NAK Niederlande und Rohn: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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der_peter

Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#41 Beitrag von der_peter » 16.03.2012, 23:19

tergram hat geschrieben:...wobei die Hinterlegung des Betrages auch durch Stellung einer Bankbürgschaft abgewendet werden kann - so jedenfalls in Deutschland. Als Sicherheit würde sich die bürgende Bank beispielsweise Guthaben verpfänden lassen.
Korrekt, insoweit fließt kein Geld, somdern das Gericht fordert Sicherheitsleistung für den möglichen, eingeklagten Anspruch; wobei dessen Überprüfung erst stattfindet. Und, vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand.

Es ging mir um die Aussage:
Immer vorausgesetzt, dass die genannten Fakten bei GK stimmen, dann hat man Rohn das Angebot per Sicherheitsleistung unterbreitet, ihm über € 7,0 Millionen zukommen zu lassen, wenn er seine Forderungen gegen die drei benannten AT aufgibt.
Diese ist falsch. Das wäre ein Vergleich, der wurde nicht einmal angeboten.

Die Sprachlosigkeit dürfte in dem nicht unerheblichen Prozeßrisiko begründet sein. Wobei in keiner Art und Weise das Verhalten der Kirchenleitung in diesen Skandalen gerechtfertigt werden soll. Von einem Priester oder Diakon wird erwartet, dass er sein Amt ruhen lässt, wenn strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn laufen. Warum dieses dann bei Aposteln nicht gelten soll, leuchtet wenig ein. Die Auswirkungen für die NAK werden gravierend sein. Das Spendenaufkommen in Deutschland wird drastisch sinken und das Vorgehen und umgehen der Kirchenelitung wird erneut dafür sorgen, dass so manch einer sich die Frage nach der weiteren Amtsausführung stellen wird. Dieses auch unter Berücksichtigung der Ausführungen zum Thema "Erwählung von Amtsträgern".

Beste Grüße

dietmar

Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#42 Beitrag von dietmar » 17.03.2012, 06:55

tergram hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:Vielleicht sind viele einfach nur sprachlos ....
"Wir schweigen und gehen unseren Weg." So war es. So ist es. so bleibt es. Bis keiner mehr da ist.
Eine andere Haltung der Mitglieder würde das Eingeständnis voraussetzen: Wir haben uns geirrt. Wir sind mit und in der NAK einem Trugschluss, einem Luftgebäude aufgesessen.
Wir haben uns "verarschen" lassen.
Wer gesteht sich und seiner Umgebung so etwas schon gerne ein.
Wer das NAK-Verständnis von der Erwählung verinnerlicht hat, seiner Umgebung dies auch über Jahre, Jahrzehnte vermittelt hat, wird eisern daran festhalten.
Alles andere ist ja auch eine erschütternde Lebensbilanz.

oder wer kann umkehren und sich eingestehen ich habe Jahre meines Lebens der Nak geopfert? Umsonst für die NAK gelebt? Mein Geld gegeben( rechne mal den Betrag 30 Jahre Opfer aus) Da bleiben viele doch dabei und hoffen.....es könnte was dran sein....schweigen und verharren in einer depressiven Lebenshaltung..bis zum Tod

dietmar

Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#43 Beitrag von dietmar » 17.03.2012, 07:20

Magazin für Freunde & Gönner der neuapostolischen Kirche

besser lässt es sich vielleicht mit diesem Etikett leben....oder mit einer Basisorga....
alles trägt jedoch letztendlich zum Systemerhalt bei...
oder man führt einen Wettbewerb..wer sind die besseren "Apostolischen" :?: ....oder.....oder...oder

oder man singt einfach:
was dahinten, das mag schwinden
ich will nichts davon :!:

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Andreas Ponto
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Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#44 Beitrag von Andreas Ponto » 17.03.2012, 07:22

der_peter,

erst einmal ein herzliches Willkommen bei uns hier im Forum.

Danke für die Versachlichung! Wenn diese auch verdammt schwer fällt.

Aber sie ist notwendig, um mit der eigenen Stimme / Meinung ernst genommen zu werden.

Ich für meinen Teil halte vorläufig aus meiner Sicht fest:

Brinkmann muss sein Amt mindestens ruhen lassen. Ebenso der Verwaltungsleiter.
Beide wegen Investition in hochspekulative Finanzanlagen und Anbieten von Sicherheiten in Millionenhöhe für private Risiken von Amtsträgern.

Vis muss sein Amt ruhen lassen und kann vorerst nicht in das Bischofsamt gesetzt werden, bis alle Vorwürfe gegen ihn zweifelsfrei abgewendet sind.

Die Geschwister in NRW und NL sind umfassend und auf dem Wege einer schriftlichen Erklärung per Internet und Verlesung im Anschluss eines Gottesdienstes mit Auslegung des Schreibens im Kirchenlokal über beide Vorgänge zu informieren.

Vom Stammapostel ist ebenfalls eine allgemeine Erklärung zu den Vorgängen notwendig, die in allen deutschsprachigen, europäischen und der niederländischen Kirche verlesen wird. Z.B. ob und unter welchen Umständen er zum BAP AB weiterhin steht. Ob und ab wann er Kenntnisse zu den Vorgängen und den Gegenmassnahmen hatte.

der_peter schreibt schon richtig:
Die Auswirkungen für die NAK werden gravierend sein.

Und das wird sich nicht auf NRW und NL beschränken, wenn die KL nicht eine Brandmauer zieht. Das Schweigen und das weiter so wird zunehmend Misstrauen und Unsicherheit bei den Geschwistern in der NAK hervorrufen.

Wer zahlt an so eine Organisation schon Geld, wenn damit so umgegangen wird und nicht klar ist, ob das nicht des öfteren passiert ist und vielleicht wieder passiert?

Wer möchte da ehrenamtlich ein Amt begleiten oder gar angestellt sein, wenn solche negative Schlagzeilen geschrieben werden müssen?

Für eine Institution, die sich Kirche nennt, extrem gefährlich und für die Christen in dieser Gemeinschaft aus Sicht der öffentlichen Wirkung sehr, sehr peinlich und demütigend.

Jahrelang wurde der NAK wegen ihrer Organisation, ihrers Auftrittes und der anständigen Leute in ihr öffentlich Bewunderung entgegengebracht - auch wenn man sie nicht in der christlichen Gemeinschaft haben wollte. (Anmerkung: Nun will man ja, aber die NAK ziert sich immer noch wegen ihrer anscheinend überlebensnotwendigen Exklusivität.)

Nun scheint sie entzaubert zu werden und aus der Vorstufe des Sonderhimmels schlicht und einfach auf den Boden der irdischen Tatsachen gezogen zu werden. Was ja nicht das Schlechteste sein muss.

Mit den richtigen Antworten aus der KL und den richtigen Konsequenzen ist das eine Chance.

Matula
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Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#45 Beitrag von Matula » 17.03.2012, 08:19

der_peter hat geschrieben:Hallo @all,

bei einer Sicherheitsleistung fließt kein Geld. Sie soll im lfd. Verfahren sicherstellen, dass, für den Fall das der Anspruch ausgeurteilt wird, die Ansprüche des Klägers auch befriedigt werden können. Hierdurch ist noch nichts über die Höhe des Anspruches gesagt, welcher später ggf. ausgeurteilt wird. Eine Sicherheitsleistung ist kein Vergleich. Hier scheint ein Verständnisirrtum vorzuliegen. Durch einen Vergleich würde das Verfahren beendet, aber ein Vergleichsangebot steht wohl derzeit nicht zur Rede.

Beste Grüße



Nochmals auszugsweise das Zitat aus GK (Fettdruck von mir):
"... Bekannt wurde auch, dass die niederländische Kirchenleitung Ende vergangenen Jahres versuchte, die bestehenden Pfändungen auf das Privatvermögen von Ruud Vis, Apostel Peter Klene und dessen Bruder Nico Klene auf Kirchenkosten aufzuheben. In einem Gespräch am 28. November 2011 erklärte der Anwalt der Kirche, die bestehenden Pfändungen auf das Privatvermögen der drei Mitglieder der Kirchenleitung sein für diese ein großes Problem, die Kirche biete eine Sicherheit in Höhe von mehr als 7 Millionen, wenn Rohn auf Forderungen gegen die Gebrüder Klene und Vis verzichte. Sie sollten sich zum nächsten Tag entscheiden. Mit Schreiben vom 29. November wiederholte der Anwalt der Kirche „unter strikter Geheimhaltung“ diesen Vorschlag. ..."

Natürlich handelt es sich hier zunächst um das Angebot einer Sicherheitsleistung, jedoch wird das in der Weise formuliert, wenn und insoweit Rohn auf seine Forderungen gegen die drei Mitglieder verzichtet, dann wird man ihn aus diesen Sicherheiten, seien es Immobilienbesitz, Goldreserven ect. befriedigen.

Im Klartext bedeutet das, hätte Rohn dieses unter strikter Gemeinhaltung vorgenommene Angebot angenommen, müsste die Kirche die über € 7,0 Millionen auskehren, also kann man hier zumindestens von einem vergleichsähnlichen Angebot ausgehen.

Da kann man doch nicht mehr ernsthaft davon sprechen, hier hat man nur mal so eben der Form halber diesen emensen Betrag angeboten, in dem Wissen, diese Leistung brauchen wir so wie so nicht zu erfüllen. Im Gegenteil nochmals, wäre Rohn auf das Angebot eingegangen, hätte ihm die über € 7,0 Millionen zugestanden.


[Anmerkung: Zitate deutlich mit quote kennzeichnen und keine längere Passagen einfügen - danke! centaurea, 2012-03-17]

der_peter

Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#46 Beitrag von der_peter » 17.03.2012, 09:29

centaurea hat geschrieben:erst einmal ein herzliches Willkommen bei uns hier im Forum.
Lieben Dank für die freundliche Aufnahme. Wenn auch schweren Herzens, so muß ich mich deinen Argumenten hinsichtlich des Ruhens des Amtsauftrages anschließen. Ansonsten wäre das so manch einem Bruder, der derzeit beurlaubt ist -aus unterschiedlichsten Gründen- nicht mehr plausibel zu machen. Meines Wissens ist gegen Bezirksapostel Brinkmann allerdings kein Verfahren anhängig. Momentan wird wohl geprüft, ob ein Verfahren in Betracht kommt und solange sollte definitiv zugewartet werden. Das wäre sonst eine Vorverurteilung.
Immerhin bleibt doch kritisch anzumerken, dass hier die NAK-NRW aus ihrem durch Opfer der Mitglieder angesammelten Vermögen Gelder für Sicherheitsleistungen zugunsten kirchl. Amtsträger verwenden wollte, um diesen in einem zivilrechtichen Verfahren zu helfen
Meines Wissens resultieren die Forderungen aus der kirchlichen beruflichen Tätigkeit der Beklagten, also als Beauftragte der Kirche? Hier eröffnet sich doch noch eine ganz andere Frage: Inwieweit darf Kirche Gläubigen aus Opfermitteln helfen? Ich erinnere mich an eine Zeit, da hat meine Familie Leistungen aus Opfermitteln bekommen. Damit wir im Winter Brennstoffe kaufen konnten. Ich weiß, und davor habe ich großen Respekt, dass so manch einem in schwierigen Situationen geholfen wurde, auch finanziell. Verwerflich? Wo ist die Grenze? Was bedeutet uns Caritas, als das Liebestun der Kirche?
ich kenne mich im niederländischen Prozessrecht zwar nicht aus, aber möchte doch annehmen, dass in dem Land wie auch bei uns in D im Rahmen einer Sicherheitsleistung angebotenes Geld erst einmal zu hinterlegen ist, was soviel bedeutet, dass dieser Geldbetrag aus der Verfügungsgewalt des Sicherungsgebers zumindest vorübergehend ausscheidet. Im vorliegenden Fall wurden 7 Mio € seitens der NAK-NRW als Sicherheitsleistung angeboten; dieser Betrag hätte also von dieser Kirche zunächst einmal an die niederl. Hinterlegungsstelle ausgezahlt werden müssen.
Nicht ausgezahlt, sondern hinterlegt. Die beschlagnahmte Kirche in Hilversum wurde ja nun auch nicht abgerissen und zum Gericht gebracht. Die Kirche kann weiter genutzt werden, aber nicht veräußert oder belastet. So ist das in groben Zügen auch bei dieser Sicherheit. Es ist "nur" eine Sicherheit.
Matula hat geschrieben:Natürlich handelt es sich hier zunächst um das Angebot einer Sicherheitsleistung, jedoch wird das in der Weise formuliert, wenn und insoweit Rohn auf seine Forderungen gegen die drei Mitglieder verzichtet, dann wird man ihn aus diesen Sicherheiten, seien es Immobilienbesitz, Goldreserven ect. befriedigen.
So ist es, wobei das niederländische Verfahrensrecht hier nicht ganz mit dem unseren identisch ist. Der Prozeß kann sich ja noch über Jahre hinziehen, und die Beklagten hätten durch die Beschlagnahmungen nicht die Möglichkeit irgendwelche Vermögensdispostitionen zu treffen. Sie wären schlicht und ergreifend pleite. Da sie aber seinerzeit m. W. als Bedienstete der Kirche gehandelt haben, ist es nicht ungewöhnlich, dass der Arbeitgeber Sicherheit anbietet. Aber, um das in Gänze beurteilen zu können, sind zu wenig Fakten bekannt.

Ich erlaube mir eine kühne These: Die Gebietskirche Niederlande kann das nicht allein stemmen. Allein schon die Prozesskosten sind nicht unerheblich. Seit bekanntwerden dieses Rechtsstreites sind wohl die Spenden in den Niederlanden massiv eingebrochen. Ein negativer Ausgang könnte für die Gebietskirche Niederlande verheerende Auswirkungen haben, deshalb wurde ihr der "große Bruder", mit den entsprechenden Rücklagen zur Seite gestellt, um der dann drohenden Zahlungsunfähigkeit zu begegnen. Hierdurch sind weitere interessante Schlüsse möglich. Nämlich auf die Gebietskirche Norddeutschland, welche ja lange Zeit mit den Niederlanden liiert war. Aber, alles Spekulationen

Beste Grüße

Matula
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Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#47 Beitrag von Matula » 17.03.2012, 10:00

Peter, das was du beschreibst und ihr offensichtlich als Hilfeleistung in Anspruch genommen habt, nannte man wenn ich das recht in Erinnerung habe, Kohlepfennig oder Kohlegeld oder ähnlich.

Das kam ausnahmslos in der Tat hilfsbedürftigen Geschwistern zugute.

Du kannst aber doch nicht ernsthaft im Hinblick auf die zig Millionen €uro um die es im vorliegenden Falle geht die Frage aufwerfen, wo sind bei der Endnahme von Opfergeldern Grenzen !?

Nochmals was die angebotene Sicherheitsleistung anbelangt, worunter nach deinen Ausführungen auch das Kirchengebäude in Hilversum mit einbezogen wurde, bedeutet dieses im Klartext, hätte Rohn das geheime Angebot angenommen, so wäre er in der Lage, dieses Gebäude zu veräussern und zu Geld zu machen und/oder zu vermieten.
Zuletzt geändert von Matula am 17.03.2012, 10:04, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#48 Beitrag von Matula » 17.03.2012, 10:03

centaurea, zum besseren Verständnis hielt und halte ich es für erforderlich, diese längere Passage des GK Zitates einzufügen, sonst stünde der Vorwurf im Raume hier bewusst etwas verfälschen zu wollen.

der_peter

Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#49 Beitrag von der_peter » 17.03.2012, 10:41

Matula hat geschrieben:Nochmals was die angebotene Sicherheitsleistung anbelangt, worunter nach deinen Ausführungen auch das Kirchengebäude in Hilversum mit einbezogen wurde, bedeutet dieses im Klartext, hätte Rohn das geheime Angebot angenommen, so wäre er in der Lage, dieses Gebäude zu veräussern und zu Geld zu machen und/oder zu vermieten.
Pardon, da muß ich dir widersprechen. Das stimmt so nicht. Die Sicherheitsleistung erfolgt gegenüber dem Gericht, sie soll verhindern, dass der mögliche Anspruch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr realisiert werden kann. Z. B. duruch Überschreibungen von Eigentum, Auflösung von Konten etc. pp. Weder der Kläger noch der Beklagte können über die Sicherheit verfügen. Der Sicherheitsgeber darf sie aber ggf. weiter nutzen, aber wiederrum nicht den Nutzen daraus ziehen. Das Geld darf also angelegt sein, aber die Zinsen werden zugeschrieben und nicht ausgekehrt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsleistung

Der zweite Punkt ist ein grundsätzlicher. Es geht nicht nur um das Kohlegeld sondern um die grds. Frage: Wie weit darf Caritas gehen? Darf es aus Opfermitteln grds. und überhaupt Zuwendungen an Privatpersonen geben? In welchen Situationen?

Beste Grüße

Matula
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Re: Neuerlicher Opfergeld-Skandal in NL

#50 Beitrag von Matula » 17.03.2012, 11:04

Peter, danke für deine Ausführungen. Mir war schon bewusst, dass die Sicherheitsleistungen zunächst dem Gericht gegenüber erklärt werden müssen und diese dort hinterlegt werden muss. Sicherlich habe ich mich da missverständlich ausgedrückt.

Dennoch bleibt es für mich Fakt, dass man Rohn mit einem Schreiben welches geheim bleiben sollte, angeboten hatte, die besagte Sicherheitsleistung zu erbringen, wenn und insoweit er seine Forderungen gegenüber den drei bekannten Personen aufgibt.

Ferner bedeutet eine solche Sicherheitsleistung im Falle eines zugunsten von Rohn ausgehenden Urteiles, dass dieses Geld an Rohn ausgekehrt werden muss.

Somit musste man sich absolut bewusst darüber sein, dass es durchaus zu dieser Konstallation und Situation kommen kann.

Man sollte auch bei der Bewertung dieser Sachlage nicht aus den Augen lassen, dass man zu dem Zeitpunkt dieses geheimen Angebotes ja bereits € 10 Millionen in England in den Sand gesetzt hatte und macht dann selenruhig weiter und bietet erneut eine Millionensumme an.

Das ist doch der Skandal und mir kann dieses Verhalten bisher niemand als richtig und nachvollziehbar verkaufen.

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