NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#701 Beitrag von Cemper » 02.04.2012, 11:16

Udo hat geschrieben:"Der Wolf und die sieben Geislein" - daran dachte ich spontan ( - auch an den alten Paulus, wo Lukas in der APG trefflich schreibt unter Bezug auf die Bergpredigt -) bei Cemper's Relativierungsversuchen der "Opfer - Segen" Problematik innerhalb der NAK. Es scheint dieser Sondergemeinschaft gelungen, in der Außendarstellung als Kirche aufzutreten, durch den angelegten Schafspelz.

Nun will man (NAK) saloonfähig werden, äußerlich; dazu sollten etliche Predigtbilder und vor allem einige Prediger schnellstmöglich aus der NAK Predigtlandschaft verschwinden und die Übrigbleibenden sich der "sieben" besinnen.
Udo - die Neuap. Kirche ist schon seit langer Zeit als Kirche etabliert und wird auch als solche behandelt. Ein Beispiel finden Sie hier (Klick).

Udo

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#702 Beitrag von Udo » 02.04.2012, 11:19

Cemper - ich schrieb es ja...es scheint ihr (der NAK) gelungen - nun fehlt nur noch das Sahnehäubchen.

shalom
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Registriert: 11.12.2007, 16:41

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#703 Beitrag von shalom » 02.04.2012, 11:20

[urlex=http://www.nak-berlin-brandenburg.de/index.php?id=31&no_cache=1&tx_ttnews%5btt_news%5d=698][ = > NaK-BBB ][/urlex] hat geschrieben:
…Und auch auf eine weitere biblische Geschichte, die sich an das Palmsonntagsgeschehen anfügt, ging der Stammapostel ein: die sogenannte "Tempelreinigung", bei der Jesus die Tische der Händler und Geldwechsler umwirft und sie aus dem Tempel treibt. "Er hat drastisch reagiert und damit zum Ausdruck gebracht: Das ist Gottes Haus, das muss heiliggehalten werden." Dies sei auch die Lehre, die sich heutzutage daraus ziehen lasse: "Was heilig ist, muss heiliggehalten werden."…

Werte Heilighalter, liebe Profanierer und all ihr Zaungäste 8),

:mrgreen:

s.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#704 Beitrag von Adler » 02.04.2012, 11:26

Chor bitte: "Der Apostel heiliger Chor, . . . " :shock: 8) :mrgreen:

aus Lied Nr.: 494 Vers 3 NAK AGB

LG Adler

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#705 Beitrag von Cemper » 02.04.2012, 11:29

Udo hat geschrieben:Cemper - ich schrieb es ja...es scheint ihr (der NAK) gelungen - nun fehlt nur noch das Sahnehäubchen.
Wieso "scheint" gelungen? Es ist gelungen.

KLICK

KLACK

Ich bin froh, dass ich in einem Staat lebe, in dem nicht vorgeschrieben wird, was Menschen glauben müssen und nicht glauben dürfen. Da nehme ich manche Besonderheiten gern in Kauf und verteidige auch die Religionsfreiheit der Menschen, die einen speziellen Glauben haben.

Kristallklar
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#706 Beitrag von Kristallklar » 02.04.2012, 12:05

Da wir scheinbar bei "Märchen" angelangt sind:

Ich hoffe sehr, dass einige Schreiber hier, die der NAK wohlgesonnen scheinen, NICHT die Ansicht vertreten, daß Aussteiger hier Märchen erzählen, wenn sie von ihren teilweise haarsträubenden Erfahrungen mit der NAK sprechen.

Es ging und geht beim Ausstieg sinnbildlich sehr oft nicht um einen mal in den falschen Hals gekriegten Satz oder einen leichten Klaps auf die Finger. Um viel mehr geht es. Um systematischen Mißbrauch der Seele, oft genug auch des Körpers, Zerstörung der Persönlichkeit und der Seele, manchmal sogar der Existenz und des gesamten Lebens durch die NAK. Das kann und darf nicht negiert werden!
Genau so wenig darf etwas böse Vorgefallenes hingestellt werden als der berühmte "bedauerliche" Einzelfall.

Wer sagt, die NAK ist eine harmlose Glaubensgemeinschaft, der hat echt keine Ahnung von ihr und sollte sich versuchsweise und dann bitte auch richtig informieren.
Ja es gibt noch genug Menschen in ihr, die ihre leere Lehre glauben wollen, das können sie auch behalten.
Aber wer als nie in ihr gewesener sagt, Aussteiger übertreiben oder lügen mit ihren Erfahrungsberichten, der hat vom System der NAK absolut gar nichts verstanden. Ist nicht die Spur besser als der angeblich blinde Nachfolger innerhalb der NAK.

Kristallklar

Schneider

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#707 Beitrag von Schneider » 02.04.2012, 12:24

Kristallklar hat geschrieben:Es ging und geht beim Ausstieg sinnbildlich sehr oft nicht um einen mal in den falschen Hals gekriegten Satz oder einen leichten Klaps auf die Finger. Um viel mehr geht es. Um systematischen Mißbrauch der Seele, oft genug auch des Körpers, Zerstörung der Persönlichkeit und der Seele, manchmal sogar der Existenz und des gesamten Lebens durch die NAK. Das kann und darf nicht negiert werden!

Wer sagt, die NAK ist eine harmlose Glaubensgemeinschaft, der hat echt keine Ahnung von ihr und sollte sich versuchsweise und dann bitte auch richtig informieren.
Kristallklar, ich zähle auch zu denen, die sich vor einigen Jahren für einen Abschied aus der NAK entschieden haben. Ich halte vieles, was dort geschieht, für nicht o.k. Ich habe auch lange das Gefühl mit mir rumgeschleppt, manipuliert worden zu sein. Ich würde aber unter keinen Umständen von einem systematischen Mißbrauch sprechen. Bei dieser Formulierung schwingt im Unterton der Vorwurf mit, dass man andere Menschen vorsätzlich schädigt. Davon würde ich aber nicht sprechen. Ich habe an anderer Stelle im Thread "Das wiederbesetzte Apostelamt live" folgendes geschrieben:
Schneider hat geschrieben:Die Apostel und die überwiegende Zahl der NAK-Mitglieder glauben die Botschaft, die sie jahrelang gehört haben. Und wenn sie sich mit biblischen Inhalten nicht beschäftigt haben (und das dürfte für die meisten APs und BAPs gelten), dann gilt die alte Lehre weiter. Sie haben wirklich Angst um ihr Seelenheil. Sie haben es nicht anders gelernt. Ich halte überhaupt nichts davon, der Kirchenleitung bei dem vielen Hin- und Her der Aussagen ein Doppelspiel zu unterstellen oder in den schwindligmachenden Schlingerkurs böse Absichten hineinzudeuten. Ich selbst stehe der Kirche zwar seit langem kritisch gegenüber, aber ich halte die meisten NAK'ler, die ich kenne, für zutiefst ehrlich, auch die AP's. Auch die vielen Kirchenleute, die mich mit ihren Irrtümern beeinflusst haben, waren zum weitaus grössten Teil herzensgute Menschen. Es gab wenige Ausnahmen. Sie bestätigen aber nur die Regel.
Davon bin ich auch heute noch überzeugt.

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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#708 Beitrag von Comment » 02.04.2012, 12:45

Cemper hat geschrieben:Comment - zu Ihrem Eintrag oben: Ich bin manchmal in diesem und im Nachbarforum in einer mir grotesk erscheinenden Situation, wenn das, was ich schreibe, auf Leser als Verteidigung der NAK wirkt. Was ich sagen will: Sie schreiben, in der NAK würde "immer und immer wieder ein Zusammenhang zwischen Opfer und Segen in den Predigten thematisiert". In den (wenigen) Gottesdiensten, in denen ich in den letzten Jahren war, habe ich so etwas nicht gehört, und wenn ich in meiner neuap. Verwandtschaft Fragen dazu stelle, wird mir auch nicht gesagt, dass das der Normalfall ist, und diese Verwandtschaft kann garantiert nicht nur bis drei zählen. Was würden Sie mir raten?
C.
Werter Cemper,

ich behaupte nicht, dass in jeder NAK-Predigt der Zusammenhang zwischen Opfer und Segen angesprochen wird. Doch geschieht dies nach meinen Erfahrungen über einen längeren Zeitraum mit Besuchen aller (!) darin stattfindenden GD 'immer und immer wieder'. Das ist jedenfalls in meiner Heimat und in einer weiter entfernt liegenden Stadt so, wo ich mich bisweilen aufhalte.
Es geschieht auch nicht stets mit langatmigen Ausführungen, manchmal erfolgt Erwähnung nur in einem Nebensatz. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, werter Cemper, möchte ich annehmen, dass Ihnen das eventuell nicht so auffiel, wenn Sie einen NAK-GD besuchten?

Was allerdings wohl in jedem NAK-GD vorkommt, ist im 'Abschluss-Gebet' die Bitte an Gott, er möge das dargebrachte Opfer und die Opfernden segnen. Das macht deutlich, dass die NAK für einen Teil der GD-Besucher, nämlich den, der ein Opfer (i.S.d. NAK) mitgebracht und eingelegt hat , um, wie soll ich sagen, einen göttlichen Extra-Segen bittet. Was immer auch der DL sich unter diesem besonders von Gott erbetenen Segen aufgrund Opferns vorstellen mag, in diese diesbezügliche Segenszuwendung durch Gott soll ein Teil der GD-Besucher (die, die an dem Tag nicht geopfert haben) aussen vor bleiben. 8)

Warum wird Gott nicht die Bitte um ein Vollmass des Segens für alle GD-Besucher vorgebracht? Sollen durch das 'aufgeteilte Vorgehen' die GD-Besucher, die nicht geopfert haben, bewegt werden, sich künftig am Opfer zu beteiligen? Ich denke, dass das beabsichtigt ist.

Freundliche Grüße
Com.
Zuletzt geändert von Comment am 02.04.2012, 13:03, insgesamt 4-mal geändert.

Kristallklar
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#709 Beitrag von Kristallklar » 02.04.2012, 12:47

Wir sind weit im Off-Topic,
doch ich widerspreche Dir hiermit, Schneider.
Es ist permanenter seelischer Mißbrauch, was in der NAK geschieht. Angefangen bei den "offiziell" nicht mehr vorgegebenen Geboten und Verboten. Aber sicher hat alles in der NAK System.
Immer ist im Hinterkopf fest eingebrannt:
Wenn ich diese Sünde nicht lasse oder jene Sünde begehe, kann ich mein ewiges Leben verlieren. Das ist die schlimmste aller Drohungen, die fein säuberlich versteckt in "Wohlfühlsätze" der NAK verpackt werden.
Nicht zu vergessen der immer wiederholte Satz: Ohne Opfer kein Segen! Wenig Opfer, wenig Segen. Viel Opfer, viel Segen usw.
Ich muss ein Gottgefälliges Leben führen und dazu gehört es, auf meine Segensträger zu hören und nichts zu tun, was ihnen mißfallen könnte. Noch mehr Beispiele?

Wer blind und taub der NAK zuhören und glauben möchte, bitte.
Ich kenn den Satz zur Genüge, daß die Menschen in der NAK lieb und nett sind. Ja das sind sie wie alle anderen in anderen Kirchen auch. Es geht um das System und dessen Opfer, das sind die Mitglieder, die das Wesen und das System NAK sehen wie sie es sehen möchten, nicht, wie es IST.

Kristallklar

dietmar

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#710 Beitrag von dietmar » 02.04.2012, 13:01

Cemper hat geschrieben:
Udo hat geschrieben:Cemper - ich schrieb es ja...es scheint ihr (der NAK) gelungen - nun fehlt nur noch das Sahnehäubchen.
Wieso "scheint" gelungen? Es ist gelungen.

KLICK

KLACK

Ich bin froh, dass ich in einem Staat lebe, in dem nicht vorgeschrieben wird, was Menschen glauben müssen und nicht glauben dürfen. Da nehme ich manche Besonderheiten gern in Kauf und verteidige auch die Religionsfreiheit der Menschen, die einen speziellen Glauben haben.
Bedingt durch die Besonderheiten der Lehre, Predigtinhalte, etc, ist es vielen, insbesondere jungen Mitgliedern, nicht möglich ihr demokratisches Recht auf Religionsfreiheit wahrzunehmen. Sollte die erfahrene Indoktination dies überhaupt ermöglichen, sind sie ganz massivem Druck ihrer NAK-Umgebung ausgesetzt, sollten sie die Absicht haben, die NAK zu verlassen. Deshalb sind es nicht irgendwelche "Besonderheiten" wie du schreibst, die man ruhig in Kauf nehmen kann. Es ist kein spezieller Glaube, der zu tolerieren wäre, sondern gelebte, gelehrte und erfahrene Unfreiheit, die auch deinem Staatsverständnis wie oben geäußert, widerspricht.
Und dies ist heute noch so, auch wenn man heute ins Kino gehen darf :roll:

Ich kenne die aktuellen Lebenssituationenen von jungen Mitgliedern, die sich zur Beratung an uns wenden. Dabei beraten wir nur die, die über Info zu uns kommen,sich an uns wenden und Hilfe für ihre Ausstieg suchen.
Wir werben nicht bei Mitgliedern und versuchen ihnen ein anderes Bild von der NAK zu vermitteln. Wem es gefällt, wer sich wohlfühlt, darf die NAK gerne behalten, bis zum bitteren Ende. Toleranz hat Grenzen, manchem hilft es nach dem Motto:
- ein Beispiel habe ich euch gegeben-

Schweigen und Verniedlichen, die Täuschungsmanöver der NAK mitspielen oder gar Hoffnung auf Veränderung hegen ist hierbei keine Lösung.
Die Anerkennung als Körperschaft bekommen andere, die Sektenmerkmale aufweisen, auch.

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