NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tergram

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#31 Beitrag von tergram » 29.09.2012, 21:34

Hallo Simson,

dass Herr Rohn kein unbeschriebenes Blatt ist, war lange bekannt. Ich denke, dass man an einen Apostel der NAK einen anderen moralischen Maßstab anlegen darf, als an einen beliebigen Bauträger und Projektentwickler. Daher interessiert mich Herr Rohn nicht. Die beteiligten Herren aus der Führungsriege NAK hingegen interessieren mich sehr.

Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Verurteilung des Herrn de Bruijn - das Gericht hatte ja entsprechend gehandelt - wundert mich das Engagement von Herrn Brinkmann in der Sache sehr. Wollte er doch die Pfändungen über kirchliche Bürgschaften abwenden - also kirchliches Vermögen für eine im Ursprung private Sache verwenden. Aber wenn mal erst mal ein paar Millionen Kirchengelder verschleudert hat, kommt's einem wohl nicht mehr so genau darauf an.

Chor bitte, ff: "Ist der Ruf erst ruiniert..."

Da hilft nur noch die Buchenpfehlung zum Sonntag:
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Adler

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#32 Beitrag von Adler » 30.09.2012, 10:38

Meine Empfehlung an die KL:

das Buch sollte für die "höheren" Amtsträger, als Predigtvorlage, im Amtsblatt abgedruckt - zumindest aber als Sekundärliteratur zur Predigtvorbereitung zwingend vorgeschrieben - werden 8) :mrgreen:

LG Adler

tergram

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#33 Beitrag von tergram » 30.09.2012, 13:10

Ja. Ergänzend empfehle ich für Anfänger
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und für Fortgeschrittene
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Cemper

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#34 Beitrag von Cemper » 30.09.2012, 17:06

Gelten in den Niederlanden deutsche Gesetze? :wink:

Laura1

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#35 Beitrag von Laura1 » 01.10.2012, 07:21

Loreley 61 hat geschrieben: Ist das auf diesen Fall anwendbar? Früher wurde bei uns gepredigt, man solle sich mit Bruder oder Schwester niemals vor weltlichen Gerichten auseinander setzen. Und ein jeder sei bestrebt immer den "untersten Weg" zu gehn, um nicht die Gerichte bemühen zu müssen. Gilt (oder galt) das nur für das Glaubensvolk?

fragt Lory
Liebe Lory,
ich kann Dir hierzu spontan zwei Priester nennen, beide sind schon verstorben, die immer betont - und gewarnt haben: Neuapostolische Geschwister sollten niemals mit neuapostolischen Geschwistern Geschäfte machen.
Das haben sie nicht gepredigt. Nein, sie haben es im kleinen privaten Kreis gesagt.
Ich habe keine Ahnung, wie sie zu so einer Aussage kamen. Aber gänzlich grundlos dürften sie zu dieser Feststellung nicht gekommen sein. :wink:


LG Laura1

GG001

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#36 Beitrag von GG001 » 01.10.2012, 10:18

Gab es nicht auch von J.G. Bischoff den Rat: "Wenn ich einen Anzug brauche, muss ich ihn nicht bei einem neuaopostolischen Schneider kaufen?" Vielleicht gibt es noch jemanden, der aelter ist und sich erinnern kann.

_

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#37 Beitrag von _ » 01.10.2012, 10:47

Laura1 hat geschrieben:Neuapostolische Geschwister sollten niemals mit neuapostolischen Geschwistern Geschäfte machen.
Das haben sie nicht gepredigt. Nein, sie haben es im kleinen privaten Kreis gesagt.
Ich habe keine Ahnung, wie sie zu so einer Aussage kamen. Aber gänzlich grundlos dürften sie zu dieser Feststellung nicht gekommen sein. :wink:
Hat mein Vater auch immer gesagt. Und diesen Grundsatz natürlich des öfteren gebrochen, wenn es sich lohnte und das Risiko vertretbar war.

_

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#38 Beitrag von _ » 01.10.2012, 11:03

GG001 hat geschrieben:Gab es nicht auch von J.G. Bischoff den Rat: "Wenn ich einen Anzug brauche, muss ich ihn nicht bei einem neuaopostolischen Schneider kaufen?" Vielleicht gibt es noch jemanden, der aelter ist und sich erinnern kann.
Ach, wenn Bischoff sich an seine eigenen Ratschläge, die er so im Laufe seines langen Lebens gab, gehalten hätte, wäre der NAK auch die "Botschaft" erspart geblieben. Aber wer nichtmal auf sich selbst hört, dem ist wohl nicht zu helfen...

Nebenbei: Wenn ich eine Bibel brauche, muss ich die nicht bei einem neuapostolischen Verlag kaufen.

tergram

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#39 Beitrag von tergram » 01.10.2012, 12:05

GG001 hat geschrieben:Vielleicht gibt es noch jemanden, der aelter ist und sich erinnern kann.
Gibt's tatsächlich: Ich bin älter. Und dankbar, dass ich mich noch erinnern kann... :mrgreen: :lol:

Dieser Satz wurde auch nach dem Tod J.G.B.'s gelegentlich im kleinen Kreis gesagt. Was kaum jemanden davon abgehalten hat, Geschäfte aller Art mit "des Glaubens Genossen" zu machen. Das Risko ist ähnlich hoch/niedrig, wie bei Geschäften innerhalb der eigenen Familie oder im Freundeskreis. Es kann gutgehen, muss aber nicht. Der einzige neuapostolische Apotheker am Ort ist damit übrigens steinreich geworden. Und vermutlich nicht nur der...

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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#40 Beitrag von tosamasi » 01.10.2012, 15:31

Ich bin auch älter, kann mich aber nicht erinnern. :lol:

Seit meiner Kindheit wurden Geschäfte untereinander gemacht, man kannte sich ja durch die Kirche persönlich, da war man das schuldig.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

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