Das wiederbesetzte Apostelamt live

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Schneider

Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#41 Beitrag von Schneider » 27.01.2012, 08:18

Mit dem Satz: Die Lampen sind Leer, habe ich natürlich auf das berühmte Gleichnis angespielt. In meiner Morgenandacht möchte ich diesen Gedanken etwas vertiefen:
tergram hat geschrieben:Ob Ursache der Misere nun Unfähigkeit oder Unwilligkeit ist (vermutlich wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen), ändert nichts am desolaten Ergebnis. Allenfalls mag man bei der persönlichen Annahme "Unfähigkeit" das Desaster mit mehr Milde betrachten.
Liebe Tergram, wie auch immmer: Milde oder Wohlwollen sind fehl am Platz. Denn es fehlt nicht an Können. Es ist schlimmer: Man hat die Zeit verschlafen. Chorus hat vor einigen Tagen auf folgendes aufmerksam gemacht:
chorus hat geschrieben:leber formulierte noch so einen "kracher"... es war schon ziemlich am ende seiner ausführungen. von daher werden die meisten schon im gedanklichen nirwana gewesen sein. aus der erinnerung:
"es gäbe ja da und dort mitmenschen, die sich sehr durch tätige nächstenliebe und barmherzigkeit auszeichnen. das nehmen wir gerne in anspruch. aber ist da die rechte basis (unseres) glaubens vorhanden...?"
Da liegt der Hase im Pfeffer. Die KL sieht durchaus, dass in der Bibel von Nächstenliebe und Barmherzigkeit die Rede ist, erkennt aber nicht, welche Bedeutung sie haben. Die Basis des Glaubens liegt für sie woanders. Ich versuche mal, diese Haltung mit zwei Gleichnissen zu beschreiben, die jeder echten NAK'ler mit der Muttermilch aufgesogen hat. Meine Beschreibung wird der eine oder andere vielleicht als Provokation auffassen. Aber ich meine es ernst. Nichts beschreibt den Zustand der NAK besser, als die biblischen Gleichnisse von den zehn Jungfrauen und von den anvertrauten Zentnern. Ich behaupte: Die Neuapostolische Kirche ist der Prototyp einer "törichten Jungfrau." Oder, in dem anderen Bild betrachtet: Sie vergräbt ihren Zentner in der Erde und wartet voller Angst auf die Wiederkunft des Herrn. Das Licht und der Zentner sind aber genau diese Werke der Nächstenliebe und der Barmherzigkeit, in denen Leber keine Basis sieht.

Wie war denn die Entwicklung der Kirche? In den sechziger und siebziger Jahren kam in fast jedem Gottesdienst genau dieses Gleichnis von den zehn Jungfrauen: Wachet, der Herr kommt! Schlaft nicht ein! Das Kirchenleben war im Kern eine verbotsgesteuerte Bereitschaftshaltung. mit zwei Schwerpunkten: Einerseits Warten, andererseits Fernhalten von allen "Außenaktivitäten", sprich: von allem "Weltlichen". Tausendmal "Du sollst nicht ......: Kein Kino, kein Fasching, keine Disko, kein Konzert, kein Vereinsleben, keine politischen Aktivitäten, keine langen Haare. Massive Eingriffe in die persönliche Lebensgestaltung: Kein Erlernen von Berufen mit regelmäßigen Abend- oder Sonntagsdiensten, kein Urlaub in Gebieten ohne Gottesdienst usw. usw. Verbote ohne Ende. Hinzu kam ein prallgefülltes Veranstaltungspensum. Für andere Aktivitäten war gar keine Zeit. Drei Gottesdienste in der Woche, Gemeindechor, Sonderchöre, Orchester, Gästebesuche, Familienbesuche, Gartenpflege und und und ....... In dieser Bereitschaftshaltung war fast jeder Tag belegt (und das war nach der Botschaft!).

Das Warten auf die Wiederkunft des Herrn steht bis heute im Zentrum. Die VERbote dagegen gibt es zum Glück wohl nicht mehr. Was aber damals und heute fehlte, sind GEbote im Sinne konkreter Handlungsanweisungen oder -empfehlungen, die nach außen wirken und die das praktische Leben betreffen. Regeln für den konkreten Umgang mit den Mitmenschen. Hier ist die Kirche zutiefst unsicher und fühlt sich nicht wirklich zuständig (s. Lebers Zitat). Wie auch: Jahrzehntelang hat sie sich von allem ferngehalten. Sie ist der Welt fremd.

Im Evangelium dagegen ist dieser Punkt, der Umgang mit dem Nächsten, zentral. In der Bergpredigt sagt Jesus: "Ihr seid das Licht der Welt. ..... Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, DASS SIE EURE GUTEN WERKE SEHEN.....". Die Werke SIND das Licht! Dieses Bild vom Licht taucht im Gleichnis von den zehn Jungfrauen wieder auf. Worauf läuft es hinaus? Den Törichten fehlt Licht.

Wenn man Leber hört, geht es jedoch immer noch um den Schlaf. Pfingsten 2011 warnte er: "Kämpfen um wach zu bleiben!" Wie damals, zu meiner Kindheit. Wäre es nicht so ernst, könnte man lachen. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass es um Licht geht? "Wachen!" heisst "Wacht über eure Ölvorräte. Wacht über euer Licht." Jesus sagt nicht: "Kämpft gegen den Schlaf." Geschlafen haben auch die Klugen. Aber sie hatten Licht.

Die Werke sind das Licht. Genau dieser Punkt jedoch, das Licht der Werke, die Beziehung zu Mitmenschen, wurde in dieser Kirche jahrzehntelang sträflich vernachlässigt. Im Zentrum steht das Warten auf die Wiederkunft Christi. Jesus fordert aber nicht zu einem ängstlichen Warten auf. Er fordert zu einem aktiven Handeln in der Welt auf. Der Herr kommt von ganz alleine. Das Gleichnis von den anvertrauten Zentnern macht dies deutlich.

Das interessante an diesem Gleichnis ist doch: Der unnütze Knecht war derjenige, der als einziger ängstlich auf die Wiederkunft seines Herrn wartete. Nur eine zufällige Parallele? Die beiden anderen warteten überhaupt nicht, sondern sie handelten. Und sie kümmerten sich nicht um die Rückkehr ihres Herrn. Irgendwann war er wieder da und rechnete ab. Und ausgerechnet der Wartende hatte Pech. Seine Haltung spiegelt exakt die Haltung der Kirche wieder. Man vergräbt seinen Zentner, hält sich aus allem raus, überlässt das Handeln den anderen und wartet auf die Rückkehr des Herrn. Und man wartet ängstlich. Man redet zwar von einer freudigen Erwartung, aber das ist nicht die Grundstimmung. Die Grundstimmung ist Angst. Unsicherheit, ob man an diesem Tag auch würdig ist, Unsicherheit, ob man angenommen wird. Hoffen auf Gnade. Im Kern: Angst! Und was das Gleichnis von den zehn Jungfrauen betrifft: Die Lichter gehen aus. Die Lampen verlöschen. Das kann jeder sehen, der die Kirche nüchtern betrachtet. Und inzwischen merken sie es wohl auch selbst.

Ich habe einen Verdacht. So wie die Törichten sich in ihrer Not an die Klugen wenden und rufen: Gebt uns von eurem Öl! wird in dem immer lauter werdenden Ruf nach Ökumene, nach Erkenntnishilfen, nach Bibelarbeit, nach Gemeinschaft mit anderen, das Gleichnis schreckliche Wirklichkeit: "Gebt uns von Eurem Öl!"

Und die anderen sagen Nein! Im Gleichnis heißt es: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche; geht aber hin zu den Krämern und kauft für euch selbst. Im Klartext: Seht zu wie ihr klarkommt. Löst eure Probleme selbst. Am Ende steht dann der Satz: ICH KENNE EUCH NICHT. Er steht auch am Ende der Bergpredigt: ICH HABE EUCH NOCH NIE ERKANNT; weichet alle von mir, ihr Übeltäter! Deutlicher geht es eigentlich nicht.

Wer keine Werke hat, hat auch kein Licht. Die Kirche merkt, dass sie Licht braucht, aber wo herholen? Wollen hilft nicht. Die Tür ist zu. Das ist die Tragik der neuapostolischen Unfähigkeit. Man kann nichts mehr nachholen. Es ist zu spät.

In diesem Sinne allen einen schönen guten Morgen
Schneider

Adler

Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#42 Beitrag von Adler » 27.01.2012, 08:56

Mein "Morgengebet"

Lieber Gott beschütze uns vor selbsternannten Predigern in diesem Forum, die hatten wir in der NAK schon zu genüge!

Amen!

Magdalena
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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#43 Beitrag von Magdalena » 27.01.2012, 11:45

Ja, aber solchen "Prediger" habe ich in der NAK noch nie gefunden!

Was unser Schneider hier schreibt, hat Hand und Fuß, es leuchtet ein.

"Lass aber auch die Unseren lernen, sich hervorzutun mit guten Werken, wo sie nötig sind, damit sie kein fruchtloses Leben führen." Titus 3, 14

Also, lasst uns forthin nicht nur Leser dieser Zeilen, sondern auch Täter derselben sein!

chorus
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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#44 Beitrag von chorus » 27.01.2012, 12:18

Aus den Leitgedanken für den 13.02.2011, einem GD Lebers entstammend:

"Werke des Glaubens

Lass aber auch die Unseren lernen,
sich hervorzutun mit guten
Werken, wo sie nötig sind, damit
sie kein fruchtloses Leben
führen.
Titus 3,14"

(...) Mit guten Werken
sind somit in erster Linie
„Werke des Glaubens“ ge -
meint. (...)


Mit Werken des Glaubens
haben sich manche Männer
und Frauen hervorgetan:

■ Simeon hatte die Verhei -
ßung, dass er nicht sterben
würde, bevor er den
Messias gesehen hätte
(vgl. Lk 2,25–32). Er tat
sich hervor im Warten
auf die Erfüllung dieser
Verheißung. (...)

Irgendwie fühle ich mich an eine "Botschaft" erinnert...
„Realität ist das, was nicht verschwindet wenn man aufhört daran zu glauben.“ Philip K. Dick

Magdalena
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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#45 Beitrag von Magdalena » 27.01.2012, 12:50

Du sagst es ...

Ja, natürlich wurden "gute Werke" gepredigt, seit mehr als 60 Jahren kenne ich das:

Gute Werke in der NAK sind:

- einladen, einladen und nochmals einladen

- Kirche reinigen

- Altar schmücken

- hatten wir schon "vom Werke Gottes erzählen"?

- Übungsstunden regelmäßig besuchen

- Entschlafene einladen

Das waren und sind die guten Taten für den Herrn bzw. das Werk des Herrn. Früher wurden wir sogar mal aufgefordert, Kranke (natürlich nur "unsere" Geschwister) aufzusuchen; davon hört man bei uns schon lange nichts mehr oder sehr, sehr selten.

Schneider

Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#46 Beitrag von Schneider » 27.01.2012, 13:35

Liebe Magdalena,

"Entschlafene einladen" ist ein toller Hinweis: Im "Entschlafenenkult" der NAK werden die guten Werke ins Jenseits verlagert. Man betet, dass den Entschlafenen Wege und Türen geöffnet werden. Man tritt in der Fürbitte für alle möglichen Problemgruppen ein (und davon gibt es viele): Alkoholiker, Drogenabhängige, Mörder, Selbstmörder, Diebe, Ehebrecher und Schlingel aller Art. Aber anstatt hinzugehen, solange sie unter uns leben, schickt man die erlösten Toten an die Front. Man selbst hat im Gebet seine Pflicht getan und ein wohliges Gefühl.

Gruß
Schneider

verbindlich

Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#47 Beitrag von verbindlich » 27.01.2012, 13:43

werter schneider,
hauptsache es wird gegen die NAK geschossen, hier mal ein Link, der das von ihnen geschriebene total widerlegt.
Bitte sorgfältig lesen!!!
http://www.nak-missionswerk.de/Suchtberatung.46.0.html
http://www.bischoff-verlag.de/public_vf ... rater.html

Magdalena
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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#48 Beitrag von Magdalena » 27.01.2012, 14:04

Dass es so was auch gibt!!! O Wunder!!!!

Solche "Guten Werke" gibt es wirklich seit ein paar Jahren, spärlich - aber es gibt sie. Viele dieser "Werke" wurden erst durch Privat-Initiativen ins Leben gerufen. Ich kenne mich da ein wenig aus. Die Akzeptanz der "treuen Geschwister" hält sich da in engen Grenzen - so meine Erfahrung, was auch ganz logisch ist - sie wurden nie gelehrt, auch mal wirklich etwas "Gutes" im christlichen Sinne zu tun.

Was für schöne Aushängeschilder der NAK! Und was höre ich in den Predigten oder in den Gebeten davon??? Nichts und nochmal nichts!!! Da blieb alles beim Alten. Siehe nur Lebers Gedanken, was er unter dem Begriff versteht, Gutes zu tun!!! Es ist katastrophal! Es wurde doch vorlaufend hier deutlich beschrieben! Aber das kennen wir ja aus der eigenen Erfahrung:

Ich wiederhole mich gern - auch ich wollte nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen.

Es ist gedanklich tabu, die NAK in irgendeiner Weise zu kritisieren oder ihre Lehre in Frage zu stellen. Da sucht man sich ängstlich Schlupflöcher, in die man sich verkriecht. Da sucht man bänglich gute Seiten (gibt es wirklich, jawoll) und steckt den Kopf ganz tief in den Sand, wenn man Negatives erfährt, man will es nicht wissen!

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

Ich kann nur jedem von uns empfehlen, immer und immer wieder das durchzulesen, was hier im gesamten Thread von jedem Einzelnen geschrieben wurde! Da steckt in fast jedem Satz die Wahrheit, die man endlich sehen sollte, auch wenn man verbindlich heißt!

So Gott will, werden auch ihm/ihr eines Tages die "Schuppen" von den rosaroten Kontaktlinsen fallen und die Klappen rechts und links werden fallen - ein wahrhaft erschreckender und zutiefst schmerzlicher Moment - aber hinterher die Freiheit allein in Jesus Christus! Ich wünsche es jedem noch verblendeten NAKler von ganzem Herzen!

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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#49 Beitrag von Comment » 27.01.2012, 14:08

Beim Thema 'gute Werke'

kann ein Christ m.E. nicht an den fundamentalen Aussagen vorbei, die nach Matth. 25, 31 ff aus dem Munde Jesu stammen sollen. Dort ist zu entnehmen, was ER als Voraussetzung unabdingbar dafür ansieht, als Schaf zu SEINER Rechten gestellt zu werden, wenn ER kommen wird in SEINER Herrlichkeit ..."Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen ..." Das 'Ich' in den Aussagen Jesu steht nach SEINER Erklärung für den 'einen unter diesen seinen geringsten Brüdern', also für den in den aufgeführten Notlagen befindlichen Bruder des Herrn (für den den notleidenden Menschen).
Hier hat Jesus überdeutlich darauf hingewiesen, was ER von dem Menschen erwartet (an guten Werken) zu tun, um 'das Reich', das 'bereitet ist von Anbeginn der Welt' zu ererben. Es sind sozusagen SEINE Ausführungsbestimmungen zu dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe ('liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.') Die angesprochenen Taten sind auf das irdische Leben, auf Nöte der Menschen einerseits und Hilfen durch sie andererseits, auf ein gottgefälliges Miteinander der Menschen bezogen, zugleich sieht Jesus diese auch als Ausfluss des Glaubens.

Noch nie habe ich in der Neuap. Kirche eine Predigt über diese m.E. herausragenden und richtigungsweisenden Worte im Evangelium gehört. Ich denke, das NAK-Apostolat hat im Hinblick auf seine davon abweichende Meinung über das, was Gläubige zu tun haben, ein riesiges Problem mit den vorstehenden Jesu-Aussagen. :roll:

Com.

Magdalena
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Re: Das wiederbesetzte Apostelamt live

#50 Beitrag von Magdalena » 27.01.2012, 14:23

Comment hat geschrieben:Beim Thema 'gute Werke'

Noch nie habe ich in der Neuap. Kirche eine Predigt über diese m.E. herausragenden und richtigungsweisenden Worte im Evangelium gehört. Ich denke, das NAK-Apostolat hat im Hinblick auf seine davon abweichende Meinung über das, was Gläubige zu tun haben, ein riesiges Problem mit den vorstehenden Jesu-Aussagen. :roll:

Com.
Ganz genau! Worte Jesu werden bestenfalls aus dem Zusammenhang gerissen der Zuhörerschaft dargeboten. Aber wirklich prägnante Ausssagen Jesu über den Umgang mit den Menschen um uns her, wurden und werden verschwiegen. Da sowieso kaum einer in der Bibel liest ... da ja altes Heu und abgestandenes Zisternenwasser ... (Herr Schneider hat diese mir schon aus der Kinderzeit bekannte Aussage in seinem hier besprochenen Gottesdienst "wiederbelebt") fällt es kaum einem NAKler auf, dass die wirkliche Lehre Jesu in der NAK so gut wie nie gepredigt wird. An anderer Stelle hatte ich schon mal besprochen, dass es z. B. im Matthäus-Evangelium fast kein Kapitel gibt, wo Jesus nicht Kranke gesund gemacht hätte oder anderweitig geheilt hätte - in fast jedem Kapitel heißt es: Und er heilte alle, die ihm gebracht wurden oder er heilte alle, die zu ihm kamen usw.

Wie soll Jeus sogenannte Christen einmal erkennen, wenn sie IHN und seine Taten und Worte noch nicht mal kennen?

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