NAK: Gerrit Sepers offener Brief an Stammapostel Leber - tiefe Enttäuschung über Informationsabend vom 04.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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#91 Beitrag von tosamasi » 05.01.2008, 10:22

Dann gäbe es nicht nur eine Öffnung, sondern damit würde man defakto bestätigen, dass die Apostel weder heute noch in der Vergangenheit und in der Zukunft heilsnotwendig sind und wären.

Das heisst, die Kirche NAK kann letztlich gar nicht anders, als weiterhin die Heilsnotwendigkeit der Apostel verkünden.
Das ist ein grosses Problem
Genau, Matula. Es ist das Fundament und käme dann gehörig ins Wanken. Die "alten" Schafe würden sich verwundert und heillos erschreckt nach ihren zerstörten Pferchen sehnen.

Aber irgendwann muss geöffnet werden. Es empfiehlt sich vorsichtig und in kleinen Schritten, damit es vom älteren Glaubensvolk möglichst unbemerkt bleibt. :wink:
Zuletzt geändert von tosamasi am 05.01.2008, 10:24, insgesamt 1-mal geändert.
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tosamasi

der reutlinger

#92 Beitrag von der reutlinger » 05.01.2008, 10:23

hallo tom,

überprüfe doch bitte deine sprache,deine wortwahl.
ein beispiel:
Als er es nicht wurde, kam doch das ganze Denken zur Tat. Erst Hoffen auf Nachfolger und dann der Beginn einer Schlammschlacht! Passt denn das zusammen?

das denken kam zur tat...
und schlammschlacht

wann hat bitte ap.sepers eine "schlammschlacht" begonnen??????

führen wir kriegerische auseinandersetzungen? fühlst du dich so?
unterstell doch ap.sepers einfach gutgemeinte absichten,auch wenn dir vielleicht die ausführung und umsetzung nicht gefällt.

zitat johanning ... er hätte seinen willen bekommen..

ist doch u.a. ein hinweis darauf,daß die gedanken von ap.sepers so falsch nicht sein können.aus sicht der kl war eventuell nur der zeitpunkt falsch.

dies wäre dann aber eine völlig andere diskussion,oder??

dies mal als anmerkung zu deinen beiträgen
lg

tvmovie

#93 Beitrag von tvmovie » 05.01.2008, 11:19

evah pirazzi hat geschrieben:tv-ie,

es wird hier nicht die Öffnung in Richtung allgemein-christlicher Lehre kritisiert, sondern es werden hier die im Laufe der Geschichte der NAK eingeführten Sonderlehren (Versiegelung, Heilsexclusivität des Aposteamtes, Notwendigkeit des Stammapostelamtes, Abendmahl sowie Sündenvergebung nur gültig durch Apostel usw.) von G. Sepers kritisiert, mit der sich die NAK immer mehr selbst an den Rand katapultiert hat.

Wenn sie diese zurücknähme, oder für nicht heilsnotwendig erklärte, dann gäbe es eine Öffnung, was natürlich seitens der KL nicht erwünscht ist.

Erklärbärin Evah

:wink:
Guten Morgen Evah
Dazu fehlt mir persönlich aber der Bezug. Ich sehe das im Brief des ehemaligen Apostels so leider nicht.
Ich meine, er hat diese Entwicklung, so diese nicht von jeher so war, mitgetragen.(Versieglung, Abendmahl. etc.)
Ich perönlich kenne das seit mehr als 40 Jahren nicht anders....

Er hat meiner Ansicht nach etwas anderes gemeint, wenn er sagt:
Es folgt eine Lehrveränderung nach der anderen....
Bis in die 90´ger wirkte z. B. der Heilige Geist nur in der NAK...
nach STAP Fehrs Lehrveränderung wirkt er auch außerhalb...
könnt dies nicht auch ein Grund für Ap. Sepers sein, gezweifelt zu haben?
Reine Spekulation, dass weiß ich, aber er musste doch wissen, dass auch er heilsnotwendig im Amte des Apostels war.
Ich bin sicherlich nicht der Auffassung, dass das Apostelamt an sich das "A" und "O" unserer Kirche ist, doch als Gesandter auf Erden im Auftrage des Herrn Jesu, ist es, sofern man genauestens danach handelt, sehr wichtig.
Ich habe mir die Zeilen in einem anderen Thread über den Kreis der Jünger und Jüngerinnen sehr genau duch gelesen(Frauen und Kirche), und bin erstaunt, warum man das so nicht in unserer Kirche lehrt....
Mag dies womöglich auch ein Grund sein, warum AP. Sepers Zweifel an der Grundlehre der NAK hat.
Das würde mir auch einleuchten, denn es wird uns als NA-Gläubige viel zuviel vorenthalten, was in der Bibel wirklich steht.
Das "zeitgemäße " Wort allein macht mich nun gewiss auch nicht selig, wenn man "gewisse Ausführungen" als Predigt hören muss.
(Wir, die wir im Licht stehen, die da draußen, die ins Dunkel sehen..)

Dir noch einen schönen Tag. :wink:


tvmovie

Matula
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#94 Beitrag von Matula » 05.01.2008, 11:44

tvmovie hat geschrieben:
evah pirazzi hat geschrieben:tv-ie,

es wird hier nicht die Öffnung in Richtung allgemein-christlicher Lehre kritisiert, sondern es werden hier die im Laufe der Geschichte der NAK eingeführten Sonderlehren (Versiegelung, Heilsexclusivität des Aposteamtes, Notwendigkeit des Stammapostelamtes, Abendmahl sowie Sündenvergebung nur gültig durch Apostel usw.) von G. Sepers kritisiert, mit der sich die NAK immer mehr selbst an den Rand katapultiert hat.

Wenn sie diese zurücknähme, oder für nicht heilsnotwendig erklärte, dann gäbe es eine Öffnung, was natürlich seitens der KL nicht erwünscht ist.

Erklärbärin Evah

:wink:
Guten Morgen Evah
Dazu fehlt mir persönlich aber der Bezug. Ich sehe das im Brief des ehemaligen Apostels so leider nicht.
Ich meine, er hat diese Entwicklung, so diese nicht von jeher so war, mitgetragen.(Versieglung, Abendmahl. etc.)
Ich perönlich kenne das seit mehr als 40 Jahren nicht anders....

Er hat meiner Ansicht nach etwas anderes gemeint, wenn er sagt:
Es folgt eine Lehrveränderung nach der anderen....
Bis in die 90´ger wirkte z. B. der Heilige Geist nur in der NAK...
nach STAP Fehrs Lehrveränderung wirkt er auch außerhalb...
könnt dies nicht auch ein Grund für Ap. Sepers sein, gezweifelt zu haben?
Reine Spekulation, dass weiß ich, aber er musste doch wissen, dass auch er heilsnotwendig im Amte des Apostels war.
Ich bin sicherlich nicht der Auffassung, dass das Apostelamt an sich das "A" und "O" unserer Kirche ist, doch als Gesandter auf Erden im Auftrage des Herrn Jesu, ist es, sofern man genauestens danach handelt, sehr wichtig.
Ich habe mir die Zeilen in einem anderen Thread über den Kreis der Jünger und Jüngerinnen sehr genau duch gelesen(Frauen und Kirche), und bin erstaunt, warum man das so nicht in unserer Kirche lehrt....
Mag dies womöglich auch ein Grund sein, warum AP. Sepers Zweifel an der Grundlehre der NAK hat.

Das würde mir auch einleuchten, denn es wird uns als NA-Gläubige viel zuviel vorenthalten, was in der Bibel wirklich steht.


Nicht nur was in der Bibel steht, dass kann letztendlich jeder für sich selbst nachlesen.

Es werden und wurden den Gläubigen viele andere Vorgänge vorenthalten, man reibt sich ja bei dem geschichtlichen Vortrag im Info-Abend am 04.12.2007 nur noch ungläubig die Augen, was sich da in den oberen Reihen alles so abgespielt und zugetragen hat.

Die "einfachen" Gläubigen hatten von alledem überhaupt keine Ahnung und gäbe es das Internet nicht, wäre es heute noch genauso.




Das "zeitgemäße " Wort allein macht mich nun gewiss auch nicht selig, wenn man "gewisse Ausführungen" als Predigt hören muss.
(Wir, die wir im Licht stehen, die da draußen, die ins Dunkel sehen..)

Dir noch einen schönen Tag. :wink:


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tosamasi
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#95 Beitrag von tosamasi » 05.01.2008, 11:55

tvmovie schrieb:
Bis in die 90´ger wirkte z. B. der Heilige Geist nur in der NAK...
nach STAP Fehrs Lehrveränderung wirkt er auch außerhalb...
könnt dies nicht auch ein Grund für Ap. Sepers sein, gezweifelt zu haben?
Das war bestimmt nicht Sepers Grund. Eher das Gegenteil. Er steht doch für Öffnung und Kommunikation mit allen Christen.
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tosamasi

tergram

#96 Beitrag von tergram » 05.01.2008, 12:11

Herr Sepers hatte seinerzeit ausführlich zu seinen Gründen, seinen Gedanken und seiner geistlichen Entwicklung Stellung genommen. Aus meiner Sicht war damit alles Notwendige gesagt.

Da die Kirchenleitung der NAK seinen Namen am 4.12.2007 erwähnte - wie ich finde, in ungehörigem Zusammenhang, aber das mag jeder sehen wie er will - hatte er das Recht und die Pflicht, sich neu zu äußern.

Immer wieder das Kaninchen "der wollte BezAp werden und war beleidigt" aus dem Hut zu ziehen, ist ebeso intelligent, wie die immer wieder präsentierte Argumentation "Frauen, die für die Frauenordination sind, wollen nur ein Amt".

Alle Aussagen Sepers' haben sich bisher bewahrheitet. Was er damals über die Uneinigkeit im Apostelkreis andeutete, sehen wir heute im Ergebnis klar. Mir sind sehr gut seine Sätze "Am Ende siegt immer das konservative Denken. Die Konservativen müssen sich nie rechtfertigen." im Gedächtnis. Recht hat er! Seine Wortwahl und sein Umgang mit der NAK lassen nicht auf einen "wildgewordenen Aussteiger" oder einen unmäßigen Menschen schliessen.

Dass er lange mit sich gekämpft hat, lange um den rechten Weg gerungen, halte ich für ehrenwert und verständlich. Wer einen ähnlichen Weg hinter sich hat, weiss das... Ihm nun vorzuwerfen, zu spät aus der Kirche auszutreten, ist billig und nicht fair. Vor allem, wenn dieser Vorwurf von Seiten der Kirchenmitglieder kommt, die die Frage "warum bist du denn noch dabei?" bisher nicht beantwortet haben.
Zuletzt geändert von tergram am 05.01.2008, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.

Hannes

#97 Beitrag von Hannes » 05.01.2008, 12:18

tergram hat geschrieben:"Frauen, die für die Frauenordination sind, wollen nur ein Amt".
Wobei das für mich ein heerer Wunsch ist - denn überall ausser (mal wieder) in der NAK, darf man Amt und Aufgabe wollen! In der NAK wohl erst, wenn die Freiwilligen ausgehen! Und das kommt!

:wink: Hannes

Matula
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#98 Beitrag von Matula » 05.01.2008, 12:26

tergram hat geschrieben:Herr Sepers hatte seinerzeit ausführlich zu seinen Gründen, seinen Gedanken und seiner geistlichen Entwicklung Stellung genommen. Aus meiner Sicht war damit alles Notwendige gesagt.

Da die Kirchenleitung der NAK seinen Namen am 4.12.2007 erwähnte - wie ich finde, in ungehörigem Zusammenhang, aber das mag jeder sehen wie er will - hatte er das Recht und die Pflicht, sich neu zu äußern.

Immer wieder das Kaninchen "der wollte BezAp werden und war beleidigt" aus dem Hut zu ziehen, ist ebeso intelligent, wie die immer wieder präsentierte Argumentation "Frauen, die für die Frauenordination sind, wollen nur ein Amt".

Alle Aussagen Sepers' haben sich bisher bewahrheitet. Was er damals über die Uneinigkeit im Apostelkreis andeutete, sehen wir heute im Ergebnis klar. Mir sind sehr gut seine Sätze "Am Ende siegt immer das konservative Denken. Die Konservativen müssen sich nie rechtfertigen." im Gedächtnis. Recht hat er! Seine Wortwahl und sein Umgang mit der NAK lassen nicht auf einen "wildgewordenen Aussteiger" oder einen unmäßigen Menschen schliessen.

Dass er lange mit sich gekämpft hat, lange um den rechten Weg gerungen, halte ich für ehrenwert und verständlich. Wer einen ähnlichen Weg hinter sich hat, weiss das... Ihm nun vorzuwerfen, zu spät aus der Kirche auszutreten, ist billig und nicht fair. Vor allem, wenn dieser Vorwurf von Seiten der Kirchenmitglieder kommt, die die Frage "warum bist du denn noch dabei?" bisher nicht beantwortet haben.


Tergram, vollste Zustimmung !

Weltmensch

#99 Beitrag von Weltmensch » 05.01.2008, 12:49

Hallo Tergram,

auch ich muss Deinem Beitrag zu 100 % zustimmen.

Sepers wäre scharf darauf gewesen, BAP zu werden, dieser Vorwurf ist einerseits unanständig und ausserdem noch strunzdumm.

Den richtigen Zeitpunkt des Austritts aus einer Kirche kann nur jeder Mensch für sich selbst feststellen. Als Du Dich so nach und nach von dieser Kirche verabschiedet hast, hast Du Deine weitere Entwicklung bestimmt nicht gesehen (ich glaube dies so sagen zu können, denn ich habe ja auch einen entsprechenden Weg hinter mich gebracht).

Sich hinzustellen und zu sagen er (Sepers) hätte früher oder später seinen Austritt erklären müssen ist nichts anderes als Besserwisserei. Und Besserwisserei gehört wiederum unter Dummheit eingeordnet!

LG,
Weltmensch

mikae

#100 Beitrag von mikae » 05.01.2008, 13:06

Was ist an der FRAGE 'unanständig' oder 'strunzdumm', ob die Nichtbeförderung zum BAP eine Rolle gespielt haben könnte?

Kündigung von leitenden Angestellten sind in einer Vielzahl von Fällen durch eine nicht erfolgte Beförderung motiviert.

Die Frage an sich halte ich deshalb für absolut zulässig.

Mikae

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