In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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fridolin
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Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#31 Beitrag von fridolin » 25.06.2012, 20:38

Die Aussagen von heute werden der Müll von morgen sein.

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Loreley 61
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Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#32 Beitrag von Loreley 61 » 26.06.2012, 05:36

Comment hat es sehr schön erklärt. Der Anspruch der NAK war es zu jeder Zeit, sie würde das reine Wort Gottes vom Altar verkünden. Sie erklärte sogar, dass sie (wie Gott) unwandelbar sei. (mit dem Spruch: Ich bin dein Herr und Gott und wandele mich nicht) Plötzlich kippen soviele alte Lehraussagen. Das heißt, die neuen Lehraussagen bauen nicht etwa auf den alten auf - nein, sie sind oft komplett entgegengesetzt. Da stellt sich die Frage: Wenn es früher das unwandelbare Wort Gottes war, wie kann es dann nach relativ kurzer Zeit nicht mehr gültig sein. Die NAK erklärt dann oft, der liebe Gott habe seine Meinung geändert (siehe Botschaft)Ist das etwa glaubhaft? Ihr eigener Anspruch wird damit ad absurdum geführt. Oder es wird als Ausrede gesagt, dass der Hl. Geist (also Gott) von einer Erkenntnis in die nächste führt. Doch das greift auch nicht, denn der HL. Geist führt ja nur von einer Erkenntnis zur nächsten Erkenntnis (baut also auf der älteren auf) und macht nicht etwa eine komplette Kursänderung und erklärt Gottes bisherige Aussagen für ungültig. Das wäre ein schwankender, wankender und unzuverlässiger Gott. Und würde Gott (sein Hl. Geist) sich nach einiger Zeit selbst widersprechen?

Um es Cemper an einem konkreten Beispiel nochmals zu verdeutlichen: Ich kenne einen alten AT in Ruhe sehr gut - auch heute noch halten wir Kontakt. Dessen einzige Tochter hatte sich schon vor vielen Jahren vom "Werk des Herrn" abgewandt. Sie wurde, wie viele von uns, nach den alten Regeln erzogen. Irgendwann überwarf sie sich mit ihren Eltern, aufgrund dieser kirchlichen Lehre und Enge. Darunter leiden wohl beide Seiten, doch bisher konnte sich der Vater zumindest einreden, dass er nach Gottes Willen handelte und nur das Beste für die Tochter wollte. Aber sie wollte halt nicht hören. Nun kippen die alten Regeln und der Vater stellt entsetzt fest, das er nicht etwa Gottes Willen erfüllte, sondern einer kirchlichen Falschmeinung aufgesessen ist. Der ewige Streit mit der Tochter war umsonst. Sein "Seelenfrieden" ist dahin. Jetzt schmerzt nicht nur der "Verlust" der Tochter, sondern all das hätte gar nicht sein müssen, wenn der Vater auch nur geahnt hätte, dass die strenge Erziehung nicht Gottes Wille war, sondern menschliche Auswüchse, wie Stap. Fehr sagte. Das Leid des Vaters ist um ein vielfaches gestiegen, allein schon durch die Selbstvorwürfe. Entschuldigungen (des Vaters an die Tochter) nützen auch nichts mehr. Der Zug ist abgefahren. Ob sich die Verantwortlichen der NAK eigentlich klar sind, was sie hier angerichtet haben??? Einmal durch die unsinnigen Vorschriften als solche und ein anderes Mal durch das Kippen derselben ohne jegliche (logische) Erklärung, Buße oder Entschuldigung. Hinzu kommen quälende Fragen nach der Richtigkeit der NAK-Lehre überhaupt - und das in seinem hohen Alter. Da ist nichts mehr mit Frieden und Ruhe im Alter. Der Mann ist gebrochen - dank NAK.

Ein anderer authentischer Fall: Ein Ehepaar kann keine Kinder bekommen. Es liegt an der Frau. Die Ärzte sagten damals, sie könnten der Frau durch eine kleine OP helfen. Wie damals üblich, fragen die Eheleute, ob sie die OP wagen sollten. Antwort eines Bezirksamtes war: "Wenn es Gottes Wille ist, dass sie Kinder bekommen, dann geht das auch ohne OP. Ansonsten würden sie Gott ins Handwerk pfuschen". Die Frau ließ sich nicht operieren und blieb kinderlos - es war ja (angeblich) Gottes Wille und ihre ganz spezielle Prüfung. Mittlerweile ist sie weit über 60. Sie leidet heute noch darunter keine Kinder zu haben, besonders deshalb, weil viel später in ihrer neuap. Verwandtschaft ein ähnlicher Fall auftrat, doch dieses Ehepaar wagte sogar eine künstliche Befruchtung und sind inzwischen glückliche Eltern von Zwillingen.

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Schneider

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#33 Beitrag von Schneider » 26.06.2012, 08:15

tergram hat geschrieben:hier geht es aber nicht um irgendeine beliebige Institution oder Privatperson oder um eine beliebige Ansicht, Meinung. Hier geht es um die NAK, die sich unverändert für die Nachfolge der Urkirche hält, ihre Apostel von Gott gegeben. Insofern ist das Wort des Apostels immer "Gotteswort". Mit der entsprechender Konsequenz beim Zuwiderhandeln: Segensverlust.
tergram,was soll die Kirche denn machen? Hält sie an alten Dogmen fest, hagelt es Kritik. Gibt sie die alten Dogmen auf, hagelt es auch Kritik.
Ich halte das Verhalten der Kirchenoffiziellen für genauso fragwürdig, wie andere Schreiber auch. Aber die Kritik kann sich doch nicht dagegen richten, dass sich etwas ändert. Der Fehler, den die Kirche begeht, liegt doch in erster Linie darin, dass sie sich zu den Fehlern der Vergangenheit nicht bekennt und die Veränderungen so darstellt, als wären sie die Folge einer organischen Entwicklung.

Loreley61 hat den Fall eines alten Amtsträgers beschrieben.
Loreley 61 hat geschrieben:Da ist nichts mehr mit Frieden und Ruhe im Alter. Der Mann ist gebrochen - dank NAK.
Ich kenne anders gelagerte, aber durchaus vergleichbare Fälle. Wie soll man damit umgehen? Die Vergangenheit kann nicht ungeschehen gemacht werden. Das einzige, was hier helfen könnte, wäre eine Art von Aussprache. Ein Eingestehen früherer Fehler. Das klare Bekenntnis, dass es viel zu oft nicht Gottes Wort war, was man den Leuten um die Ohren gedroschen hat. Auch eine Entschuldigung wäre angebracht. Die Verletzungen werden damit nicht ungeschehen gemacht. Ob die Betroffenen das annehmen und wie sie dann damit umgehen, ist ihre eigene Sache. Es mag hart klingen, aber jeder kann und muss für sich selbst einen Weg finden, diese alten Verletzungen zu verarbeiten.

In einem anderen Diskussionsfaden wird die Frage aufgeworfen, was das Christsein bedeutet: Zu den Grundzügen des christlichen Verhaltens gehört, dass man einen Übeltäter zur Rede stellt. Eine Grundannahme der jesuanischen Lehre ist die Existenz menschlicher Konflikte. Jesus schafft den Konflikt nicht ab, sondern lehrt den Umgang mit ihm. Matth. 18,15: Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund. Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden. Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.

Was wäre, wenn man diese Anleitung mal praktizierte? Nicht in ausgelagerten Foren, sondern real. Auge in Auge? Die Kirchenleitung konkret damit konfrontieren, dass die alte Lehre alles andere als Gottes Wort war. Zur Rede stellen. Erst unter vier Augen, dann unter Zeugen, dann ggf. öffentlich. Mit der Gemütlichkeit wäre es dann vorbei, aber christliche Lehre ist eben nicht gemütlich. Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Klingt hart, hat er aber so gesagt.

In der katholischen Kirche gibt es aktuell den Aufruf zum Ungehorsam. Hans Küng hat so etwas in seinem Buch "Christ sein" bereits angeregt: Ein Pfarrer kann nichts ausrichten, aber wenn 50 aufstehen, muss man sie hören. Und 500 sind eine Macht. So müsste man wohl auch in der NAK vorgehen, wenn man wirklich in der Substanz etwas verändern wollte. Anderenfalls wird die Kirchenleitung ihren Schlingerkurs weiterfahren, die Gemeinden werden schrumpfen bzw. durch Fusion verkleinert werden, die Alten sterben, die Jugen bleiben weg und am Ende teilt die NAK das Schicksal der katholisch-apostolischen Gemeinden. Sie wird nicht aussterben, aber sich auf ein gerade so eben noch lebensfähiges Minimum reduzieren. Daran wird auch die Tatsache nichts ändern, dass sich unter den Mitgliedern neuerdings auch Leute des öffentlichen Lebens befinden, Schauspieler, Musiker, etc.

_

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#34 Beitrag von _ » 26.06.2012, 08:57

fridolin hat geschrieben:Die Aussagen von heute werden der Müll von morgen sein.
weswegen man sich eine menge ärger spart, wenn man sie heute schon so behandelt.

(hilft übrigens auch bei ideologien und anderen konsumgütern - nichts aus dieser zeitlichkeit ist für die ewigkeit.) 8)

ommm, _

Cemper

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#35 Beitrag von Cemper » 26.06.2012, 10:55

Werte Loreley - viele Ihrer Einträge haben dieses "Muster": A hat "rechts" gesagt und behauptet, das sei Gottes Wort und Wille. Jetzt sagt A "links" und behauptet wieder, das sei Gottes Wort und Wille. Und dann teilen Sie Ihren Lesern mit, dass das ja wohl nicht sein könne, denn Gott würde ja nicht erst so und dann anders reden - und so weiter und so weiter. Aus einem schier unendlichen Vorrat an Beispielen zeigen Sie Widersprüche über Widersprüche in der NAK auf. Vor 60 Jahren - so sagen Sie - war dies und heute ist das. Vor 50 Jahren war jenes und heute ist dieses. Das kann doch - so sagen Sie - nicht sein ...

Wenn ich Ihrer Gedankenführung folge, frage ich mich immer, ob Sie glauben würden, dass A heute Gottes Wort und Wille "verkündet", wenn er heute immer noch sagen würde, was er früher gesagt hat.

Ich sehe "die Dinge" anders als Sie. Ungefähr so: Der alttestamentlich überlieferte Name Gottes ist "Ich bin da". Gott antwortet in einem alttestamentlichen Text so auf die Frage nach seinem Namen. Er - Gott - sagt, sein Name sei "Ich bin da". Andere Gott betreffende Aussagen sind: "Ich werde sein, der ich sein werde." "Ich wandle mich nicht."

Hier stellt sich doch die Frage, wie man solche Sätze "richtig" versteht. Ich meine: Mit solchen Sätzen wird gesagt, dass Gott immer wieder neu da ist, dass er in unterschiedlichen Situationen (d.h. im Wandel der Zeiten) immer wieder neu - also anders - da ist und da sein wird und dass dies die Konstante ist. Widersprüche in einer Kirche wie der NAK sind dann für mich natürlich auch sichtbar, aber sie sind - für mich - kein so großes Problem. Schlimmer wäre es, wenn es diese Entwicklungen hin zu Widersprüchen nicht gäbe. Sehen Sie das doch mal dialektisch. Dann kommt man zu dem Ergebnis: Aus Widersprüchen entsteht Fortschritt. Und wenn Sie das "zu Ende" denken, ahnen Sie vielleicht, dass die Weltgeschichte das Weltgericht sein könnte ... Und dann stellt sich die Frage, wovon die Rede ist, wenn von Gottes Geschichte mit den Menschen als Heilsgeschichte gesprochen wird und was dann "Glauben" heißt. An dieser Stelle wird es freilich zu kompliziert ...

Ansonsten bin ich Ihnen für Ihre Erklärungen wie immer dankbar. Ohne Sie würde ich die Welt der NAK nicht verstehen.

C.

Cemper

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#36 Beitrag von Cemper » 26.06.2012, 11:44

Schneider hat geschrieben:In der katholischen Kirche gibt es aktuell den Aufruf zum Ungehorsam. Hans Küng hat so etwas in seinem Buch "Christ sein" bereits angeregt: Ein Pfarrer kann nichts ausrichten, aber wenn 50 aufstehen, muss man sie hören. Und 500 sind eine Macht. So müsste man wohl auch in der NAK vorgehen, wenn man wirklich in der Substanz etwas verändern wollte. Anderenfalls wird die Kirchenleitung ihren Schlingerkurs weiterfahren, die Gemeinden werden schrumpfen bzw. durch Fusion verkleinert werden, die Alten sterben, die Jugen bleiben weg und am Ende teilt die NAK das Schicksal der katholisch-apostolischen Gemeinden. Sie wird nicht aussterben, aber sich auf ein gerade so eben noch lebensfähiges Minimum reduzieren. Daran wird auch die Tatsache nichts ändern, dass sich unter den Mitgliedern neuerdings auch Leute des öffentlichen Lebens befinden, Schauspieler, Musiker, etc.
Schneider - wenn Sie schreiben, dass man so wohl auch in der NAK vorgehen müsste, dann denke ich: So wird im Alltag an tausend Orten Tag für Tag geredet. Ein Nachbar sagt: "Man müsste ..." Er meint das Bildungswesen, die Partei X, die Finanzkrise usw. Da müsste mal was geändert werden. Ein Schuldirektor sagt: "Man müsste ..." Ein Elternvertreter sagt: "Man müsste ..." Ein MdB sagt: "Man müsste ..." Ein Minister sagt es auch. Vielleicht sagen es alle.

Wie "funktioniert" eigentlich Gesellschaft? Wann und wie und wo entstehen im Kleinen wie im Großen wirkungsmächtige Kräfte? Und welche Interdependenzen gibt es? Welche wechselseitigen Abhängigkeiten bestehen zwischen "oben" und "unten"? Welche wechselseitigen Abhängigkeiten gibt es in der hier interessierenden NAK zwischen einer Gemeindeleitung und einer Gemeinde, zwischen einer Bezirksleitung und den Gemeindevorstehern und den Kirchenmitgliedern in einem Kirchenbezirk - und das alles hochgerechnet bis zum jeweiligen Kirchenleiter mit Dienstsitz in Zürich und weltweiten Predigtaufträgen vor neuap. Gottesdienstbesuchern auf allen Kontinenten?

Ja - gewiss, man müsste ... Wollen wir mal?

:wink:

Schneider

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#37 Beitrag von Schneider » 26.06.2012, 12:09

Cemper hat geschrieben:Ja - gewiss, man müsste ... Wollen wir mal?
Cemper, ohne mich. Ich habe mich schon vor Jahren aus der NAK verabschiedet. Wenn ich schreibe "man müsste.....", dann äußere ich mich nicht mehr als Beteiligter. Mich beseelt auch nicht der Wunsch, dass sich in der NAK etwas ändert. Vor Jahren hatte ich mal die Überlegung, im Sinne von "man müsste ......" persönlich aktiv zu werden. Nachdem mir klar wurde, mit wieviel Arbeit das verbunden sein würde und vor allem, welche Konsequenzen ich u.U. in Kauf nehmen müsste (Sie sprechen von Abhängigkeiten), erledigte sich die Idee von selbst. Heute verfolge ich die Ereignisse nur noch im Sinne guter Unterhaltung. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war eigentlich nur: Klagen alleine bringt nichts. Man (wer auch immer das ist) muss die Sache in die Hand nehmen, im Kollektiv auftreten und die Kirchenleitung offen mit den Dingen konfrontieren. Dann hat man vielleicht eine Chance. Aber was dann daraus wird, kann man nicht vorhersehen. Und ich werde mich daran auch nicht beteiligen.

dietmar

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#38 Beitrag von dietmar » 26.06.2012, 12:29

Gönnt doch der NAK diesen verzweifelten Versuch der Selbstdarstellung. :lol: :lol: :lol:
Die NAK entlarvt sich in anderen Beiträgen wie Elternbriefe, Berichte aus Kinderveranstaltungen zum Thema Opfer usw selbst :mrgreen:
Jeder der etwas genauer hinschaut sieht die Widersprüche. Jetzt haben sie mal einen gefunden auf den sie ganz stolz sind :mrgreen:
Naund, ist doch nur einer. Viele könnte diese ORGA auch nicht ertragen. Diese wenige werden gehätschelt und gepflegt. Macht man so mit Aushängechildern.
Cemper kennt ja wohl auch ein paar davon und meint immernoch dies wäre dann die NAK, oder auch die NAK.
Es sind winzig kleine Nischenplätze mit Alibifunktion in der Sektenecke.
Nicht mehr und nicht weniger. Gut, diese Leute fallen in kein Loch, wenn es die NAK nicht mehr gibt. Dies ist der Vorteil für sie. Sie können dann sagen: "wir waren ja schon immer etwas anders, oder so....." :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Loreley 61
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Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#39 Beitrag von Loreley 61 » 26.06.2012, 13:13

Herr Cemper,

das sehr viele NAK-AT (bis hinein in die Spitze) die Bibel nicht richtig auslegen können, die Verse (z.B. Ich bin dein Herr und Gott und wandele mich nicht) ganz anders verwenden, als beabsichtigt - das müssen Sie denen erzählen, nicht mir. Ich habe nur geschildert, welche "Ausreden" gebraucht werden - seien sie auch noch so bescheuert.

Ansonsten schauen Sie mal in ihr Privatmailfach, ich leite Ihnen gleich mal etwas weiter, da Sie ja immer so beindruckt von Dr.Titeln einiger leitender NAK-AT sind.

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Cemper

Re: In 'Unsere Familie': ein junger NAK-ler zum Vorzeigen?

#40 Beitrag von Cemper » 26.06.2012, 13:18

Schneider hat geschrieben:Cemper, ohne mich.
Schneider, auch ohne mich. Aber ich sage schon, dass mich die Gläubigkeit mancher Menschen in dieser Kirche beeindruckt, aber zugleich beeindruckt mich auch manche Mischung von Ahnungslosigkeit und Selbstsicherheit, so dass mir die NAK insgesamt ein interessantes Phänomen ist. Übrigens finde ich auch die Argumentationsweisen vieler Kritiker interessant oder besser: aufschlussreich. Manche Kritiken sind so selbstsgewiss-bizarr wie die radikale Folgsamkeit.

Wenn ich mir vorstelle, in der NAK zu sein - ich glaube nicht, dass ich eine Funktion bekäme, und wenn doch, dann ginge das wohl nur kurze Zeit gut. Interessant wäre dann die Begründung der Außerdienststellung.

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