BaV II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: BaV II

#81 Beitrag von shalom » 19.12.2014, 20:36

[urlex=http://www.nak.ch/news/reisenotizen/?start=4595-1418252400&berID=4594][ :arrow: NaK-CH ][/urlex] hat geschrieben:
Woche 48/2014 (02.12.2014 Zürich/Schweiz)

Bezirksapostelversammlung Europa in Zürich.

… Ab Mitte Woche stand die zweite Bezirksapostelversammlung Europa auf dem Programm. Themen dieser Zusammenkunft waren u.a. die Unterstützung der Gebietskirchen für den Bau von Kirchen in den neuen Bundesländern und die Unterstützung von Missionsländern. Es ist mir einmal mehr bewusst geworden, wie wichtig die Solidarität der Reichen mit den Armen ist. Mit meinem und deinem Opfer kann viel Segen bewirkt werden. Wir haben grosse Gebietskirchen mit sehr armen Geschwistern. Bleiben wir treue Opferer!...

Werte versammelte BaVianer, liebe versammelte BaVeuropäer und all ihr unversammelten Nakoliken 8),

da findet nach der vollkirchmundig proklamierten (Versöhnung) eine BaV-€pa statt und für Fehlbaum ist das zu berichtende Thema Kirchenbau in den neuen Bundesländern (damit meint der Schweizer keine neuen Kantone und auch nicht die innereuropäischen Satellitengebietskirchen deutscher Naktion) sowie Transferleistungen in Missionsländer (wobei Bezirzapostel „globaal“ missionieren und noch nicht einmal mit ihrem Entschlafenenkult die Totenruhe respektieren).

Im Windschatten des neuen Papstes schreibt Fehlbaum von Solidarität, derweil die Glaubensgeschäftsberichte nahe legen, dass Selbstbildbedienung der wahre Selbstzweck ist: „Der weitaus größte Teil der Einnahmen fließt in den Bau und Unterhalt der Kirchengebäude, kommt also unmittelbar wieder den einzelnen Gemeinden zugute(Glaubensgeschäftsjahr 2013 Bezirksapostolizist Krause 2013). Nakzistische Selbstsolidarität.

Gott ist zwar der Adressat der neuapostolischen Opfergelder, doch die Ausgaben bestimmmen seine jeweiligen Bezirsksapostel. Es geht also zum weitaus größten Teil um Selbstsolidarität. Und seit den Anstrengungen der BaV-€pa endlich ackeptiert zu werden, präsentieren Apostel bei Bedarf schon mal „karikative“ Feigenblätter zum Ablenken von all den neu gebauten Kornbauernscheunen (Reservenwachstum).

Reiche Solidarität mit sehr reichen Gebietskirchen und deren S(t)atthalter (Gebietskirchenpräsidenten) - dafür Schlussstrich unter die lugrativ eingesackte Versöhnung.

Und da betritt nun der subalterne Apostel Opdenlatz die glaubenskommerzialisierte Bühne – der vom Kaufhauskrabbeltisch -, um per se na-amtliche Gotteskindschaft acktabel weichzuspülen. Das mündet demnächst dann in ein Update des nakechetischen Amtsverständnisses Gottes und dann kann – unter den gleichen Vorzeichen wie seit 1832 – für die Apostel alles wieder gut bleiben… .

s.

Boris
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Re: BaV II

#82 Beitrag von Boris » 20.12.2014, 11:51

Hallo "Schneider",
die Idee mit dem GD-Besuch in Jeans finde ich grundsätzlich gut.

Ich halte es schon für möglich, dass W. K. es schon getan hat. Schließlich gibt es Führungspersonen, die ihre Arbeit selbst kontrollieren.

Zudem kann ich als Mitglied der NAK Mitteldeutschland bestätigen, dass W. K. (ganz im Gegensatz zu seinem Amtsvorgänger Siegfried Karnick) sich nicht wie ein weltlicher Fürst "bedienern" lässt. Das hebt ihn, aus meiner Sicht, im positiven Sinn von manchen Amtskollegen hervor.

Ich denke, dass es letztendlich aber bei einem Kirchenpräsidenten nicht nur darum geht. Bezug nehmend auf GD-Besuche in Jeans:

Was hat er erlebt. Wie hat er es wahrgenommen. Welche Schlüsse zieht er daraus, bzw.: Welche Schlüsse will er ziehen. Welche seiner Gedanken teilt er uns mit.

Eines ist klar: Wir Menschen funktionieren so (ob wir es für wahr halten wollen oder nicht); sobald wir unser Geld mit einer Arbeit verdienen, drücken wir so manches Auge zu wenn es darum geht ob unser Arbeitgeber seriös gegenüber seinen Kunden handelt oder nicht. Und wer will schon moralische Verfehlungen nachweisen und Verantwortung einfordern.
Je höher das Amt und der Verdienst ist, desto mehr habe ich im Leben zu verlieren. Je mehr ich zu verlieren habe, desto mehr werde ich tun, um es behalten zu können.

Bin ich als einer der höchsten Amtsträger der "einzig richtigen Kirche Christi" tatsächlich in der Lage, das Evangelium und die Liebe Gottes über alles andere im Leben zu stellen? So wie ich es von den Geschwistern erbitte?

Wenn, warum fällt es mir schwer die kirchen- und finanzpolitischen Geschäfte (inklusive mancher Verdienste der hohen AT) den Geschwistern als konform mit den Predigten zu erklären.

Als es noch kein Internet gab fiel es sicherlich leichter.
Seriöse Geschäftsleute können einem kritischen Kunden jederzeit Auskunft über ihre Leistungen geben.
Warum fällt das in der NAK so schwer?
Warum ist der Begriff Kritik in der NAK generell negativ besetzt? Kritik zeigt doch schließlich, anders betrachtet, Interesse und bietet somit Anlass zu Aufklärung.

Möchte der Mann in Jeans tatsächlich nur der Gesandte Gottes sein?

Ich wünsche ihm dazu viel Kraft und Gelingen.

Jesu Jünger hatten keine finanziellen Vorteile durch ihre Mission. Jesus selbst noch weniger. Das machte sie glaubwürdig.

Denkt Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

shalom
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Re: BaV II

#83 Beitrag von shalom » 13.03.2015, 06:17

[urlex=http://www.nak-sued.de/index.php?id=48604][ :arrow: NaK-Süddeutschland / Kolonie Mazedonien ][/urlex] hat geschrieben: Stammapostel-Besuch in Skopje (11.3.2015)

Für die Predigt verwendete der Stammapostel ein Bibelwort aus dem Alten Testament, aus Psalm 66,10: „Denn, Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird.“ Der Gedanke, dass Gott auch in Prüfungen diejenigen segnet, die sich vom Heiligen Geist leiten lassen, zog sich durch die Predigt.

Zu dem Gottesdienst waren außerdem die Kirchenmitglieder aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien eingeladen. Dabei waren zudem – als Gast aus einer anderen Gebietskirche – Apostel Rolf Wosnitzka aus Thüringen und Apostel Anatolij Budnyk aus der Ukraine, den Bezirksapostel Ehrich als „Länderverantwortlichen“ außer für die Ukraine auch für Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Serbien beauftragt hat. Aus der Ukraine waren die Bezirksämter – Geistliche, die für einen Kirchenbezirk beauftragt sind – eingeladen. Für sie bedeutete es eine besondere geistliche Stärkung, mit dem Stammapostel und dem Bezirksapostel Gemeinschaft zu haben, zumal sie aufgrund der derzeitigen politischen Situation in der Ukraine nicht besucht werden können.

Dieser Besuch des höchsten Geistlichen der Neuapostolischen Kirche war der dritte, den ein Stammapostel in Mazedonien durchführte: Vor Stammapostel Jean-Luc Schneider hatten sein Amtsvorgänger, Stammapostel Wilhelm Leber, im Jahr 2009 und vor diesem der zwischenzeitlich verstorbene Stammapostel Richard Fehr im Jahr 2003 die kleine Gemeinschaft neuapostolischer Christen dort besucht.

In Mazedonien, wo die Entwicklung der Neuapostolischen Kirche 1958 in Skopje begann, hat die Kirche sechs Gemeinden mit zusammen knapp 450 Mitgliedern.

Werter höchster Geistlicher, liebe zweit- und dritthöchsten Geistlichen und all ihr, die vom Heiligen Geist sich leiten lassenden Ungeistlichen 8),
      • Chief Apostle's schedule ([Stand 17.02.2015])
        March 2015
        • 01.03.2015: Berlin (Germany)
        • 08.03.2015: Skopje (Mazedonien)
        • 15.03.2015: Schaffhausen (Switzerland)
        • 22.03.2015: Kitchener (Canada)
        • 29.03.2015: Hamburg (Germany)
        ( chiefs schedule )
Von Berlin über Skopje nach Schaffhausen und dann über Kitchener nach Hamburg :wink: . Für Sonntag, 8. März 2015 hatte Schwiegersohnapostel Ehrich für den höchsten Geistlichen der Nakoliken, Stammapostel Jean-Luc Schneider zu einem Festgottesdienst in die einzige Ehrichkirche nach Skopje einbestellt. Mazedonien – ein Land mit insgesamt nur knapp 450 Kirchenbuchnakoliken in fünf weiteren Sprengeln ohne Gotteshäuser (prädestiniert für O-Boxing). Stammapostel lassen sich außerordentlich gerne nach Skopje einladen. 2003 Stp. Fehr; Stp. Dr. Leber 2009 und 2015 Stp. Lean-Lug (NaK-Mazedonien).

Was im Norden eiskalt profaniert wird – wird im Süden allerhöchst hofiert.

Wegen der vielen Formellen konnten zu Ehrichs Skopjer Festgottesdienst außer seinem Schneider auch noch sämtliche amtiven /aktiven Nakoliken aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und sogar Serbien zur Mazedonienreise mit eingeladen werden. Ehrichs mazedonischer Statthalter ist Apostel Anatolij Budnyk in der Ukraine. Und den hat Ehrich zum Festgottesdienst mitsamt allen ukrainischen Bezirksämtern auch gleich mit zu diesemTrip in den Süden mit eingeladen.

Nachdem der Segen aus den mächtigen Investitionen in der Ukraine von Gott auf Eis gelegt worden ist (NaK-Ukraine) machen die höheren Ämter der Ukraine halt Betriebsausflug. Aufgrund der derzeitigen politischen Situation in der Ukraine trauen sich – trotz Engelschutz - weder Ehrich noch dessen Schneider dorthin. Dann doch lieber alle zusammen zum Mufti ins sonnige Mazedonien ausbüchsen. Stp. Schneider wurde darüber hinaus von seinem Glaubensbodyguard Apostel Rolf Wosnitzka aus Thüringen beschützt. Unmittelbar vor der BaVi in Schaffhausen (derzeit) waren noch vertrauliche Strategiegespräche bzgl. Krause/Klingler unter balkanischem Abhörschutz zu führen.

s.

shalom
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Re: BaV II

#84 Beitrag von shalom » 14.03.2015, 10:46

[urlex=http://nac.today/de/158036/230019][ :arrow: nac.today ][/urlex] hat geschrieben:
19+1: Leitungsgremium der Kirche tagt
(10.03.2015)

Die internationale Leitung der Neuapostolische Kirche tagt Ende dieser Woche wieder in Zürich…:

Die eigentliche Leitungsebene
…alle amtierenden Bezirksapostel – das sind weltweit zurzeit 19 … Stammapostel Jean-Luc Schneider führt den Vorsitz. Dieses Gremium bildet die eigentliche Kirchenleitungsebene… .

Ebenfalls eingeladen sind die Bezirksapostelhelfer – davon gibt es zurzeit neun: Sie nehmen zwar ebenfalls an der Bezirksapostelversammlung teil, haben aber kein Stimmrecht. Bei Beschlüssen zählt die Stimme der anwesenden oder rechtswirksam vertretenen Bezirksapostel. Und um einen Beschluss herbeizuführen braucht es eine Dreiviertel-Mehrheit.

…Während der Sitzung am 12. und 13. März wird es hauptsächlich um theologische Themen gehen. Obenan stehen die Beratungen zum Amtsverständnis. Dieses Thema steht bereits seit einem Jahr regelmäßig auf der Tagesordnung […] Die Beratungen hierzu sind noch in der ersten Lesung, Beschlüsse sind also nicht zu erwarten.

Auch kirchenstrategische Gesichtspunkte werden behandelt, etwa die Fragen nach den minimalen Standards, die für eine Gemeinde erfüllt sein müssen, um als Gemeinde funktionieren zu können […] Während sich die einen eine Pfeifenorgel wünschen, suchten die anderen in der Vergangenheit händeringend genügend Bibeln.

Wertes Leitungsgremium, liebe Stimmrechtslosen und all ihr Minimalstandardisierten 8),

Pater Johanning plaudert aus seinem Glaubensnähkästchen. Die internaktionale / globale Leitung der NaKi hält gerade mal wieder eine ihrer Frühjahrstagungen ab. Lt. Pater Johanning bildet nicht Gott, sondern die gerade amtierenden Bezirksapostel sowie der NaKi-Vereinsvorsitzende die eigentliche Leitungsebene der Kirche („Kirchenleitungsebene“). Die Kirche Jesu Christi hat also eine „eigentliche Kirchenleitungsebene“ (daneben noch die vielen uneigentlichen Kirchenleitungsebenen der Mit- und Nebenchristen :mrgreen: …).

Bei Beschlüssen zählt die Stimme der anwesenden oder rechtswirksam vertretenen Bezirksapostel. Und um einen Beschluss herbeizuführen braucht es eine Dreiviertel-Mehrheit“. Gott in seiner Dreieinigkeit bedarf also eine Dreiviertelmehrheit seiner rechtwirksamen Vertreter (Stamm- und Bezirksapostels) um etwas beschließen zu können :mrgreen: .

Lt. Pater Johanning steht bei Gott das Amtsverständnis seiner rechtswirksam operierenden Vertretungskräfte auf Erden obenan. Das Thema steht eigentlich seit Jesus auf der Tagesordnung. Und bereits seit einem Jahr steht es endlich auch regelmäßig auf den BaVi-Tagesordnungen… . Die Beratungen der Dreieinigkeit und deren rechtswirksamer Vertretung auf Erden sind angeblich – lt. Pater Johanning - immer noch in erster Lesung, Beschlüsse seien also nicht so bald zu erwarten. Aber Hallo! Pater Johanning. Als Blackman braucht man doch keinen Blackout zu haben. Von wegen erst seit einem Jahr Amtsverständnis. Darf ich Ihrem Glauben ein wenig auf die Sprünge helfen?

Am 05.11.2007 kam das renovierte Selbstbildnis des Apostolates auf den Markt. Ein vor Selbstbildbewusstsein strotzendes Amtsselbstbildverständnis (Selbstbild).

Die Glaubens- und sieben Sonderartikel in neuer Formulierung folgten am 06.06.2010. Darin bringt der Sonderartikel (lfd. Nr. 5) ein klares Amtsverständnis zur Sprache (neue Glaubens- und Sonderartikel).

Dann hatte bereits im März 2012 der neue Nakechismus das Licht der Welt erblicken dürfen (Nakechismus).

Und am 16.04.2012 war via eines Extrablattes den Amtskörpern Gottes das gültige Amtsverständnis zugestellt worden (Glaubenssondernummer zum Amtsverständnis).

Als eine der wichtigen Aufgaben seines Nachfolgers sieht er [Stp. Dr. Leber] die Vertiefung der Aussagen zum Amtsverständnis im Katechismus(Stp. Dr. Wilhelm I. 11.10.2013). Das Amtsverständnis ist Stp. Dr. Leber zu flach geraten.

Darüber hinaus sehe ich [Stp. Jean-Lug] momentan keine Notwendigkeit für weitere Lehränderungen. Es mag sein, dass uns der Heilige Geist mit der Zeit zeigt, dass man da und dort etwas korrigieren muss. Wir arbeiten jetzt am Amtsverständnis, aber dabei handelt es sich nur um eine Präzisierung(Jean-Lug Stp. Interview 21.06.2013). Gottes Amtsverständnis ist zu unpräzise. Es muss zunächst gelesen und nach noch präziseren Präzisierungen mit BaVi-Dreiviertelmehrheit erst noch beschlossen werden. Ja da kommt Freude auf.

Exakt so interpretiere ich die Mitteilung Pater Johanning über die Frühjahrsbavisitzung mit Amtsverständnisblähungen als einen typischen PR-Gag, ein laues Lüftchen mit ökumenisiertem Geschmäckle, fangfrisch in Zürich aus der Bezirksapostelamtskörperhose entwichen.

Und wenn die eigentliche Kirchenleitungsebene Jesu Christi in rechtswirksam vertretenen Sitzungen sogar kirchenstrategische Gesichtspunkte behandelt (Seniorentreffen ohne Überraschungen), etwa die Fragen nach den minimalen Standards, die für eine Gemeinde erfüllt sein müssen (sonst Schließung und Profanierung wie z. B. in :arrow: Norden ), um als Gemeinde funktionieren zu können - während sich die einen eine Pfeifenorgel wünschen, suchten die anderen in der Vergangenheit händeringend Wellblechdächer für ihre Gotteshäuser -, dann kann alles nur wieder gut bleiben. Hauptsache die professionell aufgezogene Opfergeschäftstätigkeit brummt und Gott ist mit seinen Scheunen voller Renditeobjekte funktional ruhig gestellt. Bezirksappostolizist Krause (GK-HH) konnte via seiner Premium-O-Box sogar tagtäglich von Zürich über Hamburg (Wechseltisch) an Gott sein Opfer adressieren. Als rechtswirksamer Vertreter kennt er nunmal dessen V-IP-Bankverbindung. Wunder gibt es immer wieder :wink: .

Selbstbildselbstverständlich 2015 alles eitel Freude in Christis "neuappostolischer" Leitungsebene (Zürich / "Schafhausen")

s.
Ps.: "nac.todays" Pater Johanning schweigt sei dem 10.03.2015 bavinformell. Sind er und die BaVi evtl. von "nac.yesterday"?

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Re: BaV II

#85 Beitrag von fridolin » 14.03.2015, 16:39

Darüber hinaus sehe ich [Stp. Jean-Lug] momentan keine Notwendigkeit für weitere Lehränderungen. Es mag sein, dass uns der Heilige Geist mit der Zeit zeigt, dass man da und dort etwas korrigieren muss.

Alle bisher gelehrten Lehraussagen der Bezahlapostel wurden damit begründet das der heilige Geist der impulsgebende war. Werden sie geändert, oder aufgehoben, wie schon oft geschehen, ist wieder der heilige Geist der impulsgebende der auf Veränderungen seiner vorherigen Lehraussagen pocht.

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Re: BaV II

#86 Beitrag von Heidewolf » 14.03.2015, 17:36

So eine naive Argumentation von JLS.
Wenn man den Faden rückwärts spinnt, dann war es also auch der Heilige Geist, der sozusagen auf den falschen Pfad geführt hat.

Scheinbar alle Stammapostel haben kein Problem, Fehlentwicklungen Gott in die Schuhe zu schieben.
So langsam sollte diese Kirche auch dem letzten ihrer Gläubigen Angst machen. Von wem werden sie da nur geführt?
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

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Re: BaV II

#87 Beitrag von fridolin » 14.03.2015, 18:56

canities hat heute wieder auf der eigenen Art und Weise zu dem Problem der wechselnden Aussagen und Garantien Stellung genommen.
Interessant zu lesen.

http://www.canities-news.de/canities-ne ... 8-12-2014/

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Re: BaV II

#88 Beitrag von shalom » 15.03.2015, 07:29

fridolin hat geschrieben:
Darüber hinaus sehe ich [Stp. Jean-Lug] momentan keine Notwendigkeit für weitere Lehränderungen. Es mag sein, dass uns der Heilige Geist mit der Zeit zeigt, dass man da und dort etwas korrigieren muss.
Alle bisher gelehrten Lehraussagen der Bezahlapostel wurden damit begründet das der heilige Geist der impulsgebende war. Werden sie geändert, oder aufgehoben, wie schon oft geschehen, ist wieder der heilige Geist der impulsgebende der auf Veränderungen seiner vorherigen Lehraussagen pocht.
Heidewolf hat geschrieben:So eine naive Argumentation von JLS.
Wenn man den Faden rückwärts spinnt, dann war es also auch der Heilige Geist, der sozusagen auf den falschen Pfad geführt hat.

Scheinbar alle Stammapostel haben kein Problem, Fehlentwicklungen Gott in die Schuhe zu schieben.
So langsam sollte diese Kirche auch dem letzten ihrer Gläubigen Angst machen. Von wem werden sie da nur geführt?
Werte „Featuren“ Gottes, liebe Korrekturleser Gottes und all ihr Präzisierer in erster Amtsverständnis-Lesung 8),

in Zürich wurde in dieser Woche wieder mal „Cowboy und Bavianer“ gespielt und das Glaubenslasso neu geschwungen. Sie reisen um die Wette ohne Rast und ohne Ziel. Selbstbildselbstumzingelung im Brautwartesaal.

Zürich (06.04.2012). Die Neuapostolische Kirche hat sich seit ihren Anfängen als Kirche des Amtes verstanden. Dem Apostelamt kommt darin eine besondere Bedeutung zu: alle weiteren Ämter gehen aus dem Apostolat hervor, heißt es im Fünften Glaubensartikel (Extrablatt Amtsverständnis). Das geht nur mit einem felsenamtsfesten Amtsverständnis, das gefestigt und zur Ruhe gekommen ist. Doch das sehen unsere derzeit amtierenden Selbstbilder offensichtlich nicht so. Sie scheinen das Amtsverständnis Gottes insgeheim zu bearbeiten.

Darüber hinaus sehe ich [Stp. Jean-Lug] momentan keine Notwendigkeit für weitere Lehränderungen. Es mag sein, dass uns der Heilige Geist mit der Zeit zeigt, dass man da und dort etwas korrigieren muss. Wir arbeiten jetzt am Amtsverständnis, aber dabei handelt es sich nur um eine Präzisierung(Jean-Lug Stp. Interview 21.06.2013).

So eine Lehre nach Bedarf ist nicht neu auf Stp. Schneiders Mist gewachsen. Gemäß neuappostolischer Appostellehre hat Gott schon des Öfteren seinen Plan geändert, den dann seine rechtwirksamen Vertreter (BaVianer) auf Erden nur noch umzusetzen brauchten. Dieses er- und durchlauchtigste Gremium Gottes (seine BaVi) bildet die eigentliche Kirchenleitungsebene und Stammapostel Jean-Luc Schneider führt den Vorsitz.

Dieses Gremium der BaVianer korrigiert in mehreren Lesungen die Entwürfe Gottes durch und dort wo Gott zu unpräzise war, muss er sich halt auch mal gefallen lassen, dass er auf Teufel komm raus von seinen BaVianern präzisiert wird.

Wie sagt Tartüff so schön:
      • Es gibt so eine Lehre, nach Bedarf
        Die Bande des Gewissens leicht zu lockern,
        Um dann das Schlechte einer Handlung durch
        Die Reinheit unsrer Absicht gleich zu läutern
        .
        Ich führe Sie in das Geheimnis ein;
        Sie müssen sich von mir nur leiten lassen.
        Stillen Sie mein Verlangen ohne Furcht;
        Ich steh dafür und nehm die Schuld auf mich…“

        „Nun, Ihre Zweifel kann ich leicht beheben:
        Seien Sie versichert, alles bleibt geheim.
        Das Böse liegt im Aufsehn, das man macht;
        Das öffentliche Ärgernis ist Sünde;
        Wer im geheimen sündigt, sündigt nicht.


        (Tartüff von Moliere)
s.

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Re: BaV II

#89 Beitrag von Heidewolf » 15.03.2015, 10:53

Zitat:
Darüber hinaus sehe ich [Stp. Jean-Lug] momentan keine Notwendigkeit für weitere Lehränderungen. Es mag sein, dass uns der Heilige Geist mit der Zeit zeigt, dass man da und dort etwas korrigieren muss.
Es kann ja sein, ja es ist so, das JLS in der Gestaltung seiner Rede natürlich nicht über den Sprachschatz von Goethe und seine Ausdrucksfähigkeit verfügt. Das sehe ich ihm auch nach.
Aber seine gesamte Intention, die in diesem Satz zum Vorschein kommt, spricht für die NAK-Konditionierung.

Als Besitzer des Heiligen Geistes braucht man ja scheinbar nicht jedesmal um sein Erscheinen, seine Wirksamkeit zu bitten. Ein gewisse Demut vor dem dreieinigen Gott ist kaum zu verspüren. Nein, und es wurde ja vor etlichen Jahren schon gesagt, dass die BAV (damals noch anders besetzt) beschlossen hat, Änderungen behutsam einzuführen. Also eigentlich nichts neues.
Jetzt mit einem mal wird der Heilige Geist bemüht. Aber IHM wird vorgeschrieben, das ER in einem langsamen Tempo Lehränderungen zeigen soll.

Der Heilige Geist wird also in der NAK als Strategisches Werkzeug verstanden. Nicht als die Kraft Gottes, die die Kirche führt.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

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Re: BaV II

#90 Beitrag von Boris » 15.03.2015, 11:33

Heidewolf hat geschrieben:...Der Heilige Geist wird also in der NAK als Strategisches Werkzeug verstanden. Nicht als die Kraft Gottes, die die Kirche führt...
Genau so!

Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

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