BaV II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: BaV II

#121 Beitrag von shalom » 28.03.2015, 10:50

andreus hat geschrieben: Die Hautfarbe kommt nicht von der Sonnenbank, K. ist leidenschaftlicher Skiläufer
... Gottesherrschaften mit Leidenschaften: [ :arrow: Aufbruch in den Ruhegesetztenstand ]… .

In seinem Bezirksapostelreich gilt Klingler gar als der Skimeister vom Deister (wenn da nicht laufend die Tagungen in der Schweiz wären). Was für ein Segen, dass die schon sehr weit gediehene Einarbeitung des Bezirksappostolizisten R. Krause von der Glaubenslobby deutlich mehr Zeit für Klinglers Glaubenshobby erlaubt.

s.

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Heidewolf
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Re: BaV II

#122 Beitrag von Heidewolf » 28.03.2015, 13:12

Lieber shalom, das ist mir neu. Aber wohl auch OK, nicht wahr? - Ich kenne K. eher als Jogger der Eilenriede.
Wie man sieht, hat er seine Freizeit sinnvoll genutzt. Denn wenn man so einen stressigen Beruf hat, muss man für einen Ausgleich sorgen, sonst bleibt man auf der Strecke. Siehe Streckeisen und Urwyler.
Das sind die Weisen,
Die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
Das sind die Narren.

Friedrich Rückert

Hermine Breithaupt

Re: BaV II

#123 Beitrag von Hermine Breithaupt » 28.03.2015, 20:27

andreus hat geschrieben:
Hermine B. hat geschrieben: (ich vermute, du meinst Klingler - ist er vor der Holzwand nicht optimal getarnt mit seiner Sonnenbankgerbung?)
Die Hautfarbe kommt nicht von der Sonnenbank, K. ist leidenschaftlicher Skiläufer
Genau! Und dreimal im Quartal sucht er in hochalpiner Schnee-Landschaft bei intensiver Sonnenbestrahlung sein Ski-Heil - daher die tiefzerfurchte Permanent-Gerbung. Alles klar!

Das nenne ich mal "Farbe bekennen"!

8)
Heidewolf hat geschrieben:...- Ich kenne K. eher als Jogger der Eilenriede.
Denn wenn man so einen stressigen Beruf hat, muss man für einen Ausgleich sorgen, sonst bleibt man auf der Strecke. Siehe Streckeisen ...
Streckeisen blieb auf der Strecke? :shock: Auf welcher denn? Und bleibt Klingler dann als logische Folgerung beim Klingelbeutel? :wink:

Und wenn man durch die Eilenriede joggt, unter schattigen Bäumen, dann bekommt man diese dunkelbraunen klinglerschen Gesichtsfurchen???

Was für ein schöner Fingerzeig. Werde mir wohl eine andere Sportart suchen.

:mrgreen:

shalom
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Re: BaV II

#124 Beitrag von shalom » 29.03.2015, 07:57

Hermine Breithaupt hat geschrieben:…Genau! Und dreimal im Quartal sucht er in hochalpiner Schnee-Landschaft bei intensiver Sonnenbestrahlung sein Ski-Heil - daher die tiefzerfurchte Permanent-Gerbung. Alles klar!

Das nenne ich mal "Farbe bekennen"!

8)
Werte Muscheln, liebe Muschelfischer und all ihr BezApp-Muschelgeldopferzahler 8),

…was für ein Glaubenshobby.

Da Jesus nichts Schriftliches hinterlassen hat und sein Vater dem Beruf eines Tischlers / Schreiner nachging, könnte der Junior als bekennender Christ seiner („leiblichen Eltern“) nicht nur inmitten des Tempels aufgetreten sein, sondern hat evtl. zur Erholung auch seinen Weihnachtswinterurlaub (Geburtstagsgeschenk?) mit Skifahren am Berg Hermon verbracht (Israelmagazin / Hermon / Skigebiet).

Daher auch die JLS’s Lobreisung: [ :arrow: „… wie eine Muschel an den Felsen.“ ]. Denn felsenamtsfest petrifizierten Berge bestehen mitunter aus versteinertem Muschelkalk. Was ist da mit dem Muschelleib passiert? Wie ernährt sich so eine Muschel?

JLS’s Biologiekenntnisse sind fantastisch. Die „Anaktomie“ als Glaubenslehre vom Aufbau der Neuapostolismen gilt in „Wissenschaftsgreisen“ als vorselbstbildlich. Als Petrusdiensthabener erklärt er die Glaubenswelt: „„Leib ist hier das Bild der Kirche Christi“, erklärte der Stammapostel. „Das Glied empfängt die Nahrung nicht direkt. Das Glied empfängt die Kraft, die es braucht, nur durch den Leib… . […] „Dort bekommen wir das Wort Gottes, wo die Apostel an der Arbeit sind, bekommen wir das Abendmahl, die Kraft, die wir brauchen“…" (JLS muschelt). So geht es also in einer Muschelglaubensklonkolonie zu :wink: . Merci auch an fridolin für dessen link zur aktuellen (Leibchristitheonakie).

Derweil lädt die NAkademie der NaK-S alle Muscheln am Felsenamt, die Amtskörper und auch alle Religions- und KonfirmandenlehrerInnen im Apostelreich Nürnberg ganz herzlich zu einem theologischen Seminar zum Thema: "Johannesevangelium" ein. Das Seminar des Referenten und Theologen Marcel Dagenbach soll am Samstag, den 18.4. von 9:30-17:30 Uhr im Tagungszentrum mit bfwhotel in der Schleswiger Straße 101 in 90427 Nürnberg stattfinden… . Da kann man nur wie zur BaVi überhaupt sagen: Frohes Muscheln.

Die Nakademie war bereits 2010 gegründet worden. Der Dagenbach entspringt dem Degerloch (wir berichteten).

s.

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Re: BaV II

#125 Beitrag von fridolin » 31.03.2015, 14:28

Europäische Bezirksapostelversammlung in Karlsruhe. Vom 13-14.April
Mal schauen was da neues bei raus kommt, außer der Steigerung der Exklusivität.

tergram

Re: BaV II

#126 Beitrag von tergram » 31.03.2015, 15:13

fridolin hat geschrieben:....außer der Steigerung der Exklusivität.


Reisekosten. Und ein UF-Bericht mit bunten Bildern. :mrgreen:

fridolin
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Re: BaV II

#127 Beitrag von fridolin » 31.03.2015, 15:44

Eventuell auch kostenreiches Damenbeschäftigungsprogramm. :D

shalom
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Re: BaV II

#128 Beitrag von shalom » 24.05.2015, 19:40

[urlex=http://nac.today/de/208122/249111][ :arrow: nac.yesterday ][/urlex] hat geschrieben:
„Das ist mein Programm für Afrika“

Eine Apostelversammlung dieser Art hat es in der Neuapostolischen Kirche noch nicht gegeben. Nicht allein, dass fast alle Apostel Afrikas zusammengekommen waren. Stammapostel Jean-Luc Schneider steckte auch Ziele für die Entwicklung auf diesem Kontinent ab.

Das Apostelamt sei ein Amt des Engagements, der Arbeit und der Hingabe, betonte der Stammapostel. Viele Reisen seien zu bewältigen… .

„Wunderglaube ist ein Zeichen für fehlende Demut“, so das Fazit des Stammapostels.

Einen Großteil des Vormittags verwandte der Stammapostel auf das Ausbildungssystem in Afrika. Bildung in Afrika nehme zu. „Die Bildung unserer Mitglieder steigt stetig, nicht nur in den Großstädten, auch in kleineren Städten und sogar auf dem Land.“

„Das hat Auswirkungen auf unser innerkirchliches Ausbildungssystem“, betonte er. Die religiöse Bildung müsse ebenfalls zunehmen, besonders im Kreis der Amtsträger, etwa bei Bibelkunde oder Predigtunterweisung. Sein Wunsch für die Gemeinden: Sonntagsschule in jeder Gemeinde, im Busch, auf dem Land, überall. „Ich bitte euch, meine lieben Apostel, diese beiden Aufgaben zu priorisieren: Lehrt die Amtsträger und richtet in allen Gemeinden Sonntagsschule für Kinder ein.“

[urlex=http://mjt2015.de/mjt-aktuell/#c4884][ :arrow: NJT /MJT 2015 ][/urlex] hat geschrieben:
Gott arbeitet nicht mit Zahlen – Gedanken aus dem Podiumsgespräch [abgerufen am 18.05.2015]

Karitative Arbeit

Auf die Frage, wie Jugendliche im Ausland karitativ helfen können, zum Beispiel in Afrika, antwortete der Stammapostel ganz deutlich, dass es genug Arbeit im eigenen Ort gibt. Der Stammapostel erklärte, dass es gar nicht so einfach ist, produktiv in Afrika zu helfen, da dort nach wie vor u.a. viel Korruption herrscht. Und deshalb sollten die Jugendlichen sich eher an andere Aufgaben "vor der eigenen Haustür“ wagen, um nicht enttäuscht zu werden.
AW

Werte kontinentalen Zieleabstecker, liebe Abgesteckte und all ihr Afrikaprogrammmacher vor eigener Glaubenshaustür 8),

da hatte also die BaVi (Bezirksappostelversammlung Internakional) schon wieder eine ihrer Sitzungen und quasi synchron dazu wurde sogar eine kontinentale Apostelversammlung durchgezogen (vermutlich im bewährten Frontalunterricht).

Das Apostelamt sei ein Amt des Engagements, der Arbeit und der Hingabe, betonte der Stammapostel. Viele Reisen seien zu bewältigen, viele CO2-Fußabdrücke zu hinterlassen (CO2-Quadratlatschen Gottes).

„Heute brauchen wir Appostel um uns zu wundern, Jesus würde Opfer wollen" könnte der Eilige Geist durch seinen Gottesknecht Jean-Lug als sprechenden Mund seinen Afrika-Apposteln gesagt haben… . „Opfer sind Zeichen für fehlende Demut“, so ein unausgesprochenes Nakizitat.

Einen Großteil des Vormittags verwandte der Stammapostel auf das Ausbildungssystem in Afrika. Bildung in Afrika nehme zu. „Die Bildung unserer Mitglieder steigt stetig, nicht nur in den Großstädten, auch in kleineren Städten und sogar auf dem Land.“ Die steigende Bildung zwingt nun endlich auch die Bezirksappostel zu mehr nakechetischer Schulung von Amtskörpern (Einbildungsoffensive).

Die geistliche Bildung von Amtskörpern müsse gesteigert werden, etwa bei Bibelkunde oder Predigtunterweisung (veralteter Opferkult versus Barmherzigkeit). Jean-Lugs Afrika Programm: Sonntagsschule für alle Apostelamtskörper und deren Gotteskinder. Seit die ACK bei der neunakolisierten Glaubenslehre nakechetischen Analphabetismus moniert, steht die BaVi unter enormen Druck, ihrem ghostgewriteten Papiertiger (Shownakechismus) zu deutlich mehr Substanz zu verhelfen (Schulung). Das ist natürlich in einem kultimultilinguistischen Musterländle wie Sambia in Afrika nicht so einfach.

In Asien zeigt z.B. Dap. Hebeisens Glaubensfiliale Thailand auf ihrer Homepage den Glaubensmenüpunkt „CATECHISM“. Beim Nachschauen ist dort einfach der deutschsprachige Nakechismus eingebunden, als ob Thailand eine durch und durch deutschsprachige Glaubensklonkolonie wäre (nacthailand).

Und Gottes Gebietskirche Sambia (naczam) – Englisch ist Amtssprache – hat noch nicht einmal einen entsprechenden Nakechismus-Link auf ihrer Seite. Dabei hatte bereits 2011 ein fundamentales Briefing des Samba-Nak-Amtskörpers stattgefunden:
[urlex=http://www.naczam.org.zm/News/Current%20News/January%202011/Catechism%20introduced%20to%20Apostles%20and%20Bishops.htm][ :arrow: NaC ZMZ (Zambia Malawi Zimbabwe) ][/urlex] hat geschrieben:
Apostle and Bishops of Zambia attend introduction of catechism in Lusaka (Januar 2011)

19 Apostles and 13 Bishops of Zambia met in Lusaka for the introduction of catechism briefing seminar which was held at Lima Garden Guest House on Saturday, January 22, 2011. This was facilitated by Bishop Conrad Masheke and District Elder Malinda Malinda who had travelled to Hanover, Germany for the training on catechism.

In the evening, after the seminar, Lusaka City Elder District hosted the “Meet the Apostles and Bishops” dinner at Mulungushi International Conference Centre. This was a fundraising dinner for the construction of Olympia Park and Thorn Park Churches in Lusaka.

At the dinner there was an auction for various items including Chief Apostle Leber, District Apostles Andrew Fernandes, Charles Ndandula, and Duncan Mfune and District Apostle Helpers Arnold Mhango and Robert Nsambas framed portraits. The dinner was a success, raising a total amount of K151,000,000.00, with the Chief Apostles framed portrait auctioned for K27,000,000.00 and District Apostle Ndandulas suit auctioned for K1,500,000.00.

Dieses "Funreising" vom Feinsten des NaKi-Jetsets war Gegenstand eines entsprechenden postings (wir berichteten).

Da ist schon verständlich, dass Jean-Lug sich nicht in die sambischen Foundation-Karten schauen lassen will: Er stellte klar: „dass es gar nicht so einfach ist, produktiv in Afrika zu helfen, da dort nach wie vor u.a. viel Korruption herrscht. Und deshalb sollten die Jugendlichen sich eher an andere Aufgaben "vor der eigenen Haustür“ wagen, um nicht enttäuscht zu werden(NJT/MJT 2015 über Karitativ-Korruption in NaK-Afrika NJT /MJT 2015 ].

Und irgendwie scheint die Apostelversammlung Afrika unter Aufsicht der kompletten BaVi konkrete Hilfsprogramme für Nordafrika oder auch Ebola-Regionen ignoriert zu haben. Von Korruption keine Rede. Priorität hat für Jean-Lug Sonntagsschule für Appostel und deren Gotteskinder. Ja, so kann alles nur wieder gut bleiben… .

Nur so als Randnotiz: „Vorsonntagsschule für alle:wink: .

s.

shalom
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Re: BaV II

#129 Beitrag von shalom » 26.05.2015, 17:45

[urlex=http://nac.today/de/208122/249111][ :arrow: nac.yesterday ][/urlex] hat geschrieben:
„Das ist mein Programm für Afrika“

Schwerpunkt Afrika

Auf dem afrikanischen Kontinent arbeiten zurzeit 234 Apostel, weitere 119 in den anderen Ländern der Welt. Damit liegt das Schwergewicht der Seelsorge in Afrika, über 80 Prozent der neuapostolischen Mitglieder leben hier. Hier wächst die Kirche immer noch, das belegen die Zahlen.

[urlex=http://www.nak.org/de/news/nak-international/article/19006/][ :arrow: nak.org / Pfingstgodi 2015 ][/urlex] hat geschrieben:
Zunächst ging Stammapostel Schneider auf das Gastgeber-Land Sambia ein, in dem die Neuapostolische Kirche mit rund 1,1 Millionen Gläubigen so stark vertreten ist, wie sonst nirgendwo auf der Welt – mit Ausnahme des Nachbarlandes, der Demokratischen Republik Kongo.

[urlex=http://mjt2015.de/mjt-aktuell/#c4884][ :arrow: NJT /MJT 2015 ][/urlex] hat geschrieben:
Gott arbeitet nicht mit Zahlen – Gedanken aus dem Podiumsgespräch [abgerufen am 18.05.2015]

Missionsarbeit

Gott denkt nicht in Landkarten und Zahlen. Gott entscheidet souverän.

Werte Zahlenbeleger, liebe Dyskalkuliernde und all ihr „Extended Selfs“ 8),

wie sagte Stammapostel Dr. Leber in dem berüchtigten Naxos-Interview (auf einem seiner Südamerikastapstipvisiten): „Ich schaue immer zuerst auf die Zahlen“.
    • Im Jahr 2000 wurden eine große Zentralkirche in Lilongwe und ein Verwaltungsbüro für die Gebietskirche in Lusaka erbaut. Zum Ende des Jahres fand nochmals eine Bezirksapostelversammlung in Sambia statt, außerdem erreichte die Mitgliederzahl die Millionengrenze… .

      Heutige Situation
      Kirchenstatistik
      Sambia: 1.301.098 Mitglieder, 6.057 Gemeinden 26.881 Amtskörper
      Malawi: 210.487 Mitglieder, 1.825 Gemeinden 4.903 Amtskörper
      Simbabwe: 13.150 Mitglieder, 113 Gemeinden 353 Amtskörper

      (Wikipedia / NaK-Sambia)
Unter der Schlagzeile „Bewusst reduziert“ war in einem GK-Artikel (Nr. 569 oder so) über eine Gottesherrschaftspressekonferenz vom 18. Mai 2005 berichtet worden, dass das Wachstum unter Regie der Apostel internaktional unterschiedlich zurückgefahren worden war. „Das Wachstum sei bewusst reduziert worden, um die Kirche organisatorisch stabil zu halten, so die Verwaltungsmitarbeiter“ . Die Wachstumsrate war offensichtlich aufgrund geheimer kirchenfinanzstrategischer Zielvorgaben gedeckelt worden (Gott soll nicht so viele erwählen, um die anderen christlichen Kirchen gnädig zu stimmen, damit die deutschen Gebietskirchen schnellstmöglich ackeptiert werden können). Wie hätten die neuapostolischen „Pro-Gnostiker“ als Wissenschaftler diese Kehrtwendung (insgeheime Abkehr vom Sendungsauftrag) im „Letzteseelesuchen“ der Bezirks-und Stammapostel in ihren Prognosen je berücksichtigen können? Wie ist es um die „Objektivität“ (Unabhängigkeit) und die „Validität“ der Daten und der Güte der „Roadmaps“ (Botschaften) der Dienstleister der unstet wirkenden neuapostolischen Apostel bestellt, wenn deren real praktizierte ACK-Anbandelungspolitik so einen Einfluss auf die Zahl der demnächst erst noch zu Erwählenden hat?

2009 schreibt Stammapostel Leber in seiner Mitteilung an die Apostel, „dass die Zeit des starken Wachstums in Ostafrika vorüber sei. Er gab den neu ordinierten Brüdern mit, „das zu halten, was wir haben“. Insbesondere die zahlreichen Gruppen pfingstlerischer Gemeinden seien sehr einflussreich“ (NaC-Afrika-Ost).

Was für BaVi inszeniertes Chaos! Da hatte die NaK-Sambia 1,3 Millionen Kirchenbuchnakoliken zu verzeichnen und naktuell wären es angeblich ca. 1,1 Millionen. Und das nennt Jean-Lug dann Wachstum. Evtl. meint er Minuswachstum im Jojo-Effekt? Ein Klimax folgt dem nächsten. Die BaVi im totalen Klimaxterium?

Ein Durcheinander von proklamiertem Wachstum, „Staus Quo-Haltern“ und Schrumpfnakramentlern. Dazu passt, dass die Stapse entweder immer zuerst auf die Zahlen schauen, wobei sie unstegreiflich behauten, Gott würde nicht in Zahlen und Landkarten denken, ja er würde nicht mit Zahlen arbeiten. Bezirzappostolizist R.Krause legt noch einen darf und gibt zum besten, die Opfer wären nakintern ausgerechnet an jenen Gott adressiert, dem Zahlen schnurzpiepegal wären. Dabei wird klar, dass die Souveränität Gottes bereits da endet, wo ein vorlautes Stapchen säuseln lässt, dass Gott nicht in Zahlen denken würde. Vermutlich Dyskalkulie. Was erlauben sich BaVi? Wie Flasche leer? Gott lässt sich von R. Krause Renditeobjekte verwalten, obwohl ihm Zahlen egal sind? Und die Zahlen aus der alljährlichen Rubrik "Zahlen-Daten-Fakten" nur ein Blöff? In einem Jahr waren angeblich die Verstorbenen bilanzmäßig falsch gezählt worden und das alle Jahre wieder und so richtig stimmen die Zahlen offensichtlich immer noch nicht. Da predigen die Appostel von „heiligen Zahlen“, von einer "Zwölfzahl" von "144.000", von "1000 Jahren" und dabei schert sich ihr Gott einen Kehricht um Zahlen. Sicher auch bei den BaVi-Gehältern seiner Selbstbildbediener :wink: .

Und nun haben die BaVianer Gott nun Afrika als dessen nächsten Schwerpunkt in die Schuhe geschoben (wobei Gott angeblich doch gar nicht in Landkarten denkt). Zirkularschlüsse - eine Spezialität nicht nur der BaVi :mrgreen: .

Allerdings ist Neuapostolisch-Afrika überhaupt kein Schwerpunkt für jugendliche Karitativarbeit (lt. jüngstem NJT/MJT), da in Afrika so viel Korruption herrscht (das halten nur Bezirzappostels und Eingeborene aus). Und ausgerechnet in so einem Klima wächst und gedeiht der Appostolizismus prächtig („hier wächst die Kirche immer noch, das belegen die Zahlen“), während es in korruptionsärmeren Kontinenten bergab geht, gerade so, als ob es da eine Korrelation zwischen Gott und Korruption bestünde.

Schwerpunkt Afrika meint: "Mehr Wachstum – weniger Wunder" aus der Soap: "Neues vom Wachser".

s.

shalom
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Re: BaV II

#130 Beitrag von shalom » 27.05.2015, 11:43

[ = > naxus.info (ehemaliges südamerikanisches Jugendmagazin) ] hat geschrieben:
Bogota 20.01.2008 Interview mit dem Stammapostel Dr. Leber

Was möchten Sie konkret erreichen mit Ihren Besuchen in unseren Ländern? Wie
informieren Sie sich vor einer solchen Reise?


…Wir haben Bezirksapostelversammlungen (BAV). Da sprechen wir intensiv über alles. Auch am Rande solcher Versammlungen werden einzelne Probleme besprochen. Insofern habe ich ein bisschen Einblick wo es Probleme gibt und wie die Entwicklung ist. Vor einer Reise sehe ich mir auch die Zahlen an: Wie viele Mitglieder gibt es? Wie ist der Gottesdienstbesuch? – ein wichtiges Kriterium für mich – Darüber sprechen wir auch… .

…Gott denkt zwar nicht in Landkarten und Zahlen – seine souveränen BaVianer (Bapse und Stapse) offensichtlich aber um so mehr… .

Darüber sprechen wir auch im Zwiegespräch (ein „Funstück“ aus 2008)

s.

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