NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Andreas Ponto
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#681 Beitrag von Andreas Ponto » 02.04.2012, 09:33

Danke tergram!

Wer krampfhaft versucht die Vorgänge in der NAK gleichzusetzen mit denen in der evangelischen oder katholischen Kirche ist entweder blind oder will bewusst verharmlosen. Das ist sträflich.

Von klein auf werden die Kinder in allen Unterrichten und in Kindergottesdiensten ermahnt ihr Opfer in den Opferkasten zu legen, da das ansonsten böse Folgen haben werde. Manipulation pur.

Jugendliche und Erwachsene werden, wenn es einmal beruflich, familär oder gesundheitlich nicht so läuft offen gefragt, ob sie denn auch opfern, weil sie sich ansonsten nicht über den ausbleibenden Segen wundern müssten. Eine mir sehr nahe stehende Person hatte regelrecht Panik vor der Strafe Gottes bzw. dem ausbleibenden Segen, wenn sie mal nicht so opfern konnte, wie die Kirche es im Namen Gottes forderte.

Soetwas zu negieren oder gar mit den christlichen Kirchen gleichzusetzen ist.... Mir fehlen die Worte.

Und selbst wenn es so wäre, ist es keine Rechtfertigung oder gar Legitimierung.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#682 Beitrag von Adler » 02.04.2012, 09:39

Aus eigenem Erleben:

Ein BEV der NAK sagte im Verlauf einer "Heimbesuchung" wörtlich: " Wer nicht 10% opfert, hat nicht 100% Glauben."

Bei dem Gespräch anwesend waren auch zwei minderjährige Kinder!

LG Adler

P.S. Wenn man aber den Worten des ehem. STAP der NAK Richard Fehr glauben darf, welche er in seinem Buch: "Betrachtungen eines Ruheständlers" zu diesem Thema schrieb, so hat es derartige Opferaufrufe oder gar eine Verbindung zwischen Opfer und Segen und den daraus "gebastelten" Androhungen von Segensverlust bei nicht ausreichendem oder gar nicht vollzogenem Opfer NIEMALS in der NAK gegeben :twisted:

dietmar

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#683 Beitrag von dietmar » 02.04.2012, 09:48

@ Cemper
weshalb gibst denn deine Kommentare hier ab, wenn es dich eh nicht interessiert??? nur um abzulenken, lächerlich zu machen???
Deine Story`s sind doch ständige Wiederholungen :evil: ist letztendlich zu billig und leicht durchschaubar... kannst dir eigentlich schenken und mir ersparen... :mrgreen:

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#684 Beitrag von Cemper » 02.04.2012, 09:49

tergram hat geschrieben:...ergänzend zur faulen "Eiergeschichte" des designierten StAp erinnere ich mich gern an das von Herrn Gebietskirchenpräsident Latorcai eingeforderte "Verstorbenen-Ersatzopfer".

Für "Cemper" hier in Kurzform:

Latorcai sagte sinngemäß, dass "auch unsere lieben Verstorbenen in der Ewigkeit das Bedürfnis hätten, ihr Opfer zu bringen, es aber nicht mehr könnten. Daher seien die Hinterbliebenen aufgefordert, neben dem eigenen Opfer auch für die mitzuopfern, die bereits verstorben seien."
Es lief daraufhin eine Welle der Empörung durch die Forenwelt. Ich hatte per mail Kontakt mit dem Pressesprecher des Leiters der NAKI aufgenommen und gefragt, wo die biblische Grundlage für diese Aufforderung zu finden sei. Er antwortete mir, es handle sich um einen Übersetzungsfehler. Ich legte ihm in einer zweiten mail den Originaltext vor. Er antwortete, dass seien "eben kulturelle Unterschiede zwischen USA/CAN und Europa". Ich fragte in einer dritten mail, ob das Jenseits in nationale Bereiche unterteilt sei und brach die Kommunikation wegen erkennbarer Sinnlosigkeit ab.

Richten sie ihrer neuapostolischen Verwandtschaft meine herzlichsten Grüße aus. Verbunden mit der allersanftigsten Bitte, künftig in den GD aufmerksamer zuzuhören wenn's um das Opfer geht (und darum geht es immer) - damit sie reich gesegnet bleiben.

Am Rande empfehle ich, den Beiträgen von "shalom" Aufmerksamkeit zu schenken. Er befasst sich sehr oft mit dem Thema und hat mit unvergleichlicher Seh- und Hörschärfe die Manipulation von Kindern und Jugendlichen in der NAK analysiert.
tergram -

ich beurteile solche Geschichten vermutlich teilweise wie Sie und teilweise anders. Nur kurz:

Kulturelle Unterschiede sind eine Tatsache. Sie sind auch in der NAK-Welt zu finden. Insofern überraschen mich diese komische Latorcai-Geschichte und die NAK-Kirchensprecherantwort nicht. In der Wohnung unter mir wohnte bis vor einigen Monaten eine (christliche) Theologin und ihr aus Afrika kommender Mann muslimischen Glaubens (ein Nationalökonom). Dieser Mann hat gelegentlich "abends beim Bier" vom Totenkult in seiner Heimat erzählt. Seine Erzählungen wirkten auf mich unglaublich und teilweise "speziell" (Ihnen ginge es wohl ähnlich). Die Latorcaigeschichte ist da vergleichsweise "normal".

Man kann doch nur zur Kenntnis nehmen, dass die Welt so ist - und sich dann eine eigene Meinung machen im Bewusstsein der Relativität dieser Meinung. Und wenn man sich ernsthaft interessiert, muss man sich fachlich-seriös mit Totenkult, Totemismus und ähnlichen Gebieten befassen (was praktisch wohl nur über Fachliteratur möglich ist).

Ihre Frage nach nationalen Unterteilungen des Jenseits ist übrigens auch Ausdruck einer kulturellen Prägung - ich halte diese Frage für so absurd, dass ich Sie selber gern stelle.

Die Grüße und Empfehlung werde ich ausrichten. Die Reaktionen werden unterschiedlich ausfallen. Die jüngeren Leute werden mir einen Vogel zeigen. Ein älterer Herr - Amtsträger mit einigen neuap. Missionserfahrungen in Afrika - wird das nicht tun.

C.

tergram

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#685 Beitrag von tergram » 02.04.2012, 09:52

@adler: Dafür gibt es nur 2 logische Erklärungen:

Entweder habe ich jahrzehntelang irrtümlich in den GD anderer Glaubensgemeinschaften gesessen :mrgreen: oder Herr Fehr verdrängt in Altersmilde sich selbst gegenüber das, was er und seine Gelaubensbrüter taten und noch tun.

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#686 Beitrag von Cemper » 02.04.2012, 09:57

tergram - vielleicht aller Logik zum Trotz ist beides der Fall. Sie waren in einer anderen Kirche und Fehr ist altersmilde.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#687 Beitrag von Adler » 02.04.2012, 09:59

Liebe tergram,

wo du Recht hast, hast du Recht :mrgreen:

LG Adler

dietmar

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#688 Beitrag von dietmar » 02.04.2012, 09:59

tergram hat geschrieben:@adler: Dafür gibt es nur 2 logische Erklärungen:

Entweder habe ich jahrzehntelang irrtümlich in den GD anderer Glaubensgemeinschaften gesessen :mrgreen: oder Herr Fehr verdrängt in Altersmilde sich selbst gegenüber das, was er und seine Gelaubensbrüter taten und noch tun.

tergram weder du noch ich saßen irrtümlich in einer anderen Glaubensgemeinschaft,
wir saßen eher irrtümlich in der NAK :mrgreen:

Da diese Herren all dies heute noch tun, ist es notwendig die Stimme laut zu erheben überall dort, wo verhamlosend geschrieben und dargestellt wird, wie dies u.a. hier Cemper tut.

Die NAK soll ihr "Tarnungsspiel" nicht ungestört betreiben dürfen.

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#689 Beitrag von Cemper » 02.04.2012, 10:04

Dietmar - man sollte die NAK verbieten und Cemper einsperren. Aber das macht man ja nicht. Die Kirche bekommt vom Staat einen Körperschaftsstatus und genießt strafrechtlichen Religionsschutz. Und dieser Cemper läuft frei rum und schreibt auch noch seine Meinung in diesem seltsamen Forum. Ich kann Sie aber beruhigen - bei mir ist eine deutliche Forumsmüdigkeit erkennbar. Wenn ich nichts mehr schreibe, werden Sie sich hier besser fühlen - ohne den Versuch einer objektivierenden Außensicht.

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agape
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#690 Beitrag von agape » 02.04.2012, 10:08

tergram hat geschrieben:...ergänzend zur faulen "Eiergeschichte" des designierten StAp erinnere ich mich gern an das von Herrn Gebietskirchenpräsident Latorcai eingeforderte "Verstorbenen-Ersatzopfer".

Für "Cemper" hier in Kurzform:

Latorcai sagte sinngemäß, dass "auch unsere lieben Verstorbenen in der Ewigkeit das Bedürfnis hätten, ihr Opfer zu bringen, es aber nicht mehr könnten. Daher seien die Hinterbliebenen aufgefordert, neben dem eigenen Opfer auch für die mitzuopfern, die bereits verstorben seien."
Es lief daraufhin eine Welle der Empörung durch die Forenwelt. Ich hatte per mail Kontakt mit dem Pressesprecher des Leiters der NAKI aufgenommen und gefragt, wo die biblische Grundlage für diese Aufforderung zu finden sei. Er antwortete mir, es handle sich um einen Übersetzungsfehler. Ich legte ihm in einer zweiten mail den Originaltext vor. Er antwortete, dass seien "eben kulturelle Unterschiede zwischen USA/CAN und Europa". Ich fragte in einer dritten mail, ob das Jenseits in nationale Bereiche unterteilt sei und brach die Kommunikation wegen erkennbarer Sinnlosigkeit ab.

Richten sie ihrer neuapostolischen Verwandtschaft meine herzlichsten Grüße aus. Verbunden mit der allersanftigsten Bitte, künftig in den GD aufmerksamer zuzuhören wenn's um das Opfer geht (und darum geht es immer) - damit sie reich gesegnet bleiben.
An dieses Unsägliche Latorcai-Geschwätz dachte ich auch sofort.
Noch hier Lebende sagten mir einmal: Wenn wir tot sind, kannst du sagen, dass die Verstorbenen etlichen NAK-Schwätzern gerne mal ..... .
Okay, schreibe ich hier nicht.
Kann ich aber gut verstehen!

tergram hat geschrieben:Am Rande empfehle ich, den Beiträgen von "shalom" Aufmerksamkeit zu schenken. Er befasst sich sehr oft mit dem Thema und hat mit unvergleichlicher Seh- und Hörschärfe die Manipulation von Kindern und Jugendlichen in der NAK analysiert.
JAU.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

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