NAK: Gerrit Sepers offener Brief an Stammapostel Leber - tiefe Enttäuschung über Informationsabend vom 04.12.2007

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Lobo

#41 Beitrag von Lobo » 02.01.2008, 17:17

Geht doch!

..Äußerlich folgen sie nach, aber innerlich spalten sie sich ab. So handhaben das manche Geschwister. Der Herr Jesus war sehr deutlich zu den Pharisäern: sie seien innerlich gespalten. Meine harte Schlussfolgerung lautet: Das System der NAK verursacht solche Fehlentwicklungen...(G.Sepers)

Wer einigermaßen Einblick ins Gemeindeleben hat, kann diese Aussage nur unterstreichen.

Gruß
Lobo

Matula
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#42 Beitrag von Matula » 02.01.2008, 18:06

Lobo hat geschrieben:Geht doch!

..Äußerlich folgen sie nach, aber innerlich spalten sie sich ab. So handhaben das manche Geschwister. Der Herr Jesus war sehr deutlich zu den Pharisäern: sie seien innerlich gespalten. Meine harte Schlussfolgerung lautet: Das System der NAK verursacht solche Fehlentwicklungen...(G.Sepers)


Das durchleben derzeit nicht wenige AT, die äusserlich weiter nachfolgen, so als wäre alles in bester Butter und den Geschwistern weiter eine heile NAK Welt verkaufen wollen, aber innerlich ganz anders ticken.




Wer einigermaßen Einblick ins Gemeindeleben hat, kann diese Aussage nur unterstreichen.

Gruß
Lobo

Lobo

#43 Beitrag von Lobo » 02.01.2008, 18:25

Potemkinsche Dörfer aufbauen, eine Spezialität der jeweiligen Amtsstufen in vielen Gemeinden. Wahrhaftigkeit sieht anders aus.

Gruß
Lobo

Alice Will

#44 Beitrag von Alice Will » 02.01.2008, 22:34

Guten abend zusammen,

hallo Gaby: ich habe auch einmal ein Jahr in der Pflege gearbeitet; als ich FSJ ;-) war; zum Glück war es aber nur "normale" orthopädische Pflege, dafür aber das volle Programm.

Selbstverständlich stehen Sepers für die geleisteten Dienst Rentenanwartschaften zu; das stört mich auch nicht. Was mich aber stört ist, dass man in allen Dingen, nach meiner Meinung, so übertrieben wird. Wenn ich einmal von mir ausgehe, so schäme ich mich zunächst einmal für mein Verhalten bevor ich mich "für andere" schäme. Es ist einfach der Ton, den ich nicht ganz angemessen finde. Sepers hat das System lange genug "mitbetrieben", er war eine ganze Zeit lang Apostel bevor sein Amt "niedergelegt" hat. Würde er sagen, er fand das ganz nicht in Ordnung oder merkwürdig oder dergleichen; kein Problem (ich fand es übrigens auch nicht in Ordnung); aber immer gleich diese drastischen Übertreibungen. Aber diese Schuldzuweisungen; die hat Sepers vielleicht von der NAK übernommen.

Fillipo hat den Vergleich mit der Tätigkeit in einer Firma aufgeworfen. Aber innerhalb der NAK gilt doch die Auffassung, dass der Glaube das Leben bestimmen soll... . Ich glaube nicht, dass das bei einer "Firma" das Gleiche ist. Es gibt vermutlich wenige "Firmen", die sich als "Werk des Herrn" verstehen.

Man könnte ja auch die Rentenansprüche des Herrn Sepers als Schmerzensgeld deklarieren.

Sepers könnte BAP seiner eigenen, noch zu gründenden Kirche, werden;-)

Sepers legt ein Verhalten an den Tag, das "typisch" (wobei das plakativ forumuliert ist) ist für NAK-Kritiker. Genau das Gleiche Prozedere konnte man im Hinblick auf Stammapostel Leber beobachten. Erst gibt man dem Neuen großzügig eine Chance, in der Hoffnung, dass dieses Neue (bzw. der Neue) so handelt, wie man es erwartet. Es kommt dann doch meistens anders; ja und dann bricht alles hervor. Man ist beschämt und mehr. In Wahrheit hat man wahrscheinlich nur auf die erste Verfehlung (selbst wenn es keine war) gewartet; und dann kam sie wieder, die Scham für andere.


Viele Grüße,
Alice

tvmovie

#45 Beitrag von tvmovie » 03.01.2008, 00:01

Hängt Apostel Sepers noch sehr an der NAK?
Ich meine :
JA.
Denn sonst würde es ihn nicht weiter intressieren, was in seiner Ex-Kirche los ist.

tvmovie

tergram

#46 Beitrag von tergram » 03.01.2008, 07:28

tvmovie hat geschrieben:Hängt Apostel Sepers noch sehr an der NAK?
Ich meine : JA. Denn sonst würde es ihn nicht weiter intressieren, was in seiner Ex-Kirche los ist. tvmovie
Könnte es sein, dass Herr Sepers nicht an der NAK, sondern an den Menschen darin gelegen ist? Warum braucht Herr Sepers eine Legitimation für sein Interesse?

filippo

#47 Beitrag von filippo » 03.01.2008, 09:37

Alice Will hat geschrieben:Fillipo hat den Vergleich mit der Tätigkeit in einer Firma aufgeworfen. Aber innerhalb der NAK gilt doch die Auffassung, dass der Glaube das Leben bestimmen soll... . Ich glaube nicht, dass das bei einer "Firma" das Gleiche ist. Es gibt vermutlich wenige "Firmen", die sich als "Werk des Herrn" verstehen.
Zu diesem Thema solltest Du vieleicht mal Herrn Armin Brinkmann befragen. Er ist glaube ich Unternehmer-Seelsorger der neuapostolischen Kirche NRW oder so etwas in der Art ....

... ansonsten ist ein Angestelltenverhältnis ein Angestelltenverhältnis, egal ob bei einer Presseagentur oder bei einem kirchlichen Betrieb .... aber das führt vom eigentlichen Thema ab, ... lass es Dir mal von einem kompetenten Juristen erklären ....

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Zwischenruf
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#48 Beitrag von Zwischenruf » 03.01.2008, 10:12

lass es Dir mal von einem kompetenten Juristen erklären ....
:mrgreen:
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)

Lobo

#49 Beitrag von Lobo » 03.01.2008, 10:16

Thema: Gerrit Sepers - offener Brief an Stammapostel Leber

Immer diese Abschweifungen :(

Gruß
Lobo

tvmovie

#50 Beitrag von tvmovie » 03.01.2008, 10:47

tergram hat geschrieben:
tvmovie hat geschrieben:Hängt Apostel Sepers noch sehr an der NAK?
Ich meine : JA. Denn sonst würde es ihn nicht weiter intressieren, was in seiner Ex-Kirche los ist. tvmovie
Könnte es sein, dass Herr Sepers nicht an der NAK, sondern an den Menschen darin gelegen ist? Warum braucht Herr Sepers eine Legitimation für sein Interesse?
Liebe tergram.

Wenn es dem Apostel Sepers um die Menschen innerhalb der NAK geht, sollte er sich auch an Sie wenden.
Was nützt es, einen Brief an die KL zuschreiben.
Dort erreicht er den NAK-Gläubigen nicht.


tvmovie

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