NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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hans
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#291 Beitrag von hans » 22.08.2014, 19:00

Er wurde und wird als Ketzer bezeichnet. Denn was hinter dem Altar zu den Zuhörern gesprochen, sollte man sagen gepredigt wird, ist doch Gottes Wort, sagt der dann Angesprochene.
Er antwortet deshalb so, weil er denkt, er sei von Gott zur Wortverkündigung berufen worden. Da derjenige aber nur sich den sog. LG öffnet, ist eine Weiterentwicklung im Predigtdienst, wie angedacht, nicht möglich.
Diese Prediger, die man nach jeden Gd, ansprechen muß, sind Fusionsprediger und deshalb zu den Weihen einer öffentlichen Wortverkündigung bestimmt worden, berufen ist die falsche Formulierung, weil sie keinerlei Arbeit und damit Ärger, für die Kirchenleitung machen.
Progressive Prediger, die Kirche nach vorn bringen, im Sinne von Evangelium leben, Christsein auch deutlich machen,werden wohl erst ordiniert, wenn man merkt,
diese Leute wollen Kirche nicht bekämpfen, sondern für die Kirche, auch NAK, kämpfen.

Matula
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#292 Beitrag von Matula » 23.08.2014, 09:10

tergram hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:Wenn jemand es sich wagte, einen AT sich nach dem Gottesdienst sozusagen vorzunehmen und ihm klipp und klar zu sagen, was er von einigen seiner Aussagen in der Predigt hält, was meinst du denn, was mit demjenigen geschieht !?
Ja, was denn ganz genau??? Das interessiert mich sehr.


Tergram, du bist eine Kennerin der Materie und dir brauche ich diese Frage nicht zu beantworten, nur soviel, dem wird sofort mangelnder Glaube, mangelnde Nachfolge, mangelnde Treue usw. usf. unterstellt und man lässt denjenigen das auch sofort spüren, indem man ihm/ihr die kalte Schulter zeigt und ihn deutlich mit unterkühlter Miene schneidet. Aber das weißt du doch schon alles ! :wink:

Matula
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#293 Beitrag von Matula » 23.08.2014, 09:16

Pagan hat geschrieben:
Matula hat geschrieben: Wenn Glauben heisst, etwas was man nicht weiss, also mit dem Verstand nicht fassen kann ...
... dann ist es mit dem Verstand wohl nicht weit her, wenn der nicht zwischen Wissen und Verstand unterscheiden kann :mrgreen:

Bisher dachte ich immer, dass man für Wissen auch einen Verstand haben muss !
Matula hat geschrieben:Das bedeutet, dass man seinen Verstand einschalten muss, der ist aber beim Glauben nicht sonderlich erwünscht
Deshalb sollten alle Alarmglocken läuten, wenn jemand verlangt, zu glauben ohne zu denken. Aber ich sags ja immer wieder: Denken ist für viele zu anstrengend und unbequem, deshalb tun sie, was gewünscht wird.

Das ist grundsätzlich richtig, aber es gibt nicht wenige Zeitgenossen und dazu zähle ich dich auch, denen ist Glauben viel zu anstrengend und unbequem.

Ich denke, du weißt ziemlich genau, auf welche Art und Weise man Gläubige dazu bringen kann, seinen Verstand an der Garderobe abzugeben.



Matula hat geschrieben:Gott spricht zwar durch schwaches Fleisch, aber der AT ist lediglich sprechender Mund und bekanntlich macht Got keine Fehler. :wink:

Ferner ist es der Heilige Geist der in einem Gottesdienst der Wirkende ist und der ist natürlich bekanntlich ebenfalls fehlerlos.
Sagt wer? Gott? Oder diejenigen, die behaupten, dass er durch sie spricht?

Ich gehe mal davon aus, dass du in früheren Zeiten Gottesdienste besucht hast und gut zugehört hast. Daher solltest du es wissen, wer das sagt !


Weisst du, was ein Zirkelschluss ist? Das hier: Die Predigt ist Gottes fehlerloses Wort, sagt der Prediger.
Das ist kein Zirkelschluss, sondern das ist schlicht und ergreifend ein Trugschluss !

Pagan

Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#294 Beitrag von Pagan » 24.08.2014, 12:12

Matula hat geschrieben:
Pagan hat geschrieben:... dann ist es mit dem Verstand wohl nicht weit her, wenn der nicht zwischen Wissen und Verstand unterscheiden kann :mrgreen:

Bisher dachte ich immer, dass man für Wissen auch einen Verstand haben muss !
Mit Verstand geht (vermutlich) alles besser. Aber Wissen ist rudimentär ausgedrückt, also unabhängig von erkenntnistheoretischen und philosophischen Definitionen, eine Sammlung von Informationen, sozusagen eine Datenbank, ein Lexikon (Teile davon auch in unserem Kopf). Logisch, irgendwann brauchte es Verstand, um diese Daten zu generieren, nur war es in den meisten Fällen nicht der Verstand desjenigen, der die Daten sammelt(e) sprich sich Wissen aneignet(e).

Der Verstand hingegen ist die Fähigkeit, sinnliche oder gedankliche Inhalte (Wissen) zu beurteilen und zu analysieren, Schlüsse zu ziehen, weiter zu entwickeln, oder kurz gesagt: zu denken. Wie wusste doch schon Heraklit: "Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand."
Matula hat geschrieben:
pagan hat geschrieben:Deshalb sollten alle Alarmglocken läuten, wenn jemand verlangt, zu glauben ohne zu denken. Aber ich sags ja immer wieder: Denken ist für viele zu anstrengend und unbequem, deshalb tun sie, was gewünscht wird.
...nicht wenige Zeitgenossen und dazu zähle ich dich auch, denen ist Glauben viel zu anstrengend und unbequem.
Tatsächlich, so viel Energie, mich am Laufmeter selbst mit vermeintlichen "Glaubenswahrheiten" und Dogmen zu betrügen, habe ich definitiv nicht. Zudem ist der ohrenbetäubende Lärm der Alarmglocken unerträglich ohne den von vernunftbasierter Skepsis gebotenen Hörschutz.
Matula hat geschrieben:Ich denke, du weißt ziemlich genau, auf welche Art und Weise man Gläubige dazu bringen kann, seinen Verstand an der Garderobe abzugeben.
Was nun, kann ich "autofahren" oder nicht?

Matula hat geschrieben:
pagan hat geschrieben:Weisst du, was ein Zirkelschluss ist? Das hier: Die Predigt ist Gottes fehlerloses Wort, sagt der Prediger.
Das ist kein Zirkelschluss, sondern das ist schlicht und ergreifend ein Trugschluss !
Ein weiterer Zirkelschluss, der dann sinngleich bestimmt auch ein Trugschluss wäre: Die Bibel ist Gottes Wort, sagt die Bibel.

Viele glauben das.

Ich frage mich, wie der oder die Gläubige zuverlässig von Gott wissen will, solange sich dieser Gott nicht höchstpersönlich allen Menschen als dieser Gott zu erkennen gibt (er ist ja immerhin ein personaler Gott).

Matula
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#295 Beitrag von Matula » 24.08.2014, 16:23

Pagan, du kannst definitiv nicht Auto fahren, zumindestens noch nicht ! :wink:

Denk mal mit Hilfe deines Verstandes drüber nach. 8)

Boris
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#296 Beitrag von Boris » 24.08.2014, 17:47

Vogelfrei hat geschrieben:Verstehst du auch, was du liest?

MfG,
Vogelfrei
In der Regel schon. Zumindest was den allgemeinen Gebrauch der deutschen Sprache und dessen Sinn anbelangt. Es entsteht der Eindruck, dass du deine wirklichen Probleme noch nicht benennen kannst. Du redest "um den heißen Brei". Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Aufarbeitung.

LG Boris
Wenn ich mich selbst wirklich kenne, kenne ich auch meine Mitmenschen. Wenn ich mich selbst liebe, kann ich auch andere lieben.

Boris
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#297 Beitrag von Boris » 24.08.2014, 18:30

Einerseits wurden Ängste erzeugt. Dazu wurde/wird versucht, die Benutzung des Verstandes für das Thema Glaube und Kirche zu verpönen. Es wurde/wird versucht, schon den Kindern beizubringen, dass der Verstand quasi nur für das irdische Leben benötigt wird. Diese Dinge passieren in ähnlicher Form auf der ganzen Welt und funktionieren auch bei einem Großteil Menschen.

Überall ist es so, dass manche Menschen sich nicht beeindrucken lassen. Diese sind in der Regel klar im Vorteil. Es bedeutet aber nicht, dass sie besser oder erwachsener sind. Sie besitzen einfach Fähigkeiten, die ihnen in diesen Situationen von Vorteil sind. So ist JLS gar in der Lage sinngemäß zu sagen: Ich habe mich nicht so an die Verbötlein und Gebötlein gehalten, aber ich habe Karriere gemacht und bin jetzt Stap.

Leider entsteht eine Schuld egal ob mit oder ohne Absicht. AT haben andere Menschen falsch beraten. Ob sie wollten oder nicht. Im normalen täglichen Leben sagt deshalb der Gesetzgeber: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Wir wissen aber, dass Menschen Fehler machen. Wenn der falsch Handelnde seinen Fehler einsieht und bereut, wird ihm der Geschädigte wahrscheinlich vergeben können.

Es gab/gibt allerdings auch AT, die sich mit dem Erteilen von Ratschlägen, Vorschriften etc. komplett zurückhalten. Diesen Fakt kann man als Bezug heranziehen, um festzustellen: Wir Menschen handeln in der Regel unbewusst aus Motiven wie Machtmissbrauch. Wir spielen gern denjenigen, der einem anderen sagt, wie er sich richtig zu verhalten hat. Das setzt uns in die Position des Besseren/Höheren. Es fühlt sich dann echt schlecht an, wenn man uns darauf anspricht. Es ist aber das normale tägliche Spiel des Lebens.

LG Boris
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Vogelfrei
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#298 Beitrag von Vogelfrei » 25.08.2014, 09:21

Vogelfrei hat geschrieben:
Heidewolf hat geschrieben:(...)
Etwas, was wesentlich ist. Nicht nur fahrlässige Handlungsweisen. Denn sowas ist bei Geschäftsführern nicht unbedingt strafbar.

(...)
@Heidewolf

Nächsten Freitag eine neue Gerichtstermin - danach melde ich mich wieder.

MfG,
Vogelfrei
@Heidewolf
@all

Während der Verhandlung beim Gericht in Arnheim am vergangenen Freitag wurde von der Seite der Kirchenleitung u.a. erklärt dass das von der Kirche gebauten Pflegeheim in Arnheim, Eimersstaete genannt, bestimmte Bauvorschriften nicht erfüllt. Bruder Rohn -und er allein- würde daran schuldig sein. Türen und Flure waren nicht breit genug und die Küchen zu klein. Diese schuldhafte Angelegenheit würde in drei Millionen Verlust geführt haben. Daher sollten Bruder Rohn und seine Familie alles zahlen was zurückgefordert werden kann, sowie die Kosten. "Aber wir werden Ihre Möbel in Ruhe lassen", erklärte einer der beiden kirchlichen Anwälte (in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes). Am 1. Oktober wird das Urteil gesprochen, zunächst mit Bezug auf die Rückzahlung eines Darlehens. Mit dieser Kredit wurde damals in der Partnerschaft investiert.

MfG,
Vogelfrei
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Matula
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#299 Beitrag von Matula » 25.08.2014, 10:17

Zitat Boris:

.....So ist JLS gar in der Lage sinngemäß zu sagen: Ich habe mich nicht so an die Verbötlein und Gebötlein gehalten, aber ich habe Karriere gemacht und bin jetzt Stap.....


Diese Aussage stammt von Stammapostel Fehr !

Vogelfrei
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Re: NAK NRW/Niederlande und der Fall Rohn

#300 Beitrag von Vogelfrei » 25.08.2014, 10:54

Boris hat geschrieben:(...)
So ist JLS gar in der Lage sinngemäß zu sagen: Ich habe mich nicht so an die Verbötlein und Gebötlein gehalten, aber ich habe Karriere gemacht und bin jetzt Stap.

(...)

@all
Stammapostel Schneider:

"Auch wenn Du der Einzige bist, ist es doch so, dass Gott Dich da haben wollte und die Wege, Dein Leben gelenkt hat, dass Du an Deinem Platz bist. So sehe ich das! Sonst wäre ich in meiner Amtskarriere sehr früh zugrunde gegangen. Ich war immer der, der gebraucht wurde, sogar als Stammapostel. - Es gäbe viele menschliche Überlegungen, ich habe schon davon gehört. Wenn ich nicht mehr glauben kann, dass der liebe Gott alles so gelenkt hat, gehe ich zugrunde und kann nicht mehr arbeiten. Lasst uns daran festhalten, wir sind an diesem Ort, in diesem Amt und in dieser Funktion, weil es Gott so haben will."

Quelle: Stärkungsstunde für Amtsträger am Samstag, 15.02.2014 Innsbruck (Tirol/Österreich)
Und Gottes Wege können ins Gericht führen.

MfG,
Vogelfrei
Besser frei in der Fremde, als Knecht daheim!

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