NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#501 Beitrag von Matula » 28.02.2012, 15:55

Cerebron hat geschrieben:@tergram:

woraus ergibt sich doch gleich, dass die 10 Mio EUR überhaupt in bar ausgehändigt wurden, außer aus diesem Beitrag von Matula?

Gruß
C.E.


Cerebron, jetzt mach bitte mal halblang und verdrehe hier nicht zu meinen Ungunsten die Fakten.

Im Voreintrag hatte Comment von dem Koffer mit € 10 Millionen geschrieben.

Daraufhin habe ich geschrieben:

Comment, sind das tatsächlich Fakten, dass jemand mit einem Geldkoffer und darin deponierten € 10 Millionen Bargeld ins Ausland verreist ist, um auf diesem Wege eine Geldanlage zu tätigen.

Wenn dem so wäre, wäre das wirklich der Hammer.

Cerebron

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#502 Beitrag von Cerebron » 28.02.2012, 16:03

@joot:

Wäre auch dies eine Erklärung für die Wortwahl: Klick?

@Martula:

ok, verstanden.

Gruß
C.E.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#503 Beitrag von Adler » 28.02.2012, 16:08

Matula hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:Werter Matula,

es geht hier in dieser Diskussion nicht darum wer wieviel Schuld an der Sache hat, sondern es geht darum wer die Verantwortung trug/trägt und dies ist nun einmal Herr Brinkmann! Punkt! Willst du oder kannst du das nicht verstehen?

LG Adler


Werter Adler,

du hast mir ja zwischenzeitlich einigemale vorgehalten, ich würde die Begriffe verwechseln.

Ich habe in einem der Voreinträge geschrieben, dass man es durchaus mit in die Erwägung einbeziehen kann, Regreßansprüche gegenüber dem externen Berater zu fordern, da er für mein Dafürhalten der Hauptschuldige an dem Dilemma ist.

Hierauf hast du geschrieben:
Sicher, und Herr Brinkmann darf weiter braf seine Opferrolle spielen. Ich fass es nicht!

BAP Brinkann hat für mich an dem Verschwinden des Geldes weitaus weniger Schuld. Möglicherweise hat er einen fatalen Fehler begangen, in dem er tatsächlich nur auf den EINEN Berater gehört hat.

Selbsverständlich ist er für diesen " Deal " absolut verantwortlich, dass ist doch gar keine Frage.
Matula,

wie ich bereits schrieb, ist es nicht Gegenstand der Diskussion, wer die größere Schuld trägt, Brinkmann oder Zisowski. Allerdings hat letzterer wesentlich mehr Ehrgefühl und Anstand bewiesen, indem er um Beurlaubung von seinem Amt nachsuchte, als Herr Brinkmann!

LG Adler

Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#504 Beitrag von Matula » 28.02.2012, 16:43

Adler hat geschrieben:
Matula hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:Werter Matula,

es geht hier in dieser Diskussion nicht darum wer wieviel Schuld an der Sache hat, sondern es geht darum wer die Verantwortung trug/trägt und dies ist nun einmal Herr Brinkmann! Punkt! Willst du oder kannst du das nicht verstehen?

LG Adler


Werter Adler,

du hast mir ja zwischenzeitlich einigemale vorgehalten, ich würde die Begriffe verwechseln.

Ich habe in einem der Voreinträge geschrieben, dass man es durchaus mit in die Erwägung einbeziehen kann, Regreßansprüche gegenüber dem externen Berater zu fordern, da er für mein Dafürhalten der Hauptschuldige an dem Dilemma ist.

Hierauf hast du geschrieben:
Sicher, und Herr Brinkmann darf weiter braf seine Opferrolle spielen. Ich fass es nicht!

BAP Brinkann hat für mich an dem Verschwinden des Geldes weitaus weniger Schuld. Möglicherweise hat er einen fatalen Fehler begangen, in dem er tatsächlich nur auf den EINEN Berater gehört hat.

Selbsverständlich ist er für diesen " Deal " absolut verantwortlich, dass ist doch gar keine Frage.
Matula,

wie ich bereits schrieb, ist es nicht Gegenstand der Diskussion, wer die größere Schuld trägt, Brinkmann oder Zisowski. Allerdings hat letzterer wesentlich mehr Ehrgefühl und Anstand bewiesen, indem er um Beurlaubung von seinem Amt nachsuchte, als Herr Brinkmann!

LG Adler



Adler, wenn es nicht um die Schuldfrage geht, weshalb schreibst du denn von braf weiter seine Opferrolle spielen ?

Vielleicht hat die Nachsuche nach Beurlaubung auch etwas damit zu tun, dass Zisowski im Gegensatz zu Brinkmann kein Gehalt von der NAK erhält. Da lässt sich schon wesentlich leichter zurück treten.

Verantwortlich ist BAP Brinkmann allemal für diesen Deal, ich denke, da gibt es keinerlei Zweifel und ich bin gespannt, was die eingeschaltete Staatsanwaltschaft hierzu noch ausführen wird.

Mich macht aber inzwischen etwas anderes sehr stutzig und zwar die Frage, weshalb lässt eine Kirche per Koffer € 10 Millionen Bargeld von einer Bank in Zürich abheben und wer hat den Geldkoffer wo übergeben ?

Cerebron

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#505 Beitrag von Cerebron » 28.02.2012, 16:54

@matula:

Hat die Neuapostolische Kirche NRW, wie Sie schreiben, "per Koffer € 10 Millionen Bargeld von einer Bank in Zürich" abgehoben?

Unterhält die Neuapostolische Kirche NRW ein Konto bei einer Bank in Zürich? Bei welcher?

Und: Woher wissen Sie das?

Wenn das geklärt ist, dann können wir auch ruhig über Ihre Frage spekulieren, weshalb diese Transaktion so durchgeführt wurde. Bisher erscheint mir aber noch das ob fraglich.

Gruß
C.E.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#506 Beitrag von Adler » 28.02.2012, 17:01

Matula, auch ein Herr Brinkmann fiele sicherlich nicht in ein finanzielles Loch, ließe er sich "aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen" beurlauben bzw. in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Seine Rente wäre ihm sicher!

Davon einmal abgesehen, spielt es doch für den Verlust des Geldes absolut keine Rolle, ob der Betrag nun von einem Konto zum anderen oder in bar per Koffer transferiert wurde.
Ob bar oder unbar, verbraten ist und bleibt verbraten – so oder so - die Last der Verantwortung trägt Herr Brinkmann! Er sollte langsam die Konsequenzen ziehen!

Er hat verantwortungslos Opfergelder veruntreut, das ist Fakt und dafür muss er gerade stehen!

Wie will er denn jemals wieder „Oma Erna“ in die Augen sehen können, die sich jeden Monat, von ihrer kleinen Rente, 10 € abgezweigt hat, um zu opfern?

Sein Vertrauen ist im Eimer, dass sollte er bedenken - und gehen!

LG Adler

verbindlich

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#507 Beitrag von verbindlich » 28.02.2012, 17:32

@ adler: mein libber, bleib mal ganz unruhig... Du gehst etwas zu weit. Du vergisst, das Bap. Brinkmann in erster Linie Geistlicher ist und das macht er sehr gut. Der würde dich trotz deiner gemeinen Anmerkungen immer noch liebhaben. Das weis ich. Darum trenne doch mal . Du kannst ein guter Vater sein, aber wenn dich deine Frau einkaufen schickt, bringst du das verkehrte mit. Würde sie sich dann von dir scheiden lassen? Denk mal drüber nach... Ich tue es auch.

Schneider

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#508 Beitrag von Schneider » 28.02.2012, 17:33

Adler hat geschrieben:Er hat verantwortungslos Opfergelder veruntreut, das ist Fakt und dafür muss er gerade stehen!
Adler, ich wäre hier etwas vorsichtiger. Ob der Tatbestand einer Untreue erfüllt ist, entscheiden andere. Genau wie für Herrn Wulff gilt auch für Herrn Brinkmann zunächst einmal die Unschuldsvermutung. Es sind angeblich Strafanzeigen erstattet worden. Jetzt sind andere am Zug. Sollte es zu einer Anklage kommen (was durchaus fraglich ist), wird die Sache offiziell geklärt. Sollte er wegen Untreue verurteilt werden, dürfen Sie schreiben, dass er Gelder veruntreut hat. Solange das nicht entschieden ist, wäre ich mit meinen Formulierungen zurückhaltender.

Außerdem scheint einigen die kirchenrechtliche Problematik noch nicht ganz deutlich zu sein. Die Kirchen geniessen als öffentlich-rechtliche Körperschaften einen Sonderstatus. Sie setzen ihr eigenes Recht und sie legen auch selbst fest, wie dieses Recht auszulegen ist. Es könnte sein, dass ein Staatsanwalt und auch ein Richter an diese Auslegung gebunden sind. Vielleicht läuft alles darauf hinaus, dass die Kirche selbst entscheiden muss, ob Brinkmann falsch gehandelt hat oder nicht. Und wenn die Kirche kein Verfahren kennt, um diese Frage zu klären, bleibt sie vielleicht bis zum jüngsten Tag ungeklärt. Es gibt ja offenbar einige hier im Forum, die vom Kirchenrecht mehr verstehen. Vielleicht können die das mal kompetent aufdröseln.

Interessant ist, wie Brinkmann den Fall selbst beurteilt: Er sagt im GK-Interview, dessen Text mir vorliegt, auf die Frage, warum der Landesvorstand, der nach der Verfassung Ausgaben über 500.000,00 EUR zustimmen muss, in diesem Fall nicht eingeschaltet war, sinngemäss folgendes: Die Verfassungsregelung gelte nach Auslegung der deutschen Gebietskirchen für materielle Investitionen. Solange er (Brinkmann) als Apostel tätig sei und dem Landesvorstand angehöre, sei er nicht ein einziges Mal zu einer Kapitalanlage gefragt worden. Dies sei in der Landesvorstandssitzung nie thematisiert worden. Stammapostel Leber habe zu seiner Zeit als Bezirksapostel die Landesvorstandssitzung allerdings mit mehr Leben erfüllt. Alle größeren Projekte und Ausgaben seien dort entschieden worden. Unter Investitionen würde man jedoch grundsätzlich Kirchenbauten und Instandhaltungen verstehen.

Soweit seine Antwort. Das deutet darauf hin, dass er davon ausgegangen ist, alleine entscheiden zu dürfen, weil es immer so gewesen ist, dass der BAP alleine entscheidet. Ob sich ein Staatsanwalt oder Gericht darüber hinwegsetzen darf, wird man abwarten müssen. Sicher scheint mir das nicht.

Aus der Antwort geht aber auch hervor, dass unter Stammapostel Leber die Verantwortung des Landesvorstandes offenbar deutlich gestärkt wurde. Er wurde weit mehr in finanziell wirksame Entscheidungen einbezogen, als dies bisher der Fall gewesen zu sein scheint.

Dann stellt sich die Frage, ob es in dem aktuellen Fall um eine materielle Investiton ging? Brinkmann sagt ja, dass die 500.000,00 EUR-Regelung nach Auslegung der deutschen Gebietskirchen für materielle Investitionen gilt.

Brinkmann hierzu im GK-Interview: Er habe sich für die Anlage entschieden, weil man auf diese Weise an sozialen Förderprogrammen hätte teilnehmen können. Mit geringem Eigenkapital hätte man ein Krankenhaus in Afrika bauen und hierfür internationale Förderprogramme anzapfen können.

So wie ich seine Aussage verstehe, stand im Vordergrund also nicht das Erzielen von Kapitalerträgen, sondern auch ein materielles Projekt (Krankenhausbau). Das wird man möglicherweise als eine materielle Investition ansehen dürfen. Es handelt sich bei dem Bau eines Krankenhauses wohl nicht allein um eine Anlage, die dem Ziel dient, das eingezahlte Kapital ggf. mit Erträgen zurückzuerhalten, sondern um eine materielle Investition.

Stellt sich dann noch die Frage, wie z.B: Leber in seiner Zeit als Bezirksapostel in NRW mit dieser Entscheidung umgegangen wäre. Wenn er nahezu alle größeren Projekte und Ausgaben dem Landesvorstand vorgelegt hat, könnte man vermuten, dass er dies auch mit der hier im Raum stehenden Investition/Anlage getan hätte. Dann könnte sich Brinkmann vielleicht nicht auf eine langjährige Übung berufen. Aber auch das wäre zunächst zu klären.

Die Behauptung, Brinkmann habe fahrlässig Opfergelder veruntreut, halte ich jedenfalls zum gegenwärtigen Zeitpunkt für gefährlich.
Schneider
Zuletzt geändert von Schneider am 28.02.2012, 17:36, insgesamt 1-mal geändert.

Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#509 Beitrag von Matula » 28.02.2012, 17:36

Cerebron hat geschrieben:@matula:

Hat die Neuapostolische Kirche NRW, wie Sie schreiben, "per Koffer € 10 Millionen Bargeld von einer Bank in Zürich" abgehoben?

Unterhält die Neuapostolische Kirche NRW ein Konto bei einer Bank in Zürich? Bei welcher?

Und: Woher wissen Sie das?

Wenn das geklärt ist, dann können wir auch ruhig über Ihre Frage spekulieren, weshalb diese Transaktion so durchgeführt wurde. Bisher erscheint mir aber noch das ob fraglich.

Gruß
C.E.


Cerebron, ich habe lediglich das weiter gegeben, sie können auch gemutmaßt sagen, was ich hier und bei GuK gelesen habe.

Wenn ich ihre Ausführungen also richtig verstehe, handelt es sich mit dem Bargeldkoffer lediglich um Spekulationen !?

Wenn ich richtig gesehen habe, haben sich zumindestens auch Cemper und Tergram zu dem Thema Bargeldkoffer geäussert.

Weshalb stellen sie denn nunmehr mir die Frage, stellen sie doch mal Cemper und Tergram die Frage(n)

Gruß
Matula

Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#510 Beitrag von Matula » 28.02.2012, 17:42

Adler hat geschrieben:Matula, auch ein Herr Brinkmann fiele sicherlich nicht in ein finanzielles Loch, ließe er sich "aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen" beurlauben bzw. in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. Seine Rente wäre ihm sicher!

Davon einmal abgesehen, spielt es doch für den Verlust des Geldes absolut keine Rolle, ob der Betrag nun von einem Konto zum anderen oder in bar per Koffer transferiert wurde.
Ob bar oder unbar, verbraten ist und bleibt verbraten – so oder so - die Last der Verantwortung trägt Herr Brinkmann! Er sollte langsam die Konsequenzen ziehen!

Er hat verantwortungslos Opfergelder veruntreut, das ist Fakt und dafür muss er gerade stehen!

Wie will er denn jemals wieder „Oma Erna“ in die Augen sehen können, die sich jeden Monat, von ihrer kleinen Rente, 10 € abgezweigt hat, um zu opfern?

Sein Vertrauen ist im Eimer, dass sollte er bedenken - und gehen!

LG Adler


Adler, was deine Ausführungen zu der Art der Finanzierung - bar oder von einem Konto - sehe ich das aber völlig anders.

Wenn jemand eine solche gewaltige Summe in Bar transferiert, dann will er in der Regel damit etwas verheimlichen. Kein einigermaßen normaler Mensch läuft mit so einer hohen Bargeldsumme durch die Gegend, erst Recht nicht bis ins Ausland.

Ob BAP Brinkmann das Geld veruntreut hat, dass ist sicherlich nicht so eindeutig zu sagen, denn dabei spielt unter anderem auch ein Vorsatz mit hinein, also das man von vorneherein weiß, das Geld verschwindet in irgendwelchen dunklen Kanälen. Das sehe ich aber im vorliegenden Falle nicht.

Das Problem mit Oma Erna stellt sich doch gar nicht, denn Oma Erna und Opa Kurt lesen doch nicht im Internet und ich bin fest davon überzeugt, dass weite Teile gar nichts von der Sache wissen und wenn man sie darauf anspricht, dann wollen sie davon auch gar nichts wissen.

Gruß
Matula

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