NAK: Gerrit Sepers offener Brief an Stammapostel Leber - tiefe Enttäuschung über Informationsabend vom 04.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Hannes

#71 Beitrag von Hannes » 04.01.2008, 14:53

Chris hat geschrieben: Davon abgesehen , ist das so wichtig das man am Sylvesterabend ein paar Minuten vor 12 Uhr sich an den PC setzt und seinen "journalistischen" Aufgaben nachkommt ??? :shock:

LG C.
Ähm - was ist an diesem unsinnigen Silvester-Abend wichtig oder unwichtig in Deinen Augen? Als Christ darf man sich doch sonst nicht an heidnischen Bräuchen (Geister vertreiben durch Krach und Feuer) beteiligen, oder? Ist nicht dieser Abend am Übergang in ein neues Jahr für einen Christenmenschen genau der richtige Zeitpunkt für solch einen Schritt?!

Hannes

filippo

#72 Beitrag von filippo » 04.01.2008, 14:56

Chris hat geschrieben:Das zeigt schon die ,nicht akzeptable, Art persönliche Briefe in Nak- Kritischen Foren veröffentlichen zu lassen bevor der Empfänger sie persönlich erhalten hat geschweige denn dazu Stellung dazu nehmen kann.
Adressat des Briefes ist:
An die
Neuapostolische Kirche International
Herrn Wilhelm Leber
zudem noch:
Kopie an:
Herrn Richard Fehr
Herrn Hagen Wend
Herrn Theo de Bruijn
Herrn Hans Kamstra
Herrn Armin Studer
Herrn Walter Drave
Herrn Peter Klene
Herrn Gijsbert P
Es ist also kein persönlicher Brief.
Und das Wesen eines offenen Briefes bringt es nun mal mit sich, das er eben auch veröffentlich wird ....

scholli

#73 Beitrag von scholli » 04.01.2008, 15:02

Lieber Hannes,

für mich ist es in erster Linie eine Frage des Anstands wie ich mit einem Konfliktpartner umgehe.
Entweder will ich Massen "stimulieren" oder gemäßigt mit dem Nächsten umgehen und ein Ziel erreichen , für mich ist das eine PR Geschichte in eigener Sache.
Aber man muß ja nicht immer einer Meinung sein. :wink:

Schönes Wochenende und einen lieben Gruß

C.

Matula
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#74 Beitrag von Matula » 04.01.2008, 15:14

Chris hat geschrieben:In einem Punkt hat Tom nicht ganz unrecht.
Wie G.Sepers oder auch die VAG mit der Übermittlung ihrer Korrospodens an Stap.Leber beweisen geht es nicht um eine sachliche Auseinandersetzung sondern, nach meinem Gefühl, um eine Abrechnung.


Das ist nach dem sachlichen Info-Abend gut vorstellbar und ich persönlich hätte dafür sogar Verständnis.


Das zeigt schon die ,nicht akzeptable, Art persönliche Briefe in Nak- Kritischen Foren veröffentlichen zu lassen bevor der Empfänger sie persönlich erhalten hat geschweige denn dazu Stellung dazu nehmen kann.


War denn die Art und Weise des Info-Abends, wo erneute Brüskierung in schamloser Art und Weise stattfand, akzeptabel ?

Ich erinnere mich noch, dass einige User einen Brief an die Neuapostolische Kirche geschrieben haben. Es ging wenn ich mich recht erinnere um die von Stap. Fehr genannten Gebötleins und Verbötleins.

Die Rückanwort erfolgte auf einem privaten Briefforumular, obwohl der Brief zweifelsohne an die Neuapostolische Kirche International adressiert war.

Soviel zum Begriff abzeptabel.




Hier wird ein öffentlicher Schauplatz gesucht um Zustimmung zu finden und das mit Hilfe einer Selbstdarstellung.


Der Info-Abend war eine öffentliche Veranstaltung und daher besteht selbstverständlich auch das Recht, hierauf öffentlich zu reagieren.


Mit dieser Art kann man, mit Verlaub, keine Konflikte lösen bzw. Versöhnung finden.


Tja, dass hätte sich die Kirchenleitung der NAK besser einmal vorher überlegt. Diese hat agiert, die VAG hat daraufhin lediglich zu Recht bekanntlich reagiert.


Wenn das im medialen Zeitalter in geschäftlichen oder auch in persönlichen Bereichen Schule macht , dann gute Nacht Gesellschaft.
Ich werte den Infoabend vom 04.12.07 auch kritisch aber das sind für mich keine Umgangsformen.
Es ist immer ratsam sich mal in die Person des Nächsten hinein zu versetzen und sich dann mal zu fragen wie würde ich reagieren.

Auch diesen Schuh muss sich die KL der NAK zuallerst anziehen.


FG C.

Matula
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#75 Beitrag von Matula » 04.01.2008, 15:19

Chris hat geschrieben:Lieber Hannes,

für mich ist es in erster Linie eine Frage des Anstands wie ich mit einem Konfliktpartner umgehe.

Bei aller Liebe, warst Du bei dem Info-Abend von Anfang bis zum Ende zugegen, weil Du die Frage nach dem Anstand stellst ?

Was da seitens der NAK aufgeführt worden ist, ist moderat ausgedrückt, nur noch als unanständig zu bezeichnen.



Entweder will ich Massen "stimulieren" oder gemäßigt mit dem Nächsten umgehen und ein Ziel erreichen , für mich ist das eine PR Geschichte in eigener Sache.

Wie sollte man auf diesen Info-Abend noch gemässigt reagieren, wenn nach gut acht Jahren Recherche nicht einmal der Satz fiel - es wurden auch Fehler in der NAK und insbesondere im Kreis der Apostel - begangen und man nur und ausschliesslich darauf abzielte, die Gegenseite erneut zu brüskieren und zu verunglimpfen. Dafür kann man sich einfach nur schämen, insbesondere, wenn eine Entschuldigung unter Gewissen Voraussetzungen seitens des Stap. nur angeboten wird, obwohl er aus Quellenmaterial sehr wohl weiß, was sich da alles im Geschwisterkreis im Umgang mit den "Abgefallenen " für Schweinereien abgespielt haben.


Aber man muß ja nicht immer einer Meinung sein. :wink:

Schönes Wochenende und einen lieben Gruß

C.

scholli

#76 Beitrag von scholli » 04.01.2008, 15:43

Matula,

„Wie du mir, so ich dir“ bietet wenig Grundlagen für einen Konsens.

filippo

#77 Beitrag von filippo » 04.01.2008, 16:35

Kirchen sollten im Dienst der Wahrheit und der Wahrheitsverkündung stehen. Dies sollte insbesondere für eine Kirche gelten, die für sich beansprucht, nicht nur eine von vielen Kirchen zu sein, sondern das wiederaufgerichtete Gnaden- und Erlösungswerk Gottes auf Erden zu sein, in der sich Gott persönlich offenbart und wirkt. Gott kann ja nach Kirchenlehre nicht lügen, da er die Wahrheit ist. Er ist auch nach kirchlicher Lehre die grenzenlose und unendliche Liebe, Demut etc.

Wenn jemand eine Diskrepanz zwischen dem (hohen) Anspruch einer Kirche und ihrem an den Tag gelegten Verhalten sieht, ist es meines Erachtens sein gutes Recht, auch öffentlich darauf hinzuweisen.

Matula
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#78 Beitrag von Matula » 04.01.2008, 16:48

Chris hat geschrieben:Matula,

„Wie du mir, so ich dir“ bietet wenig Grundlagen für einen Konsens.

Das ist grundsätzlich richtig lieber Chris, aber auch Toleranz hat seine Grenzen.

Und die KL der NAK hat eindeutig die Grenzen des Anstandes und des guten Geschmacks mit dem Info-Abend deutlich überschritten.

Soll allen Ernstes die VAG der NAK nunmehr weiterhin in den Allerwertesten kriechen ?

Die Geschwister der VAG fühlen sich zurecht auf den Schlips getreten, um das mal ganz moderat auszudrücken.

Wie soll man denn der KL überhaupt noch glauben und Vertrauen schenken, wenn ein BAP Klingler sagt, von der geschichtlichen Thematik des Info-Abends erst kurz zuvor überhaupt gewusst zu haben ?

In Wahrheit das aber bereits seit Pfingsten 2007 im Detail wusste, was dort vorgetragen werden würde.

siehe Link unter: http://www.christ-im-dialog.de/index.ph ... &Itemid=40


Das ihm dieser Abend als Kontakmann zur VAG ebenso unangenehm sein muss, ist nachvollziehbar aber jetzt so zu tun, als wüsste er von allem quasi nichts, ist auch nicht die feine englische Art und unlauter.

Matula
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#79 Beitrag von Matula » 04.01.2008, 16:54

filippo hat geschrieben:Kirchen sollten im Dienst der Wahrheit und der Wahrheitsverkündung stehen. Dies sollte insbesondere für eine Kirche gelten, die für sich beansprucht, nicht nur eine von vielen Kirchen zu sein, sondern das wiederaufgerichtete Gnaden- und Erlösungswerk Gottes auf Erden zu sein, in der sich Gott persönlich offenbart und wirkt. Gott kann ja nach Kirchenlehre nicht lügen, da er die Wahrheit ist. Er ist auch nach kirchlicher Lehre die grenzenlose und unendliche Liebe, Demut etc.

Wenn jemand eine Diskrepanz zwischen dem (hohen) Anspruch einer Kirche und ihrem an den Tag gelegten Verhalten sieht, ist es meines Erachtens sein gutes Recht, auch öffentlich darauf hinzuweisen.

Dem kann man vollständig zustimmen. So sehe ich das auch.

Hannes

#80 Beitrag von Hannes » 04.01.2008, 17:08

Chris hat geschrieben:Lieber Hannes,

für mich ist es in erster Linie eine Frage des Anstands wie ich mit einem Konfliktpartner umgehe.
Entweder will ich Massen "stimulieren" oder gemäßigt mit dem Nächsten umgehen und ein Ziel erreichen , für mich ist das eine PR Geschichte in eigener Sache.
Aber man muß ja nicht immer einer Meinung sein. :wink:

Schönes Wochenende und einen lieben Gruß

C.
Lieber Chris,

ich möchte sagen: Ja - aber ... ich finde den Brief von G. Sepers hart aber fair! Das gestehe ich ihm zu! Gerade auch nach dem 04.12.2007 und den darauffolgenden Reaktionen mancher Apostel!

Da stehn sich Männer gegenüber und da darf es dann auch einmal ein bissl rauher zugehen - damit das nicht alles in einem christlichen "wir-haben-uns-alle-lieb"-Gefühlswirrwarr untergeht! Anständig war der Brief ja, oder? Doch!

G. Sepers ist seit seinem "Auscheiden" aus seinem Amt eine öffentliche Person (er war ja auch Gegenstand des 04.12.) und daher sollte diese Auseinandersetzung auch vor den Augen einer Kirchenöffentlichkeit stattfinden! Und für mich ist es eben kein "Massen stimulieren", sondern ein Leuchtturm - weil sich da eine massgebliche Person, deren Stimme wichtig geworden ist, hinstellt und Stellung bezieht! Das sollte vor dem Hintergrund der momentanen Auseinandersetzung der Kirche (Geschichte, Botschaft, Katechismus) unbedingt öffentlich geschehen!

Wenn es denn eine "PR Geschichte in eigener Sache" wäre, dann kann ich das auch akzeptieren, denn es ist zugleich die Geschichte vieler Geschwister!

Einen aber ganz herzlichen Gruss an Dich und die Deinen! Ich mag Dich trotzdem! :wink:

Hannes

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