Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

Für Zweifler und andere gute Christen
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manden

Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#1 Beitrag von manden » 03.09.2012, 15:16

Eigentlich nicht !
Denn aus der grossartigen Schöpfung - inkl. deren Krone - der Menschheit - folgt : es muss einen Schöpfer geben !
Und zwar einen , der uns liebt . Sonst würden wir ja gar nicht existieren . Er hat uns Leben und alles andere gegeben mit ungeheuren Entwicklungsmöglichkeiten .
Wir müssen sie nur s i n n v o l l nutzen - ungefähr das Gegenteil von dem , was wir getan haben und weiterhin tun !
Kann der Schöpfer nicht erwarten , dass wir ihm dankbar sind und ihn lieben ?
Eigentlich doch eine Selbstverständlichkeit !
Und auch die Schöpfung - die Natur und unsere Mitmenschen , die ja auch sein Werk sind ?
Genauso selbstverständlich !
Und genau das möchte der Schöpfer von uns : Du sollst Gott lieben und deine Mitmenschen wie dich selbst , wie es Jesus schon vor 2000 Jahren erkannt hat .
Oder für heute etwas klarer formuliert : Du sollst deinen Schöpfer und seine Schöpfung - die Natur und deine Mitmenschen wie dich selbst lieben .
Warum sind die " heiligen Schriften " , insbesondere die Erkenntnis Jesu , nun doch nützlich ?
Weil der Mensch in seiner egoistisch auf ihn zentrierten Welt sonst gar nicht mehr auf die Idee kommt , sich selbst und seinen Ursprung , sowie den Sinn des Lebens zu
hinterfragen . So hat er wenigstens einen Ansatzpunkt !

Adler

Re: Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#2 Beitrag von Adler » 03.09.2012, 17:41

Werter Manfred,

wenn ich dir mal einen Rat geben darf. Du solltest deine Weisheiten in einem Buch zusammenfassen und veröffentlich. Zum einen würdest du damit ein größeres Publikum ansprechen, zum anderen könntest du mit dem Erlös aus dem Verkauf viele gute Taten tun.

Als Drittes würdest du, so ganz nebenbei, die User dieses Forums mit deinen geistigen Ergüssen verschonen. Das ist doch dann auch gelebte Nächstenliebe, gell?! 8)

LG Adler

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Loreley 61
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Re: Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#3 Beitrag von Loreley 61 » 03.09.2012, 18:03

Darf ich dich mal fragen, was dieser Ansatzpunkt bisher genutzt hat? Was brachte(n) denn die organisierten Religionen bisher zustande? Zwangsmissionierung, Inquisition, Kreuzzüge, Religionskriege und woanders auch Terror und Gewalt( 11.Sept. 2001). Viele meinten und meinen noch, dem anderen die eigene Religion aufs Auge drücken zu müssen. Mit der Bibel wurde schon vieles begründet - auch Antisemitismus, Frauenunterdrückung usw. Gilt sicher auch für manch andere heilige Schriften. Stell dir vor, es gäbe gar keine organisierten Religionen (jeder glaubt individuell an "seinen" Gott oder ist Atheist) - wäre unsere Welt dann nicht vielleicht etwas friedlicher? Unsere Gefängnisse sind voll, aber bestimmt nicht nur von Atheisten, da würde manch ein "Knaki" sagen, er ist evangl., kath., neuap., oder sonstwas. Religionszugehörigkeit und das Lesen heiliger Schriften schützt nicht vor Verbrechen jeder Art. Und etliche Aussagen in manch heiligen Schriften haben bestimmte Verbrechen erst ermöglicht.(So sagte Jesus beispielsweise sinngemäß, dass die Juden den Teufel zum Vater hätten) Ich glaube, es ist das Johannesevangelium, dass vor Judenfeindlichkeit geradezu strozt. Humanismus reicht doch völlig aus, um Werte zu vermitteln. Ich glaube an Gott, aber nicht an heilige Schriften (zumindest nicht wie sie uns von den Kirchen ausgelegt werden) und auch nicht an Kirchen oder Religionen. Ich kann meinen pers. Glauben erklären, muß aber nicht missionieren.

Und ja, ohne eine gesunde Spur von Selbstliebe + Egoismus wird man leicht unterdrückt oder ausgebeutet. Wir leben ja nicht auf Wolke 7, im Paradies oder im Schlaraffenland. Der Konkurrenzdruck - du verstehst? Nur wenn ich mich selbst ausreichend(!!!) liebe, kann ich auch meinen Nächsten lieben.

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

manden

Re: Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#4 Beitrag von manden » 03.09.2012, 20:28

Loreley 61 hat geschrieben:Darf ich dich mal fragen, was dieser Ansatzpunkt bisher genutzt hat?
....
[gekürzt, jeder der es lesen möchte, kann es weiter oben lesen, centaurea, 2012-09-03]
...

LG, Lory
Werte Lory ,
Du hast ja recht ! Aber Du hast mich falsch verstanden . Den Ansatzpunkt brauchen wir in der heutigen Welt , um uns überhaupt noch mit Themen wie Gott , Sinn des Lebens , usw. auseinanderzusetzen . Ich bin wie Du Gegner von d i e s e n Religionen und d i e s e n Kirchen .
Ich habe lange Jahre nach der Wahrheit über Gott gesucht in Religionen und dieser Welt :
Und ich habe etwas Einfaches gefunden : Du sollst deinen Schöpfer und seine Schöpfung lieben - die Natur und deine Mitmenschen ( wie dich selbst ) .
Im Prinzip dasselbe wie Jesus vor 2000 Jahren - nur Jesus hat es nicht ganz richtig umgesetzt ( Du hast recht ) .
Und das ist A L L E S , was Gott möchte , das wir tun - natürlich ungeheuer schwer - aber so gut wie möglich versuchen dürfte ausreichen .
Näheres später !

tergram

Re: Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#5 Beitrag von tergram » 03.09.2012, 22:21

manden hat geschrieben:...nur Jesus hat es nicht ganz richtig umgesetzt ...
Da wird Jesus aber froh sein, dass nun durch "manden" sein fehlerhaft begonnenes Werk korrigiert und fortgesetzt wird.

Matth.23,12 8)

Adler

Re: Brauchen wir h e i l i g e Schriften ?

#6 Beitrag von Adler » 03.09.2012, 22:29

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG Adler

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