Anfrage: Splittung von evangelisch und evangelikal

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Maximin

AUS FREIEN STÃœCKEN...

#11 Beitrag von Maximin » 06.01.2008, 18:44

:) Tosamasi,
nein ich glaube nicht, dass dem Gott, den ich kenne, wir Menschen gleichgültig sind. Wenn es so wäre, dann würde ich meine Bibel verbrennen und so einen Gott leugnen. Weil aber mein Gott mir nicht gleichgültig ist, deshalb danke ich ihm dafür, dass er mir einen freien Willen gegeben hat und ich ihn schon deshalb aus freien Stücken akzeptieren kann wie er eben ist.
Gruß vom Micha :wink:

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tosamasi
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Re: AUS FREIEN STÃœCKEN...

#12 Beitrag von tosamasi » 06.01.2008, 21:23

Maximin hat geschrieben::) Tosamasi,
nein ich glaube nicht, dass dem Gott, den ich kenne, wir Menschen gleichgültig sind. Wenn es so wäre, dann würde ich meine Bibel verbrennen und so einen Gott leugnen. Weil aber mein Gott mir nicht gleichgültig ist, deshalb danke ich ihm dafür, dass er mir einen freien Willen gegeben hat und ich ihn schon deshalb aus freien Stücken akzeptieren kann wie er eben ist.
Gruß vom Micha :wink:
Ich dachte nicht direkt an eine Gleichgültigkeit im Allgemeinen den Menschen gegenüber, sondern nach der Prämisse, die Institution Religion kann nicht schaden.
Ich muss ihn akzeptieren, so ich an ihn glaube, wie ich denke, dass er sein könnte. Aber ich weiß nicht, wie er ist. Woher weißt Du das?
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
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Maximin

#13 Beitrag von Maximin » 06.01.2008, 21:58

(13) Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? (14) Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt. (2. Mose 3, 13+14)

Maximin

#14 Beitrag von Maximin » 06.01.2008, 22:11

(7) Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. ( 8 ) Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. (9) Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. (1. Johannes 4, 7-9)

Maximin

#15 Beitrag von Maximin » 06.01.2008, 22:15

(16) Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3, 16 - s. a. Röm 5,8; 8,32; 1.Joh 4,9)

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#16 Beitrag von tosamasi » 07.01.2008, 12:20

Für dich ist Gott Liebe, und das ist ein sehr schönes, sanftes Gottesbild, Maximin. Aber ist es das Ausschließliche?

In der Schöpfungsgeschichte (1. Mose,27) wird der Mensch ausdrücklich als Ebenbild Gottes bezeichnet (man kann die Worte auch mit Bild, Abbild oder Gleichnis übersetzen). Das bedeutet nach damaligem Verständnis:. Der Mensch soll in der von Gott geschaffenen Welt Gottes Vertreter sein und darin in seinem Sinne und Auftrag Herrschaft ausüben. 2. Das Wesen des Menschen ist von Gottes Geist und Willen bestimmt.
http://www.kirchegt.de/infothek/Ebenbild_Gottes.html
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Maximin

GOTT ZUM BILDE...?

#17 Beitrag von Maximin » 07.01.2008, 15:07

:) ... biblisch richtig Tosi. Wie steht´s mit Deiner Gottähnlichkeit? Zwinge mich bitte nicht weiter, zu diesem vergleichsweise traurigen Thema eine meiner früheren Andachten einzubringen. Du und vielleicht auch viele andere würden unter Umständen nicht mehr mit mir kommunizieren. Diese Isolierung könnte ich nur sehr schwer ertragen. Ich brauch Euch doch...!
Micha :roll:

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#18 Beitrag von tosamasi » 07.01.2008, 15:46

Der Mensch ist ein sehr unvollkommenes Wesen. Gott sei vollkommen, steht geschrieben. Insofern hakt es.
Da können wir nur auf das Jenseits hoffen, wo alle (Christen-)Menschen vollkommen werden werden, irgendwann und irgendwie.
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enanito

#19 Beitrag von enanito » 17.01.2008, 18:04

tosamasi hat geschrieben:Maximin schrieb:
Frage 1: Es gibt viele Kirchen. Ist das Gottes Wille?
Antwort: Offensichtlich ist das sein Wille, sonst würde er es gewiss nicht zulassen.
Könnte es nicht auch sein, dass er das duldet, weil er den Menschen den freien Willen gegeben hat, oder es ihm schlichtweg gleichgültig ist?
Vieleicht ist es ja, wie es uns die hl.Schrift mit 4 (3+1) Evangelien vormacht, durchaus sinnvoll der Menschheit mehrere Perspektiven, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, auf denselben Christus anzubieten ?!?

Meint Carsten

Lobo

#20 Beitrag von Lobo » 02.03.2009, 10:04

Evangelikale schüchtern massiv ein
...Das wortwörtliche Bibelverständnis, die theologische Enge, das Ausschalten der kritischen Vernunft, dass sie für den historischen Kontext der Heiligen Schrift nicht offen sind - das ist für mich fundamentalistisch...
...es ist doch überall irgendwie gleich... Bild

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