NAKD(eutschland) Plakatserie

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#81 Beitrag von shalom » 07.10.2009, 05:21

[=> Gebietskirche Sachsen/Thüringen / Unselbständiger Bezirk Leipzig]
Apostel Bimberg Höhepunkt für die Gemeinde Leipzig-Plagwitz

Da sprach Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie wunderten sich über ihn."

Zunächst ging der Apostel auf das vom Chor vorgetragene Lied ein "Sind wir nicht aus Gottes Geist geboren". Im Refrain heißt es "Wie selig ist's ein Gotteskind zu sein". Ein Gotteskind ist ein von Gott gesegneter Mensch. Gott hat uns erwählt und hat uns ein wunderbares Ziel gegebenen. Der Apostel stellte nun die Frage, woran man an uns erkennen könne, dass wir die Gesegneten Gottes sind. Die Gesegneten erkennen die Führung Gottes im persönlichen Leben… .

…Daneben ist es jedoch wichtig, wie es im Textwort zum Ausdruck kommt, Gott das zu geben, was dem Allmächtigen gebührt… .

Der Apostel bat Hirte Gunter Müller, noch einmal der Gemeinde zu dienen. In seinen Worten wies der Vorsteher auf das vorgetragene Lied des Chores "Immer mutig vorwärts" hin. Mutig können wir nach vorn schauen, denn Gottes Kraft wird uns immer wieder zuteil. Nötig für mutiges Voranschreiten ist das Vertrauen in Gottes Führung, so der Vorsteher. In allem hilft uns die Gabe des Geistes, der ja ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit ist. Gehen wir den von Gott gelegten Weg in diesem Bewusstsein weiter, wird göttlicher Segen mit uns sein… .

Werte DiskursteilnehmerInnen,

der neuapostolische Amtskörper versprüht ganz schön viel Mut und wie es am Infoabend im Advent 2007 den Anschein hatte, auch ganz schön viel unbesonnenen Übermut. Zu dem na-amtlich großflächig versprühten Mut gehört jedoch nicht nur die Botschaft an sich, sondern auch das nicht enden wollende Nachspiel des na-amtlichen Un- oder Miss-Muts (halt des Mutgegenteils :wink:).

Wenn nun ein übermütiger neuapostolischer Apostel davon predigt Gott zu geben, was Gottes ist, dann wäre das für mich z. B. überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“. Doch neuapostolische Apostel sind sogar heute noch in ihrem Kulti-Multi-Opferkult so selbstverliebt, dass ihnen Opfer eindeutig lieber zu sein scheinen. Was für ein Höhepunkt.

Die „Führung Gottes im persönlichen (Glaubens)leben“ wurde durch das unrühmliche Ende der Botschaft unmissverständlich klar gestellt. Die Botschaft des neuapostolischen Übermuts und Besserwisserei der "Bischoff-Conection" war offensichtlich nicht „aus Gottes Geist geboren“. Was für ein Segen. Die Führung Gottes, auch heute immer noch ein helles Licht in der lang andauernden stammapostolischen Finsternis auf der Suche nach dem Ende der selbst gegrabenen Tunnelröhre. Was für ein Tiefpunkt für die Kumpels der Apostel im neuapostolischen Kunstlicht. Wann wird endlich auf den von Gott gelegten Weg umgekehrt?

shalom

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#82 Beitrag von shalom » 01.11.2009, 11:38

[=>Schaukastenplakat November 2009]
Echte Gemeinschaft finden Sie im Glauben.

Gott, das bessere Programm

Satelliten-Schüsseln, die sich Wohnung an Wohnung reihen, sind Sinnbild für eine vereinsamte Gesellschaft. Sie kennzeichnen eine falsche, trügerische Gemeinschaft. Alle tun das Gleiche, aber jeder für sich.

Das Gegenmodell heißt: lebendige Glaubensgemeinschaft, persönlicher Kontakt und Austausch.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

im neuapostolischen Glauben von heute „echte“ Gemeinschaft zu finden ist echt „EAsy“, wie die Glaubenserlebnisse von Berlin-Schöneberg und aus dem Bezirk Recklinghausen zeigen (neukongolesischer Jenseitsglauben). Auch die Botschaftsgläubigen zeugten von einem tiefen Glauben in einer echten Gemeinschaft.

Doch Gott hatte unzweifelhaft das bessere Programm :wink: .

Mittlerweile gibt es in Deutschland kaum eine rechtlich unselbständige Gebietskirchengemeinde ohne Satellitenschüssel („Gemeinde mit Satellitenübertragung“).

Satelliten-Schüsseln, die sich Kirche an Kirche reihen, sind Sinnbild für eine vereinsamte Glaubensgemeinschaft. Alles ist auf den Bezirksapostelsatelliten im Abglanz des Stammapostelamtes ausgerichtet.

Die verantwortlichen Gebietskirchenapostel lassen plakatieren: „ Sie [die Satellitenschüsseln] kennzeichnen eine falsche, trügerische Gemeinschaft. Alle tun das Gleiche, aber jeder für sich“ .

Ist das jetzt Selbstbild oder Selbsterkenntnis? :mrgreen:

Jeder neuapostolische Gebietskirchenpräsident kocht für sich sein eigens Süppchen z. B. mit der Glaubenslehre vom neukongolesischen Kastenwesen im na-amtlichen Jenseitsglauben.

Das Gegenmodell heißt: lebendige Glaubensgemeinschaft, persönlicher Kontakt und Austausch“ – also das Gegenmodell zu den neuapostolischen Gebietskirchen mit ihren Satellitenschüsseln :mrgreen: ?

An den Schüsseln sind die mittelfristig als überlebensfähig eingestuften Standorte zu erkennen. NaK-Schüssel - der Schlüssel zur Zukunft.

Gott hat sich schon einmal – mehr oder weniger überraschend – als „Gegenmodell“ zu dem falschen und trügerischen Stamm- und Bezirksapostelglauben zu erkennen gegeben, wo jeder für sich das gleiche zu glauben hatte.

Fühlen sich die Bezirksapostel in ihrem Neoapostolizimus als „Gegenmodell“, als „Fürmodell“ oder gar nur als glaubenskommerziell orientierte „Models“ in einer neoliberalen Weltwirtschaftskirche? Etwas Laufsteg in Düsseldorf, im Vatikan, im Kongo und dann wieder satellitenmobile Stehgreifpredigten am laufenden Band.

Wie die Ökumeneaktivitäten außerhalb (nakextern) zeigen, heißt das Gegenmodell:
„Lebendige Glaubensgemeinschaft, persönlicher Kontakt und Austausch“ :mrgreen: .

Bei Gott, das bessere Programm :wink: .

shalöm

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#83 Beitrag von shalom » 02.11.2009, 06:21

[=>neuapostolische Kirchensatellitenschüssel]

…z. B. in Dülmen / wirtschaftsapostolischer Bezirk Recklinghausen… :wink:

shalom

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#84 Beitrag von agape » 02.11.2009, 12:29

Wer war eigentlich Friedrich Ruin? (Siehe Straßenname der NAK Dülmen?
Arglos ahnt man Ungeheuerliches :mrgreen: )

42

#85 Beitrag von 42 » 02.11.2009, 13:44

"Wir wissen es nicht", agape.

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#86 Beitrag von agape » 02.11.2009, 13:46

Stimmt :lol: , ich weiß auch nicht, wer Friedrich Ruin war.

Nein, das wissen wir beim besten Willen nicht. :wink:

tergram

#87 Beitrag von tergram » 02.11.2009, 13:53

Und es gibt noch nicht einmal "schöne Hinweise". *grummel*
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#88 Beitrag von shalom » 02.11.2009, 16:53

Werte DiskursteilnehmerInnen,

gestern hatte ich mich auf den Weg zu meiner Schüsselgemeinde gemacht. Vom Bürgersteig aus ist die dortige Plakatwand der AG-Öff sehr gut zu sehen. Hebt man nach dem Lesen der Satellitenbotschaft der Apostelwerbetexter: „Satelliten-Schüsseln, die sich Wohnung an Wohnung reihen, sind Sinnbild für eine vereinsamte Gesellschaft. Sie kennzeichnen eine falsche, trügerische Gemeinschaft“ die Augen zum Kirchengebäude auf, dann fällt der Blick direkt auf die dort angebrachte na-amtliche Satellitenschüssel :mrgreen: .

In die Fürbitten für Brinkmann und Nadolny („betet für mich“) sind ab jetzt auch auf die irdischen Werbeagenturen der Apostel, die BaV-Werbungsverantwortlichen sowie all jene Vorsteher mit einzubeziehen, die solch einen offensichtlichen Blödsinn der Apostel auch noch glaubensgehorsam mit sich machen lassen…

Dabei hat Gott 8) eindeutig das bessere Programm :wink: .

shalom

shalom
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#89 Beitrag von shalom » 02.11.2009, 17:52

Ich hebe meine Augen auf, zu den aneinandergereihten na-amtlichen Schüsseln, von denen mir Hilfe kommt:

[=> Gemeinde Hermeskeil], [=> Limburg], [=> Gießen], [=> Hungen], [=>Dieburg], [=>Höchst], [=>Hessisch-Lichtenau], [=> Melsungen]… .

Neuapostolische Satelliten-Schüsseln, die sich Gemeinde an Gemeinde reihen, sind Sinnbild für eine vereinsamte Gesellschaft. Sie kennzeichnen eine falsche, trügerische Gemeinschaft“.

Das Bild von der neuapostolischen Schüssel der Gemeinde Hungen gefällt mir persönlich besonders gut, weil dort das Apostel-Emblem von der Satellitenschüssel noch getopt wird :wink: .

Ich möchte all jenen Opferzahlern, Vorstehern und Satellitenaposteln, die solchen Mumpitz von Werbestrategen überhaupt erst ermöglichen, hiermit einmal meine Verstänsnislosigkeit ausdrücken.

Kam die Plakatwerbung eigentlich auch vom insolvenzbedrohten VFB-Druck?

shalom

Dieter

#90 Beitrag von Dieter » 02.11.2009, 18:41

shalom, du solltest Deinen Blick zu den Bergen aufheben und fragen: woher kommt mir Hilfe? Dann erfährst Du: sie kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat!

Die Herren, die die Satellitenschüsseln auf Kirchendächer pflanzen, sind hingegen eher weniger Ansprechpartner für Hilfe ;)

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