NAKD(eutschland) Plakatserie

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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tosamasi
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#51 Beitrag von tosamasi » 09.12.2008, 15:00

Es ist auch zum Scheitern verurteilt, Gott richtig erfassen zu wollen.
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

dietmar
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#52 Beitrag von dietmar » 09.12.2008, 15:29

shalom hat geschrieben:...[->Habt Freude im Herzen]
„Es gibt manche Versuche durchaus ernsthafter Natur, dem lieben Gott zu dienen, die aber nicht auf dieser Grundlage der Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfolgen. Und dann sind sie zum Scheitern verurteilt! Lasst uns die enge Pforte vor Augen haben…als was uns Freude macht im Herzen. - Es geht hin zur ewigen Heimat! Amen.“
(aus dem Dienen des Stammapostels in Magdeburg, den 24.09.06)
Zum Scheitern verurteilt - Umsonst - da hat selbst Gott keinen Handlungsspielraum mehr!
Wer ist denn damit wohl gemeint?? Sicherlich nicht unsere in der ACK versammelten Schwestern und Brüder.Die Taufe mit Wasser und Geist ist ja dort die Grundlage,sie sind Teil des Leibes Christi. :roll: :roll: :roll:

shalom
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#53 Beitrag von shalom » 09.12.2008, 17:17

„Es gibt manche Versuche durchaus ernsthafter Natur, dem lieben Gott zu dienen, die aber nicht auf dieser Grundlage der Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfolgen. Und dann sind sie zum Scheitern verurteilt! Lasst uns die enge Pforte vor Augen haben…als was uns Freude macht im Herzen. - Es geht hin zur ewigen Heimat! Amen.“
(aus dem Dienen des Stammapostels in Magdeburg, den 24.09.06)
dietmar hat geschrieben: Wer ist denn damit wohl gemeint?? ...
Wer sind diese Unedlen? Das sind all jene Ungetreuen des Königs Jesus, die nicht von lebendigen Aposteln selbstbildselbstgerecht zur Braut zubereitet worden sind. Von Eva&Adam angefangen bis zur Ur- und Neuapostolischkirchwerdung Gottes.

Auch in den Augen des offiziell vorübergehenden Amtskörpers (Priester und Levit) dürfte im Gleichnis der Halbtote am Wegesrand eindeutig „zum Scheitern verurteilt“ gewesen sein. Was von solchen „Vorurteilen“ zu halten ist, zeigt das Gleichnis.

Und so waren auf Basis der „Botschaft“ (und deren Anhänger) – auf Grundlage der reinen Wiedergeburt aus Wasser und Geist – die anderen vorschnell zum Scheitern verurteilt worden! Der Amtskörper war noch nicht einmal hinterher gescheiter. Und so dürfte mit dem Dienen durchaus ernsthafterer Natur unseres heute zeitgemäß dienenden offiziellen Amtskörpers in Magdeburg weniger dem „lieben Gott gedient“ gewesen sein, als vielmehr dem freudigen na-amtlichen Selbstbild.

„Wir wissen’ s nicht“

shalom

shalom
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#54 Beitrag von shalom » 02.01.2009, 07:46

[->Schaukastenplakat Januar 2009 - Tröstlich...]
Tröstlich: Gottes Liebe ist sicher. Garantiert.

In unserer Gesellschaft wird Trost an irdische Güter geknüpft. Markt und Geld haben stellenweise religionsartige Züge angenommen. Wir dagegen sagen: Wer im Geld Trost sucht, hofft vergebens. Wahre Zuversicht und tiefen Trost finden wir allein bei Gott - und dort sogar unabhängig von Einkommen und Kontostand.

Werbung will anlocken, manchmal mit haltlosen Versprechungen. Glaube dagegen verspricht nichts, was Gott nicht halten kann.

Stammapostelamt zu Osnabrück in der Variante vom 26.11.2006 hat geschrieben:

Liebe Brüder und Schwestern, nehmt bitte noch einmal Platz… .

Darf ich euch noch einen Tipp geben? Ich meine, es war die Rede davon von Bezirksapostel Schmidt, der heimgegangen ist. Das habe ich nachgelesen. Ihr werdet es auch gesehen haben in der Zeitschrift „Unsere Familie“. Ich denke, die bezieht ihr ja alle, dazu brauche ich nichts mehr zu sagen. Aber es gibt dann auch noch eine besondere Zeitschrift für die Jugend, namens „Spirit“. Ich habe kürzlich mal gehört, dass die längst noch nicht überall bekannt ist. Also, es ist ein Gedanke vielleicht, auch ein Abonnement zu schenken.

Ich muss sagen: Ich lese „Spirit“ immer mit sehr viel Gewinn, mit Interesse, denn es sind jugendgerecht Gedanken da, die dann auch weiterführen, anregen, natürlich nicht so alles „hausgebacken und festgefügt“ wie das vielleicht in früherer Zeit war, aber modern, ein bisschen kontrovers, aber es regt an zum Nachdenken und zum Bewegen des einen oder anderen Gedankens.

Das ist natürlich speziell ausgerichtet für die Jugend, aber ich meine, es ist für die Amtsträger eine wertvolle Bereicherung. Es kann also jeder Amtsträger da auch gerne hineinschauen und weitergeben an alle die, die Interesse haben, die einmal so hineinblicken wollen, was so für die Jugend aktuell ist. Die sind gerne aufgefordert, diese Zeitschrift zu abonnieren. Ich würde mir wünschen darf ich ganz unverblümt sagen dass da noch ein bisschen mehr davon Gebrauch gemacht wird.

Chor und Orchester: „Bewahr auf deinen Wegen…“

Werte DiskursteilnehmerInnen,

„Werbung will anlocken, manchmal mit haltlosen Versprechungen.“ Was für eine „Botschaft“, um nicht zu sagen Werbebotschaft der neuapostolischen Botschafter. Mit religionsartigen Zügen wird für die „Botschaft“, für die „Eckpunkte des Evangeliums“ (Osnabrück), für „Spirit“ (Abonnement), für „UF“, für die „EJT-GmbH“ und auch für die die Stelle eines Finanzleiters (internat. Opferfinanzinvestment) geworben.

In der neuapostolischen Glaubenslehre wird Trost (Segen) an irdische Güter (Opfer) geknüpft, gerade so, als wäre sogar Gott ein neuapostolischer „Zastermann“. Die „Zastermänner“ lassen grüßen :wink:.

Doch: „Wer im Opfergeld (Spenden) Trost sucht, hofft neuapostolisch nicht vergeblich“ (z. B. „Kids2Kids“). Wirtschaftliche Aspekte und das Opfermanagement gehören zum heutigen modernen neuapostolischen Glaubensleben des Amtskörpers einfach dazu, weit mehr noch, als der neue neuapostolische Glauben, den die Bezirksapostel erst 2010 zur Verfügung stellen wollen..

Das Bild auf dem neuapostolischen Werbeplakat zeigt vermutlich den neuen Leiter „Opfer & Fundraising“ (Finanzen) an seinem neuapostolischen Arbeitsplatz im Spannungsfeld der Bezirksapostelinteressen von hinten :wink: .

Schöne Einsichten in den nakinternen Betriebswirtschaftsablauf und sterkrade (Service-Aktiengesellschaft) ein weiteres, weiterhin gut bleibendes (reich gesegnetes) neuapostolisches Geschäftsjahr….

shalom

uhu-uli

#55 Beitrag von uhu-uli » 04.01.2009, 13:38

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.

Dieter

#56 Beitrag von Dieter » 05.01.2009, 16:34

Die Serie finde ich auch nicht wirklich ansprechend. Sie wirkt distanziert, steril und könnte auch als Werbeserie für einen Pharmakonzern herhalten.

Die Werte des Glaubens finde ich darin nicht oder nur sehr abstrakt vermittelt.

shalom
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#57 Beitrag von shalom » 02.02.2009, 19:05

[->NAKD-Schaukastenplakat Februar 2009]
Hoffnung zum Mitnehmen? Gibt's tatsächlich. Jeden Sonntag bei uns.
Kaffee, Essen - sie prägen unser Straßenbild. Alles zum Mitnehmen. Kurz und schnell. Aber Hoffnung zum Mitnehmen? Die gibt es tatsächlich. Nicht im Becher, sondern im Gottesdienst… .

Werbung will anlocken, manchmal mit haltlosen Versprechungen. Glaube dagegen verspricht nichts, was Gott nicht halten kann… .
Werte DiskursteilnehmerInnen,

bei dem Magdeburger Februarauftaktgottesdienst vom 01.02.2009 unter der Bedienung von Stp. Dr. Leber gab’ s „Hoffnung zum Mitnehmen“. Vom eingenommen Opfer war tatsächlich alles mitgenommen worden, was in die Gemeinden am Sonntag eingebracht worden war. Lediglich an den Garderoben war der abgegebene Verstand einiger GottesdienstteilnehmerInnen nicht mehr abgeholt worden. Für die Apostel eindeutig ein Zeichen von Hoffnung („schlüssige Un(theo)logik“). Leider waren von den bisherigen Stammaposteln aber immer auch schon einige Hoffnungen zerschlagen worden. Die Botschaft war z. B. so ein haltloser Fall. Gott hielt sich nicht an sie. Die Hoffnungsträger Kuhlen, Sepers und auch einige Brüder aus Blankenese fielen wiederum der na-amtlichen Selbstkontrolle hoffnungslos zum Opfer. Auch am 4.12.2007 mussten unter Stp. Dr. Leber schon wieder einige Hoffnungen begraben werden. Kurz und schnell. Wie Kaffee und Essen unser Straßenbild prägen, prägen neuapostolische Apostel unser Selbstbild. Kurz und schnell. Alles zum Mitnehmen. Take away. Geistliches Fast-Food („schlüssige Un(theo)logik“). Über den neuen neuapostolischen Glauben sollen die Apostel frühstens 2010 verfügen.

Neuapostolische Visionen und Events wollen anlocken, manchmal halt leider auch mit haltlosen Versprechungen (s. o.)… .

Nur etwas für harte „Neuapostolismen“ :wink: .


shalom
_________________
Je höher der Nichtswissensfaktor im Wohlfühlfalle, desto größer das Besserwissergefühl in der Wohlfühlfalle

Steppenwolf

#58 Beitrag von Steppenwolf » 03.02.2009, 13:11

Werter shalom,

mich deucht, wenn Sie so weitermachen, werden Ihnen zur Stunde, von welcher jetzt noch niemand weiß, treue na-Hacker (in Kampftruppen organisierte Neuapolicmen) den Laptop zur Eruption bringen.

Frühwarnende Grüße aus der Wüste,
st.

:mrgreen:

shalom
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#59 Beitrag von shalom » 03.02.2009, 19:50

[->NAKD-Schaukastenplakat Februar 2009]

Hoffnung zum Mitnehmen? Gibt's tatsächlich. Jeden Sonntag bei uns
.

Hoffnung to go
…“Hoffnung to go“ :mrgreen: - Ein (Selbst)Bild sagt mehr als tausend Worte (merci Uli :wink:)

shalom

reh

#60 Beitrag von reh » 03.02.2009, 21:19

Hoffnung zum Mitnehmen?
Hoffnung überhaupt?

Nun, zunächst einmal ist das mit Hoffnung so eine Sache, Der Satz "die Hoffnung stirbt zuletzt" ist oft nur Wunschdenken.
Zunächst ist es Voraussetzung, ÜBERHAUPT Hoffnung haben zu wollen.

Hoffnung ist etwas schönes,
und man MUSS Hoffnung haben, um zu überleben.

Von mir kann ich sagen, dass mir JEDER Gottesdienst neue Hoffnungen bringt, schon allein, weil ich mit dieser "Hoffnung" in den Gottesdienst gehe, und ich wurde noch nie enttäuscht.

Mich stimmt dieses Plakat begründet hoffnungsvoll!

Liebe Grüße,

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