Frauen und Kirche...

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Engelchen

#11 Beitrag von Engelchen » 03.01.2008, 09:50

der reutlinger hat geschrieben:also bitte um verständnis ,aus meiner sicht müssten erst ein paar viel grundsätzlichere fragen geklärt werden.
lg

müssten erst grundsätzlichere fragen geklärt werden.....

es wird nichts besser ,wenn in dieser situation ,die im augenblick in der nak
herrscht,frauen ordiniert werden.
erst sollte der in der vergangenheit angerichtete und nun am 4.12. 07 vergrößerte scherbenhaufen beseitigt werden.
dann kann ich mich wieder der frage von ordinationen,selbstverständlich auch frauenordinationen zu wenden.
macht es einen unterschied ob ein mann oder eine frau sich in der nak dem stammapostel unterordnen muss??laut 4.12.07?

erst die grundlagen in ordnung bringen und dann......
ich kann mir nicht vorstellen,daß frau oder mann im augenblick den wunsch hat in ein amt ordiniert zu werden.

war das verständlich :roll: :wink:

gegen eine schwarze chefapostelin--als vorsitzende des apostelkollegiums--spricht gar nichts

lg
Was sollen Deiner Meinung nach die Frauen jetzt tun? Am Sandkastenrand
sitzen und die Streithähne besänftigen? Oder sollen wir einkaufen gehen.... KIK hat Sandkastenförmchen im Angebot.
Die Verlautbarungen der Männer auf beiden Seiten habe ich gelesen.
Was mich gestört hat? Die Meinung der Frauen dieser Generation, die völlig fehlen.

Maximin

FRAUEN UND DAS KIRCHENAMT...

#12 Beitrag von Maximin » 03.01.2008, 09:55

:) Mein lieber d´Reutlinger,
Deine Einlassung: „...es wird nichts besser, wenn in dieser situation, die im augenblick in der nak herrscht, frauen ordiniert werden.“, könnte u.U. dergestalt missverstanden werden, dass sie die Situation eher noch verschlimmern würde. Dieses Missverständnis wünsche ich Dir im Zusammenhang der hier geführten Diskussion nun wirklich nicht. Schau Dir mal die Mitgliederliste an... :mrgreen:

Micha grüßt :wink: :wink: :wink:

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tosamasi
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#13 Beitrag von tosamasi » 03.01.2008, 09:57

Vielleicht wäre alles gar nicht so weit gekommen, wenn Frauen schon immer das Zepter in der Hand gehalten hätten? Oder die Scherben wären schon längst zusammen gefegt? :oops:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Lobo

#14 Beitrag von Lobo » 03.01.2008, 09:57

Ein eindeutiges Bekenntnis für Frauen im Amt. Zustimmung.

http://www.sonntagsblatt-bayern.de/02/0 ... -24766.htm

Gruß
Lobo

Maximin

EXKURS ÃœBER DEN BEGRIFF MATRIARCHAT...

#15 Beitrag von Maximin » 03.01.2008, 10:33

@ Alle Interessierten,
vielleicht ist an dieser Stelle ein kleiner Exkurs über den Begriff Matriarchat interessant. Wohlgemerkt, ich weiß aufgrund meiner langen beruflichen Erfahrungen was mit „Weiberwirtschaft“ auch gemeint ist: Grauen, Gräuel und Verwüstung. :mrgreen: Wikipedia sagt´s so (Auszüge):

Das Matriarchat (von lat. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“) ist eine gynozentrische Gesellschaftsstruktur, in der je nach verwendeter Definition entweder Frauen die Macht innehaben oder die frauenzentriert ist, die Gesellschaftsordnung also um die Frauen herum organisiert ist.
...
Das Verwandtschaftssystem sagt noch nichts über die politische Machtverteilung einer Kultur aus. So hat eine matrilineare Verwandtschaftsorganisation nicht automatisch die Konsequenz, dass Frauen die politische Macht innehaben. Es ist eine Gemeinsamkeit aller von der Matriarchatsforschung als Matriarchate definierten Gesellschaften, dass repräsentative Aufgaben außerhalb der Sippe von den Männern wahrgenommen werden, was bei Ethnologen immer wieder zum Fehlschluss führte, Männer hätten die politische Macht inne, und bei der betreffenden Gesellschaft könne es sich deshalb nicht um ein Matriarchat handeln. Zur Begriffsverwirrung Matriarchat/Frauenherrschaft siehe Frauenherrschaft.
...
Die Minangkabau auf Sumatra werden als das größte bekannte matrilineare Volk bezeichnet, und sie haben bis heute das Adat, ihr ungeschriebenes Gesetz, bewahrt. Insgesamt über drei Millionen Menschen leben noch nach diesen tradierten Regeln. In Handel, Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Kultur sind sie sehr aktiv und gelten in Indonesien als ein Volk von hoher Bildung, Kultur, Weltoffenheit und großer Wirtschaftskraft.
...
In matriarchalen Religionen gab es keine Dogmen oder heiligen Bücher, sondern innerhalb des oben beschriebenen Rahmens eine große Vielfalt von Mythen und Kulthandlungen.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Matriarchat

Micha grüßt :wink:

tergram

#16 Beitrag von tergram » 03.01.2008, 10:40

Micha,

bevor wir einer Begriffsverwirrung unterliegen:

Es ist wohl kein ernstzunehmendes Anliegen, die Vorherrschaft der Männer durch die Vorherrschaft der Frauen ersetzen zu wollen. Weder in der NAKI, noch ausserhalb.

Partnerschaftliches Miteinander auf Augenhöhe ist das erstrebenswerte und erreichbare Ziel - aus meiner Sicht... :wink:

Maximin

DRÃœCKEBERGEREI...!

#17 Beitrag von Maximin » 03.01.2008, 11:16

Tergram,
Du weißt, dass wir darin völlig übereinstimmen. :wink: Ich beteilige mich an diesem Thema nicht mit der typisch männlichen Verbissenheit, eher mit heiterer Gelassenheit. :) Denn so viel dürfte doch wohl klopsklar sein: Auf mittlere Sicht werden sie ohne engagierte Frauen nicht auskommen...

Dieses Thema wurde übrigens im April 2003 im GKF ausführlich und mit hohen Einschaltquoten diskutiert. Etwa zur gleichen Zeit handelte die Apostolische Gemeinschaft, in dem sie Frauen ordinierte.

Was mich in diesem Zusammenhang damals wie auch heute fuchst, ist die unerträgliche Ignoranz, Inkonsequenz und theologische Unfähigkeit derer, die in der NAK das Sagen haben.

Liebe Grüße vom Micha :wink:

tergram

#18 Beitrag von tergram » 03.01.2008, 11:17

...aber doch nicht nur in diesem Zusammenhang, oder? *schmunzel*
Allersanftigste Grüße zurück, t.

Maximin

#19 Beitrag von Maximin » 03.01.2008, 11:31

... die anderen Zusammenhänge kommen später dran ...
m :wink: :wink: :wink:

organa

Re: DIE FRAUEN UND DAS KIRCHENAMT...

#20 Beitrag von organa » 03.01.2008, 12:46

Maximin hat geschrieben:
Gewiss, das stimmt auch. Jesus hat sich 12 Männer erwählt die er unter die Völker sandte
Entschuldige Maximin, aber hier möchte ich doch kurz einhaken:

Können wir davon ausgehen, daß Jesus wirklich nur 12 Männer gesandt hat? Ist es nicht möglich, daß - wie so oft - die zahlreichen Jüngerinnen durchaus mitgemeint waren, auch, wenn sie in der Bibel nicht dezidiert genannt werden? An wen richtete Jesus seine Aufforderung "Gehet hin in alle Welt..."? Einzig an die Zwölfe? Vergessen wir nicht, wem er an Ostern zuerst erschien - sollten die beiden Frauen keine Jüngerinnen gewesen sein?

Ich glaube das eher nicht. Ich verstehe diesen Auftrag als allen gegeben, die ihm folgten und folgen - Jüngerinnen und Jünger, Männlein und Weiblein.

herzlich grüßt
organa

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