NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#431 Beitrag von Comment » 25.02.2012, 22:07

Wahrscheinlich diesen:
Artikel 1
Name und Sitz

1.1 Unter dem Namen "Neuapostolische Kirche International" (NAKI) ("New
Apostolic Church International" [NACI], "Eglise néo-apostolique internationa-
le" [ENAI], "Iglesia Nueva Apostólica Internacional" [INAI]) besteht ein Verein
im Sinne von Artikel 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB).

1.2 Der Verein ist im Handelsregister des Kantons Zürich (Schweiz) eingetragen.

1.3 Ständiger Sitz des Vereins ist Zürich (Schweiz).

dietmar

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#432 Beitrag von dietmar » 25.02.2012, 22:10

Randnotiz hat geschrieben:dietmar. welchen Verein meinst du?

Registriert: 25.11.2007, 19:09
Beiträge: 27 dietmar, dumm schwätzen hilft hier nun ja mal wirklich nicht weiter.
Aber das nur am Rande.

weshalb antwortest derart unqualifiziert, wenn angeblich gar nicht weisst, von was ich rede????
bleibe doch lieber bei deiner Aufgabe bei GuK, da wirst benötigt :mrgreen:

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Loreley 61
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#433 Beitrag von Loreley 61 » 25.02.2012, 22:36

Och, wo Randnotiz gerade schon mal da ist und wir beide hier bei GF24 sozusagen "fremdgehen", könnte er uns doch nützliche Hinweise und Erklärungen geben, oder?

Also, pass auf, werter Hosenmatz und geschätzter Adminkollege vom Nachbarforum: Angeblich sind mit diesen Investitionen a 500.000 Euro lediglich Sachinvestitionen gemeint. Steht aber so nicht in der Satzung. Normalerweise geht man dann als unbefangener Leser dieser Satzung doch davon aus, dass auch Kapitalanlagen damit gemeint sind. Also keinerlei Differenzierung erkennbar. Angenommen Herr AB wird angezeigt, das Gericht geht der Sache nach und überprüft Satzungsbestimmung mit tatsächlichem Verhalten von AB in dieser Angelegenheit. Da du auf juristischem Gebiet ja doch so einiges weißt (hoffe ich ;-) ), was meinst du, in wie weit das Gericht pro AB entscheiden würde. Ist eine Satzung/Verfassung beliebig interpretierbar, oder kann eine ungenaue Formulierung ein Stolperstein für AB sein?

LG, Lory
Unsere Gedanken und Gefühle werden durch unsere Überzeugungen geformt.
Was du tief in dir und oft unbewusst denkst, das zeigt die größte Wirkung in deinem Leben.
Brauche nichts ... wünsche alles ... und wähle, was sich zeigt!
______
Namaste

Vancouver

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#434 Beitrag von Vancouver » 26.02.2012, 01:00

Hast du den Vorschuß schon angewiesen? :mrgreen:

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August Prolle
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#435 Beitrag von August Prolle » 26.02.2012, 02:52

Bild

Aus gegebenem Anlass:
Liedvorschlag für die Hammer Segensstunde

    • Hehr und heilig ist die Sitte
        • (vgl. NGB 125)
      (1) Hehr und heilig ist die Sitte,
      Gott zu opfern Geld und Gut -
      in der Hoffnung, mit der Bitte,
      dass darauf sein Segen ruht.
      Wenn ich Opferkästen seh,
      fühl ich Seiner Armut Näh
      und erkenne, dass der Himmel
      braucht die Welt und ihr Getümmel.

      (2) Von den Irdischen hienieden
      wird als Opfer abgeführt
      (auch für solche, die verschieden),
      was dem Ewigen gebührt.
      An dem Strom der Opferlust
      darbet zwar des Zweiflers Brust,
      doch dem Frommen ist nicht bange:
      Er hält seinem Gott die Stange.

      (3) Hör ich oft und immer wieder
      wieviel Opfer Gott verlor,
      fährt der Schreck mir in die Glieder
      und ich hol den Scheck hervor.
      Opfer ist Barmherzigkeit
      mit der armen Knechte Leid -
      weiß ich doch, mein Opfer bringend:
      Armin braucht den Segen dringend!
        • Bild

Bedenkenträger

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#436 Beitrag von Bedenkenträger » 26.02.2012, 10:31

Comment hat geschrieben:Bedenkenträger,
haben Sie das Interview bei M.Koch gelesen? Wenn ja, dann wissen Sie, dass B. mit seiner Arbeit als Seelsorger sowas von belastet ist, dass er nach menschlichem Massstab auf keinen Fall genügend Zeit haben kann, sich hinreichend um Administration zu kümmern, obwohl er diese gerade müsste, denn nach der Kirchenverfassung ist er dafür nahzu alleinverantwortlich.

Hier hilft nur Entlastung, und zwar gravierend und durch eine Fachkraft in Vollzeit, die kraft Ausbildung das Mindestmass an Ahnung von Verwaltung u.ä hat., möglichst noch darüber hinaus.

Com.
Lieber "Comment",

ich halte es nicht für unwahrscheinlich, daß Sie mit Ihrer Einschätzung hier richtig liegen und Ihre Schlußfolgerung somit auch plausibel ist. Aber gibt es nicht auch andere Lösungen hierfür? Ist denn eine strikte Trennung von - wie es hier heißt und gefordert wird - »Administration und geistlichem Amt« das einzig mögliche Rezept? Gibt es denn keine Alternativen hierzu? Macht man es sich nicht etwas zu einfach, wenn man hier alles auf die Funktionen reduziert, die Seelsorgefunktion und die Verwaltungsfunktion? Spielt hier nicht bei dem einen und anderen auch ein klein wenig Wunschdenken eine Rolle bei der Betrachtung und dem Diskurs, so nach dem Motto: Ich hätte es hier gerne etwas evangelischer/demokratischer?

Lassen Sie uns darüber noch ein wenig sinnieren, wenn Sie möchten.

Matula

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#437 Beitrag von Matula » 26.02.2012, 11:03

Adler hat geschrieben:Hallo Matula,

deine Argunentation schein auf den erstebn Blick schlüssig.

Bei näherer Betrachtung muss man aber feststellen, dass auch Herr Brinkmann als Entscheider insofern fehlerhaft gehandellt hat, als er sich alleine auf das Urteil EINES Beraters verließ.

Wir reden hier von einer Anlage i.H.v. 10 Mio. €, da leuchtet es doch wohl jedem Menschen ein, dass man sich bei einer Anlage in dieser Größenordnung mindestens eine zweite Expertenmeinung einholt. Findest du nicht auch?! Schließlich handelt es sich hier um die Verwaltung von Opfergeldern der Mitglieder und nicht um das Privatvermögen des Herrn Brinkmann! Alleine schon aus diesem Grund hätte er einen weiteren Experten hinzuziehen MÜSSEN.

LG Adler

P.S. Noch eine Anmerkung.

Ich habe wärend meiner aktiven NAK-Zeit, häufiger mit der Verwaltung in DO zutun gehabt. Darum weiß ich, wie erbsenzählerhaft man sich dort angestellt hat, wenn es darum ging Gelder freizustellen für dringend notwendige Dinge. Hier ging es allesdings nur um Beträge im max. 4stelligen Bereich. Da musste erst geprüft und gegengezeichnet werden und erst durch viele Hände laufen, bis es endlich zu einer Freigabe der Gelder kam.

Hallo Adler,

wenn und insoweit er sich tatsächlich lediglich auf die Beratung und das Urteil EINES Beraters verlassen hat, dann ist das sicherlich bei einer Geldanlage in der bekannten Dimension als Fehler zu bezeichnen.

Ich weiß es jedoch nicht, weißt du es definitiv, dass es zutreffend ist !?

Man sollte jedoch bei der Beurteilung eines Menschens nicht nur eine Momentaufnahme beurteilen, sondern das gesamte Lebenswerk und ich denke, da hat BAP Brinkmann sicherlich einiges positives getan und geleistet.

Das soll nicht so verstanden werden, dass es sich hier um eine Bagetelle handelt, aber solches muss in die Betrachtungsweise mit einbezogen werden, sonst tut man einem Menschen unrecht.

Gruß
Matula

Udo

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#438 Beitrag von Udo » 26.02.2012, 11:20

AB selbst spricht von "einem"Berater auf den er sich verlassen hat, weil er selbst keinerlei Kontakt zu den "Betrügern" gehabt hätte.

Klasse Formulierung! Vor einem Urteil gilt allgemein die Unschuldsvermutung? Das, was den Kritikern hier vorgeworfen wird, praktiziert AB in Vollendung. Gleiches Recht für alle.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#439 Beitrag von Adler » 26.02.2012, 11:27

Hallo Matula,

wie Udo bereits schrieb, hat Herr Brinkmann selber nur von EINEM Berater gesprochen.

Du zweifelst doch nicht etwa das Wort deines BAP an oder? :mrgreen:

LG Adler

P.S. Matula, es geht hier nicht um die Beurteilung des Lebenswerkes des Herrn Brinkmann, sondern um sein Fehlverhalten in einer ganz bestimmten Sache.

Einem Mörder hilft es vor Gericht auch nicht weiter, dass er evtl. früher einmal 10 Menschen das Leben gerettet hat. (hinkendes Beispiel, ich weiß 8) )
Zuletzt geändert von Adler am 26.02.2012, 11:39, insgesamt 3-mal geändert.

tergram

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#440 Beitrag von tergram » 26.02.2012, 11:32

Udo hat geschrieben:Das, was den Kritikern hier vorgeworfen wird, praktiziert AB in Vollendung.
Inwiefern? Herr Brinkmann spricht von "Enttäuschung", von "schockiert sein" etc. Zur Qualität des Beraters nimmt er keine Stellung, er beschuldigt ihn nicht, er verurteilt ihn nicht. Er sagt lediglich an einer Stelle, dass der externe Berater sein "volles Vertrauen genossen hat". Daraus mag man sehr großzügig ableiten, dass dieses Vertrauen nun nicht mehr besteht - was fachlich und menschlich verständlich wäre.

Aus welchen Aussagen glaubst du eine Verurteilung des Beraters durch Herrn Brinkmann herauslesen zu können?

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