Johannesburg

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Johannesburg

#1 Beitrag von shalom » 01.02.2012, 13:25

[urlex=http://www.nak.org/de/news/news-display/article/17487/][ = > Aposteldachverein NaKi ][/urlex] hat geschrieben:
Gesegnete und historische Tage in Johannesburg (01.02.2012)

Johannesburg/Zürich. Es waren gesegnete und historische Tage in der Gebietskirche South East Africa!

Gottesdienst in Johannesburg

Der Gottesdienst am Sonntagmorgen war zweifellos der Höhepunkt der Reise. Die Standard Bank Arena im Herzen der Großstadt war … voll besetzt. …Stammapostel Leber nutzte den Vers 39 aus Matthäus 10 als Predigtgrundlage: „Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird‘s finden“.

Werte Lebensverlierer, liebe Lebensfinder und all ihr Halbtoten in den globalisierten „Standard Bank Arenen“ der neuapostolischen Präsidenten 8),

was für ein ( Selbstbild ) zum afrikanischen Jahresauftaktgottesdienst des Gastapostels aus dem internaktionalen Jestset. Wie das Glaubensbilanzjahr 2010 zeigt, sind die weltweiten Einnahmen der Apostels gegenüber dem Jahr 2009 in Euro gerechnet um einen Prozent gestiegen und die kornbauernschlau angehäuften Reserven sichern die Apostelpensionen (wir berichteten) .

Da ist die „Standard Bank Arena“ durchaus eine adäquate Location für einen Gottesdienst. Die Zeiten, wo man nicht zwei Herren dienen konnte, sind längst passé.

shalom

tergram

Re: Johannesburg

#2 Beitrag von tergram » 01.02.2012, 16:09

Bild

Die allegorische Altargestaltung ist nur eine regionalspezifische Absonderlichkeit und hoffentlich kein Bestandteil einer neuen NAKI Corporate Identitiy? Ich stelle mir dieses Grauen in Gelsenkirchen-Nord oder Hückelswagen-Mitte vor... Es reisst dem gemeinen Geschwist ja Laufmaschen in die Netzhaut. *schauder*

Wir sollten das von Thomas aufgegriffene Thema "Blumenschmuck" doch nocht mal aus der Versenkung holen. Im gezeigten Fall wäre ich für Komplettabdeckung, beispielsweise durch immergrünes Efeu. Und Abschaltung jeder Beleuchtung.

Chor bitte: "Es zieht mir meine Schuhe aus... "

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Re: Johannesburg

#3 Beitrag von Comment » 01.02.2012, 16:39

Es ist schon erstaunlich, dass Herr Dr. Leber sich hinter so'n kitschiges Ding stellt ...

tergram

Re: Johannesburg

#4 Beitrag von tergram » 01.02.2012, 17:02

Was soll der arme Mann denn machen?

Gemessen durch den Mittelgang schreitend, umgeben vom inbrünstigen Gemeindegesang, vielfältiger Erwartung und brausenden Orgelklängen erblickt er auf halbem Weg "das Ding" - was tun? Dem ersten Impuls folgen und schreiend weglaufen? Lässig die Sonnenbrille zücken? Wenn das Grauen übermenschlich wird, hilft nur noch, es tapfer zu ignorieren, Haltung zu bewahren und so zu tun, als hätte man nichts bemerkt.

Nun verbringt er die nächste Stunde eingezwängt zwischen den 12 unbehauenen Steinen aus bemalter Pappe, den Säulen der Erde und dem im Hintergrund blitzeblau aufleuchtenden Blick ins himmlische Jerusalem. Grazile Blumenranken streben mit Leichtigkeit himmelwärts, bunte Vöglein jubilieren am Himmelszelt, ein Blankeneser Kreuz wurde in 3-D aufgemalt und mitten in der ganzen Pracht steht Dr. Leber, eckig und schwarz und gibt uns den "Felsen im Zeitenmeer".

Ich vermute, er war Gott auf Knien dankbar, als er wieder im Hotel war. Wer könnte ihn nicht verstehen?

Heinrich

Re: Johannesburg

#5 Beitrag von Heinrich » 01.02.2012, 17:05

Tja, andere Länder, andere Altäre :D

Hauptsache, man spricht, eh predigt die jeweiligen Leute an :)

Und für da unten geht es ja mittlerweile wohl nicht mehr kleiner.

Herr Dr. Leber, übergeben Sie an den neuen Bezirksapostel Patrick Mkhwanazi. 1990 neuapostolisch geworden und heute Bezirksapostel - saubere Karriere. Da muss ein Herr Ehrich wohl vor Neid erblassen :D

Ich freue mich schon darauf - und würde es persönlich sehr begrüssen, wenn an Pfingsten 2013 (Stammapostel-GD, eine Tradition der NAK) dieser Herr Patrick Mkhwanazi den in alle europäischen Gemeinden übertragenen Gottesdienst hält.

So long, mal schauen, was da noch so kommt.

Und ansonsten, liebe Grüße aus dem eiskalten Süden,
Heinrich

tergram

Re: Johannesburg

#6 Beitrag von tergram » 01.02.2012, 17:09

Heinrich, da eröffnen sich doch für euren herzlich geliebten modernen Herrn Gebietskirchenpräsidenten ganz neue Möglichkeiten der außereuropäischen Karrieregestaltung: Auswandern. :mrgreen: Bei RTLII suchen sie wieder Kandidaten.

Thomas

Re: Johannesburg

#7 Beitrag von Thomas » 01.02.2012, 17:30

ich gehe mal auf den GD-Bericht bei Religionsreport ein. Dort kann man lesen, welche signifikanten Differenzen zwischen Europa und den USA vorhanden sind. Ich wünsche jedem, der das liest: "Aufwachen"

Heinrich

Re: Johannesburg

#8 Beitrag von Heinrich » 01.02.2012, 18:25

....da eröffnen sich doch für .....Herrn Gebietskirchenpräsidenten (Ehrich) ganz neue Möglichkeiten der außereuropäischen Karrieregestaltung: Auswandern
Guten Abend, Tergram.

Ich denke mal, die Mehrheit der süddeutschen Christinnen und Christen hätte nichts dagegen. :mrgreen:

Und im übrigen, ein anderes Mitglied der Familie Saur hat es ja vorgelebt. Ab nach, ich glaube, es war Brasilien, als seinerzeit Herr Ehrich als Gebietskirchenpräsident "gekürt" wurde.

Nun ist der ehemalige Bezirksälteste Saur mitsamt seiner Familie wieder da, aber dieser - von mir sehr geschätzte - Mann hält sich sehr bedeckt. Was sagt uns das ?

Sehr, sehr nachdenkliche Grüße, nicht nur an Tergram,
Heinrich

Kalter Walter

Re: Johannesburg

#9 Beitrag von Kalter Walter » 01.02.2012, 21:46

tergram hat geschrieben:Bild

Und Abschaltung jeder Beleuchtung.

Chor bitte: "Es zieht mir meine Schuhe aus... "
Wie wärs mit Abschaltung der Mikrofone?

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Randnotiz

Re: Johannesburg

#10 Beitrag von Randnotiz » 01.02.2012, 22:15

Comment hat geschrieben:Es ist schon erstaunlich, dass Herr Dr. Leber sich hinter so'n kitschiges Ding stellt ...
Das ist nicht kitschig. Das ist Kitching.

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