Veränderungen in Norddeutschland II

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Veränderungen in Norddeutschland II

#1 Beitrag von shalom » 10.06.2012, 08:42

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=567&cHash=da2b944b14a75b706ce6a5313f252624][ = > Bezirksapostolizist Krause bei Eskimos zuhause ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel Rüdiger Krause besucht Gemeinden in Grönland ([07.06.2012])

Nach einem Flug über Kopenhagen und Kangerlussuaq erreichen der Bezirksapostel und seine Begleitung am Dienstag, d. 20. März Nuuk. Zum ersten Mal sieht der Bezirksapostel die im November 2010 geweihte Kirche.

…Am Mittwoch steht schon der erste Gottesdienst auf dem Programm. Der Bezirksapostel dienst den 7 Gottesdienstteilnehmern… .

…Es sind insgesamt 12 Personen im Gottesdienstraum versammelt, die auch nach dem Gottesdienst noch zusammen bleiben.

…Am Montag kann ein von NAK-karitativ gesponserter Pkw (Pick-Up) an das Kinderheim in Uummannaq übergeben werden. Die Freude über den Ersatz des alten Fahrzeuges ist riesengroß.

Es bleibt noch Zeit für eine Hundeschlittentour auf dem zugefrorenen Fjord.

Werte Besucher, liebe Heimbesuchte und all ihr up pickende Sponsoren auf Hundeschlittentour in der Gebietskirche Grönland 8),

das besondere Ereignis – die Entprofanierung (Weihung) der Nuuker NaK-HH-Kirche hatte gf24 ja ausführlich gewürdigt (wir berichteten). Im Dachstübchen verfügt das neuapostolische Gotteshaus sogar über ein ausreichend dimensioniertes und geweihtes Schlafzimmer, das auch als Sakristei dient.

Im Mittwochsgottesdienst bediente sich Bezirksapostolizist Krause selbstbildgerecht nur zu siebt und sonntags dann immerhin zu zwölft. Vermutlich wollte er schon heute mal am eigenen Amtskörper erfahren, wie sich seine Rechenknechte die übrig gebliebenen Glaubensfilialen im Jahr 2030 so vorstellen (großes Wahrsagertreffen bei Brinkmann) .

Innerhalb seines Bezirksapostelreiches im Stammland Deutschland hätten Bap. Rüdiger solche kirchenrechtlich unselbständigen Gemeinden wie in Grönland - die nahezu alle Hürden für die Mindestausstattung überlebensfähiger Gemeinden reißen - keine Glaubensüberlebenschance und wären unter (Bezirksvisionsapostel Wilfried) und den Richtlinien zur Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, Chor, Mindestgröße etc. ein klarer Fall für eine sofortige, kultimative Schließung durch die Profi-Profanierer vom Amt. Doch weit gefehlt. Der Cehfapostolizist macht seine aufwändige Aufwartung und die karikative 5. Kolonne sponsort sogar einen Pick-Up.

Während Glaubensweltwirtschaftsapostel Brinkmann seine Schäfchen an Karikativ vorbei ins Trockene bringen wollte – und Gott dabei Anlagebtrügern und Geldwäschern zum Opfer fallen ließ -, konnte sein Kollege Krause vom Apostolizeiapostolarium mit einem karikativ hochwertig daherkommenden Mitbringsel missionarisch selbstbildgerecht in Szene gesetzt werden. Sponsoren sponsoren Gesponsorte. In der neuapostolischen Schweiz – Stp. Dr. Leber lässt sich 2012 dort sein Juta-Hopping via Hubschrauber sponsoren – werden Sponsoren von („nahmhaften Beträgen“) sogar schon auf Donatortafeln nakintern öffentlich zur Schau gestellt (Denkzettel am Amtshut/Küchenzelt).

Doch auch Krauses Trip bis in den letzten Winkel seines Imperiums mit Hubschrauber und Hundeschlittentour wird sich fürs image und die Medien gerechnet haben. Wer von Karikativ (als Sponsor) hat sonst schon die Chance, mit einem leibhaftigen Bezirksapostel nach Uummannaq zu reisen? Noch nicht einmal mehr in Uummannag kann man der totalen „Umnaktung“ fliehen. Apropos Umnaktung. Nach der Hundeschlittentour lädt der Schirmherr der jugendlichen Nordneuapostolen seine Jugend zum Jugendtag zur („Party“) auf die Galopprennbahn zum großen Glaubensfinale ein.

Die neue „Leichtigkeit des Apostelglaubens“ durch permanente „Umnaktung“ ist schon ganz schön heftig, denn allein das „Leben eines Apostels der Eskimos“ ist wahrlich nicht einfach, wusste schon "August Prolle" zu berichten (- Aus dem Tagebuch eines Missionars –) .

Seid nüchtern und wacht; denn euere Wiedersager, die Apostel, gehen umher wie brüllende Partylöwen und suchen, wen sie versiegeln“ (frei nach 1. Rüdiger 5,8).

s.

shalom
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Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#2 Beitrag von shalom » 17.07.2012, 12:01

[urlex=http://www.nak-norddeutschland.de/index/aktuelles/nachrichtendetails/?tx_ttnews%5btt_news%5d=577&cHash=f7bda46ddf7370850e0b22f9d2d785be][ = > Gebietskirche Island (derzeit noch unter dem Protektorat von Bezirksapostolizist Krause ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel Krause besucht Island (12.07.2012)

Statt der sonst üblichen einstelligen Zahl an Gottesdienstbesuchern, füllten an diesem Sonntag 18 Glaubensgeschwister und 20 Gäste die kleine Kapelle Fridrik-Fridriksson.

…Die darauf folgende Predigt von Bezirksapostel Krause ergänzte Bischof David Middleton, der gemeinsam mit Apostel Jörg Steinbrenner für die Neuapostolische Kirche Island zuständig ist.

…Zu den Gottesdiensten steht den neuapostolischen Christen – wie in vielen betreuten Gebieten üblich – kein eigenes Kirchengebäude zur Verfügung. Stattdessen ist die Kapelle Fridrik-Fridriksson angemietet, in der jeden Sonntag um 11 Uhr der neuapostolische Gottesdienst beginnt. Vorsteher der Gemeinde ist seit März 2011 Priester Ulf Schluter.

Werte Einstelligen, liebe Zwei- oder Dreistelligen und all ihr Profanierten 8),

die ansonsten übliche einstellige Zahl an Gottesdienstbesuchern werden von einem Apostel (Steinbrenner) und einem UKIE-Bischof gemeinsam betreut (in einem für betreute Gebiete üblicherweise angemieteten Immobilie). Was für eine Betreuungsdichte :wink: .

Von Profanierung keine Rede. Stattdessen allerhöchste Aufwartung einer zukunftsfähigen Gebietskirche / Gemeinde, die mit allem ausgestattet ist, was für Bräute von heute notwendig ist. Weniger ist offensichtlich mehr.

Steuern Bezirksapostel durch gezieltes Profanieren auf so einen Zustand auch in Deutschland zu? Wird Deutschland von der Apostelratingagentur demnächst gar zu einem „betreuten Gebiet“ herabgestuft und müssen für Gottesdienste in Deutschland demnächst auch geeignete Gebäude z. B. bei der Immobilienaktiengesellschaft Brinkmanns angemietet werden?

Für Nadl’ Mongoleiaufenthalt in einem betreuten Gebiet waren extra zwei Hammel geschlachtet worden (wir berichteten) , was auf Island mit einem anderen Bap nun nicht berichtet wird (es war ja nun auch kein Entschlafenengottesdienst mit anschließender Schlachtung wie bei Nadl).

Wenn Island na-amtlich als „betreutes Gebiet“ bezeichnet wird, dann ist Deutschland wohl heute schon ein „unbetreutes Gebiet“? Und ich fühle mich auch so.

s.

tergram

Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#3 Beitrag von tergram » 17.07.2012, 14:49

Statt der sonst üblichen einstelligen Zahl an Gottesdienstbesuchern, ....
Ach? Wie war das noch mit der Argumentation anläßlich vieler Gemeindeschliessungen in Deutschland? "Ab einer gewissen Zahl ist ein sinnvolles Gemeindeleben nicht mehr möglich."

Soso, liebe Isländer. Nun wisst ihr Bescheid, wie's bei euch zugeht. Schrumpfsakrament nochmal!

GG001

Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#4 Beitrag von GG001 » 17.07.2012, 18:02

Bestimmt machen sie dort die mangelnde Quantitaet durch Qualitaet wett, tergram. Dort herrscht mit Sicherheit ein wunderbares Gemeindeleben.

Sonst ... raeusper ... haettest Du recht.

tergram

Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#5 Beitrag von tergram » 18.07.2012, 09:56

hmmm... *nachdenk* .... das ist vermutlich so, wie mit der Argumentation gegen die FO, die ja bei der unzählbaren Schar der NAK-Mitglieder in arabischen Ländern nicht akzeptiert würde.

Nein Herr, schmeiss kein Hirn runter. Es wär eine Verschwendung. :mrgreen:

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agape
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Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#6 Beitrag von agape » 18.07.2012, 13:11

Hirn ist immer genug im Kopp,
einzig - es fehlt an Synapsen.

;-)
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

_

Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#7 Beitrag von _ » 08.02.2013, 11:08

Kurze Durchsage vom Bezirksapostolizist: Geheiratet wird gefälligst in der Kirche.
"Nun möchte ich an dieser Stelle keine starren Regelungen verfassen. Ich
weise aber darauf hin, dass auch ein Traugottesdienst ein Gottesdienst ist. Er
beginnt mit der Anrufung des Dreieinigen Gottes und endet mit dem
Schlusssegen, auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert
wird. Allein aus diesem Grund verbietet es sich, einen Gottesdienst an einem
Ort stattfinden zu lassen, wie etwa in einem Hotelraum, Räumlichkeiten im
Yachthafen oder gar im Freien an norddeutschen Küsten. Erst Recht dann,
wenn in der Nähe eine unserer Kirchen vorhanden ist.

[...]

Allen zukünftigen Brautpaaren kann ich nur empfehlen, den Schwerpunkt aller
Planungen für das Hochzeitsfest auf den Traugottesdienst zu legen. Der
Segen unseres himmlischen Vaters ist etwas Einmaliges und soll bei allen
Planungen voran stehen."

(Quelle: Gemeindebrief Norddeutschland 02/2013 [PDF] - Hervorhebungen von mir)
Den Segen unseres himmlischen Vaters gibt es also nicht unter freiem Himmel? Ich frage mich da schon, wie man es verantworten kann, Bezirksgottesdienste in Theatern und Kongreßzentren oder Jugendtage in Sportstadien durchzuführen... Jegliche Open-Air-Gottesdienste sind dann vermutlich auch ab sofort gestrichen - "erst Recht dann, wenn in der Nähe eine unserer Kirchen vorhanden ist".

chorus
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Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#8 Beitrag von chorus » 08.02.2013, 12:44

"(...) auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert
wird. Allein aus diesem Grund
verbietet es sich, einen Gottesdienst an einem
Ort stattfinden zu lassen, wie etwa in einem Hotelraum, Räumlichkeiten im
Yachthafen oder gar im Freien an norddeutschen Küsten. Erst Recht dann,
wenn in der Nähe eine unserer Kirchen vorhanden ist."


Man muß das nur richtig lesen. Mit Abendmahlsfeier ginge das... :idea:
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

chorus
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Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#9 Beitrag von chorus » 08.02.2013, 13:24

" (...) auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert
wird. Allein aus diesem Grund verbietet es sich, einen Gottesdienst an einem
Ort stattfinden zu lassen, wie etwa in einem Hotelraum, Räumlichkeiten im
Yachthafen oder gar im Freien an norddeutschen Küsten. Erst Recht dann,
wenn in der Nähe eine unserer Kirchen vorhanden ist."

(...) auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert
wird. Allein aus diesem Grund (...)

Mit Abendmahlsfeier scheinen speziell Übertragungsgd´s an allen Orten stattfinden zu können... Interessantes Kriterium... :idea:
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

_

Re: Veränderungen in Norddeutschland II

#10 Beitrag von _ » 08.02.2013, 16:13

"[Der Gottesdienst] beginnt mit der Anrufung des Dreieinigen Gottes und endet mit dem Schlusssegen, auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert wird. Allein aus diesem Grund verbietet es sich, (den Gottesdienst außerhalb der Kirche zu feiern.)"
Chorus, ich kann Deiner Interpretation des Bezugs von "Allein aus diesem Grund" nicht folgen. Ich denke nicht, dass er sich auf die eingeschobene Einschränkung "auch wenn üblicherweise das Heilige Abendmahl nicht gefeiert wird" bezieht. Diese Begründung wäre noch unlogischer als sie es ohnehin ist. Aber ich stimme Dir zu, dass Krauses Begründung sowieso schon völlig wirr und nicht nachvollziehbar ist.

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