NAK: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II - kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#101 Beitrag von shalom » 19.01.2014, 08:56

[urlex=http://www.nak.org/de/news/news-display/article/18442/][ :arrow: nak.org ][/urlex] hat geschrieben:
Die Neuapostolische Kirche USA plant Änderungen bei den Wochengottesdiensten (18.01.2014)

Zürich. Der übliche Wochengottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls soll künftig nur noch einmal im Monat stattfinden. Bezirksapostel Leonard Kolb plant darüber hinaus Wortgottesdienste ohne Feier Heiligen Abendmahls, sowie Hausandachten, Bibel- und Katechismusstunden, Lieder- oder Gesprächsabende… .

Werte Veränderer, liebe Unwandelbare und all ihr Kirchenschafwandler 8),

dazu gleich das Stammstatement aus Zürich: „Ich begrüße diesen Vorschlag sehr, wobei die Situation der Kirche in den USA nicht mit Europa zu vergleichen ist“.

Beim Lesen dachte ich an „Zurück in die Zukunft“. Wochengottesdienste ohne Verabreichung der Heiligen Abendmähler waren ehemaliger europäischer Bezirksapostelstandard (lange vor Kolb).

Erst mit ihrer selbst gemachten Abschaffung der Sonntagnachmittaggottesdienste Gottes (mit Hl.-Abendmahlverabreichung) kam es zum „Hl-Abendmahlstransfehr“ auf Mittwochs. Fehr, der große Vereinsvorsitzende von der NaKI-e.V. hatte im Gottesdienst vom 21.12.1997 verkündet, dass Sonntagnachmittagsgottesdienste in Zukunft entfallen würden (Teilprofanierung).

Und nun plagen in Europa Nadl ähnliche Sorgen wie die seines Kollegen Kolb (wir berichteten). Beide machen Freilandversuche und wollen glaubensbetriebswirtschaftlich messen - Methode try and error – was die meiste Kundenbindung generiert. Den diensthabenden Financial-Officiers, den Statistikern sowie den allgegenwärtigen Schäfchenhäupterzählenden sei schon einmal mehr gedankt.

Doch auch Bezirksapostolizist Schumacher (Shoemaker One) ist nicht ohne. Natürlich gehören in seinem europäischen Naktbereich Wochengottesdienste – egal mit oder ohne Hostie – nicht generell zum Equipment Gottes. Aus dem Kaleidoskop seiner Glaubensfilialen nehme ich mal die Hauptstadt 00330 Helsinki (Munkkiniemi) mit der Straße Puistotie 17B, wo Gottesdienst na-amtlich generell nur jeden 1. + 3. Sonntag im Monat um 11:00 Uhr angeboten wird (betreutes Finnland).

Auch Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann hatte unlängst bzgl. den Gott verordneten Gottesdienstzeiten ein Schreiben veröffentlicht (wir berichteten).

Und Gebietskirchenpräsident von Europa-West, Glaubensfinanzapostel Koberstein bietet für die hellenistische Welt einzig und allein in Athen regelmäßig Wochengottesdienste an, während Kreta längerer Glaubenswinterschlaf verordnet ist, der nur einmal im Monat von so genannten „Hausgottesdiensten“ / "Hausandachten" unterbrochen wird (wir berichteten).

Und so gibt ein kurzer Blick in die innerhalb Europas so genannten bezirksneuapostolisch „betreuten Gebiete“ Gottes Aufschluss, dass es eine uniforme Regelung innerhalb der BaV-Europa (€pa) nicht gibt. Die von Kolb angedeuteten Glaubensvarianten wie z. B. „Hausandachten, Bibel- und Katechismusstunden, Lieder- oder Gesprächsabende…“ sind in Europa längst am laufen.

Hausandachten“ können durch Temporärweihung und nach dem Sermon gleich wieder anschließender Temporärprofanierung dauerhaft na-amtlich genutzt werden. Unter „Bibel- und Katechismusstunden“ kann allerdings auch der normale Gottesdienst verstanden werden, wo die Bibel mit einem Textwort – unter Berücksichtigung des Nakechismus – Gottesdienst ist.

Stp. Schneider soll sich mal kundig machen... .

Im Westen also nichts Neues

s.

R/S
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#102 Beitrag von R/S » 19.01.2014, 16:04

Tergram:
(Zitat) Die Neuapostolische Kirche in den USA wird zukünftig mehrere Möglichkeiten kennen, wie ein Zusammentreffen der Gemeinde in der Wochenmitte aussehen kann. Bezirksapostel Leonard Kolb stellte heute bei einer via Internet verbreiteten Veranstaltung fünf Möglichkeiten vor. (Zitatende) Bitte hier weiterlesen:

http://www.glaubenskultur.de/artikel-1833.html
Ich kann zwar die gk-Artikel aufgrund ihres Bezahlcharakters nicht einsehen, aber eins dürfte allen klar sein:

Die neu eröffneten Möglichkeiten sind trauriges Ergebnis eine sterbende Kirche mit lebensverlängernden Maßnahmen im geistlichen Koma zu halten - NICHT weil diese Kirche so offen und einsichtig wäre!!! :evil:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)



shalom
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#105 Beitrag von shalom » 20.01.2014, 19:42

[urlex=http://www.nac-usa.org/news/announcements/item/1073-2014-next-steps-|-national-town-hall-webcast.html][ :arrow: NaC-USA zu Beginn eines neuen Jahres ][/urlex] hat geschrieben:
2014 Next Steps | National Town Hall Webcast

Dear brothers and sisters,

We would like to offer our sincere apologies for the technical problems that were experienced with our nationwide broadcast. We are especially mindful that many of you gathered at our churches, homes and other locations and were disappointed and frustrated about being unable to access the content of the transmission.

Werte "Naktional Town-Hall" Chiefs, liebe "Webcaster" und all ihr mehr oder weniger "Disappointete" / "Frustratete" 8),

ein echter „Kolbenfresser“ im naktionwide broadcast. Was für ein Ohmen. Statt „mission and vision“ – „unable transmission“.

Ist na-amtlicher Gottesdienst pure Transmission – oder neuerdings Internaktion pur :wink: ? Diesbezgl. wird Dap. Kolb als transvisionärer Reformer der Reformation der wiederaufgerichtet-apostulierten Urkirche selbst wie folgt zitiert: „Wir müssen dahin kommen, dass wir miteinander interagieren“ (Die glaubenskommerzielle Kolb-Reform) :mrgreen: .

Ja was haben die Bezirzapostles denn bisher gemacht – und sollen sie in Europa gar so weiterwursteln? Ich denke da an die „Transmission der Botschaft“ oder auch an jenen Gottesdienst, wo dem Stammapostel am Altar der Lichtkegel versagte und er von oben ausgerechnet bei der Bischoffbeweihräucherung am Altar im Dunkeln stehen gelassen wurde (Der Gottesdienst, in dem der Strom ausfiel…).

"Lösungen von gestern sind die Probleme von heute" bzw. "der bequemste Ausweg erweist sich zumeist als Drehtür" meint Peter Senge in seinem Buch "Gesetze der fünften Disziplin" über manche Verhältnisse in Organisationen :wink: .

Und Stp. Jean-Luc („Lucky look“!) fragte sich – da war der US-Deal: „Mehr Segen durch weniger Gottesdienst“ schon längst eingefädelt - noch am 01.01.2014 rein rhetorisch: „ Liebe Geschwister, zu Beginn eines neuen Jahres fragt man sich, was es bringen wird…(„Jesus Christus ist im Boot“).

Chor bitte für unsere internaktiv werden wollenden Transmissionare : „Distriktapostelwort wie wildes Lau erquickest du die Kehle“ .

s.

tergram

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#106 Beitrag von tergram » 20.01.2014, 23:04

Mein NAC-Unwort des Jahres: "e-offering". :evil:

To say it with my simple words: Uns, den Apostelherren, ist inzwischen vollkommen egal, ob du (d)eine Gemeinde besuchtst, in der heimischen Küche mit anderen muntere NAK-Lieder singst, ob du glaubst, nachfolgst... Es interessiert uns nicht (mehr).

Nur zweierlei ist wichtig: Bleiben und opfern. Noch besser: e-opfern und bleiben.

mkoch
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#107 Beitrag von mkoch » 21.01.2014, 12:19

Beste, wer hat denn noch Bargeld heutzutage? Ein Abbuchungssystem, wo man eine Karte reinsteckt beim Betreten der Kirche, ist doch auch nicht so doll. Also das scheint mir falsche Nostalgie ;-)

shalom
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#108 Beitrag von shalom » 21.01.2014, 12:57

[urlex=http://www.nac-usa.org/giving/annual-reports.html][ :arrow: nac-usa.org / giving / annual-reports.html ][/urlex] hat geschrieben:
2012 Annual Report Released

A CULTURE OF GIVING & GRATITUDE

Our voluntary offerings, brought to God in appreciation and thanksgiving for that which He has provided for us, are the foundation of His church.

The events of the past years have directly and fundamentally affected many of our families.

As a result, since the beginning of the financial crisis overall offering has decreased by slightly more than $3 million or 16%... .

[page 8]

Werte Glaubenskommerzialisten an den Finanzgestaden 8),

was für eine Glaubenskultur von „Geben und Nehmen“ in Dap. Kolbs riesigem NaKImperium: „Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Cayman Islands, Costa Rica, Dominikanische Republik, Dominica, El Salvador, Grenada, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Mexiko, Nicaragua, Panama, Puerto Rico, Trinidad & Tobago, St. Kitts & Nevis, St. Lucia, USA(Nord-und Mittelamerika).

Dass das Nehmen der Opfer für Kolb das Fundament seiner Kirche ist, ist schonungslos ehrlich. Knete ist der na-amtliche Kitt, der aus Sand das Ambiente eines Felsens zu Formen imstande ist (von wegen dass die Bibel / Nakechismus die Grundlage von Kirche wäre).

Die Finanz- und Immobilienkrise hat Kolb nun $3 million weniger in seine Konten gespült. Dieses Minus konnte durch die erwirtschaftete Rendite von $2,7 million (Zins- und Mieteinnahmen Gottes) und zusätzlich $1,3 million Gewinn aus realisierten Verkäufen glatt überkompensiert werden. So ein Selbstbildsegen aber auch. Und da verschwindet nichts z. B. im Glaubensbermudadreieck oder auf den Cayman Islands. Kolb hat eine ganze Menge Arbeit, seine vielen Gebietskirchen und deren Bilanzen buchaltärlich jährlich zu prüfen :wink: .

Zum Segen (=Opfer nehmen) für Gott und seinen Deputy gibt es neuerdings das „eoffering. Allein bei Dap. Kolb sind In 2012 $2.1 million, d.h. 13 % sämtlicher us-amerikanischen Opfereinnahmen Gottes (ohne den Erlösen der reinen Renditeobjekte / Gewinne aus Immobilienhandel) durch „eOffering erglaubenswirtschaftet worden.

Buchaltärlich konnte Kolb 7.394 „eOffering transactions“ im Glaubenswirtschaftsjahr 2012 verbuchen ($284 / Transnaktion)

Diese 7.394 Buchungen wurden von lediglich 493 naktiven eOffering users“ vorgenommen ($4,260 / eOffering user).

Die Anzahl der 493 naktiven „eOfferers“ passt in etwa zu der Zahl von 477 usern, die den newsletter online reciven [page 16].

Zu dem eOffering der eUser gehört der eDap und dessen eGott mit dem Tanz ums goldene Kolb (gK).

s.

Heinrich

Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#109 Beitrag von Heinrich » 21.01.2014, 17:24

Nachdem der Teppichhändler (und seine Verwandten) nun nicht mehr glänzend auf ihre Konten blicken: Was spricht eigentlich dagegen, diese in der Vergangenheit als erpresserisch auftretenden kleine Schar einfach aus der Kirche, die sich NAK Worldwide nennt, rauszuwerfen?

So nach dem Motto: Ihr Amerikaner wollt es doch nicht anderst - oder?

Zugegeben ein ketzerischer Gedanke,
aber mir hängt es einfach zum Hals heraus, was da veranstaltet wird :twisted:

Gruss aus dem verregneten Süden,
noch nicht glatt (auf den Straßen), aber im NAK-Milieu muss man aufpassen, dass man nicht ausrutscht :D
Heinrich

R/S
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Re: Auf der anderen Seite des Grossen Teichs II

#110 Beitrag von R/S » 21.01.2014, 17:54

Tergram:
To say it with my simple words: Uns, den Apostelherren, ist inzwischen vollkommen egal, ob du (d)eine Gemeinde besuchtst, in der heimischen Küche mit anderen muntere NAK-Lieder singst, ob du glaubst, nachfolgst... Es interessiert uns nicht (mehr).
Auch folgender Grund wäre vorstellbar:
Uns, den Apostelherren, ist inzwischen vollkommen egal, ob du (d)eine Gemeinde besuchtst, in der heimischen Küche mit anderen muntere NAK-Lieder singst, ob du glaubst, nachfolgst... Es interessiert uns nicht ...,
... aber wir führen und werten liebend gerne Statistiken aus, von wem/welchem Kontoinhaber die Spende kommt ...

Schließlich könnte es sein, dass wir zu überlegen haben, ob und ggfs. wie wir die Trauerfeier/Hochzeitsfeier usw., usw. durchzuführen haben werden ... :twisted:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich…; und irgendwann – wenn sich die Wahrheit nicht mehr leugnen lässt – imitieren sie dich. (In Anlehnung an M. Gandhi)

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