Traurig und beinah hoffnungslos..

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ziri

Traurig und beinah hoffnungslos..

#1 Beitrag von ziri » 02.09.2012, 14:28

Hallo liebe Geschwister

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier richtig bin. Ich muss mich einfach nur mitteilen, weil ich nicht mehr weiter weiß...
Ich habe schon so lange ich denken kann damit zu kämpfen, dass ich einfach unglücklich bin, Angst vor der Zukunft habe und ja... mich einfach ungeliebt fühle, als würde ich nirgends so richtig dazugehören. Auch wenn ich weiß, dass der Herr mich liebt und seine Liebe mich zumindest nie verlassen wird, so spüre ich seine Nähe nicht. Obwohl ich schon sehr lange bete, für mehr Tiefe und Nähe zu ihm und auch, dass sich in meinem Leben etwas verändert, weil ich es ohne seine Hilfe nicht schaffe.
Ich falle dann oft immer wieder zurück, auch aus Frust, dass der Herr sich mir nicht zeigt. Ich erwarte viel, und bin wirklich voller Zuversicht, dass er auch für mich und mein Leben großes geplant hat und er mich aus diesem inneren Elend befreien wird. Aber oft habe ich dann bald das Gefühl, er hält mich nicht fest und dann entferne ich mich wieder innerlich. Vielleicht habe ich nicht genug Stärke im Glauben und das Vertrauen aufrecht zu erhalten. Aber ich denke auch, der Herr kennt mich, er weiß wie stark mein Glaube ist und womit ich in meinem Leben zu kämpfen habe und doch hat er mich zu sich gerufen und ich bin sein Kind. Er muss also auch für mich das Glück bereithalten... Versteh ihr, was ich meine?
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll, ich habe Angst vor der Zukunft und sehe mein Leben dunkel vor mir, bis ich endlich bei Gott im Paradies sein darf. Wie schön muss es dort sein! Keine Trauer, keine Angst, keine Unsicherheit, keine Verzweiflung, keine Langeweile.... Einfach nur Liebe, Freude, Gemeinschaft und Dazugehörigkeit, alle Unsicherheit und Ungewissheit und wird weggewischt sein...
Ich habe viel zu viel geschrieben......und könnte doch noch Seiten weiterschreiben.
Ich weiß, selbst David hatte Angst, wenn auch aus anderen Gründen, und hat Gott unzählige Klagelieder geschrieben. Und das tröstet mich auch in gewisser Weise.
Trotzdem kann ich einfach nicht mehr, ich habe unendliche Sehnsucht nach Liebe und Gemeinschaft und scheine doch unfähig zu sein, diese zu leben.
Gott, bitte verändere mich, damit ich das Leben leben kann, das Du dir für mich im Sinn hattest, als Du mich erschaffen hast....mit alle meinen Wünschen und Sehnsüchten, die Du in mich hineingelegt hast...

Ziri

Adler

Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#2 Beitrag von Adler » 02.09.2012, 17:56

Ich will ja nicht meckern, aber hatten wir dieses Thema nicht schon, vor nicht all zu langer Zeit, unter einem anderen Nicknamen :shock: :?:

@ ziri (oder wie auch immer)
Du solltest nicht hier im Forum schreiben, sondern professionelle Hilfe suchen. Was du da schreibst hört sich schwer nach Depressionen an und die solltest du schnellstens behandeln lassen :!:

LG Adler

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Loreley 61
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Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#3 Beitrag von Loreley 61 » 02.09.2012, 18:52

Vielleicht hast du Recht, Adler - und trotzdem...:


P-s-s-s-t!

Sei mal still und mach`s dir gemütlich. Geh nach innen - meditiere.
Du willst wissen wo ich bin? Ich bin in dir. Du mußt nicht in der Ferne, im Außen nach mir suchen. Ich wohne nicht im Himmel und auch nicht im Paradies. Du hast mich immer bei dir. Und sei dir gewiss, ich liebe dich, ich liebe alle Menschen gleichermaßen. Du willst Antworten? Dann geh nach innen - dort wohne ich und ich antworte dir immer - du mußt nur zuhören. Du wünschst dir etwas? Vielleicht Glück, Zufriedenheit, Fülle, Gesundheit? Dann bejahe deinen Wunsch, glaube an die Erfüllung, die ich dir senden werde und tue so, als sei dein Wunsch bereits Realität. Ordne deine Gedanken, denn deine Gedanken werden zu Dingen. Deine Wünsche sind doch positiv, erfüllend, beglückend - also denke auch so und laß dich nicht in Gedanken des Zweifels, des Zornes, des Mangels oder gar der Angst verwickeln.

Und nun könnten wir doch: "Ist das Leben nicht schön?" anschauen? Nein, nein, nicht den Film Mit James Stewart! Den anderen! Du weißt schon, den mit dir in der Hauptrolle. Der ist viel besser. Diese spannende Aufsteigergeschichte, von ganz unten nach ganz oben, die mit dem Gänsehauteffekt. Und wie toll sie ausgeht!

Au ja!

Mir gefällt die Stelle am besten, wo dir schließlich der Kragen platzt und du erklärst, dass es dir jetzt hinten und vorne reicht (in Wirklichkeit sind deine Worte alles andere als jugendfrei) Und du fängst an, deine Träume und Wünsche zu visualisieren. Du beginnst, an den Computer, die Kühlschranktür und jeden Spiegel Fotos von deinen Wunschträumen zu heften. Du beginnst voller Vertrauen, jeden verflixten Tag so zu handeln, als wären deine Wünsche bereits wahr.

Die Verwandlung die dann geschieht, ist schier unglaublich. Aber es ist eine wahre Geschichte!

Einfach eine tolle Geschichte.

Pssst! Nun kommt meine Lieblingsstelle: Du bist jetzt voll bei der Sache, tust, was du kannst, mit all den dir im Moment zur Verfügung stehenden Mitteln, und du übergibst die Angelegenheit dann.............................Gott. (Meinem zweitliebsten Hauptdarsteller *grins*) Ich kümmere mich dann um das "Wie", die Verwirklichung.

Ich grüße dich Ziri - dein Gott.

(in Abwandlung einer Spruchweisheit von Mike Dooley aus "Neue Grüße vom Universum)
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Adler

Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#4 Beitrag von Adler » 02.09.2012, 18:58

Lory,

mal ganz im Ernst: gehts noch :shock: :?:

Lass mal gut sein, ich komme mit meinem Leben auch ohne dich "in mir" ganz gut klar und bin bin es sehr zufrieden.

Mal ganz ehrlich: ich muss dich nicht in mir haben und ständig bei mir erst recht nicht, ausserdem hätte die Adlerdame an meiner Seite wohl eine ganze Menge Argumente dagegen 8)

LG Adler

Vogelfrei
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Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#5 Beitrag von Vogelfrei » 02.09.2012, 19:00

ziri hat geschrieben:(...)
Ich weiß, selbst David hatte Angst, wenn auch aus anderen Gründen, und hat Gott unzählige Klagelieder geschrieben. Und das tröstet mich auch in gewisser Weise.
Trotzdem kann ich einfach nicht mehr, ich habe unendliche Sehnsucht nach Liebe und Gemeinschaft und scheine doch unfähig zu sein, diese zu leben.
Gott, bitte verändere mich, damit ich das Leben leben kann, das Du dir für mich im Sinn hattest, als Du mich erschaffen hast....mit alle meinen Wünschen und Sehnsüchten, die Du in mich hineingelegt hast...

Ziri
@Ziri

Deine Worte erinnerten mich an Psalm 55 und Psalm 139. Die folgende Sicherheit kann uns aber helfen:
  • Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

    1. Johannes 4, 16
Vogelfrei
Besser frei in der Fremde, als Knecht daheim!

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Loreley 61
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Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#6 Beitrag von Loreley 61 » 02.09.2012, 19:34

Adler, du weißt schon, dass ich das nicht als Loreley geschrieben habe, sondern ich habe mir erlaubt Gottes Stimme zu sein und aus dessen Sicht zu schreiben. :wink: Beruhige deine Adlersfrau - ich stehe nicht auf Vogelvieh und ich bin schon vergeben. :lol: Und vergiß nicht: "Das Himmelreich ist in euch" (entnommen der Bibel) :wink:
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Adler

Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#7 Beitrag von Adler » 02.09.2012, 21:38

Lory,

da hab` ich aber noch mal Glück gehabt, gell?! :mrgreen:

LG Adler

ziri

Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#8 Beitrag von ziri » 02.09.2012, 21:50

Liebe Loreley, lieber Vogelfrei,

ich bin echt überwältigt von den schönen Worten. Das hilft. Mir gehts schon ein ganzes Stück besser. Ich glaube ich schreibe das in mein Buch rein. Ich habe da so ein schönes Buch, in das ich alle Sprüche, Gedichte, Bibelverse, eben alles schöne, das ich mal aufschnappe, hineinschreibe, damit ich es nicht mehr vergesse. Und das ist es auf jeden Fall wert! :)
Adler hat - auch wenn es gefühllos rüberkam und vielleicht auch ist - schon auch recht, mit dem, was er sagt. Ich sollte vielleicht wirklich zum Psychologen gehen (und bin grade noch etwas am kämpfen, ob ich es wagen soll oder nicht, weil mich gerade eben meine Ängste davon abhalten.... paradox ich weiß).
Aber trotz allem hängt es für mich alles mit Gott zusammen. Einem Psychologen kann ich nichts über Gott erzählen, er würde es zumindest nicht so nachempfinden können, wie ihr hier. Also die, denen es ähnlich geht/ gegangen ist.
Mir geht es jetzt auf jeden Fall schon besser. Auch wenn meine Ängste und alles nicht so einfach weggeehen. Aber ich weiß, Gott ist die Liebe und alles Gute ist ein Spiegel von Gottes Wesen, also sehe ich auch alle lieben Worte als eine Antwort Gottes und persönliche Botschaft von ihm an mich! Danke Gott! :)
@Loreley: Ich werde versuchen, morgen (mein Urlaub ist heute rum) an die Worte zu denken und mich davon leiten zu lassen.
@Vogelfrei: Stimmt, und Psalm 139 ist auch noch mein Lieblingspsalm!! Obwohl ich in dem Moment gar nicht dran dachte...
Vielen Dank, dass ihr euch Zeit für mich genommen habt und ein offenes Ohr (Auge) habt!

Gott segne Euch,
ziri

Adler

Re: Traurig und beinah hoffnungslos..

#9 Beitrag von Adler » 02.09.2012, 21:57

Liebe/r ziri,

auch wenn es für dich evtl. gefühllos geklungen haben mag, es ist die Realität.

Du kannst hier noch so viel schreiben und noch so schöne Antworten erhalten, wirkliche Hilfe für dein Problem kann dir nur ein Fachmann geben!

LG Adler

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