Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#21 Beitrag von _ » 08.03.2013, 11:02

Um zum Titelthema zurückzukehren - für Sonntag ist für den BAB (Bezirksapostelbereich) Norddeutschland eine krause Botschaft per DVD (dröge Videodröhnung) zum Thema "150 Jahre NAK" angekündigt.

Vmtl. hat das Verlesen von Briefen in letzter Zeit nicht so gut geklappt. Oder liegt es daran, dass man die These, es gäbe die NAK seit 150 Jahren, mit simplen Worten einfach nicht glaubhaft darlegen geschweige denn begründen kann?

Bis jetzt ist der Auftakt ins Jubiläumsjahr hier im Norden jedenfalls ein Reigen rauschender Feste gewesen, wie auch die quasi vollständige Berichterstattung auf der Website gut veranschaulicht.

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#22 Beitrag von shalom » 09.03.2013, 15:41

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=854&cHash=0e1a9906e3b833a0c9cd8ca183f27d6c][ = > Bezirksapostolizist Krause ][/urlex] hat geschrieben:
Gasteltern für Jugendliche aus Südafrika gesucht (09.03.2013)

Hamburg. Am Freitag, 14. Juni 2013 werden 110 junge Christen der Neuapostolischen Kirche Südafrika mit Bezirksapostel Noel Barnes, Apostel Allister Kriel und Bischof Bernard Lukuli in Hamburg landen und für zehn Tage Norddeutschland besuchen.

Bezirksapostel Rüdiger Krause ruft die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche Hamburg auf, die südafrikanischen Besucher herzlich willkommen zu heißen und ihnen Schlafplätze anzubieten.

Anlass des Besuchs ist die Teilnahme am Pop-Oratorium „Ich bin – Jesus in Wort und Wundern“ und am Jugendtag der Neuapostolischen Kirche Norddeutschland.

Werte Gasteltern, liebe Gäste und all ihr lieben Heimbesuchte 8),

und naht der Besucher gar mächtiglich… :wink: .

„Ich bin – Jesus im Poporatorium“. Das überrascht im heutigen Neoapostolizismus nicht wirklich. Dass für Dap Barnes und Konsorten Gasteltern gesucht werden, halte ich für eines der vielen Gerüchte des Apostolates. Üblicherweise residieren die Kirchenführer nämlich firstclassig in Hotels und nicht bei Brüdern oder Geschwistern in den Gemeinden.

Gerade tagt wieder einmal die BaVi: „Die Kirchenleiter sprachen ausführlich über die Vorbereitungen zum Internationalen Kirchentag der Neuapostolischen Kirche. Er soll unter dem Motto »Siehe das Reich Gottes ist mitten unter euch« am Pfingstwochenende 2014 auf dem Gelände des Olympiaparks in München stattfinden… (BaVi in Stuttgart).

Es gibt also nicht nur einen neuapostolischen „Kirchenleiter“ sondern gleich mehrere. Eine na-amtliche Hydra :wink: .


s.

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#23 Beitrag von shalom » 16.04.2013, 11:59

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=867&cHash=87c3377e6ade670777d211f9b58c0f25][ = > Bezirksapostolizist Krause ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel Krause: 2013 ist ein besonderes Jahr (15.04.2013)

Hamburg. …Im Frühjahr 1863 wurde durch Weissagung Priester Karl Wilhelm Louis Preuß in das Apostelamt gerufen. Der Vorsteher der Gemeinde, Bischof Friedrich Wilhelm Schwartz, stellte sich sofort unter die Hand seines Apostels. Dies war die Geburtsstunde unserer Kirche. Das Wirken des personell wiederbesetzten Apostelamtes breitete sich schnell aus. (…)

Das Jubiläumsjahr 2013 bietet die Möglichkeit, auf verschiedene Weise Gemeinschaft haben zu können. Eine Möglichkeit ist dazu der Norddeutsche Jugendtag am Sonntag, 16. Juni 2013. Als Gastapostel aus Südafrika dürfen wir Bezirksapostel Noël Barnes und Apostel Allister Kriel sowie Bischof Bernard Lukuli erwarten.
Zugleich werden etwa 100 Jugendliche aus Südafrika ihren Bezirksapostel nach Hamburg begleiten.

Für das Pop-Oratorium und den Jugendtag müssen wir Eintrittspreise verlangen, um die Unkosten zu decken.

Werte personell Wiederbesetzte, liebe Unkostendecker und all ihr nicht unter der Apostelhand stehenden 8),

vom Priester zum Apostel – und sofort unter dessen Hand gestellt. Was für eine Spontanwiedergeburt unter der Hand. Geburtsstunde im Ämterkreissaal. Und die vorgefundene leere Ämterhülle eines Normaloapostels wurde personell wiederbesetzt. Durch na-amtliche Klonierung breiteten sich die Apostelamtskörper schnell aus und die nakolische Evolution brachte viele Apostelunterarten hervor. Es gibt mittlerweile zig Bezirks- und Stammapostels, BaVi- und Deli-Apostels oder auch Bezirks- und Stammapostelhelferapostels. Bezirksapostolizist Krause lässt’s krachen und lädt zig Südafrikaner mitsamt BetreuerInnentross nach Norddeutschland ein, um auf verschiedene Weise zusammen zu wachsen. Ein Poporatorium mit Kulti-Multi-Mix.

Allerdings stehen die Unkosten – anders als bei Jesus - im geistlichen Fokus der Nakoliken (die Reserven sollen ja schließlich kornbauernschlau wachsen).

s.

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#24 Beitrag von _ » 16.04.2013, 14:04

Immer wieder verwirrend,
  • dass vor Preuß schon drei weitere Apostel berufen wurden, allesamt Nieten.
  • dass das eigentliche personell wiederbesetzte Apostelamt (der KaG nämlich) diese Apostel einschließlich Preuß und Konsorten, allesamt ablehnte.
  • dass Schwartz überhaupt kein Bischof war (sondern Engel).
  • dass Schwartz nur 3 Monate nach Preuß zum Apostel berufen wurde, um ihn gleichzeitig weg aus der Hamburger Gemeinde zu senden (nach Amsterdam).
  • dass anno '78 nach Preuß' Tod fünf Sechstel der Hamburger Gemeinde Preuß' Nachfolgern den Rücken kehrten und bei Geyer blieben.
  • dass wir uns heute mit Stammaposteln, Bezirksaposteln und Gastaposteln sowie deren jeweiligen -helfern herumschlagen müssen. Das hätte "Bischof" Schwartz sicherlich nicht gewollt.

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#25 Beitrag von shalom » 20.04.2013, 10:24

[urlex=http://www.nak-nrw.de/cms/file/NNI/1302_NAK-NRW-Informationen.pdf][ = > NaK-NRW Informationen II Quartal 2013 ][/urlex] hat geschrieben:
Na-Kirchentag NRW 2013

„Kirchentag ist mehr als Gottesdienste feiern...".

„Auch unser Kirchentag bietet ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen.“

Die Besucher erwarten mehr als 100 Vorträge und Workshops.

In der Begegnungshalle stellen sich alle Kirchenbezirke sowie weitere Gruppen vor. Es gibt dort mehr als 50 Stände.

  • 30.05. 18 Uhr Bezirksapostel Dortmund, Westfalenhalle 1 Eröffnungsgottesdienst...
    31.05. 11 Uhr Bezirksapostel Dortmund, Westfalenhalle 1 Gottesdienst für Senioren
    01.06. 11 Uhr Bezirksapostel Dortmund, Westfalenhalle 2 KiSo_6-9
    01.06. 14 Uhr Bezirksapostel Dortmund, Westfalenhalle 2 KiGo_10-14
    02.06. 11 Uhr Bezirksapostel Dortmund, Westfalenhalle 1 Jugendtag
    08.06. 11 Uhr Stammapostel Luanda (Angola)


Werte Informierte, liebe Informanten und all ihr Konfirmanden 8),

das proklamierte (apostulierte) nakolische Apostelamtswiederbesetzungsjubiläum ist zwischen der Stammapostelamtsübertragung von Leber auf Schneider – allgemein hin auch Pfingsten genannt – und der Heimbesuchung von Angola anberaumt worden. Wie man sieht, wurde keine nakolische NRW-Altersgruppe vergessen :mrgreen: .

Das Muster erinnert ans CentrO 2007 – da, wo Leber sich als Klammeräffchen auf dem Sozius einer Kawasaki auf die Bühne chauffieren ließ – und an die Düsseldorfer Apostelmesse 2009 (auch EJT genannt). Nacheinander werden auch diesmal wieder zunächst die Senioren, dann die Kinder und zu guter letzt die Jugend abgespeist (einmal Mitgliederkomplettservice). Ähnlich wie bei den jährlich anberaumten Kongressen der ZJ’s oder der Apostelmesse EJT werfen sich die Selbstbilder selbstbildgerecht in Pose.

Ich stelle mir die über 50 NaK-NRW-Stände: „Mehr als Gottesdienst feiern“ ähnlich wie die Situation zu Jesu Zeiten auf dem Tempelberg vor, wo auch damals schon die Händler und Wechsler ihr Stück vom glaubenskommerziellen Kuchen abbekamen („Konfrontation im Tempel“). Und Hausfrauen können auf dem Aposteltag evtl. beim NaK-SBW ihren Haushaltsführerschein nachholen. Was für ein Jubiläumsangebot. Mitmachen und wohlfühlen - selbst mit profanierter Wohlfühlgemeinde (mehr als nur Gottesdienst). Was für ein nakolisierender "Mehrwert" zum traditionellen Gottesdienst (alles im Eintrittspreis enthalten).

Und so scheinen selbst die nakolischen Apostel von heute allmählich auf den Trichter gekommen zu sein, dass mit frei proklamierten Jubiläen toll Werbung und Geld zu machen ist („mehr als Gottesdienst feiern“). Warum sollte das, was in der Möbelbranche mittlerweile gängige Geschäftspraxis ist, nicht auch in der Glaubensbranche funktionieren?

Glaubensunternehmensberater machen’ s möglich und die Prognosen der nakinternen Wahrsager tun ihr übriges (Törner-Sondermann-Hochrechnungen). Nakolische Apostel als kommerzielle Glaubenseinrichtungshausanbieter (Nakechismus) incl. Kornkammern (Tempelschätzen) gehören doch mittlerweile zur Tagesordnung (Kostendeckung ist angesagt). So ein karikatives Glaubensgeschäftsmodell lässt sich an „Lugrativität“ bei vorhandener „Na(k)ivität“ der Menge der kirchenrechtlich unselbstbildständigen Brüder und Geschwister wohl kaum überbieten.

Chor bitte für unsere „Global Prayer“: „Highway to sell“

s.

verbindlich

Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#26 Beitrag von verbindlich » 21.04.2013, 21:57

shalom, ich bin entsetzt, du hast die Altersvorsorge vergessen.. komm heim zum Vaterhause... wann bist du dran?

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#27 Beitrag von shalom » 07.05.2013, 11:52

Werte Kirchentagende, liebe Kirchenbetagte und all ihr in die Kirchenjahre gekommene 8),

vor der eigenen Kirchentür scheint der Gebietskirche Hamburg der DEKT so ziemlich egal gewesen zu sein ("Sowenig du brauchst"). Die apostolizistischen Selbstbilder waren vermutlich zu sehr mit sich selber beschäftigt. Man behauptet schließlich nicht alle Tage von sich selbst 150 zu werden. Wenn schon dem Bezirksapostolizisten Krause der DEKT kein Besuch wert war, so schickte er wenigstens den Jockel aus (Jörg Steinbrenner) und „weitere Mitglieder des norddeutschen Bezirksapostelreiches(Hamburger Homepage). Ansonsten scheint der DEKT an Krause und eigentlich ganz Hamburg an der Ämterhose vorbeigegangen zu sein. Ich hatte Hoffnung, über den DEKT wenigstens unter der Rubrik (Zusammenwachsen) etwas zeitnäher als beim Hinterherbericherstatter Björn Renz innernaknordeutsch fündig zu werden. Ökumene, ACK – krause Fehlanzeige. Stattdessen Schließungen ohne Ende.

Dann kam ich auf die Idee, dass der DEKT in der Gebietskirche NaK-Hamburg evtl. Gegenstand der Rubrik (Bezirke und Gemeinde) im Bereich (Hamburg) sein könnte.

Der kirchenrechtlich unselbständige NaK-Unterbezirk Hamburg-Nord berichtet unter dem Menüpunkt (Akuelles) vom Herbstfest des Begräbnischores Anno 2010 mit Apostel Falk.

Der kirchenrechtlich unselbständige NaK-Unterbezirk Hamburg-Ost berichtet aktuell: „21. März – Apostels Steinbrenner besucht Senioren(Akuelles).

Der kirchenrechtlich unselbständige NaK-Unterbezirk Hamburg-Süd berichtet unter dem Menüpunkt (Akuelles) großspurig vom (1. Kirchentag). Vom 1. Kirchentag werden unter dem Motto: "Danket dem Herrn, denn er ist freundlich" die Ergebnisse der Stellwand „Mein Glaube“ präsentiert (noch vor dem Erscheinen des Nakechismus) :wink: .

Der kirchenrechtlich unselbständige NaK-Unterbezirk Hamburg-West berichtet unter dem Menüpunkt (Berichte) aktuell darüber, dass Bischof Arvid Beckmann die Konfirmanden von Kiel-Mitte am 16. und 17. Februar heimbesucht hätte… .

Irgendwie scheint der DEKT massiv Krauses Desinteresse geweckt zu haben. Auf dem DEKT waren die Profis vom NaK-VFB und jene vom NaK-AGKKR dran. Glaubenssicherheitsrisiken konnten somit beschwichtigungsrhetorisch nahezu ausgeschlossen werden. Und die Hamburger Wohlfühlgemeinden des Bezirzapostels können – nach der Eliminierung des Unruheherdes Blankenese – sich voll und ganz auf das 150ste Jubiläum eines endlich wiederbesetzten Apostelamtskörper vorbereiten lassen, wofür die Apostelselbstbilder extra ein Poporatorium arrangieren ließen.

s.

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#28 Beitrag von shalom » 07.05.2013, 12:30

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/130501evang_kirchentag.html][ = > MYBISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
NAK erstmals auf Deutschem Evangelischen Kirchentag vertreten (1. Mai 2013)

Am Mittwoch, 1. Mai 2013, startete der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) auf dem Messegelände in Hamburg… .

Werte Hamburger Kirchentagende, liebe Hamburger Jubiläumshabende und all ihr Habenichtse 8),

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag findet vom 1. bis zum 5. Mai 2013 in Hamburg statt. Die Losung des Kirchentags lautet „Soviel du brauchst“ (2 Mos. 16,18 LUT). Sie bezieht sich auf das Wunder, das dem hungernden Volk Israel widerfuhr, dem auf seinem Zug durch die Wüste Manna vom Himmel fiel, für jede und jeden so viel, wie sie oder er brauchte" (Wikipedia). Der Kirchentag hat folgendes (Logo).

Die Aussage der Losung ist mehrdeutig: „Gott sorgt für dich, es ist so viel da, wie du brauchst“ – aber auch: „Nimm nur so viel, wie du brauchst“! Im Gegensatz dazu fällt mir Nadls Initiative ( »10 … mehr« ) aus 2011 ein. Da horten die wohlhabenden nakolischen Gebietskirchenpräsidenten zig Millionen Opfer und in Afrika fehlen über 5 Jahre Wellblechkirchendächer, weil das Apostolat kein Geld dafür lockermacht. Das sieht dann ( :arrow: so aus ), wenn’s Dach undicht ist. „In Sambia werden übrigens fast alle Kirchen auf diese Weise erstellt. Nur das Wellblechdach wird von der Kirchenverwaltung geliefert, wenn die Gemeinde denn dran ist. Jane sitzt in ihrer Gemeinde schon seit fünf Jahren mit aufgespanntem Schirm entweder gegen Sonne oder Regen (wir berichteten).

Doch in diesem Jahr findet nicht nur der 34. DEKT statt, sondern vom 30. Mai – 2. Juni auch der allerallererste NaKT (1. NaKT). „Mehr als 120 Veranstaltungen bietet der erste Kirchentag der Neuapostolischen Kirche in Deutschland(NaK-NRW.de). Für das selbst proklamierte Jubiläum ist allerdings nicht Hamburg die Location – als Geburtsort des Neoapostolizismus ist zwar Hamburg definiert worden – sondern ausgerechnet Dortmund.

Das Motto des 1. NaKT: „Ein Glaube – ein Ziel“. Ich bin Apostel in Wort zum Wundern.

Der 1. NaKT hat außer einem ( Schirmherrn ) auch einen Guide. Im Vergleich zum DEKT wirkt der NaKT eher wie eine selbstbildbezogene Nabelschau und erinnert an eine der vielen Leistungsschauen von Unternehmen auf den Messen der Welt. Alle naknrwnakolischen Filialen und Tochterausgründungen scheinen mit irgendwelchen Aktionen auf den Plan gerufen worden zu sein (1. NaKT-Guide).

Der 1. NaKT ist sauber nach Themen strukturiert:

1.) Thema „Glaube“ mit 21 Events wie z. B. Fragen an den Gebietskirchenpräsidenten und dessen designierten Nachfolger. Allerdings sind zahlreiche Worshops / Events / Vorträge (wie z. B. Abendmahl etc.) doppelt gelistet. Das Thema Ökumene / ACK scheint zumindest in der nakinternen Innensicht mit Glauben nichts zu tun zu haben.

2.) Thema „Leben“ mit 20 Events wie z. B.: „Finanzielle Vorsorge“, „Überschuldung“, „Betreuungsrecht“, „Berufe speed dating“ oder „Sicher mit Bus und Bahn“.

3.) Thema „Apostel und Soziales“ mit 33 Events wie z. B.: „Selbstbildervortrag Missionsgebiet Armenien“, „Kirchenmarketing nur Jesus wäscht reiner…?“, „Öffentlichkeitsarbeit in NRW – Möglichkeit und Grenzen“ oder „NaK’s und Ökumene – Geht das zusammen?“.

4.) Thema „Geschichte“ mit 10 Events (darunter auch wieder Dopplungen). MY lieber Bischoff (die Druckerei ist auch schon Geschichte wie der Fall "Botschaft").

5.) Thema „Kommunikation mit 14 Events (darunter der Vortrag im Sinne von: „Stammapostelst du noch oder glaubst du schon?") :wink: .

6. ) Thema „Musik“ mit 18 Events.

7.) Thema „Seelsorge Gespräche“ mit 8 Sitzungen.

8.) Thema „ Modenschau“ mit 2 Events. Unter dem Titel: „150 Jahre NAK bedeuten auch 150 Jahre Mode“ würdigt sich das Apostelamt selber in Form des apostulierten Jubiläums der selbstbildgerechten Apostelamtswiederbesetzung in Hamburg. Was für ein Glaubensmodehighlight als Götterdämmerung der "Botschaftsmode"!

Dortmund als Modelstadt Gottes präsentiert 150 Jahre Kirchenmode im Wandel der Zeit. Apostelmodels zeigen auf dem Laufsteg aus dem Stehgreif liturgische Glanzstücke. Den Pinguinmarsch beherrschen sie schon imperfekt. Botschaftsscheuklappen, Gehülfinnenstyle, Stresemänner, Schwarz-weiß, Cremefarben, Eingeborenenlook, VFB-Kaufauskrabbeltischschnäppchen... . Eine na-amtliche Collage repräsentiert bunte Garderoben, welche die unterschiedlichen Modeerscheinungen der Apostelamtskörper in den verschiedenen Stammapostelepochen prägen (incl. der verrückten Botschaftszeit). Gläubigenherz was willst du mehr.

(sieht er nicht schön aus?) oder liebäugeln sie lieber mit („Leber in Öl")?

In Neuapostolisch-Afrika werden sogar schon („fundraising dinners“) veranstaltet, wo in Auktionen verschiedene na-amtliche Devotionalien kaufhauskrabbeltischlich gehandelt werden. Sogar der Anzug von Districtapostle und Gebietskirchenpräsident Ndandula konnte versteigert werden.

Und in Indien sehen nakolische Apostels so (beduppt) aus. Schminke - ein urneuapostolisches nogo - scheint auch selbst bei Amtskörpern in Mode zu kommen.

In Anbetracht der Schwerpunkte soll der 1. NaKT in Dortmund wohlmöglich auch nur als Leistungsshow (Messe) eines Unternehmerforums (Kommunikationsbranche / Musikbranche / Modebranche / Vermögensbranche / Medienbranche / Seniorenbedarf / juristische Rechtsberatung) in na-amtlicher Aura verstanden werden?

Die Fragen an Geb-Präs. Brinkman und an dessen designierten Nachfolger in diesem Amt unter der Rubrik „Glauben“ aufzuführen, passt ins na-amtlicheSelbstbild wie Rabatt zum VFB.

s.

shalom
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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#29 Beitrag von shalom » 08.05.2013, 12:25

Kirche im Handel - Apostel gehen mit der Mode

Das Motto des 1. NaKT: „Ein Glaube – ein Ziel“ (Ich bin Apostel in Wort zum Wundern)

Der 1. NaKT hat außer einem ( Schirmherrn ) auch den (1. NaKT-Guide) und ist sauber nach Themen strukturiert:

Die Veranstaltung: „150 Jahre NAK bedeuten auch 150 Jahre Mode“ gilt als Glaubensmodehighlight der Schickeria der Landesversammlung! Doch das Thema Mode ist keine Erfindung der NaK-NRW.

Bereits Bezirksapostolizist Krause konnte 2012 ultramodern mit seiner (Party an der Horner Rennbahn) aufwarten.

Auch beim (Andenjugendtag 2012) war es um Folklore gegangen.

Selbst auf den Philippinen gehen Apostel mit der Mode. Dort gehören na-amtlich Musik, Tanz und folkloristischen Vorführungen einfach zu Kirche dazu, damit sich die Brüder und Geschwister in einem neuapostolischen Beziehungsnetz zusammenfinden können (NaK-CH).

Gerne erinnere ich mich auch noch an das afrikanische Pfingstkonzert 2010 (Klassik, Modernes, Folklore), wo mit Folklore und Tänzen der dortigen Wiedergeborenen das Selbstbildimage kräftig Richtung moderner Mode gepuscht werden konnte.

Doch im alten Europa stand schon 2009 Iserlohn nicht zurück: („Iserlohner neue Moden“).

Auch agape hatte schon immer Interesse an vollsinniger Ämtermode gezeigt und dazu damals links in der Rubrik („Bild des Tages“) eingestellt. Bei der Suche nach den Top Modeikonen von damals bin ich in einem Beitrag eines ungewissen „August Prolle“ fündig geworden, wo naktuelle Ämtermode im Spiegel der Patene zu sehen ist (Patenenspiegel). Dieses glaubensfolkloristisch wertvolle Selbstbild ist doch modisch der ultimative (KLICK) :wink: .

s.

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Re: Gebietskirchenjubiläum der NaK-Hamburg in 2013? II

#30 Beitrag von shalom » 12.05.2013, 07:26

[urlex=http://www.nak-sbw.de/site/startseite/aktuelles/berichte_und_notizen/rss-called-view-details-id-200.htm][ = > NaK – SBW ][/urlex] hat geschrieben:
Rechtliche Altersvorsorge Teil II (08.05.2013)

Krefeld. Wegener referierte zum Thema „Gesetzliche Erbfolge und Testament“.

Dabei ging um viele Fragen:
• [...]
• Wie kann ich einen Ausgleich für die übernächste Erbengeneration erreichen?
• Wie kann ich sicherstellen, dass mein letzter Wille umgesetzt wird?
• [...]

Werte Altersvorsorger, liebe Altervorgesorgte und all ihr Altarsversorgte 8),

Gesetzliche Erbfolge und Testament“: Dem Alten Testament folgte das Neue Testament und diesem wiederum das noch neuere Neuapostolische Testament („fortgeschriebenes Endzeitevangelium“).

Es ist doch genial, wie Gott einen Ausgleich für die überüberübernächsten Erbengenerationen eingefädelt hat. Und plötzlich apostulieren die Erben, dass exakt im Januar vor 150 Jahren Gott das seit dem Ende der Urkirchzeit personell unbesetzt gebliebene Apostelamt wiederbesetzt hätte. Das personell wiederbesetzte Apostelamt stellt seit 150 Jahren sicher, dass Gottes letzter Wille – er hatte nach Lehre der NaK-Apostel ja zwischenzeitlich einmal seine Meinung geändert – trotzdem umgesetzt wird.

Der in der nakolischen Altarsvorsorge formulierte Frage: „Wie sichere ich die Situation meines Partners/meiner Partnerin?“ löste die Dreieinigkeit genial.

Auch die Frage: „Wie kann ich einen gerechten Ausgleich zwischen meinen Erben schaffen“? ist für Alleinerben wie die NaKi kein wirkliches Thema :wink: .

Es ist doch für Entschlafene wohlfühlsam, einen na-amtlichen Ratschlag auf die brennende Frage: „Wie stelle ich die kurzfristige Handlungsfähigkeit meiner Erben nach meinem Tode sicher? parat zu haben. Demnächst hat Jesus die zubereitete Braut heimgeholt und dies stellt advokatisch die Handlungsfähigkeit ihrer irdischen Erben sicher. Gott hat es ja schließlich auch geschafft, seine Handlungsfähigkeit gemäß neuapostolischem Testament seit 150 Jahren endlich wieder gewährleisten zu können.

In wie weit bei Gottes Altersvorsorge – seit 150 Jahren häufen seine Apostel auf Erden kornbauernschlau Reserven für später an – von der Frage: „Welche Auswirkung haben Pflichtteilsansprüche“? tangiert wird, ist nur für die Enterbten relevant (all die anderen Religionen / Ex-Nakoliken). Ein dreieinig-allmächtiger Gott steht weit über irgendwelchen "Pflichtteilen", denn er widmet sich inbrünstig der neuapostolischen Kür (Apostel und deren Reserven).

Bei der Frage: „Welche Formvorschriften sind beim Testament zu beachten? Muss ich einen Notar einschalten“? ist die Lösung in Form des Alten- und Neuen Testaments wegweisend. Ohne Notare geht bei den Baumeistern der Bezirksapostel eigentlich gar nichts.

Und schlussendlich reizt im neuapostolischen Entschlafenenwesen die Frage: „Was ist ein „Berliner Testament““? zum schmunzeln. Die einfachen Geschwister und Gemeinden sind rechtlich unselbständig und haben nichts zu erwarten. Die designierten Bezirksapostelhelfer beerben ihre Bezirksapostel ähnlich wie die neuapostolischen Apostel die Urkirchapostel beerbt haben.

Innernakolisch ist das „Berliner Testament“ längst vom Züricher Geschnetzelten“ mit „Leipziger Allerlei“ abgelöst worden (selbstbildproklamierte Apostelamtswiederbesetzung 1863 / Petrusdienstnachfolger im personal wiederbesetzten Stammapostelamt seit 1896).

Auf zum 1. NaKT, dem selbstbildproklamierten Apostelamtswiederbesetzungsjubiläum!

s.

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