NaK-NRW-Opfermarktwirtschaft in der Diskussion

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Re: NaK-NRW-Opfermarktwirtschaft in der Diskussion

#11 Beitrag von shalom » 02.03.2012, 12:20

[urlex=http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/schwerpunktartikel/neuapostolische-kirche-verliert-millionen-durch-an][ = > Evangelischer Presse Dienst EPD ][/urlex] hat geschrieben:
Neuapostolische Kirche verliert Millionen durch Anlagebetrug

Dortmund (epd). Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen ist mit einer Geldanlage Opfer eines internationalen Betrügerrings geworden, der derzeit im englischen Norwich vor Gericht steht. Im Jahr 2007 seien zehn Millionen Euro in eine angeblich sichere und gewinnbringende Kapitalanlage investiert worden, teilte die Glaubensgemeinschaft am Mittwoch in Dortmund mit… .

Die Neuapostolische Kirche NRW legt nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten Rücklagen gewinnbringend an, um durch Zinserträge die Finanzierung der kirchlichen Aufgaben sicherzustellen. So kamen laut Jahresbericht 2010 knapp zwölf Millionen Euro der ingesamt 32 Millionen Euro Einnahmen aus der Vermögensverwaltung. Die Neuapostolische Kirche in Nordrhein-Westfalen hat rund 85.000 Mitglieder in 32 Bezirken.

Werte Glaubensgemeinschaftsmitteilsame, liebe Betrügerringparabelleser und all Rücklagenkornbauern 8),

unser Zentralorgan UFO verlinkt in seinem (Brinkmanninterview) u. a. zur ( Daily Mail ) , wo berichtet wird: „ The entrepreneur paid money into the Liechtenstein Landesbank account held by Yorkshire under the promise his investment would be paid into his Swiss account within four to eight days.

Mr Dacre was told he would then make money through a high-yield trade platform.

He flew out to Zurich in June 2008 to meet the men and open the account with bank Clariden Leu
”.

Dann hätte die 10 – 15 Mio NaK-NRW-Transnaktion von NRW nach England – wo evtl. auch noch Opfer aus diversen NaK-NRWKolonien kanalisiert werden (als Administrator hat Brinkmann auch die Finanzhoheit über seine Glaubenskolonien) - und von dort aus über Lichtenstein irgendwie Richtung Zürich ablaufen sollen (evtl. zur Überprüfung der Sauberkeit des Geldes?) :wink: .

Die Geldwerdung Gottes und die Gottwerdung des Geldes ist schon nicht so einfach. Viele opfern in bar und in verschiedenen Währungen. Da gibt es keine lückenlose Kontenkette der Scherflein. So wie ich tergrams Erklärung verstehe, macht zur Überprüfung der Kontenkette eine Überweisung des Betrages nicht unbedingt Sinn ( Sauberkeit ) . Um Cash zu überprüfen (einzelne Banknoten) wohl schon eher.

Der EPD-Bericht macht aber auch anschaulich, dass in den 32 NaK-NRW-Bezirken in 2010 32 Millionen Euro Einnahmen angefallen sind. Im Durchschnitt sind das 1 Million pro Bezirk. Jeden Monat sind von jedem Bezirk knapp über 80.000 € zu transferieren.

Eine lückenlose Kontenkontrolle stelle ich mir da sehr schwer vor, selbst auch dann, wenn die Hälfte der Geschwister Gott nakintern per Überweisung / Dauerauftrag / Lastschrifteinzugsverfahren opfern würden. Da ist sicherlich unternehmerische Kreativität von neuapostolischen Aposteln per excellence gefragt und die Aufsplitterung der Werkes Gottes in zig externe Tocherglaubensfirmen (Karikativ, Hostien, Service-Aktiengesellschaft, EJT-GmbH, Verlag, Parkhäuser, Restaurants, Seniorenresidenzen, SBW…) kommt doch nicht von ungefähr. .

Und außerdem hat die NaK-NRW kein Spendensiegel.

shalom

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Re: NaK-NRW-Opfermarktwirtschaft in der Diskussion

#12 Beitrag von shalom » 02.03.2012, 12:47

… ein Bericht auf CID über die Glaubenspraxis der „Neupfingstler-Kirche“ unter:

(„Der Gottesmann mit sieben Geldkoffern im Privatjet“)

„Kleinvieh macht auch Mist“ - oder warum Amtskörper auch scharf auf Scherflein sind :wink: .

s.

shalom
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Re: NaK-NRW-Opfermarktwirtschaft in der Diskussion

#13 Beitrag von shalom » 02.03.2012, 21:13

[urlex=http://www.nak-nrw.de/cms/file/NNI/1201_NAK-NRW-Informationen.pdf][ = > NaK-NRW-INFORMATIONEN I. QUARTAL 2012 ][/urlex] hat geschrieben:
Ihr lieben Brüder und Schwestern,

zu Beginn des Jahres 2012 übermittle ich euch meine besten Wünsche.

Möge unser himmlischer Vater einen jeden fühlbar mit seinem Segen begleiten. In einem
Schreiben hat unser Stammapostel zum neuen Jahr auf das Gleichnis des Herrn Jesus von
den anvertrauten Pfunden hingewiesen: Der Fürst, der in ein fernes Land zog, gab jedem
seiner Knechte ein Pfund und forderte sie auf: "Handelt damit, bis ich wiederkomme" (Lukas 19,13).

Das Jahr 2012 soll das Jahr freudigen Handelns und schwungvoller Aktivität sein.

Lasst uns beten um die Vollendung der Zeit, das Wachstum der Gemeinden,
genügend Mitarbeiter und die rechte Opferbereitschaft.

In diesem Sinn wünsche ich euch allen ein schwungvolles, freudiges und aktives Jahr 2012!

Werte pfundig Beschwingte, liebe freudige Händler und all ihr opferbereiten Aktivisten 8),

was für ein Jahresauftakt mit Brinkmann, den die LeserInnen da mit herzlichem Gruß tiefgläubig empfangen durften. Da hätte sich noch keiner träumen lassen, dass bereits 2007 Gott durch die NaK-NRW das Opfer von Anlagebetrügern geworden war. Dafür übermittelt Brinkmann 2012 seine besten Wünsche.

Die Aufforderung mit dem Pfund zu handeln sah Brinkmann wohl im englischen Pfund, das sich dann gleich auf des Schumachers Rappen machen sollte. Sein Slogan: „Kirche im Handel“.

Und das Jahr 2012 soll schon wieder ein Jahr des freudigen Handeins und schwungvoller Aktivität sein. Auch 2012 wollen naknrwintern wieder ca. 30 Millionen Euro behandelt sein.

Da zeigt es sich allerdings, dass in der Glaubenskult-Urkirche von heute nicht jeder die Pfunde anvertraut bekommt. Die Geschwister, die Gemeinden, die Bezirke und die Apostelbereiche sind kirchenrechtlich unselbständig und dürfen nicht handeln. Die Geschwister haben in der rechten Opferbereitschaft zu stehen, damit der Bezirksapostel – das ist der Handelstreibende – dann mit den, ihm anvertrauten Pfunden wuchern kann. Brinkmann ist ein kornbauernschlauer Pfundskerl par excellence.

Also lasst uns beten um die Vollendung der Kapitalanlagezeit, um das Ausmustern der unlukrativen Gemeinden und um genügend Schalksknechte für den Handel und die Händel bzgl. der leichtgläubigen Opferbereitschaft (von der überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“).

In diesem Sinn wünsche auch ich ihnen allen ein schwungvolles, freudiges und aktives Jahr 2012 in der glaubensweltwirtschaftlichen NaK-NRW-Bezirksapostelbereichskirche im Handel!

shalom

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