Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rücken

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#51 Beitrag von tosamasi » 09.03.2012, 13:10

Thomas, du schriebst im Zusammenhang mit dem BÄ Feil von Ap. Bott und Ap. Ehrich. Das hat aber nichts miteinander zu tun, oder irre ich? Du schriebst, du hättest mit BÄ Feil gesprochen, und er sei fertig mit der Kirche. Das ist anzunehmen, nach seinem Austritt. Er wird sich sicher nicht für eine Reformbewegung gewinnen lassen. Aber eine Antwort ist das für mich nicht. Die wird es aber sicher auch nicht geben.

Ich frage mich halt ganz naiv, was ehemalige, besonders auch höhere At, die doch am Altar stehend, predigend und segnend den Heiligen Geist gespürt haben müssen, dazu bewegt, von diesem so gesegneten Ort zu lassen, trotz evtl. menschlicher Unzulänglichkeiten der Vorangänger.
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Brombär
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Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#52 Beitrag von Brombär » 09.03.2012, 13:27

tosamasi hat geschrieben: Ich frage mich halt ganz naiv, was ehemalige, besonders auch höhere At, die doch am Altar stehend, predigend und segnend den Heiligen Geist gespürt haben müssen, dazu bewegt, von diesem so gesegneten Ort zu lassen, trotz evtl. menschlicher Unzulänglichkeiten der Vorangänger.

Für mich ist es mysteriös, wie ein neu berufener "neuapostolischer Apostel" nach dem Sprung vom Bischofs- ins Apostelamt, seine nunmehrige Befähigung zur Spendung des Heiligen Geistes erspürt.

An was merkt er das ?
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

fridolin
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Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#53 Beitrag von fridolin » 09.03.2012, 14:19

Er glaubt dem Stammapostel und meint seine nunmehrige Befähigung zur Spendung des Heiligen Geistes zu erspüren.

Maximin

Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#54 Beitrag von Maximin » 09.03.2012, 14:24

:) Lieben Freunde,
was meint das Argument mit dem in China umgefallenen Sack Reis? Es meint: „Was Du da gefühlsüberschwemmt „absonderst“, das interessierte doch keinen Menschen.“ So argumentiert die freiwillige Glaubensfeuerwehr der NAK. Das ist gefühllos, fantasielos und charakterlos. Derjenige, der auf diese Weise Gewissensbrände löschen will, der hat schon verloren. Warum...?

Was der NAK in Wahrheit fehlt das ist Feingefühl, Fantasie, Charakter und eine aufrichtige Dialogbereitschaft. Logisch, dass man sich deshalb konsequent gegen Abweichler abschotten muss. Und genau das geschieht seit Jahrzehnten mit immer derselben Methoden: Einschüchtern, lächerlich machen und wenn das nicht hilft, dann folgen gnadenloser Liebesentzug und am Ende der finale Rausschmiss.

Die NAK Leitung dichtet ihr Glaubenshaus so dicht ab, dass kein frisches Lüftchen hinter ihre Mauern eindringen kann. Nun ist einerseits das Abdichten gegen Zugluft und Wärmeverlust durchaus vernünftig.

Andererseits handelt es sich bei der NAK aber um kein Reihenhaus am Stadtrand, sondern um die, wie sie selbst sagt „allein“ seligmachende Kirche Christi in der die „reine“ Apostellehre verkündet wird. Sie ist von diesem selbsterhobenen Anspruch so geblendet, dass sie keine anderen christlichen Kirche neben sich dulden kann und damit aber absolut „ökumeneunfähig“ ist.

Wer sich selber zu wichtig nimmt, der schadet sich selbst am meisten und der muss sich deshalb auch nicht wundern, wenn er von anderen nicht mehr ernst genommen wird.

Liebe Grüße, landauf und landab, vom Maximin :wink:

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tosamasi
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Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#55 Beitrag von tosamasi » 09.03.2012, 14:32

Wir haben ja nun einige ehemalige Amtsträger hier, da sei die Frage gestattet: Was spürtet ihr hinter dem Altar, während der Predigt? Wessen Geist war es, der euch so und nicht anders reden ließ?
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Re: Ehemaliger Bezirksältester Thomas Feil keht NAK den Rück

#56 Beitrag von _ » 09.03.2012, 14:49

tosamasi hat geschrieben:Wir haben ja nun einige ehemalige Amtsträger hier, da sei die Frage gestattet: Was spürtet ihr hinter dem Altar, während der Predigt? Wessen Geist war es, der euch so und nicht anders reden ließ?
als jemand, der diverse male hinter dem alter zum predigen stand: das ist gaaanz schwer auseinanderzuhalten. schon wegen des sendungsbewusstseins. aber auch, weil einem in einer stegreifrede jede plötzliche inspiration wie ein geschenk gottes vorkommt.

insofern hatte ich, je mehr und besser ich mich vorbereitet habe, desto mehr auch das gefühl, eigene gedanken zu verarbeiten. (vielleicht ein grund, warum sich viele nak-at so sauschlecht auf predigten vorbereiten, und lieber spontan dummes zeug oder zumindest immer das gleiche erzählen?)

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