BaV II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Glaubensbruder
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Re: BaV II

#241 Beitrag von Glaubensbruder » 22.05.2016, 00:02

Hallo Martha,

gestatte drei Fragen:
  • Wie kommt Billy Graham zu der Aussage, dass "99% aller gemeindlichen und kirchlichen Aktivitäten" ohne den Heiligen Geist weitergeführt werden könnten? Die Grahamsche Prozentregel bedeutet ja im Umkehrschluss, dass 99% aller kirchlichen Aktivitäten mit dem Heiligen Geist nichts zu tun haben. Was ist mit dem fehlenden Prozent? Sind das die Predigten von Pastor Wegert?
  • Was um alles in der Welt darf ich mir unter der "Plattform" vorstellen, zu der ich als "Mensch" gerufen werden soll? Könnte damit dieses Forum gemeint sein? Wirkt hier der Heilige Geist? Wenn ja, zu wieviel Prozent?
  • Pastor Wegert schließt seine von dir verlinkte Predigt mit dem Hinweis: "Darum lasst uns hören, was der Geist der Gemeinde sagt." - Zugleich verwendet er das Copyright-Zeichen (in der Überschrift hinter seinem Namen). Angenommen, Wegerts Bitten werden erfüllt und wir hören tatsächlich durch ihn, was der Geist der Gemeinde zu sagen hat: Besitzt er damit die Urheberrechte am Heiligen Geist?
Fühl dich bitte nicht bemüßigt zu antworten. Wisse: "Fragen bleiben jung, Antworten altern rasch." (Kurt Marti).

Sei gleichwohl freundlich gegrüßt :wink:

Dein Glaubensbruder ©

shalom
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Re: BaV II

#242 Beitrag von shalom » 10.09.2016, 17:34

[urlex=http://www.nak.org/de/news/news-display/article/17556/][ :arrow: nak.org / news ][/urlex] hat geschrieben: Bezirksapostelversammlung: Diskussionen zu interessanten Themen (16.03.2012)

Zürich. Mit einer Schweigeminute eröffnete Stammapostel Wilhelm Leber die Frühjahrskonferenz der Bezirksapostel aus aller Welt.

Bedeutung von Kirchenrecht
Ein weiteres für die Bezirksapostel interessantes Thema berührt die Verfassung eines einheitlichen Kirchenrechts in der Neuapostolischen Kirche. Bislang gibt es eine Reihe verschiedener Quellen wie Hausregeln oder Richtlinien für Amtsträger – ein systematisches, einheitlich strukturiertes Kirchenrecht gibt es eher nicht. Bezirksapostel i.R. Karlheinz Schumacher war gekommen, um in dieses Thema einzuführen und den Bezirksaposteln die Frage vorzulegen, ob die Kirche ein solches schriftlich verfasstes Recht brauche? Die Kirchenleiter werden sich zunächst eine Zeitlang mit dieser Frage beschäftigen. Sollten sie zum dem Entschluss kommen, eine Art kanonisches Recht der Neuapostolischen Kirche verfassen zu lassen, wird es weitere Abstimmungen zu dem Thema geben müssen.
Werte Diskutanten (onkels), liebe Kirchenrechtler vom Dienst („Letztentscheider“) und all ihr rechlosen Geschwister 8),

die Gebieterkirchen sind ganz schnell in rechtlich unselbständige Einheiten eingesackt. Z.B. die Nak-NRW: „Die Neuapostolische Kirche in Nordrhein-Westfalen ist in 32 rechtlich unselbstständige Bezirke unterteilt(Überschrift „Organisation“).

Da bleibt quasi
nichts und keiner
übrig aus einer –
unser Rainer :wink: .

Die Gebieter der Gebietskirchen stützen sich auf tönerne Quellen wie Hausregeln oder Richtlinien für Amtsträger – ein systematisches, einheitlich strukturiertes Kirchenrecht gibt es nicht.

Das Apostelmtsverständnis ist in permanenter Ummodelung. Seniorbezirksapostel i.R. Karlheinz Schumacher führte seine Joungster in das Thema ein. Als Apostelplatzhirsch legte er den BaVianeren die Frage vor, ob Gotteswerk überhaupt ein solches schriftlich verfasstes Recht brauche (sie haben ja die Gnade und ihre Letztentscheider)? Wenn die Letztentscheider jemals zu dem Entschluss kommen würden, eine Art kanonisches Recht im Werk Gottes zu brauchen, drohen der BaVi weitere Abstimmungen über die Rechtslage Gottes und seiner Letztentscheider.

Bei diesem Drohszenario eines gestandenen Selbstjustizbezirksapostels i.R. steht zu erwarten, dass die BaVianer ihr drakonisches Recht als „persohnifizierte“ „Letztentscheider“ einem kanonischen Recht vorziehen werden. Es soll ja alles weiterhin gut bleiben. Prosit Hacker Schorr. Welcher Bap. möchte seine eigene Glaubensnarrenfreiheit und die seiner Apostel eingeschränkt sehen?

Wohlfühlsein

s.

shalom
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Re: BaV II

#243 Beitrag von shalom » 18.10.2016, 11:49

[urlex=http://nac.today/de/a/408763][ :arrow: nac.yesterday / Kirchenhilfsleiter Pater Johanning ][/urlex] hat geschrieben: Perth begrüßt die internationalen Kirchenleiter (17.10.2016)

2000 Kilometer bis zur nächsten Großstadt und dennoch mitten in der Metropole. Das ist der Treffpunkt für die Herbsttagung der Bezirksapostel: ursprünglich „Ort mit viel Sonne“ genannt, besser bekannt unter dem Namen Perth.

Das Klima ist über das Jahr verteilt eher mild. Wobei die Sonne so ziemlich jeden Tag zwischen 10 und 14 Stunden lang scheint. Deshalb nennen die Ureinwohner diesen Ort Alunga, „Ort mit viel Sonne“. Hier findet die diesjährige Herbstversammlung der neuapostolischen Kirchenleiter statt. Themen auf der Tagesordnung sind das Amtsverständnis, Lehrmaterialien für Kinder und Fortbildungsmodule für die Amtsträger der Kirche… .

Arbeitsintensive Woche
Es gebe etliche Sitzungen und Meetings. Und natürlich stehe für die weltweiten Kirchenleiter die zweitägige Bezirksapostelversammlung im Mittelpunkt. Der Sonntag, 23. Oktober 2016, ist dem Gottesdienst gewidmet. Der wird in der Konzerthalle von Perth stattfinden.

Wechselvolle Geschichte
Es waren tatkräftige Menschen voller Energie, anders hätten sie im australischen Niemandsland dieser Zeit wohl auch nicht überlebt... .

Werte Ureinwohner, liebe BaVianer mit arbeitsintensiver Zweitagewoche und all ihr Überlebenden im Niemandsland Gottes 8),

die internaktionalen Kirchenleiter Gottes haben schon eine wechselvolle Geschichte :mrgreen: .

wie die Tagesordnung verdeutlicht, scheint die Versöhnungserklärungsserie zur Erschleichung der ACK-Mitgliedschaft für die Kirchenleiter im aktiven Dienst Gottes kein „internaktionales“ Thema zu sein. Eher Rentnerbeschäftigung für Stapst i. R. Dr.Wilhelm I., Visionärsbap i.R. Klingler und deren Adlatus vom Dienst Ap Wosnitzka. Die rundum „ackptierten“ Versöhnungserklärer im diplonaktischen Dienst klären die Versöhnungsfront (nak.org).

Gastgeber der Herbstsitzung der gesetzten Bavianer ist Bezirksapostel Andrew Andersen, der bereits am 08.11.1951 geboren worden ist. Er amtiert als Bap seit 01.01.2001 mit den riesigen Bezirksapostelreichen: „Amerikanisch Samoa, Australien, Fidschi, Guam, Kiribati, Kokusinsel, Marshall Inseln, Mikronesien, Nauru, Neuseeland, Niue, Norfolk Inseln, Papua Neuguinea, Samoa, Solomonen, Südpazifische Inseln inkl. Cook Island, Tasmanien, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanatua, Weihnachtsinsel(nak.org/kennkernen).

Lange nach der Urzeit und der Urkirche treffen sich im Herbst 2016 die von Gott für die Apostelendzeit erwählten Bapse und deren Stapst im ehemaligen Niemandsland der Ureinwohner, um dort gemäß Tagesordnung Gottes sich über das Amtsverständnis Gottes („Es ist der Ruf Gottes“) aber auch über Kinderlernhilfen und Fortbildungsmodule Gottes für seine zum selbstbildgerechten Dienen erwählten Amtskörper (keine Amtskörperinnen) zum xten mal informieren zu lassen.

Für Bapse und deren Glaubenshofberichtserstatter im Tross ist eine Zweitagewoche mehr als genug. Glaubenslightseeing und Festgottesdienst mit Feierstunde ist ja auch kein Glaubenspappenstil. Beim Glaubenstourismus des BaVi-Jetsets ist für deren geschlossene Seniorengesellschaftsausflüge kein Ziel zu weit (wir berichteten). Dank der Aktion der Strebergärtner Gottes im nakilclanischen Garten zu Zürich und den ausgeglichenen Haushalten der Haushälter Gottes ist das alles kein Thema (CO2-Fußabdrücke der Strebergärtner Gottes).

Anscheinend zählen für den Nakiclan und seine Stäpste die urzeitlichen Ureinwohner im heimbesuchten Niemandsland noch zu jener Spezies, die von Gott noch nicht mit einer Seele ausgestattet waren (der Stapst berichtete).

Was für ein Segen, dass Eingeborene in einem Niemandsland Gottes voller Niemänner und Niefrauen von Wiedergeborenen glaubenskolonialisiert (Landnahme für eigene und Gotteshäuser im Busch) werden konnten. Das entlastet das „Apostelat“ mit seinen Konvertierungen anlässlich der Entschlafenengottesdienste enorm.

Was brauchen die Eingeborenen ihren heiligen Berg „Ayers Rock“ („Uluu“) wenn sie nun den Stapst als felsenamtsfesten „Rock“ haben (Glauben on the rocks). Zum Glück ist Australien nun eine erfolgreich kolonialisierte Glaubensklonkolonie eines der rechtlich selbständigen Kronenträger Gottes :wink: .

Amtskörperliches Staatsoberhaupt von Australien ist Queen Elisabeth II mit ihrem gottesstaatlichen Letztentscheider Bezirksapostel Andrew Andersen.

Bezirksappostolizist R.Krause aus dem kontinentalen Hause NaK-NO mit viel Inselerfahrung (Island / Grönland / Ile of man…) macht sich nach dem Ukie-Brexit Hoffnung, die unmittelbar vor der Tür stehende, demnächst vakant werdende Leitung der Gebieterkirche Australien auch noch übernehmen zu können: „One Queen – One Bap“. "Udeludelu" (wir berichteten).

s.

shalom
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Re: BaV II

#244 Beitrag von shalom » 19.10.2016, 11:31

[urlex=http://vg02.met.vgwort.de/na/c02e58d4062c45d68b3bf7e04f00bbfe?l=http://www.nak-nrw.de/cms/file/NNI/1604_NAK-NRW-Informationen.pdf][ :arrow: NaK-NRW / Informationen IV. Quartal 2016 ][/urlex] hat geschrieben: IV. Quartal 2016

Reisepläne Bezirksapostel:

… 17.10. – 26.10. Australien (Stammapostel, BAVI)

… 16.11. – 17.11. Zürich (BAVE)…

Werte Dienstreiseverplante, liebe BaVianer und all ihr BaVeuropäer 8),

natürlich steht bei dem Australien-Trip der BaVi-Seniorenrunde die zweitägige Bezirksapostelversammlung im Mittelpunkt der arbeitsintensiven Woche (nac.yesterday / "Perth begrüßt die internationalen Kirchenleiter").

Glaubensweltwirtschaftsapostel Storck, der Baumeister Gottes, scheint seinen BaVi-Trip noch zu einem ausgedehnten Glaubensbetriebsausflug (Glaubenslightseeing) nutzen zu wollen. Vielleicht möchte er noch schnell mal die Tasmanischen Teufel bekehren :wink: ?

Und zurück in Europa hat dann die BaV-€pa ihre Herbstsitzung im Nakiclanischen Garten zu Zürich und lässt sich dort zum xten mal über das Amtsverständnis Gottes informieren, begutachtet die Lehrmaterialien des gesundgeschrumpften VFB für Gotteskinder und testet am eigenen Leib schon mal die Fortbildungsmodule für eingefleischte Amtskörper Gottes… .

Nach dem EGD wird der Durchbruch bei der „Ackeptanz“ des Entschlaffenenwesens der Bapse und deren Ämterkrippen als Glaubenshighlight erörtert und die einschlägige Statistik der Glaubensstatisten begutachtet (Stapst: „Nur nicht schlapplachen, die Kult-Urkirche Gottes war auch kein Ponyhof“). Die Apg-Story von Hananias samt seiner Frau Saphira zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Gott und seinem Petrusdiensthabenden ausgeglichene Haushalte sind.

Nun ihr lieben Glaubensgeschwister beginnen wieder die Herbst- / Frühjahrssitzungen (je nach Eventlocation auf der Erdkugel) der internaktionalen Kirchenleiter Gottes. In dieser stilleren und dunkleren Zeit wollen wir uns in besonderer Weise derer annehmen, die sonst in Niemandsländern Gottes leben, allein oder neuapostollisch sind und sich nach einem „Ort mit viel Sonne“ sehnen (wir berichteten)… .

s.

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Re: BaV II

#245 Beitrag von shalom » 24.10.2016, 16:32

[urlex=http://nac.today/de/158036/408834][ :arrow: nac.yesterday Starfotograph Johanning (Paparazzi) mit Glaubensklatschreporter Rother ][/urlex] hat geschrieben: Fragen und Antworten zum Amtsverständnis (20.10.2016)
Weltweit bauen die Apostel mit am künftigen Amtsverständnis. Was in Versammlungen und Arbeitsgruppen zusammengetragen wurde, fügen die Bezirksapostel derzeit bei ihrer Herbsttagung in Australien zusammen – ein Überblick:

Warum wird überhaupt über das Amtsverständnis geredet?
…Auf die Frage „Wie verstehen wir das Amt?“ antwortet zwar das komplette Kapitel sieben . „Aber nun stellen sich Anschlussfragen“, hat Stammapostel i.R. Wilhelm Leber bereits 2013 deutlich gemacht.

Wie laufen die Beratungen grundsätzlich ab?
Seit Frühjahr 2014 trägt die kirchliche Arbeitsgruppe „Glaubensfragen“ die Grundlagen von theologischen Überlegungen bis hin zu historischen Hintergründen zusammen. Das Fachgremium bereitet Fragestellungen auf und stellt mögliche Antworten zusammen. Darüber berät die internationale Bezirksapostelversammlung regelmäßig seit März 2015. Zu einigen Punkten fallen Beschlüsse, andere wandern mit Rückfragen zurück in die Arbeitsgruppe.

…Einerseits definiert der Katechismus das Apostolat als das lehrsetzende Amt. Andererseits besitzt die organisatorische Ausgestaltung des Amtsverständnisses auch kulturelle Dimensionen… .

Welche Grundstruktur hat das Amtsverständnis?
Der Katechismus kennt drei Amtsebenen mit unterschiedlichen geistlichen Vollmachten:
- Das Diakonenamt mit der Vollmacht zur Verkündigung des Wortes Gottes.
- Die priesterlichen Ämter, die darüber hinaus Auftrag und Vollmacht haben, die Heilige Wassertaufe zu spenden, die Sündenvergebung zu verkündigen und das Heilige Abendmahl auszusondern und zu spenden.
- Das Apostelamt, das außerdem die Vollmacht hat mit Heiligem Geist zu taufen und Amtsträger zu ordinieren.

Werte Amtsverständnisbauer, liebe amtlich gesetzte Lehrsetzer und all ihr Lehrkonsumenten 8),

da wurde vollkirchmundig das Erscheinen des ersten Nakechismus gefeiert und sogar der Papst bekam 2013 ein Prachtexemplar durch einen Adlatus des Stapstes (des Petrusdiensthabenden Gottes) überreicht (Nakiclan berichtet vom Vatikan).

Dabei ist der Nakechismus mit heißer Nadel gestrickt und ausgerechnet der Paragraph 7 „Das Amt“ (Nakechismus Paragraph 7) war im Amtskörper noch gar nicht ausgegoren („neuer Wein in alten Bäuchen"). Und das wusste der damalige Stapst Dr. Wilhelm I. . Geschickt eingefädelt :wink: .

Die stammapostelamtlich erbetene Verkürzung der Zeit wegen der Auserwählten spielt da keine Rolle. „Für das Thema Amtsverständnis gibt es keinen Zeitplan und auch keinen Zeitdruck. […] „Dafür nehmen wir uns die Zeit, die wir dafür brauchen.““ (der neue Stapst). Er nimmt sich die Zeit.

Und derweil berichten seine Boulevardjournalisten und seine Glaubensklatschreporter von dem Procedere Gottes zur Wiedergeburt seines Amtsverständnisses in strikter Apostolizität (siehe gf24-thread Apostolizität). Inhaltlich geht es um „Apostelizität“ im Spannungsfeld der „Apostelastizität“ (Apost-Elastizität). Darüber gibt es viele Botschaften der Botschafter und diese Elastizität der Kapazitäten auf der von Gott bevollmächtigten obersten Amtsstufe ist glaubenssprichwörtlich (der Amtskörper Gottes besteht aus drei Amtsebenen mit unterschiedlichen Vollmachten). Momentan wirkt die, durch den Ruf Gottes speziell dem Stammapostelamtskörper innewohnende Lehrsetzungsvollmacht allerdings etwas umnächtigt. Das Apostelat wälzt „Fragen und Antworten zum Amtsverständnis“. Dabei ist das im September 2015 neu erschienene Fragen-und-Antworten-Buch (KNK FA) recht einfach gehalten (zielgruppenoptimiert). Die neuen FuA bilden den Urtext der Langfassung des Nakechismus in 750 Fragen und Antworten kurz ab. Damit die Leser leicht in die teils komplexen Inhalte eindringen können, sind die Themen in eine große Anzahl von Einzelfragen und -antworten zergliedert worden. So konnten Sinnabschnitte kurz gehalten werden. Der Text ist möglichst eingängig formuliert, ohne viele Fachbegriffe zu verwenden(Pater Johanning vom 07.07.2015).

Und nun hat ausgerechnet das lehrsetzende „Apostelat“ trotz FuA immer noch Verständnisprobleme mit sich selber?

Auch noch nach den neuen FuA stellen sich dem Stapst und seinen subalternen Aposteln immer noch „ Anschlussfragen“.

Die Arbeitsgruppe „Glaubensfragen“ bereitet „Fragestellungen“ auf und stellt „mögliche Antworten für die naktionalen und internaktionalen BaVen zu deren Herbst- und Frühjahrssitzungen zusammen. Zu einigen Antworten fallen hinter den BaV-Türen manchmal Beschlüsse, andere „wandern mit Rückfragen wieder zurück an die Lehrsetzungsgehilfen des „Apostelates“ in der Arbeitsgruppe. In gänzlich ausweglosen Situationen muss solange die Frage ausgewechselt werden, bis die Frage zu der vorliegenden Antwort des Stapstes passt.

Die Geschwister sind überhaupt nicht verwundert, dass bei den Nakoliken die Lehrsetzung felsenamtsfest fest steht (der persönlichen Gotteserfahrung mit anschließend eingesetztem sukzessivem Petrusdienst sei Dank). Wo also ist das Problem des Stammapostelamtskörpers? Würde man dem BaVi-Bericht Glauben schenken, fühlt sich der Stammapostelamtskörper allein durch die organisatorische Ausgestaltung des lehrgesetzten Amtsverständnisses der FuA-Schriftgelehrten glaubenskulturell überfordert.

Glaubensklatschreporter Rother – vermutlich Schriftführer auf der BaVi - berichtet von der Herbstsitzung im australischen Frühling: „Wie lange dauert die Debatte noch?“. Diskussionen, Debatten um Organisationsfragen und kein Ende! Dabei sind gerade die Apostelamtskörper wahre Organisationstalente für ihre Events und ihre Festgottesdienstserien als Wanderzirkus mit unzähligen Gastapostels.

Und ich glaubte, wenigstens organisatorisch wäre bei den Nakoliken alles ok. Die Satzungen der Gebieterkirchen und auch die NaKi-Satzung sind rechtskräftig und wie ich es sehe, plant gerade z.B. Bezirksappostolizist R.Krause (Chef der NaK-NO) eine neue Organisationsstruktur und lässt daher die Satzungen der zu fusionierenden Gebieterkirchen einstampfen (neues von NaK-NO).

Das dürfte doch den Nakechismus Kapitel 7 („Das Amt“) und dessen Lehrsetzungsparagraphen nicht tangieren. Da umkreisen der Stapst mit seiner Meute die Welt wie Schäferhunde und die Wadelbeißer haben weder ein ausgegorenes Amtsverständnis noch hätten sie die kulturell unterschiedlichen Glaubensstilblüten peripherem Niveaus im Griff? Glaubensschikanen wie Dresscode und andere Gottwohlgefälligkeiten waren doch das Steckenpferd wenn nicht die Glaubensparadedisziplin der na-amtlich gesetzten Apostel.

Und überhaupt. Da tagt die BaVi und führt Endlosdebatten um der Apostel ihr urkircheigenes Selbstbildverständnis und deren Hofberichtserstatter highlightet die Themen „Lehrmaterialien für Kinder“ und „Fortbildungsmodule“ für die Amtskörper Gottes. Dabei sind unlängst die Rubriken „Zahlen, Daten, Fakten“ naktualisiert worden (auf nak.org und auf nak.de mit Stand vom 01.01.2016). Der Kontinent Asien mit seinen vielen Gebieterkirchenpräsidenten hat binnen Jahresfrist 1.740 Amtskörper verloren, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 19,7% entspricht!

Auf der BaV-Asien oder auf der BaVi in Perth offensichtlich kein Glaubenstagesordnungspunkt? Während im Europa der Gebieterkirchenpräsidenten das Gemeindesterben grassiert, scheint in Asien die Amtsentbindungsseuche ausgebrochen zu sein („Apostasien)“ :mrgreen: .

„Apostelastizität“ par jesuanischer excellence.

s.

Heinrich

Re: BaV II

#246 Beitrag von Heinrich » 24.10.2016, 19:25

Der Kontinent Asien mit seinen vielen Gebieterkirchenpräsidenten hat binnen Jahresfrist 1.740 Amtskörper verloren, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 19,7% entspricht!
Bon soir, Shalom.

19,7 % in Asien - haben Sie auch diesbezügliche Zahlen für good old Europa?

Hier im Süden scheint es meines Empfinden nach eine ähnlich hohe Quote zu geben.

Ich lerne mehr und mehr (nun) glückliche Christen kennen, die sich laaaange vor dem Erreichen des Ruhestandalters von ihren Diakonen- oder priesterlichen Aufgaben "befreien" lassen ***smile***

Gruß aus dem total verregneten Süden,
Heinrich

_

Re: BaV II

#247 Beitrag von _ » 25.10.2016, 09:09

Die AT-Zahlen für Asien waren schon immer sehr mysteriös. Die Statistik zeigt eine so starke Fluktuation, dass man (da sich ja die Definition, wer ein NAK-Amtsträger ist, in der Zwischenzeit nicht geändert hat) davon ausgehen muss, hier zumindest in einigen Jahren komplette Fantasiezahlen aufgetischt bekommen zu haben:

Code: Alles auswählen

2006: 11.195
2007: 11.550
2010: 10.217
2011:  9.709
2012: 11.149
2013:  8.864
2014:  8.861
2015:  7.121
Dabei sank in Asien im gleichen Zeitraum übrigens die Zahl der Gemeinden und Gläubigen stetig, und zwar auf 48% bzw. 44% des Wertes von Ende 2006. Asien ist damit Rekordhalter im Verlust an allen drei Bereichen - Europa dagegen relativ stabil und unspektakulär.

Kristallklar
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Re: BaV II

#248 Beitrag von Kristallklar » 25.10.2016, 12:45

Da wird sicherlich auch wieder ein total neues Berechnungssystem eingeführt worden sein? Herrlich, diese Mathekünstler der NAK.
Ja wohin wurde denn eingeführt? :mrgreen:

Heinrich

Re: BaV II

#249 Beitrag von Heinrich » 25.10.2016, 14:23

Hauptthema war das in Entstehung begriffene Amtsverständnis (wir schreiben das Jahr 2016, nur mal so angemerkt).
Darin wird beschrieben, was Bevollmächtigung und Beauftragung für ein Amt bedeuten und wie es mit der Gabe des Heiligen Geistes ausgeübt werden kann. So so.

Aha, diese Apostel- und Bezirksapostelteams schreiben dem Heiligen Geist jetzt vor, wie man als neuapostolischer Geistlicher künftig zu handeln hat?

Ein in der Entstehung begriffenes Amtsverständnis – was hatten wir dann denn bitte bislang über die Jahrzehnte in dieser NAK?

Jeder Bezirksapostel agierte doch bislang jeweils nach seinem eigenen Gusto, und ich kenne über die Jahre manchen von diesen Gebietsfürsten.

Das „in Entstehung begriffene Amtsverständnis“ – was soll das denn sein? Zurückpfeifen einiger Bezirksapostel, die anderen Bezirksapostel negativ aufgefallen sind?

Grummelnde Grüße aus dem 15 Grad warmen Süden,
Heinrich

fridolin
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Re: BaV II

#250 Beitrag von fridolin » 25.10.2016, 14:54

Ein in der Entstehung begriffenes Amtsverständnis – was hatten wir dann denn bitte bislang über die Jahrzehnte in dieser NAK?
Ein selbstgebasteltes Konstrukt, nur keiner hat es bemerkt :D
Vielleicht deshalb die geschichtliches Dilemmas der NAK.

Auch das neue Amtsverständnis wird wohl nichts neues an erneuerbaren Erleuchtungen bringen. :D

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