Johannesburg

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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chorus
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Re: Johannesburg

#11 Beitrag von chorus » 02.02.2012, 01:51

tergram hat geschrieben:Was soll der arme Mann denn machen?

Gemessen durch den Mittelgang schreitend, umgeben vom inbrünstigen Gemeindegesang, vielfältiger Erwartung und brausenden Orgelklängen erblickt er auf halbem Weg "das Ding" - was tun? Dem ersten Impuls folgen und schreiend weglaufen? Lässig die Sonnenbrille zücken? Wenn das Grauen übermenschlich wird, hilft nur noch, es tapfer zu ignorieren, Haltung zu bewahren und so zu tun, als hätte man nichts bemerkt.

Nun verbringt er die nächste Stunde eingezwängt zwischen den 12 unbehauenen Steinen aus bemalter Pappe, den Säulen der Erde und dem im Hintergrund blitzeblau aufleuchtenden Blick ins himmlische Jerusalem. Grazile Blumenranken streben mit Leichtigkeit himmelwärts, bunte Vöglein jubilieren am Himmelszelt, ein Blankeneser Kreuz wurde in 3-D aufgemalt und mitten in der ganzen Pracht steht Dr. Leber, eckig und schwarz und gibt uns den "Felsen im Zeitenmeer".

Ich vermute, er war Gott auf Knien dankbar, als er wieder im Hotel war. Wer könnte ihn nicht verstehen?
ggf. wähnte er sich auch schon für eine "nur noch kleine weile" auf den paradise islands?
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shalom
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Re: Johannesburg

#12 Beitrag von shalom » 02.02.2012, 20:59

[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/family/news/120128kitching.html][ = > MY LIEBER BISCHOFF ][/urlex] hat geschrieben:
Bezirksapostel Kitching im Interview (28. Januar 2012)

Die Anzahl der Gläubigen in seinem Wirkungsbereich ist während seiner Amtszeit von 53.000 auf 360.000 gestiegen. Unter seiner Leitung konnten etwa 65 Kirchen gebaut und weitere 90 Stützpunkte in ländlichen Gegenden eingerichtet werden. Der Bezirksapostel gibt ein Beispiel für das Wachstum: Vor 23 Jahren gab es in der Hauptstadt Mosambiks, Maputo, sieben Gemeinden mit 850 Gemeindemitgliedern. Heute sind in diesem Land 169.000 Gläubige in 1.116 Gemeinden zu betreuen. Sie werden von elf Aposteln und fast 4.100 Amtsträgern versorgt, berichtet Bezirksapostel Johann Kitching… .

Werte Wirkungsbereiche, liebe Wirkungsarme und all ihr Placebos 8),

Johannesburg –Frankfurt. Die UFO-Redaktion hatte mit dem scheidenden Gottesmann ein Interview. Der Gottesmann hat der 23 Jahre lang die Geschicke der Gebietskirchenkonföderation Südostafrika geleitet und von Ehrich die Insel Madagaskar geerbt (Ehrichs Reich hatte früher einmal bis nach Südmadagaskar gereicht).

Natürlich scheidet der Gottesmann nicht aus der NaK aus, sondern nur aus dem aktiv-attraktiven Dienst des Letztentscheiders, des diensttuend besetzten Gebietskirchenpräsidentenamt. Und die UFO-Redaktion bekam ein Interview.

Während in Deutschland für 360.000 Geschwister in den Kirchenbüchern 6 Bezirksapostel benötigt werden, kommt die NaC-SEA für die gleiche Menge mit einem einzigen Gebietskirchenpräsidenten aus. Und dessen Wachstum kann sich sehen lassen. Was für eine Wirkungsbereicherung.

Demgegenüber tut die deutsch-neuapostolische Kleinstaaterei offensichtlich nicht gut. Totale Wirkungsverarmung, weil sich die deutschen Bezirksapostels unter ihrem Strammapostel im kirchenfinanzstrategischen Profanieren, in der Verweltlichung (Vermammonarisierung) verlustieren. In Deutschland haben halt nicht die Gottesmänner sondern die Gemeinden zu scheiden :wink: .

Nochmal das Selbstbild Wilhelm I in: ( Großaufnahme ) .

s.

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agape
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Re: Johannesburg

#13 Beitrag von agape » 02.02.2012, 22:40

shalom hat geschrieben:

Nochmal das Selbstbild Wilhelm I in: ( Großaufnahme ) .
Also mir gefällts. :mrgreen:
Hiermit möchte ich für den nächsten STAP-GD eine Kulisse zum Textwort aus Offenbarung 12,4 vorschlagen.

tergram

Re: Johannesburg

#14 Beitrag von tergram » 02.02.2012, 23:16

agape hat geschrieben:.... Kulisse zum Textwort aus Offenbarung 12,4 vorschlagen.
Off., 12,4: und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels mit sich fort; und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriff war zu gebären, auf daß er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlänge.

Vielen Dank agape, jetzt krieg ich die Bilder wieder tagelang nicht aus dem Kopf. *graus* Und mach nicht solche Vorschläge, sonst setzt die Festgottesdienstaltarrückwandgestaltungsgruppe das um - in 3D, Farbe und mit Beleuchtung. In Köln. :mrgreen:

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Re: Johannesburg

#15 Beitrag von Comment » 03.02.2012, 12:08

Als ich das Altar-Bild aus Afrika sah, kam mir sofort der Gedanke: 'Irgendetwas fehlt da.' Aber was? Jetzt ist es mr in den Sinn gekommen: auf dem Altar aus Steinen fehlen die steinernen Tafeln mit den Geboten... :mrgreen:

Maximin

Re: Johannesburg

#16 Beitrag von Maximin » 03.02.2012, 12:30

Wer denkt hier an Bunkermentalität? Die Altarkulisse meint etwas ganz anderes. Das hier: http://www.youtube.com/watch?v=GJT4uF9F ... re=related

Und wer in dieser Altarkulisse auftritt der spricht mit Habakuk: „Hier stehe ich auf meiner Hut und trete auf meine Feste und schaue und sehe zu, was mir gesagt werde, und was meine Antwort sein sollte auf mein Rechten.“ (Habakuk 2, 1 /Luther 1912)

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Re: Johannesburg

#17 Beitrag von chorus » 03.02.2012, 12:48

Comment hat geschrieben:Als ich das Altar-Bild aus Afrika sah, kam mir sofort der Gedanke: 'Irgendetwas fehlt da.' Aber was? Jetzt ist es mr in den Sinn gekommen: auf dem Altar aus Steinen fehlen die steinernen Tafeln mit den Geboten... :mrgreen:
...und der wassergraben drumherum...
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Maximin

Re: Johannesburg

#18 Beitrag von Maximin » 03.02.2012, 13:04

… und im Wassergraben schwimmen friedlich gründelnde Karpfen, aber leider eben auch angriffslustige Hechte… http://www.raubfische.de/hecht_kopf.jpg :mrgreen:

chorus
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Re: Johannesburg

#19 Beitrag von chorus » 03.02.2012, 13:22

die pyromanischen effekte, die es zumindest zu elias zeiten noch gab, fehlen irgendwie auch...
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Maximin

Re: Johannesburg

#20 Beitrag von Maximin » 03.02.2012, 13:29

:) Chorus, schau Dir das Großbild nochmal ganz genau an. Brennt da hinter dem Altar nicht eine weithin strahlende Leuchte? Nein...? Dann nimm es symbolisch: „Man kennt sie am Liede und am leuchtenden Gesicht.“
Maximin grüßt höchst vergnügt :wink:

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