NAC Canada Steuererklaerung

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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GG001

NAC Canada Steuererklaerung

#1 Beitrag von GG001 » 07.02.2012, 11:55

Ein paar Posten daraus, die dem unbefangenen Leser merkwuerdig erscheinen koennen, sind im Nacboard zitiert.

tergram

Re: NAC Canada Steuererklaerung

#2 Beitrag von tergram » 07.02.2012, 12:34

GG001, wie ist es steuerrechtlich in USA/CAN?

Mein Kennnisstand ist, dass alle Steuererklärungen grundsätzlich öffentlich sind. Sie sollen als CD überall zu erwerben sein, so dass man - für uns undenkbar! - problemlos die finanzielle Situation der Hausnachbarn bis hin zur Präsidentenfamilie betrachten kann. Gleiches gilt für Firmen, Organisationen aller Art und natürlich auch für Kirchen.

Falls das so richtig ist (?), wäre die NAC ja deutlich transparenter, als selbst der 'Transparenzvorreiter' der NAK Deutschland, Herr Brinkmann/NRW.

shalom
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Re: NAC Canada Steuererklaerung

#3 Beitrag von shalom » 08.02.2012, 23:20

GG001 hat geschrieben:Ein paar Posten daraus, die dem unbefangenen Leser merkwuerdig erscheinen koennen, sind im Nacboard zitiert.
Werte Steuermänner, liebe Steuererklärer und all ihr Ferngesteuerten 8),

ich schätze, dass von den nur ca. 50.000 neuapostolischen Kirchenbuchmitgliedern Nordamerikas lediglich ca. 5.000 zur NaC-Canada gehören. Das entspricht in etwa der Größe des NaK-NRW-Unterbezirks Köln (nach der Fusion Ost mit West) oder der Schweizer Glaubensfiliale, dem NaK-CH-Kanton Österreich. Wenn die 5.000 NaC-CanadierInnen einen ähnlichen Aktivitätskoeffizient wie die NaK-NRWianerInnen aufweisen (wohlgefühlte 30%) dann kann von ca. 1.500 aktiven Neuapostolismen- and women in Kanada ausgegangen werden.

Im nachboard fiel die Formulierung auf, dass die NaC-Canada kein Tochterunternehmen wäre: „ Was the charity in a subordinate position to a parent organization? - No (nacboard) . Das dürfte richtig sein. Die NaKi ist nur ein Verein mit einem Miles&More-Präsidenten. Auch die deutschen Gebietskirchen sind rechtlich eigenständig mit eigenen Gebietskirchenpräsidenten. Und deren Aktiengesellschaften, Immobilien-GmbH’s und sonstige Opfertransfergesellschaften oder karikativen Engagements der „Unternehmernachfolger par excellence“ dürften wiederum rechtlich eigenständig sein (allein aus fiskalischen Gesichtspunkten).

Schedule 3: Compensation - NEW APOSTOLIC CHURCH CANADA” listet die Vergütungskategorien für die 10 höchstbezahlten Manager der NaC-Canada auf. Der Chef bezieht zwischen 120.000 – 159.999$. 7 Angestellte werden im Bereich zwischen 80.000 – 119.999$ entlohnt und 2 Mitarbeiter verdienen zwischen 40.000 und 79.999$.

Schedule 3: Compensation - NAC FOREIGN EXTENSION INC.” listet die Vergütungskategorien für die 10 höchstbezahlten Manager des Hilfswerkes der NaC-Canada auf. Einen überragenden Chef scheint es im Hilfswerk nicht zu geben. Dafür beziehen 6 Hilfswerk-Manager zwischen 80.000 – 119.999$ sowie 4 weitere Angestellte Saläre zwischen 40.000 und 79.999$.

Da wird im Hilfswerk der NaK-Canada ähnlich viel verdient wie in der Kirche NaK-Canada :wink: .

Der NaK-NRW-Unterbezirk Köln (Ost+West) mit auch ca. 5.000 Kirchenbuchneuapostolischen hatte im Opferhaushaltsjahr 2010 Opfereinnahmen von 1.155.710 € an die Zentrale Brinkmann abgeführt (auch die 7,1% Rendite der NaK-NRW landen nicht anteilsmäßig im kirchenrechtlich unselbständigen Bezirk, sondern in der Machtzentrale).

Wenn sich die NaC-Canada mit 5.000 Kirchenbuchneuapostolischen so einen Wasserkopf leisten kann und man das z. B. auf Kölner oder Österreichische Verhältnisse überträgt, dann könnten allein die Kölner sich schon einen eigenen Bap incl. Hilfswerk leisten (Kainz hat ja zumindest sein Humanitas / Kids2Kids).

Doch die „New Apostolic Church Canada donated $2,600,000 to NAC Foreign Extension in 2010”. Da wird geklotzt und nicht europäisch gekleckert. Auch in Europa spenden Gebietskirchen- und NaKi-Präsidenten Opferpromillen an Hilfswerke. Leber hatte auf dem Charity-Ball von Kids2Kids zweimal 10.000€ geopfert und auch Ehrich sponsort sein Missions-Visionswerk oder andere auserwählte Einrichtungen mit Opfereinnahmen (Opferprofanierung) .

Wenn allerdings die NaC-Canada allein 2.600.000$ an ihr Hilfswerk opfert und sowohl die Top Ten ihrer eigenen Führungskräfte als auch die ihres Hilfswerkes jeweils ein Gehaltsbudget in Millionenhöhe für sich beanspruchen, dann ist man von der Finanzkraft der ca. 1.500 NaC-Kanadier und dem Finanzkonsum ihrer Selbstbilder / Manager schon überrascht.

Vielleicht orientieren sich die nordamerikanischen Bezirksapostels dabei auch an dem Erfolg der »Kirche der Manager« ( MY VFB ). Der VFB und seine Selbstbildmademen / „Chops“ (Kiefer) scheinen mehr als ein Auge auf den opferkultigen Hintergrund des Multimillionärs geworfen zu haben. Die neuapostolischen Apostel bewegen sich sehenden Selbstbildaugens durch die blinde Welt. Sie blicken durch, „dass viele Seelen vergleichbar sind mit Blinden, weil sie das Heil Gottes nicht sehen können (unseltständiger Durchblicker) und designierter Superbezirksvorsteher von „Wieslenz“.

Auch der »VFB« riskiert einen Blick auf die Zusammenhänge zwischen Kapital und Religion. Denn so erfolgreiche Vorbilder „Unternehmer par excellence“ wie im VFB-Artikel, scheinen Apostels sehr zu faszinieren. Lt. (»UFOONLINE«) rechnet die »Wirtschaftswoche« mit sechs Milliarden Dollar Opfereinnahmen jährlich für die Organisation, basierend auf dem Zehnten (den auch die APostel für sich reklamieren).

Auch die NaC-Canada hat sich diesem „lugrativen“ Opferkult verdingt und sie dürfte – traut man den vorliegenden Zahlen – klar zur Liga der „Multikultimillionäre“ gehören („an ihren Kornbauern sollt ihr sie erkennen“) :wink: .

shalom

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