswert finde ich allerdings auch, dass unsere Gesellschaft (wir) die eigenen Außenstehenden (Obdachlosen etc.) nicht wahrnimmt. Immer suchen wir nach Ausreden warum wir unser Engagement für diese Menschen verweigern. Meist behaupten wir, sie hätten selbst Schuld.
Der Ansturm solcher Massen von Hilfsbedürftigen versetzt unsere Gesellschaft natürlich in einen Zugzwang. Die Welt schaut quasi zu.

Hier noch ein Beitrag vom Politiker Gregor Gysi. Ob man ihn mag oder nicht, er zwingt die Regierenden zu einer ehrlichen Sichtweise für die Dauer einiger Minuten.

http://www.shortnews.de/id/1171001/greg ... ine-fragen

Diesen Bundestag möchte ich zu einem Stückchen mit den Kirchenleitungen vergleichen:
Wahrheit nur soweit, wie sie ihren Machtpositionen nicht schädlich ist.

Einen schönen Sonntag

wünscht Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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