NAKD(eutschland) Plakatserie

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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#71 Beitrag von shalom » 30.06.2009, 17:16

[->Schaukastenplakat Juli2009]
Kraft

Glaubenskraft: Ein Akku, der niemals schlapp macht.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

Die SI-Einheit für die [->Kraft] ist das Newton (Isaac Newton). Für echt neuapostolische “Akkupostel“ sicher ein Fingerzeig Gottes auf den alten Bund mit dem alten Glauben. Doch auch der hat irgendwie schlapp gemacht (er war vor der Zeit von den Aposteln auf dem Scheiterhaufen „entsorgt“ worden) und es gab einen „NEW-TON“ (COM Chief Officer Music) und die Erfindung des wiederaufgerichteten Glaubens in aller notwendigen Akkuartesse mit kräftig akkumulierenden „Akkuposteln“ voller Kraft (lebendige Apostel, die sich durch ihr versiegelndes Futur II dauerhaft selbst legitimieren).

Auch die [->“Schlappekicker“] aus dem traditionsreichen Frankfurt fühlten sich schon einmal ganz hoch oben. Doch im Würgegriff der Zeit und deren Botschaften ergeht es mitunter nicht nur einer „Klapperschlang, dass ihre Klapper schlapper klang“ (Heinz Erhardt).

Im na-amtlich verordneten Glaubenlehrensleben vom wohlfühlenden „Mehrwert“ der Apostel (Kirche) hat sich all die neuapostolischen Jahrhunderte einiges an Glaubenskräften akkumuliert. Einerseits schreibt die AG-ÖFF des Apostels Schorr von einem [->“Akku, der niemals schlapp macht“]) und andererseits erscheint der „neuapostolische Glaube“ vor lauter „Memory-Effekte“ nach dem „Hörensagen“ mittlerweile so zugemüllt zu sein, dass für frische Energie kein bisschen Platz mehr frei ist. Akkupostel – von außen ganz schwarz und der geistliche Akku ganz leer (schlüssig un(theo)logisch).

Waren es ausgerechnet die Apostel, die in ihren Wortkirchenpredigten gesteigerten Mehrwert auf eine gute Verbindung legten (sowohl zum Opfer als auch segenslinienaufwärts) will die Schorr-Werbung Kraft Amtes im Juli glauben machen, dass es darauf nicht ankäme (z. B. wenn der Akkupostelamtskörper schlapp macht oder sich schlapp lacht). Einen Eindruck vom na-amtlichen [->“Memory-Effekt“] bietet der Blick auf die Amtskörper („alles liegt in der Hand Gottes“). Bei so einer Akkumulation von Segensträgern kann schon von einer „Glaubenskonzentration“ Gottes im wiederaufgerichteten Akkupostelamt gesprochen werden, die andere Seelsorger im Vergleich dazu immer leer aussehen lässt. Doch so kann der neuapostolische Mehrwert im Profil der Apostel (Selbstbild) durch klassische Werbung ganz klar heraus- und alleingestellt werden.

In der gegenwärtigen Ökonomie-Periode des Apostelamtskörpers und dessen glaubenskommerziellen Werbefeldzüge darf angenommen werden, dass es sich bei „Kultgetränk“ der AG-ÖFF-Europa nicht um einen einfachen alttestamentarischen „Rauschtrank“ und auch nicht um ein Erfrischungsgetränk von [->Hacker Pschorr], sondern um ein Premiumfilz aus dem Hause „Schlapper-Schorr“ handeln könnte (rein neuakkumulativapostolisch geglaubt und geschlabbert). Der Appell des Kinderopfergottesdienstes aus dem CentrO an die Gotteskinder darf apostelintern als zeitlos gültig gelten („Gib mir zuerst“ sagte der Mann mit Hose).
  • „Und der HERR redete zu Mose und sprach: Befiehl den Söhnen Israel und sprich zu ihnen: Ihr sollt darauf achthaben, mir meine Opfergabe, meine Speise… zu ihrer festgesetzten Zeit darzubringen… und das dazugehörige Trankopfer…sollst du als Trankopfer Rauschtrank für den HERRN spenden“ ([-> 4Mo 28,7 (ELB-Rev. Elberfelder)])
Nun am Ende der Apostelendzeit sollen schon sehr bald die Vorbereitungen für die na-amtliche Werbekampagne zum großen NaK-NRW-Ernterauschdankopferfest anlaufen ( [->berauschender Erntedankopfertag geplant] ). Na-Also. Nur nicht schlapp machen. Darauf noch ein vollmundiges "Schlapper-Schorr" (streng nach dem neuapostolischen Reinheitsgebot Gottes gebraut).

[->Glaabstreu], der Glaubenssaft für neuapostolische Glaubenskraft (auch bei temporär leeren Apostellehren).

Bevor nun auch mein Akku schlapp machen könnte, werde ich ihm noch schnell ein [->“Schlappeseppel“] gönnen, sonst ergeht es ihm noch wie dem [->schlappen Wimpel] der Stammaposteloberfinanzdiskrektion :wink: .

shalom

shalom
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#72 Beitrag von shalom » 21.08.2009, 07:22

[-> Schaukastenplakat August 2009]
Sicherheit

Sicherheit kommt aus dem Glauben - Nicht aus der Packung

Wir sichern uns gegen alles ab. Versicherungen sollen Schaden von uns abwenden, das Sicherheitskit unser neues Auto schützen. Aber Sicherheit aus einer Packung Cornflakes? Zu schön um wahr zu sein.

Wir nehmen Sicherheit aus dem Glauben.
Werte DiskursteilnehmerInnen,

seitdem die neuapostolischen Apostel und deren Pressesprecher die alten F&A auf den Scheiterhaufen verdammt haben (Pater Johanning äußerte sich öffentlich schon häufiger in diese Richtung und nicht nur auf dem Studientag in Frankfurt / Main) scheint in der BaVi (das ist die Konföderation der regierenden Bezirksapostel) die Glaubensunsicherheit zu wachsen. Die Bezirksapostel sind nämlich immer noch nicht mit dem neuen neuapostolischen Glauben in der 2010er Endversion geupdatet worden. Die neuen Inhalte des neuen neuapostolischen Glaubens sind nämlich noch lange nicht beschlossene Sache eines bezirksapostolischen Konzils. Die Verpackung wo heute zwar immer noch Bezirksapostel draufsteht, ist aktuell in zentralen Glaubenselementen des Heiligen Geistes noch so ziemlich leer, weil die Baps sagen: „wir sichern uns gegen alles ab“. Das bezirksapostolische „Katechismuskit“ soll unseren Amtskörper mit seinem neuen und noch teueren neuapostolischen Glauben schützen und das nicht nur, wenn der Amtskörper in seinem neuen [->Infomobil] unterwegs ist. Allein auf ihre un(theo)logisch schlüssige Engelschutzversicherung, wollen sich die Bezirksapostel schon lange nicht mehr verlassen.

„Wir nehmen Sicherheit aus dem Glauben [der Apostel]“. Eine „Botschaft“ – zu schön um wahr zu sein. Schon einmal (beim neuapostolischen Glauben an die Botschaft), hatte ein drakonisches Gottesurteil den typisch neuapostolischen Packungsglauben über Nacht scheitern lassen. Der naktive Inhalt zerstob und übrig geblieben ist die Apostelamtshülle, die Umverpackung, das hohle Amt (was Leichtgläubigen durchaus als Glaubenssicherheit genügen mag). Cornflakes sind Maisflocken (Inhalte) und keine Cornhusks (Maishülsen).

Auch heute lässt das neu konfigurierte Apostelselbstbild in seiner Worthülsenvariante von Uster II (Infoabend Advent 2007) den NaktivistInnen („Gläubigen“) eigentlich nur den Glauben an die Apostelamtsverpackung zu, die sich wie ein felsanamtsfester gestylter Felsen in Szene setzt. So auch anlässlich der Apostelmesse 2009 in Düsseldorf (EJT). Der EJT diente vornehmlich dazu, den Glauben an sich selbst zu nähren. Echte „Neuapostolismen“ stehen halt nun mal aufs narzisstische Amt (Glaubensfelsen) und sei es auch nur in Form einer Styroporattrappe.

In die gleiche Richtung wie das August-Plakat der AG-Öff zielen auch die Lightgedanken des Monats August 2009:
  • Das Forschen in der Heiligen Schrift ist gut u. nützlich. Das rechte Verständnis u. ihre Aussagen zur Erlangung des Heils werden uns durch das Apostelamt aufgeschlossen u. zeitgemäß zur Sprache gebracht.

    Zusammenfassung: ...Das Apostelamt erschließt uns das rechte Verständnis der Heiligen Schrift"
..."We stand on a rock. Remember that Jesus said to Peter: "And I also say to you that you are Peter, and on this rock I will build My church, and the gates of hades shall not prevail against" (Matthew 16:18 ). We as the congregation stand on the rock. As long as we are in contact with it, we are strong and can defeat the devil, in fact, all the other spirits. ([->gf24 (GG001/ Deaconless) vom 20.08.2009]).

Auch CID nimmt Bezug auf die [->Apostelamtsverpackung] und lässt das neuapostolische Stammapostelamt unverpackt für sich sprechen: „Stammapostel Dr. Wilhelm Leber predigt über sein Amt“. „Wir stehen auf einem Felsen“ (UF vom 05.07.2009 über den Afrikaausflug der Führungskräfte nach Uganda vom 29.03.2009).

So unverpackt und inhaltslos - kaum zu glauben und doch wahr. Für echte „Neupostolismen“ jedoch kein Problem. Für sie kommt Glaubenssicherheit allein aus dem Amt, also aus dem Glauben an den Inhalt einer Verpackung. So ungefähr sieht ein richtiger [->na-amtlicher Standpunkt zum Draufstellen] für die Anvertrauten nakintern aus.

„We stand on a rock“ around the clock und halten die [->rechte Verbindung] (April April 2008). Na-also. Nur nicht hängen lassen (wer da stehe sehe zu, dass er nicht hänge) und immer brav aus dem zeitgemäß heilsnotwendigen [->Heilsbrunnen des Herrn] schöpfen.

The show must go on. Bei den bezirksapostolischen Verpackungskünstlern ist alles im Schaufenster und immer noch nichts im Laden (mit einem lieben Gruß an Maximin) :wink:.


shalom
_____________
Die Na-Bezirksapostelamtsverpackung seh ich wohl, allein es fehlt deren neuer Glaube

Dieter

#73 Beitrag von Dieter » 21.08.2009, 08:15

shalom, welcome back!
Alles Gute und - shalom!

dietmar
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#74 Beitrag von dietmar » 21.08.2009, 09:59

endlich wieder Beiträge zum schmunzeln....an Vorlagen mangelt es ja nicht.... :lol: :lol: :lol: :lol: lg Dietmar

Gaby

#75 Beitrag von Gaby » 21.08.2009, 10:11

Ja, es ist zum Schmunzeln, das zu bewirken hat shalom ja reichlich Talent :wink: ... ja, wenn es nicht gleichzeitig auch so traurig wäre :roll:

Halt alles beim Alten ....

Liebe Grüße

Gaby

shalom
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#76 Beitrag von shalom » 30.08.2009, 08:42

[->Schaukastenplakat September 2009]
Plakat zum Erntedankfest 2009 hat geschrieben:
Gott beschenkt uns das ganze Jahr über!

Auch ohne Anlass

Blumenversand und Geschenkhandel boomen. Alles ist im Internet bestellbar, sogar mit persönlichem Brief, online erstellt.

Gott beschenkt das ganze Jahr über - er benötigt keinen Anlass. Und auch nicht unsere Kreditkarte.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

durch die neuapostolischen Apostelämter bekamen die Gläubigen die „Botschaft“ geschenkt. Ob mit oder ohne Anlass – darüber wollen die Segensträger allerdings angeblich nichts wissen. Geschenkt!

Glaubensversand und Devotionalienhandel boomen. Alles ist im Internet bestellbar, sogar mit unpersönlichem Brief, online erstellt. Die glaubenskommerziellen Gotteshauskrabbeltischangebote (Jargon Ap. Opdenplatz) des VFB mit seiner Onlinehandelsplattform [->MYBISCHOFF] machen’s möglich. Anstatt mit einer Kreditkarte (NAKredidt) kann die Glaubenskundschaft via Rechnung oder aber Bankeinzug unter Angabe der privaten Kontonummer für den Service löhnen.

Ich wurde in der neuap. Apostellehre erzogen die sagt: „Wenn der Teufel gibt – dann nimmt er und wenn Gott nimmt – dann gibt er“.

Die Apostelplakatwerbung von heute will suggerieren: „Gott beschenkt das ganze Jahr über - er benötigt keinen Anlass. Und auch nicht unsere Kreditkarte“. Zum Teufel. Was für eine Botschaft!

Neuap. Apostel wissen was Gott benötigt. Sie fühlen sich als Haushälter über Gottes Geheimnisse. Sie fühlen sich aber auch als Haushälter über Gottes Opfer- und Erntedankopferkasse ([->gf24 / Angelika Drave und der NaK-Opferkult in Afrika]).

Als Kulti-Multi-Kirche haben die neuapostolischen Opfer- und Segensträger mit ihrem persönlichen Opferkult ganz schön Glaubenkredit verspielt, wiewohl sie für den neuen Glauben (DNG) – den sie noch gar nicht haben –, schon wieder auf Glaubenskredite (Glaubensvorschüsse) zu spekulieren scheinen.

Die „Botschaft“ ist für mich ein hervorragendes Glaubenserlebnis das aus sich heraus aufzeigt, dass Geschenke Gottes aus der Hand seines offiziellen Amtskörpers selbst geschenkt zu teuer sind. Sogar Jahre später und auch ohne Kreditkarte, ist ein zu hoher Preis dafür zu zahlen und der Segen hat sich in Wohlfühl- und Wohlfüllgemeinden aufgelöst (bzw. in deren teilweise Vermaklung). Allerdings scheint die internat. neuap. Oberkirchenfinanzleitung in Einheit mit der Finanzdirektion der lokalen Gebietskirche Sambia noch nicht einmal in der Lage zu sein, ausreichend Wellblechdächer für ihre Kirchengebäude zu kaufen und bereit zu stellen. Da haben GottesdienstbesucherInnen über 5 Jahre lang kein Dach über dem Kopf, weil im entsprechenden Budget des Finanzamtskörpers angeblich das Opfergeld fehlt. Sind denn die Wellblechpreise explodiert oder werden die neuap. Gotteshäuser der Herren Apostel in Sambia mit Blattgoldwellblech eingedeckt?

Überlieferte Jesulehre sagt: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ – und der neuap. Amtskörper nimmt Opfer und gibt Wohlfühlgemeinden… .

Im Zeitalter der globalen Krisen noch auf ein Wort. Für Dinge und Lehren womit man sich heute einfach „beschenken“ lässt (und sei es auch im Namen Gottes) – müssen andere Generationen wohlmöglich noch teuer bezahlen! Alles hat seinen Preis und häufig genug sind die „Schenkenden“ noch nicht einmal die rechtmäßigen Besitzer.

shalom

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#77 Beitrag von shalom » 01.10.2009, 18:41

[->Schaukastenplakat Oktober 2009]
Mut

Mut zum Aufsprühen? Schön wär’s ... Wir glauben: Echte Ermutigung kommt von Gott

Mut zum Aufsprühen ist natürlich absurd! Solche Werbeversprechungen können sich nicht erfüllen.

Der Mut, den Gott schenkt, kommt zwar gewissermaßen auch „von außen“. Nur ist er eben wirksam, trägt.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

vermutlich ist das Werbeplakat der, für das große Erntedankopferfest beauftragten Werbeagentur terminlich nur falsch berücksichtigt worden. Der stolze neuapostolische Erntedank ist 2009 nämlich erst im Oktober und nicht bereits schon im neuapostolischen September! Für den Wirtschaftsflügel der BaV-Europa könnte aber auch schon bereits im September die Erntedankadventszeit interessant gewesen sein, ähnlich wie das Weihnachtsgeschäft an Weihnachten schon längst gelaufen ist. [=>MYBISCHOFF] bewirbt als „PRODUKT DES MONATS“ sicher nicht umsonst schon seit September: „Chorsätze zu Advent und Weihnachten“. Mut zur Weihnachtswerbung schon im September? Die Bezirksapostel wollen glauben machen lassen: "Echte Ermutigung kommt von Gott" :wink: .

Neuapostolische Werbung zum virtuellen aufsprühen ist na-türlich nicht absurd! Solche na-amtlichen Botschaftsversprechungen können sich jederzeit erfüllen, wenn man nur ganz ganz feste opfert und an das Selbstbild glaubt. Hatte nun Gott die Botschaftsfraktion um Rockenfelder / Bischoff echt ermutig mit „der Botschaft“ an die Öffentlichkeit zu gehen, oder hat es sich nur um eine neuapostolische „Werbeversprechung“ gehandelt, wie auch die Plakatserie, das Erntedankopferfest opferfinanzierte Werbung in Serie ist, für die es keinen Mut, keinen Glauben, sondern nur ein geschäftstüchtiges Gewerbe braucht. "Wir wissen's nicht". Mitunter reicht dem Apostelmarketing neuerdings sogar schon ein Kino, um ihre Produktwerbung vielversprechend platzieren zu können (zielgruppenoptimiert und selbstzahlend :mrgreen:). Reiche Ernte. Mitnehmen was geht.

Und so kann man heute auch durchaus geteilter Meinung sein, ob die „echte Ermutigung“ zu den Botschaften des Infoabends „von Gott“ kam oder halt doch nur eines ganz anderen Geistes Kind war. Der Mut der Züricher Platzhirsche war schnell versprüht und viele Betroffene mussten sich denn auch gleich abwischen. Der absurde Infoabend – geschenkt zu teuer.

Die Evangelien berichten, dass auch Jesus es mit „echten Ermutigungen“ eines Versuchers zu tun bekommen hatte. Echt! Garantiert von Gott da echt? - wie die Apostelwerbung im Oktober zu suggerieren versucht (oder halt wenn die Septemberplakate nach dem 4. Oktober endlich abgehängt sein werden)? Von wegen :wink: .

Die na-amtlich protegierte Botschafts- Event- Wohlfühl- und Schnäppchenglaubenskultur erfordert schon jede Menge Mut. Zum einen den uneigenverantwortlichen Mut mit solchen Produkten hausieren zu gehen und zum anderen solchen hell ermutigten Lichtgestalten klar zu sagen: Danke, ich halte es stattdessen lieber mit überlieferter Jesulehre.

Daher „Nur Mut“ und shalom

shalom
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#78 Beitrag von shalom » 03.10.2009, 10:45

[=> NaK-Schweiz / Kanton Österreich / Sektion Graz]
Termin-Vorschau

Graz Sa, 31.10.09 14:30: Mütter-Mutmach-Meeting mit Kinderbetreuung

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die drei M’s (ohne ein K :wink:) haben innernaklich häufig auch etwas mit „Mitmach“ zu tun. Tempel müssen durch mutige MitarbeiterInnen auch hin und wieder einmal gereinigt werden und die na-amtlich verordneten Rollenspielchen wollen schließlich auch pädagogisch wertvoll vermittelt sein.

Mut vermitteln und machen, tun häufig auch Generäle in der Etappe. Die stiften in ihren Meetings andere zum Heldenmut an.

Nakintern sollten unsere na-amtlichen Mutvermittler schon auch selber einmal mutig in Erscheinung treten und z. B. auf einem “BaVi-Meeting“ :mrgreen: persönlich mit der Botschaft aufräumen und beim Erntedankopferfest nicht immer nur sich selbst (Amtskörper) und die Früchte ihrer langjährigen Spaltung feiern… .

shalom

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#79 Beitrag von shalom » 03.10.2009, 16:19

NGB198 (3) Immer mutig vorwärts

Immer mutig vorwärts!
Wir schaun heut fürwahr,
was schon einst ersehnte
der Propheten Schar,
sehn in Christi Taten
unsern starken Gott,
der die Seinen führet
durch die größte Not.
Mag der Feind auch toben,
mögen Stürme wehn,
mit des Herrn Aposteln
lasst uns vorwärts gehn!

shalom
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#80 Beitrag von shalom » 06.10.2009, 15:23

[=>NaK-NRW / Unselbständiger Bezirk Ennepe Ruhr]
Apostel Hoyer in Haßlinghausen

Am 11. März 2009 führte Apostel Wilhelm Hoyer den Wochengottesdienst in der Gemeinde Sprockhövel-Haßlinghausen durch

Zu Beginn nannte der Apostel ein Grußwort aus 2. Chronik 17, 6: „Und da sein Herz mutig ward in den Wegen des HERRN, tat er fürder ab die Höhen und Ascherabilder aus Juda.“ Man solle Mut haben, so die Kernaussage dieses Wortes. Insbesondere nannte Hoyer den BekennerMUT, den GlaubensMUT, den MUT zum Beten und die DeMUT.
Dem Gottesdienst lag das Textwort aus 1. Korinther 2, 4 und 5 zugrunde: „und mein Wort und meine Predigt war nicht in vernünftigen Reden menschlicher Weisheit, sondern in Beweisung des Geistes und der Kraft, auf dass euer Glaube bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft“. Hier ist der Apostel insbesondere auf die Kraft aus Gott eingegangen. Diese kann man z.B. aus dem Gebet oder auch aus der Arbeit für Gott erhalten.

Werte DiskursteilnehmerInnen,

die einen hängen Götzenbilder ab und andere wiederum recken in der neuapostolischen Chronik ihre eigenen Botschaften und Selbstbilder in die Höhe und finden sich dabei auch noch Spitze und lassen meinen, dass sie das Licht der derzeitigen Glaubenslebenswelt wären. Immer mehr dringt jedoch mittlerweile selbst eingefleischten Neuapostolismen zu Glaubensbewusstsein, dass der Botschaftsglaube auf Menschenweisheit beruht hatte und nicht auf der Kraft Gottes. Die Beweisung war ausgeblieben und machte dadurch deutlich, dass sich der Herr nicht jegliche mutig gepredigte Unvernunft so ungestraft in den Mund legen lässt.

Ich bewundere heute den Mut jener, die damals das falsche Botschaftsspiel durchschauten und in ihrer Gewissensentscheidung für Gott vom neuapostolischen Amtskörper hart abgestraft worden sind.

Ich bewundere heute auch all jene, die den Mut hatten an die Wiedervereinigung zwischen der BRD und der DDR zu glauben, dafür zu leiden und dafür dann auch ein zu stehen.

Ich bewundere heute den Mut all jener, für die Ökumene und Aussöhnung eine Herzensangelegenheit ist, welche die, um ihre Privilegien bangenden kirchlichen Eliten und deren Alibis ganz schön uaralt aussehen lassen.

Mir fehlt allerdings Bewunderung für gewisse weltliche oder geistliche Führer, die vor Übermut nur so sprühen und die aus der sicheren Deckung von Bunker oder Altar heraus andere und mitunter noch Minderjährige für sich in den Krieg oder in den Glaubenskampf schicken.

shalom

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