Cemper,Cemper und nochmals Cemper

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#161 Beitrag von Adler » 09.05.2012, 12:50

Tja, wo du Recht hast . . . es ist halt unmöglich, einer Kuh das Radfahren beibringen zu wollen . . . 8)

LG Adler

dietmar

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#162 Beitrag von dietmar » 09.05.2012, 13:06

tergram hat geschrieben:Ihr könnt noch so viele Beispiele anführen - Cemper berührt das nicht. Seinen Erkenntnisstand und seine Bewertung der betroffenen Menschen hat er hier ja hinreichend mitgeteilt. Schade finde ich, dass er auf die interessanten Ansätze im Beitrag von "centaurea" nicht eingegangen ist.

Daran wird wohl nichts mehr zu ändern sein. Ich fürchte, es ist bei ihm eine gewisse Beratungsresistenz eingetreten. An diesem Punkt kann man die Diskussion beenden, da die Fortführung sinnlos ist.

wie recht du hast. Aber nun sind die gesammelten werke wenigstens in einem Fred, jeder kann nachlesen, die Gedankengänge und Motivation nachvollziehen und selbst Schlüsse ziehen.
Auch über den Wahrheitsgehalt der Altersangaben :mrgreen:
Deshalb. s.o. tergrams Beitrag

Cemper

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#163 Beitrag von Cemper » 09.05.2012, 13:29

Werte Kritiker ...

ich bin ja heute eigentlich gar nicht da. Trotzdem noch ein Eintrag: Für mich ist nicht klar, wer hier wen beraten sollte und ob ich beratungsresistent bin oder ob die meisten der hier agierenden Kritiker beratungsresistent sind. Seit einigen Tagen habe ich stärker als zuvor den Eindruck, dass viele Kritiker Argumenten nicht zugänglich sind, teilweise auch simple Zusammenhänge nicht verstehen, Ahnungslosigkeit durch großspuriges Reden ersetzen, sich ständig wiederholen und im Übrigen mir gegenüber zu einer Verhaltensweise neigen, die ich vor Jahren bei älteren Menschen aus der Neuap. Kirche kennenlernen konnte: Ein schulterklopfendes Besserwissen. Es fehlt nur noch, dass Kritiker mir schreiben: Cemper, wir beten für dich, damit du auch den rechten Weg erkennst; Du musst aber auch wollen. - Genau betrachtet sind Sie fast schon so weit. Und an der Stelle kann ich dann tergram zustimmen: Dialoge werden sinnlos.

Zur Frage einer Antwort auf Centaurea: Ich weiß nicht und wusste nicht, was ich dazu sagen könnte. Ich kenne ja durch meine kirchliche Arbeit einige Theologen aus der ACK. Ich habe auch schon mal mit Theologen aus der ACK über die NAK gesprochen. Mein Eindruck war: Man versteht die NAK nicht, ist um Verständnis bemüht, wobei man aber meint, dass die NAK Hilfe braucht, und man reagiert auf die NAK ansonsten teilweise subjektiv: manche finden "so etwas" interessant, manche sind verblüfft über das, was es "alles so gibt". Kritiker der NAK werden wahrscheinlich so wahrgenommen, wie leitende Damen und Herren aus dem Bankgewerbe oder einem Schulamt Leserbriefe in der BILD-Zeitung wahrnehmen.

Centaureas Aussagen über die Wirklichkeit scheinen mir nicht zutreffend zu sein. Ich weiß nicht, wie die Entwicklungen in der Evangelischen Kirche sind (wie man den Einfluss welcher Gruppierungen qualitativ und quantitativ bestimmen kann), aber ich bin den Aussagen gegenüber zunächst skeptisch.

Seien Sie alle freundlich gegrüßt und gehen Sie mal wieder in eine Kirche - wo auch immer - oder schauen Sie sich den Film "work hard - play hard" oder den Film "Die Thomaner" an.

Cemper
Zuletzt geändert von Cemper am 09.05.2012, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.

fridolin
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Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#164 Beitrag von fridolin » 09.05.2012, 13:38

Lieber Herr Cemper, die neuapostolisch Denkmodule sind für Menschen die der NAK nicht angehören schwer zu begreifen. Haben sie einmal von Festplatte Gehirn Besitz genommen ist es schwer sich davon zu befreien und zu lösen.
Einfach die Löschtaste drücken wie beim PC funktioniert nicht. Sich von den Denkmustern zu befreien bedeutet Kampf mit den eigenen Gehirnzellen.
Bis in die letzte Zelle gespeichert: Wer den Aposteln nicht bis zum letzten Atemzug bedingslos und treu nachfolgt kann bei der ersten Auferstehung nicht dabei sein.
Ein Drohpotenzial erster Güte um Gläubige gefügig zu machen, damit sie ja nicht auf die Idee kommen die eingefahren Denkmuster in Zweifel zu ziehen. Welches Denkmuster von Wichtigkeit ist wird vorgeben.

Bezirksapostel Schneider wird Pfingsten Stammapostelhelfer. Seine Aussage das Kritik und Zweifel an die Lehre der NAK Sünde sei die wie eine Krankheit bekämpft und ausgerottet werden muss, ist für manche Glaubensgeschwister schon im Vorfeld seines Amtsantrittes zum Glaubenselixier geworden.

Der Mann hat Recht, Zweifel und Kritik an der NAK ist eine gefährliche Sünde, eine Krankheit die ausgerottet werden muss, so eine Glaubensschwester jüngeren Jahrgangs vor ein paar Tagen.

dietmar

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#165 Beitrag von dietmar » 09.05.2012, 13:40

@ Cemper
du verfolgst hier und auch dort unbeirrt deine Strategie. Fragen die nicht nach deinem Muster zu beantorten sind, weichst du aus.
Weiter will ich auf deine Werke hier gar nicht mehr eingehen. Jeder kann nachlesen, sofern er/sie nicht schon über Jahre deine Tätigkeit verfolgt und kennengelernt hat.
Lass es einfach gut sein......

Cemper

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#166 Beitrag von Cemper » 09.05.2012, 13:44

Dietmar, ja, ich weiche aus. Das ist meine Strategie.

Vielleicht werde ich Pfingsten den neuap. GD besuchen. In der Nähe meiner Wohnung ist eine neuap. Kirche. Dort wird wohl eine GD-Übertragung zu hören sein. Vielleicht sage ich dann etwas dazu. Die verehrten Kritiker werden auch etwas sagen - aber nicht zum GD gehen. Nun ja.

Vielleicht gehe ich auch nicht. Oder doch. Oder vielleicht genügt es ja, wenn ich hier lese, was die Kritiker schreiben. :mrgreen:

C.

Comment
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Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#167 Beitrag von Comment » 09.05.2012, 13:44

Cemper hat geschrieben:@ Comment, Ihr Urteil, mein Beispiel sei absurd, ist ein wenig forsch (zurückhaltend gesagt). Der Satz auf dem Plakat ist ein von einem Kritiker in dieses Forum gestellter Satz. Ich habe ihn ohne Quellennachweis zitiert. Mithin reduziert sich das Problem auf die Frage, ob jemand einen knackigen Satz, den er hier einstellt, auch so verwenden würde, wie ich es im Beispiel gesagt habe - und auf die Frage, ob das unter den Schutz der Religionsfreiheit fällt.
Werter Cemper,

Ihr Beispiel hatte den Inhalt, dass jemand mit einem Plakat beschriftet mit den Worten 'Diese Kirche ist eine ekelhafte Kirche' in die Kirche geht und es während der Predigt vor den Altar hält.

Dass ich dieses Beispiel als absurd betrachte, habe ich wie folgt begründet:
'Von keinem der Kritiker, die Sie hier aufs Korn nehmen, ist bekannt, dass er so oder so ähnlich vorgegangen wäre, ...'

Nun verändern Sie den Sachverhalt aus dem Beispiel in der Weise, dass Sie nicht mehr von jemanden reden, der in eine Kirche mit dem Plakat ging [und dort den GD störte], sondern Sie schreiben jetzt von einem Kritiker, der den Satz 'Diese Kirche ist eine ...' in dieses Forum gestellt habe.

Nun haben Sie zwei Beispiele gebracht. Ich nehme dazu unter Bezug auf Ihre Frage 'Genießt dieser Demonstrant oder Kritiker den Schutz der Religionsfreiheit?' getrennt Stellung:

Demonstrant in der Kirche
Wenn ein Mensch solches macht, stört er den Gottesdienst, begeht m.E. auch Hausfriedensbruch - kurz: das Recht auf Religionsfreiheit geniesst er selbstverständlich hierbei nicht. (Das gilt aber unabhängig davon, was auf dem Plakat steht!)

Kritiker im Forum
Wenn der Kritiker sich im Zuge der Diskussion über Kirchen und Religionen über eine bestimmte Kirche so äussert, wie Sie es anführten, erscheint das zwar harsch, ist aber m.E. unter dem Aspekt der Religionsfreiheit im Lande nicht zu beanstanden.

Freundliche Grüße
Com.

dietmar

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#168 Beitrag von dietmar » 09.05.2012, 13:55

sollte derartiges ausserhalb des Kirchengeländes stattfinden, sieht die Sache schon ganz anders aus.
Mal abgesehen davon, dass Cempers Beispiel jegliche Grundlage fehlt und völlig absurd ist. Damit rückt er lediglich die sog. Kritiker in eine bestimmte Ecke. Ein altes bekanntes Strickmuster.
Selbstverständlich kann jemand-wenn er möchte- kundtun, dass er die NAK eine eckelhafte Organisation findet.
Genau so wie ich bei meiner Ansicht bleibe, daß die NAK immernoch deutliche Merkmale einer Sekte zeigt. Die Tatsache der Anerkennung als Körperschaft öffentl. Rechts sagt hierüber gar nichts aus.

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Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#169 Beitrag von Andreas Ponto » 09.05.2012, 16:24

Nobody0123 hat geschrieben:....
Selbstverständlich haben sich viele an den Verboten gehalten. Aber dies traf auf die Frage der Berufswahl offensichtlich nicht zu. Bei den Verboten Kinos zu besuchen usw. natürlich. Aber diese Verbote sind auch wesentlich weniger einschneidend wie ein Berufsverbot. Meine Großmutter durfte früher auch nicht ins Kino gehen, das hat sie aber nie gestört. Wobei ich durchaus nachvollziehen kann, dass man auch unter diesen Verboten leiden kann....
Nobody,

schön dass du dich hier mit den Argumenten auseinandersetzt und es zu einem Gespräch kommt.

Zu obigen Zitat möchte ich eine Anmerkung machen.

Das Verbot an sich ist es nicht. Und seine Mitglieder für die eigenen Veranstaltungen gewinnen wollen, das macht jede Organisation.

Wenn aber die Komponenten Gott, Segen und Gottesknecht ins Spiel kommen, wird es gefährlich und sehr schnell missbräuchlich.

Es geht nicht um die früher verbotenen Gepflogenheiten, die heute weitgehend "erlaubt" sind und damit ist jetzt alles viel besser.
Es geht um die Argumentationsweise. Um die Verknüpfung von bestimmten Tun oder einer Unterlassung mit damit angedrohten Konsequenzen.

"Der liebe Gott sieht alles." (Kino)
"Da liegt kein Segen darauf." (Berufswahl)
"Da findet dich der Liebe Gott dann nicht." (Fasching)
"Ohne dein Brutto-Opfer hast du nur Netto-Segen" 10te vom Brutto
etc. pp.

Vieles ist heute "erlaubt", aber die Lehre hat sich nicht verändert.
Opfer = Segen
Zeitopfer im Werk des Herrn oder eben kein Segen.
Knechte und Wort des Herrn.
Zeit-/Geldopfer für den Herrn (=NAK)
Auch 2010 und 2011.

Ja, viele, erstaunlich viele, lässt das in der NAK kalt. Und ich kann mich da nur wundern.
Sie hören es, zucken mit den Achseln und tun dann doch, was sie wollen.
Nach der NAK-Lehre sind das die Lauen, denen das Öl in den Lampen fehlt, die aber zur Vollendung des Werks des Herrn notwendig sind...

Schön für diese, aber das macht die Lehre, das System deswegen nicht ungefährlicher.

Erst vor kurzem brach eine ehemals neuapostolische Person in Tränen aus und meinte:
Und wenn es nun doch stimmt? Wenn ich nun doch nicht dabei bin wenn der Herr kommt?
Das ist tief sitzende Angst und tief sitzendes Trauma. Diese Person war erst mit über 20 Jahren neuapostolisch geworden und
hat das alles in 20 Jahren NAK-Zugehörigkeit tief verinnerlicht. Ein Drama!

Ich beglückwünsche jeden, der ein so dickes Fell hat, dass er sich in die Wohlfühlgemeinde reinsetzen und das von der NAK gepredigte an sich herunterlaufen lassen kann.

Aber nocheinmal. Das macht diese Lehre nicht besser bzw. ungefährlicher.

Matula
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Registriert: 16.11.2007, 09:48

Re: Cemper,Cemper und nochmals Cemper

#170 Beitrag von Matula » 09.05.2012, 16:58

Werter Cemper ...

Seit einigen Tagen habe ich stärker als zuvor den Eindruck, dass Sie Argumenten nicht zugänglich sind, teilweise auch simple Zusammenhänge nicht verstehen, Ahnungslosigkeit durch großspuriges Reden ersetzen, sich ständig wiederholen und im Übrigen zu einer Verhaltensweise neigen, die ich vor Jahren bei älteren Menschen aus der Neuap. Kirche kennenlernen konnte: Ein schulterklopfendes Besserwissen. Es fehlt nur noch, dass Sie
schreiben: Ich bete für euch, damit ihr auch den rechten Weg erkennt; ihr müsst aber auch wollen. - Genau betrachtet bin ich fast schon so weit. Und an der Stelle kann ich dann tergram zustimmen: Dialoge mit Cemper werden sinnlos.

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