NAK: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II - kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#121 Beitrag von shalom » 23.01.2014, 06:17

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/140122wochengds.html][ :arrow: UFO ONLEINE ][/urlex] hat geschrieben:
Wochengottesdienste im Wandel und im Chat (22. Januar 2014)

Chicago UFonline berichtete am 8. Januar 2014 von den Reformplänen des sog. Wochengottesdienstes der NAC USA.
.
…Insofern darf die Welt gespannt auf die Ergebnisse des Pilotprojekts der Kirche Richtung USA blicken… .

Umgekehrt berichten die Beobachter aus den eigenen europäischen Gemeinden, dass der Anteil von Gläubigen an Wochengottesdiensten, die keine Amtsträger im Familienkreis haben, bis auf 20 Prozent gesunken sei… .

Werte Reformplaner Gottes, liebe Pilotprojektplaner Gottes und all ihr NaC-Testpiloten 8),

bereits 2009 gab es („Kirche im Wandel“) gemäß dem Textwort: Ich bin den Bezirksapostel und wandele mich andauernd (Kirche als Wandel- und Handelsunternehmen par jesuanischer excellence). Seitdem werden vornehmlich ehemaliger Gotteshäuser entweiht und via Immobilenhandel verscherbelt. Ja so wandlungsfähig können handlungsfähige Bezirksapostel daherkommen. Der Rest vom „Gottesfolg“ ist kirchenrechtlich unselbständig und daher nicht an Handel und Wandel des Gotteseigentums beteiligt, wiewohl aber betroffen. Hie wurde ein Standort Gottes in Wohlfühlgefallen aufgelöst (profaniert) dort wurde Gott Opfer von Anlagebetrügern und ist anschließend wegen seines Reformplaners vom Dienst 10 Millionen Euro ärmer… .

Derweil chauffieren die Stammapostels als Gottes („Testpiloten“) durch die Weltgeschichte. Die Berichte der oben erwähnten „Beobachter“ (Statistiker) Gottes kennt man ohnehin durch die Bilder aus den temporär verwaisten Glaubensfilialen. Ohne Gottesdienst kein Opfer (=Segensverlust für Opferempfänger). Da muss sich der neuapostolische Klerus neue Wege einfallen lassen, um weiter in Saus und Braus an Zaster zu kommen.

Wer Gottesdienste mutwillig versäumt sündigt – wer Gottesdienste mutwillig abschafft, wird hingegen als Held gefeiert. Es lebe die neuapostolische Leichtgläubigkeit. Ein Déjà-vu-Erlebnis. Damals hatten die Bezirksapostel – nach einer Pilotprojektphase - die obligatorischen Sonntagnachmittaggottesdienste in Deutschland aus dem Segenssortiment entfernt. Dafür wurde dann mittwochs Abendmahl verabreicht. Der nachlassenden Nachfrage soll nun mit einer Einschränkung des Gottesdienstangebot Gottes begegnet werden. Gott - ein Hampelmann der neuapostolischen Nachfrage. Apostel im Wandel und Handel.

Wie letztens im Kino - am Eingang kurz die Membercard Platin vorgezeigt, Ticketpreis wird abgebucht, Popcorn + Cola gibts zum Sonderpreis, fertig, Film ab“ (danke tergram):

- („DVD-Preview im Rex Wuppertal“).

- („Pop-Oratorium begeistert Kino-Besucher“)

- („Zwei neue Apostel in Angola“) mit dem Glaubenserlebnisbericht: Vom Flughafen gleich ins Kino, wo zum Gottesdienst viertausend KinobesucherInnen zusammenkamen.

Gott und seine Experimente. Stp. Dr. Leber hatte von den "menschenähnlichen Vorformen" berichtet, Bap. Brinkmann für die Vorfahrene beten lassen "Betet für mich" und aktuell berichtet UFO-Onleine von BaVi-Testpilot Dap. Leo: („…Insofern darf die Welt gespannt auf die Ergebnisse des Pilotprojekts der Kirche Richtung USA blicken…“).

s.

shalom
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#122 Beitrag von shalom » 24.01.2014, 21:13

[urlex=http://ka1.nak-karlsruhe.de/rueckblick/ereignisseberichte/kirchenbezirk/berichte-de-sued-ka-ka1/2007/interview-mit-stammapostel-ir-richard-fehr/][ :arrow: Kirchenrechtlich unselbständiger NaK-Süd Unterbezirk Karlsruhe ][/urlex] hat geschrieben: Interview mit Stammapostel i.R. Richard Fehr (20.11.2007)
Kirche Karlsruhe-Mitte.

...Frage: Sie haben in Ihrer aktiven Zeit als Stammapostel eine Vielzahl von Reformen und theologischen Neubewertungen angestoßen und umgesetzt. Welche lagen Ihnen dabei besonders am Herzen?

Stammapostel i.R.:
Das ist natürlich eine lange Liste! Ich habe noch erlebt, wie mein alter Vorsteher predigte: „Wer nicht lückenlos drei Gottesdienste in der Woche auskauft, hat keinen Teil am Tag des Herrn!“ Und als ich ein bisschen über Winterthur, wo ich wohnte, hinaussah, bemerkte ich, dass etwa 95 Prozent aller Geschwister gar keinen zweiten Gottesdienst am Sonntag hatten. Und die sollten alle nicht am Tag des Herrn dabei sein?!

Als ich schließlich ins Stammapostelamt kam, war es ein Wunsch von mir, überall eine einheitliche Regelung zu treffen. Der zweite Sonntagsgottesdienst war zu viel. Dafür wollte ich den Wochengottesdienst mit Abendmahl aufwerten. Allerdings dauerte es von meinem ersten Gedanken bis zur Realisierung zehn Jahre.

Frage: Gab es auch Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Themen?

Stammapostel i.R.: (lächelt) Ein bisschen!

Frage: Wie sind Sie damit umgegangen?

Stammapostel i.R.: Mit der „Salami-Taktik“: Scheibchenweise!...

[urlex=http://schlabatti.bplaced.net/archiv1999.htm][ :arrow: schlabatti.bplaced.net/arciv1999.html ][/urlex] hat geschrieben: Frage: Was macht der Stammapostel Mittwoch abends?

Wenn er nicht gerade auf Reisen ist, oder eine Besprechung oder Konferenz hat, bereitet er sich auf den Sonntagsgottesdienst vor ("pickeln und graben").

Da ist seine Frau im Gottesdienst, und er hat seine Ruhe :-)).

JUGEND INFO SCHWEIZ, Bezirke Basel… September 2006 hat geschrieben:
Interview mit Stp. i.R. Richard Fehr

…Reduzierung der Sonntagsgottesdienste…: „Dieser Entschluss reifte in einem fast 10-jährigen Prozess im Bezirksapostelkreis. 92 Prozent unserer Geschwister in aller Welt hatten keinen zweiten Gottesdienst am Sonntag, auch Frankreich, Italien und Afrika nicht (nur Nordamerika und Zentraleuropa). Die Reaktion auf diese Veränderung war 99 Prozent sehr positiv. Es gab einige bitterböse Briefe von solchen, die am liebsten 5 mal in der Woche in den Gottesdienst gegangen wären.“

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/archiv/news2009/090304kindergottesdienst.html][ :arrow: UFO ONLEINE ][/urlex] hat geschrieben:
Kinder und der Wortgottesdienst (4. März 2009)

Zürich. Nur wenige Kinder besuchen in Europa die neuapostolischen Wochengottesdienste. Dies habe sich so eingebürgert… .

Werte Gottesdienstreduzierer, liebe Gottesdienstreduzierte und all ihr Salamitaktiker Gottes mit euren „Scheibchenweisheiten“ 8),

den („Wochengottesdienst im Interview“) von UF hatte ich bereits am 08.03.2009 auf gf24 ausführlich kommentiert.

Am 3. Mai 1988 wurde Fehr zum Stammapostel ausgesondert. Er übernahm am 22. Mai 1988 als 7. Stammapostel die Leitung der Neuapostolischen Kirche(wikipedia / Stammapostels). Stp. Fehr gibt zu Protokoll: „Als ich schließlich ins Stammapostelamt kam, war es ein Wunsch von mir, überall eine einheitliche Regelung zu treffen. Der zweite Sonntagsgottesdienst war zu viel. Dafür wollte ich den Wochengottesdienst mit Abendmahl aufwerten. Allerdings dauerte es von meinem ersten Gedanken bis zur Realisierung zehn Jahre. (Stammapostel i.R. zum Umsetzungsmarathon: Mit der „Salami-Taktik“: Scheibchenweise!).

Durch diesen Blick hinter die Kulissen erhält man eine Ahnung von der Rücksichtnahme Gottes auf die Bezirksapostels (BaVi). Nadl aus Berlin will sogar heute immer noch pauschal „10…mehr:wink: . Ist Gott ein Salamitaktiker oder sind seine Bezirksapostels allesamt lediglich vereinsmeiernde Salaminaktiker? Alles ADAC (Apostolische Dirstrict Apostles Church)? Was ist drinnen in der Apostelwurst oder ist den Apostel „e“ alles Wurst. Hautsache e-commerce?

Fehr wollte durchs Sakarament die Wochengottesdienste aufwerten. Unter Schneider folgt auf dem Glaubensfuß wohl die Abwertung der bezirksapostolischen Werte. Neustammapostelamtlicher Wertewandel par excellence:

Rinn in die heiligen Glaubenspantoffeln – raus aus den profanierten Glaubenskartoffeln.

Doch Fehr hatte nicht nur den Sonntagnachmittagsgottesdienst, sondern für sich persönlich auch den Wochengottesdienst gleich mit liquidiert. Er pickelte und grub stattdessen lieber in der Bibel. Erst jetzt wagt es Dap. Leo Kolb zu wollen, dass seine Amtskörper und deren Anvertraute es nach über 15 Jahren Fehr endlich anfangen gleichzutun… .

Ähnlich wie Stp. Richard I (Fehr) die Reaktion auf seine Gottesdienstliquidierung sehr positiv (99 Prozent Zustimmung) wahrnahm, dürfte auch Dap. Kolb die Liquidierung der Wochengottesdienst positiv wahrnehmen. "Und die bitterbösen Briefe von solchen, die am liebsten 5 mal in der Woche in den Gottesdienst gegangen wären werden wohl auch nach dem Wiedergekommensein des Wiederkommenden nicht aussterben . Die angehäuften Reserven („Renditeobjekte Gottes“) werden’ s möglich machen (das hat sich so eingebürgert…).

Das Schlimmste für Stp. Richard I war im Ruhestand übrigens: „Nachdem ich 30 Jahre lang volle Hallen und Kirchen gesehen hatte, muss ich nun Gottesdienste erleben, in denen nur ein Drittel der Kirche besetzt ist. Potemkinsche Demaskierung für pensionierte Salaminaktiker par göttlicher excellence… .

Selbstbildbedienung: Bitte einmal Pizza Salami a la Ricardo mit "Scheibchenweisheiten" des na-amtlichen Gottes... .

s.

GG001

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#123 Beitrag von GG001 » 01.02.2014, 21:09

Liste der Kirchenschliessungen in den U.S.A. im Vergleich mit ca. 1996 Click!
Bild
Das Tortendiagramm zeigt die Entwicklung augenfaellig. One picture is worth more than 1,024 words.

Die noch verbliebenen Gemeinden muessten doch jetzt brechend voll sein.

R/S
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#124 Beitrag von R/S » 06.02.2014, 10:07

Interessant an diesem Niedergang ist m.E., dass es durchaus hätte anders gehen können, z.B. so:

Die Kirche in England hat sich krisenbedingt auf einen tiefgreifenden Wandlungsprozess eingelassen. Dadurch sind in nur acht Jahren 3.000 neue Gemeinden entstanden – ein Wachstum gegen den Trend innerhalb volkskirchlicher Strukturen. Das Seminar bündelt die wesentlichen Erfahrungen dieser „Fresh Expressions of Church“. Es wird aufgezeigt, wie eine Trendwende auch bei uns aussehen könnte und Kirche mit Menschen aus unterschiedlichsten Milieus aussieht. Und: wie innerhalb bestehender Strukturen die Balanc zwischen Tradition und Innovation gelingen kann.

Siehe Seminar 1 (http://www.willowcreek.de/kongresse/lei ... eminartag/)

Näheres hier: http://www.freshexpressions.org.uk/home
und hier: http://www.churchconvention.de/cc/

Wenn man diese Angaben mit den realistischen Zahlen der NAK/UK vergleicht (nicht die von Bischof Middleton geschönten!), dann wird deutlich, dass da ein ganz gewaltiger Wurm im Glaubensapfel der NAK steckt.
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

GG001

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#125 Beitrag von GG001 » 06.02.2014, 15:11

R/S,

'kbb' betrachtet nur die U.S.A., nicht britische Gemeinden oder sogar Middleton. Middleton berichtet ja inzwischen an die NAK Norddeutschland. Man hoert nicht, dass die an ihm zweifeln.

Frueher gehoerten die Briten zur NAC in Nordamerika (bewusst unscharf, ich habe jetzt nicht nachgesehen, wie das nach der Trennung in NAC USA und NAC CDN war). Wegen dieser "schoenen Verbindung" und wegen der gemeinsamen Sprache, welche Amerikaner und Briten trennt, gibt es auch einen eigenen Bereich im Nacboard fuer die britischen Verhaeltnisse, der Ihnen offensichtlich nicht unbekannt ist.

R/S
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#126 Beitrag von R/S » 06.02.2014, 17:31

GG:
'kbb' betrachtet nur die U.S.A., nicht britische Gemeinden oder sogar Middleton. Middleton berichtet ja inzwischen an die NAK Norddeutschland. Man hoert nicht, dass die an ihm zweifeln.
Das war/ist mir schon klar GG (trotzdem Danke!).
Mir ging's einerseits ums Prinzip, was man aus Kirche machen kann (im Negativen wie im Positiven), und andererseits um die sowohl allgemeinkulturelle als auch nak-kulturelle Vergleichbarkeit hinsichtlich desselben. Die NAK-Dichte, Gemeinde- und Ämterstruktur sowie die Anleihen an den alten Krausgeist sind im UK ja ähnlich wie in den USA (eben auf den etwas kleineren Maßstab skaliert). Daraus sind m.E. durchaus Ableitungen möglich - trotz aller sprachlichen 'Unterschiede', nach denen die Amis ja kaum brauchbares Englisch sprechen ... :)
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

tergram

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#127 Beitrag von tergram » 12.02.2014, 11:28

(Zitat) Die Neuapostolische Kirche hat ihr eigenes Historisches Museum. Eröffnet hat es Apostel Karl Orlowski am 24. Januar 2014 in Chicago, USA. Die Idee kam von Bezirksapostel Leonard Kolb im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten des 150-jährigen Bestehens der Kirche. Schwerpunkte der Ausstellung sind die Geschichte der Kirche in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Entstehungsgeschichte der Kirche. (Zitatende)

Quellen:
http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... useum.html

http://www.nac-usa.org/news/events/item ... h-usa.html

Was für eine wundervolle Idee - bevor die NAC USA/CAN komplett im Meer des Vergessens versinkt. :mrgreen:

Rolf

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#128 Beitrag von Rolf » 12.02.2014, 16:10

Hämische Freude:

Kostet Energie. Macht freudlos und Ähnliches mehr.

Nur mal so nebenbei….

:?:

_

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#129 Beitrag von _ » 12.02.2014, 16:34

Rolf hat geschrieben:Hämische Freude - ... Macht freudlos ... und …
... paradoxe Kommentare machen Sinn! 8)

tergram

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#130 Beitrag von tergram » 12.02.2014, 16:40

Falsche Grammatik macht Laufmaschen in der Pupille. "Nieder mit dem Kevin'ismus!"

Sorry. Zurück zum Thema. :oops:

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