NAK Apostel Brinkmann: 10 Millionen futsch. Gott wird Opfer von Anlagebetrügern - ein Kommentar von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1001 Beitrag von Adler » 01.06.2012, 18:27

. . . :shock: :shock: :shock: . . .

Wenn es wirklich so war, sollte Herr Brinkmann auf dem schnellsten Weg seinen Platz freimachen. Eine derartige blauäugige und naive Vorgehensweise ist unentschuldbar.

Bliebe noch die Frage, welche Rolle Herr Zisowski in dieser Sache gespielt hat und warum er sein Amt aufgab und Herr Brinkmann nicht.

LG Adler

Brombär
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1002 Beitrag von Brombär » 01.06.2012, 20:52

Wer überzeugt ist, als Apostel Jesu eine Schlüsselfigur in der Menschheitserlösung einzunehmen, der kann sich auch einreden, dass ihm Gott mit gigantischen Renditen unter die Arme greift.

NS. Hat eigentlich Herr Z. seine Provision schon zurückgezahlt ?
Das ist unsere Berufung, dass einer dem anderen Rast biete, auf dem Weg zum ewigen Haus.

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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1003 Beitrag von Comment » 01.06.2012, 21:04

Brombär, fragen Sie mal den Privat-Sekretär von A.Brinkmann, Herrn Schuldt.
Com.

Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1004 Beitrag von Matula » 02.06.2012, 06:05

Es verwundert auch, weshalb die Betrüger für Zisowski überhaupt noch eine Provision in Höhe von € 250.000,- ausgekehrt haben. Das Geld hätten sie doch auch verschwinden lassen können.

Sicherlich kann man BAP Brinkmann in Sachen Investmentanlagen eine gewisse Unkenntnis zugute halten, denn er ist ja schliesslich kein Experte und hat sich offensichtlich ganz auf den Rat seines " externen " Beraters Zisowski verlassen.

Als jedoch der Ruf erschallte, € 10 Millionen mal für einen Tag nach England zu überweisen, dass dann am nächsten Tage wieder zurück überwiesen würde und dieses ohne jedwede Sicherheiten erfolgen sollte, da hätten bei ihm mehrere rote Alarmlampen leuchten müssen, denn das roch meilenweit nach Betrug.

_

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1005 Beitrag von _ » 02.06.2012, 10:51

Brombär hat geschrieben:Wer überzeugt ist, als Apostel Jesu eine Schlüsselfigur in der Menschheitserlösung einzunehmen, der kann sich auch einreden, dass ihm Gott mit gigantischen Renditen unter die Arme greift.
die viel interessantere frage ist jetzt ja, was reden sich die schlüsselfiguren der menschheitserlösung in dortmund jetzt ein? göttliche prüfung? segen der armut? nicht an schätzen zu hängen, die motten und rost fressen? nicht zwei herren zu dienen, gott und dem mammon?

steigerhl

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1006 Beitrag von steigerhl » 02.06.2012, 12:26

Hier die aktuelle Mitteilung zum Anlagebetrug der NAK-NRW

htpp://www..nak-nrw.de aktuelles/kurz notiert/120602_schuldsprüche-fuer-anlagebetrueger-in-norwich

Glück Auf!

Matula
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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1007 Beitrag von Matula » 02.06.2012, 13:02

Die zehn Millionen Euro sollten dabei als Sicherheit auf einem Konto der Kirche verbleiben, so wurde es von Beginn an betont. Als es jedoch um den Abschluss ging, sahen die Vertragsbedingungen aber vor, dass die Summe zunächst auf ein englisches Bankkonto eines der Verurteilten überwiesen werden sollte, um die Herkunft zu prüfen. Auf dem vertraglich vereinbarten Zielkonto in der Schweiz trafen die überwiesenen zehn Millionen Euro nie ein.

Text von: http://www.nak-nrw.de


Das ist der eigentlich unglaubliche Vorgang, dass vertraglich vereinbart war, dass das Geld gesichert auf dem Konto der Kirche verbleiben konnte und dann kommen diese Betrüger und wollen die Herkunft des Geldes per Banküberweisung auf eines ihres angelegten englischen Bankkontos prüfen und die Kirchenleitung gibt grünes Licht eine Riesensumme zu überweisen.

Die kontoführende Bank der Kirche hätte problemlos mit einem Schreiben bestätigen können, dass das Geld sauber ist und das Geld wäre weiterhin verfügbar geblieben.

Es fällt wirklich schwer zu glauben, wie und vorallem warum dem ein sogenannter Experte zugestimmt hat.

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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1008 Beitrag von _ » 02.06.2012, 17:18

steigerhl hat geschrieben:Hier die aktuelle Mitteilung zum Anlagebetrug der NAK-NRW
also, um genau zu sein: hier (hast du den link mit der hand getippt?)

wobei ich mich schon frage, ob die schlagzeile "Schuldsprüche für Anlagebetrüger in Norwich" nicht auch genausogut hätte lauten können "Freisprüche für Anlageberater in Norwich", wenn man berücksichtigt, dass 3 der 6 angeklagten freigesprochen wurden.

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Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1009 Beitrag von Comment » 02.06.2012, 17:39

BBC News Norfolk berichtet u.a. (siehe hier) :

Frank Schuldt, from the Dortmund church, said members of the congregation donated money for projects to help elderly people and for foreign aid.

Übersetzt: Frank Schuld von der Dortmunder Kirche sagte, Mitglieder der Kirche spendeten Geld für Projekte zur Hilfe von älteren Menschen und für Hilfen an Ausländer.

Was, so frage ich mich, ist das denn für eine Definition des Opferns in der NAK ??

Adler

Re: Gott wird Opfer von Anlagebetrügern

#1010 Beitrag von Adler » 02.06.2012, 18:04

Vielleicht verwendet die NAK-KL den Begriff "Spende", weil dieser von NichtNAKlern besser verstanden wird, als der Begriff "Opfer".

Aber ganz gleich, wie man das Kind auch nennt, es bleibt eine Ungeheuerlichkeit!

Wer in derart naiver Weise, die ihm anvertrauten Gelder der Mitglieder verbrät, gehört nicht an die Spitze der Verantwortung eines Apostelbezirkes!


LG Adler

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