Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Loreley 61
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Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#11 Beitrag von Loreley 61 » 16.02.2012, 09:47

Hallo Adler,

in meinem Eingangsbeitrag steht, dass die Aussage des Apostels in der Spirit gemacht wurde.


"Gleich in den Tagen nach dem Stammapostelgottesdienst habt Ihr's zu spüren bekommen, dass der Satan uns den ewigen Gewinn rauben oder abschmeicheln wollte. Er wollte auch uns zu Narren machen wie viele Menschen in der Welt. Hat er nicht versucht, Euch in den Karnevalstrubel hineinzuziehen? Aber wir lassen uns nicht von ihm gefangennehmen, denn wir wollen unter keinen Umständen Narren sein. Wir wehren uns mit der ganzen Kraft der Seele gegen den Fürsten der Finsternis. Und dann muss er fliehen."


"[ ... ] Oder stellt Euch vor, der Teufel wollte Euch einflüstern: 'Was ist schon dabei, wenn Du die Narrheiten in der Welt mitmachst. Sieh doch nur, wieviel Freude das den anderen macht!' Dann hört Ihr bestimmt gar nicht erst hin, denn dazu habt Ihr den lieben Gott ja viel zu lieb. Und darum verzichtet Ihr auch mit Freuden auf das, was die Welt für Freude hält, aber gar keine echte Freude ist [ ... ]
Ich höre Euch schon sagen: 'Wenn der liebe Gott über uns traurig ist, dann wird er uns nicht segnen, und auf seinen Segen können wir doch nicht verzichten. Wir möchten ihm immer Freude bereiten.' Recht habt Ihr."


Wir kommen in der Schule, bei der Arbeit und wo auch immer in Kontakt mit dem Geist dieser Welt, und wir haben Umgang mit vielen Menschen, die sich von ihm beherrschen lassen [ ... ]
Wir wollen nicht Freundschaft mit der Welt suchen, denn das hiesse, von ihr beeinflusst zu sein. Lasst uns immer daran denken, dass die Welt mit ihrer Lust vergeht. Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit."
Die 2. ersten Auszüge aus: Unsere Kinder - Jahrgänge 1989 und 1990
Letzter Auszug aus der "UF" Jahrgang 1993
entnommen dem Buch von S. Kranefeld

Bei der Schrift: Gefahren für Leib und Seele steht explizit dabei:
Als solches haben sie (die gemachten Aussagen) eine auf dem Glaubensgehorsam beruhende Verbindlichkeit."
Man kann diese Schrift im Internet finden und nachlesen. Die Eltern hatten keine andere Chance als sich daran zu halten, wenn sie innerhalb der Gemeinde "überleben" wollten. Die Kirche hat für die Erziehung die Vorgaben gegeben. Es wurde auch erwartet, dass Eltern ihre Kleinkinder alleine zu Hause ließen, wenn der Abendgottesdienst oder eine Chorprobe stattfand. Angeblich beschützte die Kinder ja der sogenannte Engelschutz. Fatal für viele Kinder, die sich im späteren Leben mit Ängsten vor der Dunkelheit und anderem herumquälen müssen. Einige wurden von Nachbarn auf der Strasse aufgelesen, weil die Kids verzweifelt nach Mama oder Papa suchten, während diese im GD saßen. All dies wurde von den Eltern einfach verlangt. Und wehe, diese hätten gemurrt oder aufbegehrt.

Der Apostel müßte genau wissen, dass es ein Leichtes ist, die eigentliche Wahrheit aufzudecken. Wieso also diese Unwahrheiten, dieses Verdrehen der Tatsachen? Ich hoffe, dass diese Aussage viele zum Überlegen bringt und schließlich zum Austritt.

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Thomas

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#12 Beitrag von Thomas » 16.02.2012, 09:56

Liebe Leserschar!

Viel schlimmer ist die Tatsache, dass im Essay, welches veröffentlicht wurde, als Gegenstück Herr Drave abgebildet wurde. Der eine so und der andere so!

Die Aussage des Herrn Eckardt wird sich wie ein Orkan entwickeln. Denn er greift offiziell seine "Diener im Herrn" an. Diese Diener waren es doch, die das weiter getragen haben, was man zum damaligen Zeitpunkt unter Kirchen- und Glaubensverständnis verstanden hatte. Ich habe so eine Ahnung, hoffentlich wird es kein Tsunami (wobei, schlecht wäre es nicht)

Adler

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#13 Beitrag von Adler » 16.02.2012, 09:57

Zitat:

[...]Der Apostel müßte genau wissen, dass es ein Leichtes ist, die eigentliche Wahrheit aufzudecken. Wieso also diese Unwahrheiten, dieses Verdrehen der Tatsachen? Ich hoffe, dass diese Aussage viele zum Überlegen bringt und schließlich zum Austritt. [...]

Zitat Ende (Hervorhebung v.m.)

Hallo Lory,

das halte ich persönlich eigentlich für eher unwahrscheinlich. Einer der großen Vorteile, welche die NAK-KL (noch) hat ist doch ganz offensichtlich der, dass die Vielzahl der Mitglieder gar nicht richtig hinhören, was gepredigt wird! Dies kommt doch auch hier in den Diskussionen immer wieder zum Ausdruck. Und genau darauf baut die NAK! Die Wenigen die ganz bewusst einen derartigen Unsinn erkennen, sind schon längst gegangen. Dem verbliebenen Rest kannst du erzählen was du willst - die glauben alles, weil sie nicht richtig hinhören was gepredigt wird.

LG Adler

Udo

Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#14 Beitrag von Udo » 16.02.2012, 10:07

Thomas hat geschrieben:Liebe Leserschar!

Viel schlimmer ist die Tatsache, dass im Essay, welches veröffentlicht wurde, als Gegenstück Herr Drave abgebildet wurde. Der eine so und der andere so!

Die Aussage des Herrn Eckardt wird sich wie ein Orkan entwickeln. Denn er greift offiziell seine "Diener im Herrn" an. Diese Diener waren es doch, die das weiter getragen haben, was man zum damaligen Zeitpunkt unter Kirchen- und Glaubensverständnis verstanden hatte. Ich habe so eine Ahnung, hoffentlich wird es kein Tsunami (wobei, schlecht wäre es nicht)
Bei den AT sehe ich eher windstille mit wenigen Ausnahmen, wenn Sturm dann von den nicht AT. Nur meine Meinung.

Brombär
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Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#15 Beitrag von Brombär » 16.02.2012, 10:17

Adler hat geschrieben:Zitat:

[...]Der Apostel müßte genau wissen, dass es ein Leichtes ist, die eigentliche Wahrheit aufzudecken. Wieso also diese Unwahrheiten, dieses Verdrehen der Tatsachen? Ich hoffe, dass diese Aussage viele zum Überlegen bringt und schließlich zum Austritt. [...]

Zitat Ende (Hervorhebung v.m.)

Hallo Lory,

das halte ich persönlich eigentlich für eher unwahrscheinlich. Einer der großen Vorteile, welche die NAK-KL (noch) hat ist doch ganz offensichtlich der, dass die Vielzahl der Mitglieder gar nicht richtig hinhören, was gepredigt wird! Dies kommt doch auch hier in den Diskussionen immer wieder zum Ausdruck. Und genau darauf baut die NAK! Die Wenigen die ganz bewusst einen derartigen Unsinn erkennen, sind schon längst gegangen. Dem verbliebenen Rest kannst du erzählen was du willst - die glauben alles, weil sie nicht richtig hinhören was gepredigt wird.

LG Adler


Die Situation ist fatal!

NAK-Amtsvertreter verweisen Berichte außerkirchlicher Medien als Werke des Satans in die Verteufelungsecke, wo sie entschieden zu bekämpfen sind.

Der harte Kern der verängstigten, zumindest aber verunsicherten Schafe drängt sich mehr und mehr an das nächststehende, mit Blick in den Kern der Ansammlung, so dass es keine Gefahr mehr wahrnimmt.

Der Apostel heil´ge Schar wird mir von Tag zu Tag suspekter .
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

Adler

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#16 Beitrag von Adler » 17.02.2012, 17:35

"Wenn ihr dieses alles sehen werdet, so erhebet eure Häupter, denn eure Errettung ist nahe." :mrgreen:

LG Adler

Kalter Walter

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#17 Beitrag von Kalter Walter » 17.02.2012, 17:47

Chor_bitte:

Vertraut den neuen Wegen,
auf die der Herr uns weist,
weil Leben heißt sich regen,
weil Leben wandern heißt.
Seit leuchtend Gottes Bogen
am hohen Himmel stand,
sind Menschen ausgezogen
in das gelobte Land

Vertraut den neuen Wegen
und wandert in die Zeit!
Gott will, dass ihr ein Segen
für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten
das Leben eingehaucht
der wird uns dahin leiten
wo er uns will und braucht.

Vetraut den neuen Wegen
auf die uns Gott gesandt!
Er selbst kommt uns entgegen.
Die Zukunft ist sein Land.
Wer aufbricht, der kann hoffen
in Zeit und Ewigkeit.
Die Tore stehen offen.
Das Land ist hell und weit.
(EKG 395)

Text: Klaus Peter Hertzsch 1989
Melodie: Lob Gott getrost mit Singen (EKG 243)

Magdalena
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Registriert: 07.07.2011, 09:52

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#18 Beitrag von Magdalena » 19.02.2012, 19:01

Was mich ein wenig wundert: Ist dieses interessante Thema schon abgehakt???

Nun ja, eine Meldung erschlägt die andere, da bleibt manches auf der Strecke, was noch zu bereden wäre!

tergram

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#19 Beitrag von tergram » 19.02.2012, 19:15

Magdalena,

die NAK liefert aktuell so viele Steilvorlagen, dass man schon nicht mehr weiss, in welcher Reihenfolge man sich empören sollte.

Die hier gezeigte Methode der Schuldumkehr ist innerhalb der NAK jahrzehntelang angewandt worden und hat sich bewährt.

Du schreibst, es wäre noch etwas zu bereden - dann lass uns doch deine Meinung dazu hören. Ich bin sicher, dass die Diskussion sich dann wieder belebt.

Adler

Re: Die Wahrheit auf den Kopf gestellt

#20 Beitrag von Adler » 19.02.2012, 19:24

Zu dieser "Schuldumkehrung" habe ich einmal etwas sehr interessantes und wie ich glaube auch einmaliges, aus dem Mund eines damaligen Apostels gehört.

Er sagte speziell zu diesem Thema, dass immer dann, wenn Geschwister nach dem GD, zu den AT sagten, sie sein nicht recht selig geworden, ihnen die AT zur Antwort gegebn würden, dass sie, die Geschwister, nicht in der rechten Vorbereitung und Verbindung gestanden hätten.

Dazu sagte der AP, dies sei völliger Unsinn! Wenn Geschwister sich in dieser Weise äußern würden, sollten sich zu aller erst die AT fragen, ob sie selber in der rechten Verbindung stünden und sich intensiv vorbereitet hätten.

Diese Worte haben mich damals sehr nachhaltig beiendruckt! Leider blieben sie ein Einzelfall . . .

LG Adler

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