NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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agape
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#221 Beitrag von agape » 22.02.2012, 11:35

dietmar hat geschrieben:Die NAK-NRW wurde nicht Opfer von Anlagebetrügern, sondern Opfer ihrer eigenen, in der NAK verbreiteten Geldgier.
Vielleicht kapieren die Mitglieder endlich mal was..... :twisted: :twisted:
Ich möchte hier einmal die Frage stellen, ob jemandem bekannt ist, dass jemand juristische Schritte eingeleitet hat.
(Hinweise bitte an meine pn!)

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#222 Beitrag von Cemper » 22.02.2012, 11:55

Ich stelle mir vor:

1. Jemand leitet "juristische Schritte" ein. Dieser "jemand" ist Rechtsanwalt, Konf. neuap. Oder ein solcher Anwalt übernimmt die Rechtsvertretung.

2. Die Neuap. Kirche wird von einem anderen Rechtsanwalt ebenfalls neuap. Konf. vertreten. Evtl. von einem Juristen mit "hochrangigem" Kirchenamt.

3. Und wie der Zufall so spielt: Die Sache landet auf dem Schreibtisch einer Staatsanwältin neuap. Konf.

4. Und ein Richter wäre vielleicht auch noch neuap.

Da wäre ich gern Gerichtsreporter.

Gaby

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#223 Beitrag von Gaby » 22.02.2012, 12:01

Thomas hat geschrieben:
Adler hat geschrieben:Willkommen in der DDR zweiter Ordnung . . .

Mittlerweile haben wir eine wunderschöne Jeans-Regierung - an allen wichtigen Stellen sitzen Nieten 8)

LG Adler

schade, wie Sie denken! Der andere, der gegangen wurde, war wohl besser?


Wenn auch sicherlich off- topic ... sorry, aber das reizt mich zu einer Antwort ...

Nun, sicherlich sollte man jedem erst einmal vorurteilsfrei begegnen (wobei dies m.E. für Herrn Wulff auch immer noch gelten sollte ... der Grat zwischen rechtlich und moralisch vertretbaren Dingen ist wohl recht schmal und sicherlich subjektiv ... noch wurde Herr Wulff zumindest "rechtlich" nicht verurteilt).

Ob der Herr Gauck der Richtige ist in der Frage zur "Gerechtigkeit in diesem Lande" etwas beizutragen, besonders in dem Punkt "Schere arm und reich klafft immer weiter auseinander" bezweifele ich allerdings auch. Ich glaube Rot/Grün wird sich über ihren Wunsch-Kandidaten noch einmal den Kopf zerbrechen müssen ;-) ... es sei denn, sie sind wieder zurückgekehrt zu der Politik für die Ex-Bundeskanzler Schröder stand ...
Zitat: >>Gauck wird, wahrscheinlich, kein bequemer Präsident. Nicht nur nicht für die Regierung, auch nicht für die Opposition. Und auch nicht für das Volk, das ihn so schätzt. Die Deutschen haben nicht mehr viel Vertrauen in den Wert der Freiheit, und sie hadern mit unserem Staatswesen. Gauck tickt an diesen beiden Stellen völlig anders, aus totalitärer Erfahrung. Er kämpft für die Freiheit (die auch eine Option sein kann gegen der Deutschen liebstes Kind, die Sicherheit). Und er findet, dass wir, gemessen an den Spielräumen, die uns unsere Geschichte lässt, derzeit in der besten aller Möglichkeiten leben.<<
Quelle: http://www.derwesten.de/politik/entsche ... 75781.html

Gauck ist von Hartz IV (Workfare) total überzeugt und sympathisiert mit der INSM, die das Sprachrohr des Kapitals ist. Er ist also absolut neoliberal eingestellt.
Was ist die ISNM? http://www.zeit.de/2005/19/insm
http://www.insm.de/insm/Themen/Soziales ... isten.html
Zitat daraus:>>Ich votiere an dieser Stelle für einen Grundausstattungs-Marktliberalismus. Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich eine Position, die die Marktwirtschaft ohne Wenn und Aber mit einer Sozialpolitik verbindet, die auf eine Grundausstattung für jeden Bürger abzielt. Die Vorstellung einer sozialen Grundausstattung aller Bürger verweist nicht auf eine feste, quantifizierbare Größe. Sie enthält daher auch nicht den abwegigen Gedanken eines sozialen Rechts; die Rede von sozialen Rechten schwächt die Kraft der eigentlichen Bürgerrechte und erhebt zur angeblich einklagbaren Konstanten, was doch legitimer Gegenstand der politischen Auseinandersetzung mit ihren wechselnden Ergebnissen ist. Entscheidend ist bei alledem die Frage: welche Grundausstattung für alle Bürger lässt sich langfristig durch Umverteilung finanzieren?<<
Die INSM und in Teilen auch die deutsche Nationalstiftung deren Mitglied Herr Gauck ist, steht für den Abbau des Sozialstaats im Sinne "von den USA lernen heißt siegen lernen" ... die USA ist für ihn in sozialen Fragen Vorbild ... also auf von der sozialen Marktwirtschaft zur absolut freien Marktwirtschaft ohne den Gedanken eines sozialen Rechts, wo kämen wir denn sonst hin?
Als Bundespräsident hat Herr Gauck sicherlich keine Befugnis irgendetwas selbst zu ändern, aber als Sprachrohr könnte sich die INSM niemanden besseres wünschen. Warum sonst hätte die FDP wohl gerade diesen Kandidaten unterstützten sollen?
Das unser Sozialstaat dringend umgebaut werden muss, weil er in der Art wie er jetzt aufgebaut ist auf Dauer nicht mehr zu finanzieren ist sehe ich durchaus ein ... aber nicht in dem Sinne, dass sich jeder selbst der Nächste ist und man die Menschen, die durch die Maschen des Kapitalismus fallen einfach sich selbst überlässt ...
Für mich bleiben also durchaus Zweifel, ob uns Herr Gauck in dieser Position gut tut ... aber vielleicht überrascht er mich ja doch noch?

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#224 Beitrag von Adler » 22.02.2012, 12:02

Cemper, hier geht wohl Ihre Fantasie mit Ihnen durch :lol:

Glaube und Religionszugehörigkeit sind doch wohl auch nach Ihrem Verständnis Privatsache, gell?

Also muss hier Dienstliches und Privates streng getrennt werden. Anderenfalls sollten die Beteiligten Anwälte und Richter, wegen Befangenheit ausgetauscht werden!

Fragen Sie doch einfach einmal Ihren Anwalt.

LG Adler

Gaby

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#225 Beitrag von Gaby » 22.02.2012, 12:07

Zum eigentlichen Thema des Threads ... wenn ich mich recht erinnere, gab es ähnliches in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Stichwort Lehmann Pleite. Man sollte nicht vergessen, dass jeder einmal Fehler machen kann ... auch wenn gut gemeint nicht immer gut sein muss. Vertraut man seinen Beratern, weil man selbst nicht viel Ahnung von diesen Dingen hat passiert so etwas halt. Aus Schaden wird man bekanntlich klug und ich denke, man wird mit den Opfergeldern in Zukunft vorsichtiger umgehen ...

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#226 Beitrag von Cemper » 22.02.2012, 12:16

Gaby - Sie erinnern sich richtig ...

Adler - ich habe keinen Anwalt. Ich habe aber eine Frage: Stellen wir uns vor, alle Beteiligten an einem ähnlichen Verfahren wären katholisch oder evangelisch oder Mitglieder irgendeiner Kirche. Würden Sie dann auch von Befangenheit sprechen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Und: Warum tun Sie es im skizzierten Fall?

GG001

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#227 Beitrag von GG001 » 22.02.2012, 12:17

agape hat geschrieben:
dietmar hat geschrieben:Die NAK-NRW wurde nicht Opfer von Anlagebetrügern, sondern Opfer ihrer eigenen, in der NAK verbreiteten Geldgier.
Vielleicht kapieren die Mitglieder endlich mal was..... :twisted: :twisted:
Ich möchte hier einmal die Frage stellen, ob jemandem bekannt ist, dass jemand juristische Schritte eingeleitet hat.
(Hinweise bitte an meine pn!)
Einmal abgesehen davon ob Herr Brinkmann und die Beteilgten (sofern vorhanden) die Geldanlage entsprechend den Statuten vorgenommen haben oder nicht, moechte ich zu bedenken geben, dass JEDE Organisation sich finanziell unterhalten muss und deshalb fuer einen bestaendigen Geldzufluss sorgen muss. Sie schafft sich sonst selbst ab. Dazu gehoert dann auch, dass vorhandene freie Mittel gewinnbringend angelegt werden und nicht brach liegen. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7% kann man wohl auch nicht von Gier, sondern von einer ganz guter Strategie sprechen. So viel zur Relativierung.

Dass die Verantwortlichen in einer Organisation bei solchen Anlagen die Sicherheit beachten muessen, ist besonders bei durch Spenden finanzierten Organisationen schon deshalb verpflichtend, weil sie sonst das Vertrauen der Spender verlieren. Das duerfen die Spender erwarten.

Es ergeben sich noch manche weiteren Fragen fuer ein zahlendes Mitglied.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#228 Beitrag von Adler » 22.02.2012, 12:18

"Jeder macht mal einen Fehler", sagte der Chirurg, nachdem er dem Patienten, statt den Blinddarm, das linke Bein entfernt hatte. 8)

Bleibt aber die Frage: "Wie erkläre ich den Mitgliedern, den Verlusst von 10 Mio. Euro?"

Aber vielleicht ist dies ja viel einfacher als vermutet. Vielleicht sagt ja das treu Geschwist: "Ich habe mein Opfer dem Herrn gegeben, was dann damit geschieht, interessiert mich nicht mehr. Hauptsache Gott segnet mich für mein Opfer."

Möglich, dass Herr Brinkmann genau darauf abzielt, wenn er sich nun in der ach so bedauerlichen Opferrolle, den Mitgliedern präsentiert.

LG Adler
Zuletzt geändert von Adler am 22.02.2012, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#229 Beitrag von Adler » 22.02.2012, 12:21

Cemper - wie ich bereits sagte: Dienstliches und Privates sind streng zu trennen!

Was einen Anwalt für Sie angeht, fragen Sie doch einfach bei Randnotiz nach 8)

LG Adler

Cemper

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#230 Beitrag von Cemper » 22.02.2012, 12:25

Adler -

1. Sie haben die Frage nicht beantwortet.
2. Ich brauche keinen Anwalt.

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