NAK: Übertragungsgottesdienst von Stammapostel Leber aus Stendal: Unantastbarkeitsgottesdienst kommentiert von Shalom

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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evah pirazzi
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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#71 Beitrag von evah pirazzi » 17.01.2012, 23:03

simpel hat geschrieben:
  • Erhalte mich durch dein Wort, dass ich lebe; und lass mich nicht zu Schanden werden über meiner Hoffnung.

    (Psalm 119, 116)
Meine Hoffnung und mein Trost...

Du hörst ihn predigen und traust deinen Ohren nicht!
Exklusivpredigten? Fehlanzeige!
Christuszentriertheit? Aber immer!

Die Frage ist nur: Wie lange lässt man ihn noch?
Na Fimpl, gipf dich auch noch? Bild

Du kannst uns deinen Bischof ja mal ausleihen, dann können wir ihn klonen und hier auf die wenigen verbliebenen Gemeinden verteilen - wie wär's?

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

simpel

Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#72 Beitrag von simpel » 18.01.2012, 09:19

evah pirazzi hat geschrieben:Du kannst uns deinen Bischof ja mal ausleihen, dann können wir ihn klonen und hier auf die wenigen verbliebenen Gemeinden verteilen - wie wär's?
Liebe Frau Pizzicato,

bitte zupfe mal mit deiner Bettelei nicht so an mir rum! Unser kleines Bergvölkchen kann ihn nicht mehr entbehren, braucht ihn selbst. Jaja, da sind wir voller Trutz und lassen anderswo gern den Neid wilde Orgien feiern... :D
Ihr hattet selbst in euren eigenen Reihen hoffnungtragende Knechte gleichen Kalibers, die aber leider zu zeitig ihre Flinten in irgendwelche Kornfelder warfen. Nun sitzt ihr da und hofft auf die Segnungen der Gentechnik.... :shock:

Ernsthaft: Dieser unscheinbare, vollkommen uneitle Mann ist in seinen Predigten so evangelisch, wie ein neuapostolischer Prediger nur sein kann - irgendwie verwischt er die konfessionellen Grenzen und zeigt, was es heißt, Christ ohne Scheuklappen und Vorurteile zu sein. :wink:

Bleibt nur zu hoffen, dass er nicht zwischen den Mühlsteinen der Lager zermahlen wird. Pößneck - als eine seiner Stationen - lässt grüßen.... 8)

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evah pirazzi
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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#73 Beitrag von evah pirazzi » 19.01.2012, 22:24

simpel hat geschrieben:... Jaja, da sind wir voller Trutz und lassen anderswo gern den Neid wilde Orgien feiern... :D
Mein lieber Sümpel,

jetzt werd' mir mal nicht philosofisch. Aber ich verstehe schon, euer Bischof scheint euch heilig - also unantastbar - zu sein, jedenfalls nicht zum Ausleihen.

Nun ja, pflügen wir den Mist, den wir hier an forderster Front haben, halt unter. Vielleicht taugt es ja noch als Dünger...!

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
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simpel

Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#74 Beitrag von simpel » 20.01.2012, 05:11

evah pirazzi hat geschrieben:jetzt werd' mir mal nicht philosofisch.
Dem denket nach... :wink:
evah pirazza hat geschrieben:... den Mist, den wir hier an forderster Front haben
Nur nicht den Mut verlieren: Das wird schon. :P

shalom
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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#75 Beitrag von shalom » 02.04.2012, 11:56

[urlex=http://www.nak-berlin-brandenburg.de/index.php?id=31&no_cache=1&tx_ttnews%5btt_news%5d=698][ = > NaK-BBB ][/urlex] hat geschrieben: Palmsonntag: Stammapostel Leber in Potsdam (01.04.2012)

"Schauen wir uns gegenseitig als von Gott gegeben an"

…"Was heilig ist, muss heiliggehalten werden".

…"Derjenige, der predigt, wird auch mal Gedanken aussprechen, die, wenn man sie auf die Goldwaage legt, keinen Bestand haben." Dies ändere aber an der Qualität des Wortes Gottes nichts. Dies müsse "fein säuberlich" voneinander getrennt werden. "Die Amtsträger sind fehlbare Menschen, aber das Amt selbst ist von Gott gegeben und heilig. Das wollen wir nicht antasten, sondern immer die Grenze sehen, die da besteht."…

Werte Heilighalter, liebe Profanierer und all ihr bestandsgesicherten Unantastbarkeitsämter 8),

(„Heilig’s Blechle“) kann man dazu nur sagen :mrgreen: . Natürlich hat auf die Goldwaage gelegter Schrott keinen Bestand. Dass dies jedoch an der Qualität des Wortes Gottes keinen Abbruch nehme (Leber predigt es wäre einerlei), lässt tief blicken. Bestandsschutz für törnernes Erz, das für geläutertes Gold – aber bitte ohne Goldwaage – in den Umlauf gebracht wird und unantastbar sein soll.

Wenn ich jetzt Leber in seiner Interaktion mit anderen Religionen beim Wort nehmen würde: "Schauen wir uns gegenseitig als von Gott gegeben an", dann verwundert mich seine Magdeburger Predigt schon enorm, wo er pauschal alle anderen Seelsorger als zum Scheitern verurteilt abwatschte. Die einen sind halt gottgegebene, unantastbare Amtskörperhüllen, personifiziert durch erwählte Amtskörperausfüller und alle anderen sind auch gottgegeben, allerdings nur als Objekte des Missionierens und Sakramentierens.

…"Was heilig ist, muss heiliggehalten werden" – und sei es der überlieferte Opferkult und die unantastbaren, selbstbildgerechten Ämter :wink: .

Dann wird auch mit dem neuen, noch neuerapostolischen Glauben – auch Katechismus genannt -, alles wieder gut bleiben.

Wohlfühlsein und shalom

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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#76 Beitrag von evah pirazzi » 02.04.2012, 18:05

Aus dem Bericht: :arrow: Als Grundlage seiner Palmsonntags-Predigt hatte Stammapostel Leber einen Vers aus dem Matthäusevangelium gewählt: "Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und fragte: Wer ist der?" (Mt 21,10). "Ich finde diesen Satz bemerkenswert, weil er zeigt, dass keiner Unbeteiligt blieb"...
Tja, das wäre doch zu schön gewesen, wenn auch am Sonntag keiner in der Stadt Potsdam unbeteiligt (in Potsdam schreibt man das wohl der Wichtigkeit wegen groß :wink: ) an der Einkehr des Stammapostels, des derzeitigen "Stellverteters Christi", vorüber gegangen wäre. Aber ich habe in der ganzen Stadt keinen Hinweis auf den großen Gottedienst des Stammapostels gefunden (ich war zufällig letze Woche ein paar Tage vor Ort). Kein Plakat hat dieses Ereignis angekündigt, auch im Potsdamer Tagesblättchen, welches ich jeden Morgen aufmerksam gelesen habe, kein klitzekleiner Hinweis. Die ganze Stadt war unbeteiligt - bis auf die wenigen Gottesdienstteilnehmer, die man auf den Fotos sieht - obwohl - soo sehr beteiligt wirken sie auch nicht gerade...

Zuvor war der Stammapostel in seiner Predigt auf das Bild des in Jerusalem einziehenden Gottessohnes eingegangen: "Auf einem Esel ist er eingeritten – das ist ein Bild der Demut, der Bescheidenheit. Es liegt nahe zu sagen: Das erwartet der Herr auch heute von den Seinen...
Lieber Stammapostel, ich nehme an, du hast ein Beispiel gegeben und bist auch auf einem Esel in Potsdam eingeritten? Mich interessiert: Wo hast du deinen Esel während der Segensstunde gelassen? Durfte er hinter der Kirche ein wenig abgrasen? Oder war man etwa vor Ort nicht bereit, dir einen Esel zur Verfügung zu stellen auf die Worte deiner Jünger hin: "Der Herr bedarf seiner" (ich nehme an, die Jünger Nadolny und Berndt sind von Stall zu Stall gegangen)? Musstest du etwa wegen des Unbeteiligtseins des Städtchens und der Uneinsichtigkeit der Eselsbesitzer auf das von shalom erwähnte "Heilig Blechle" mit einigen mehr ES (Eselsstärken) ausweichen?

"Die Amtsträger sind fehlbare Menschen, aber das Amt selbst ist von Gott gegeben und heilig."
Gott gab das Amt? Wann und wo war das genau? Ist Gott etwa ein großer BeAMTer? Habe ich da etwas überlesen in der "Heiligen Schrift"?

Es ist natürlich einfach, sich hinter dem "Amt" zu verschanzen, aber - taugt der Mensch in seiner Aufgabe/Amt nicht, taugt auch das Amt nichts - und umgekehrt, ich sehe da keine Möglichkeit, beides zu trennen.

Ach, irgendwie schade, dass ich am Sonntag nicht mehr in Potsdam weilte, diesen Eselsritt hätte ich mir schon ganz gerne angesehen.

:wink:
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Cemper

Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#77 Beitrag von Cemper » 25.04.2012, 08:12

Evah - hat Sie der Esel geritten und haben Sie diese Monographie verfasst? Klick

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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#78 Beitrag von evah pirazzi » 25.04.2012, 19:50

Nein - Herr Cempasinus - nicht mein Fach.

Aber falls Sie interessiert sind an meinen Mono(kel)graphien, ich schreibe unter dem Pseudonym "Albertine Schreiber-Link" - aber erzählen Sie es bitte nicht weiter, muss ja nicht jeder wissen.

Was den Esel betrifft - ich vermute immer mehr, er hat mich wohl im Galopp verloren. :wink:

Obwohl - der Esel ist, trotz aller Verunglimpfungen, ein ganz besonderes Tier. Es wurde dem prächtigen Pferd für den Einritt in Jerusalem vorgezogen. Ein begeisterndes Bild. Wahre Größe braucht kein prächtiges Gebaren, wie es etwa im Amtsgeprange der NAK geübt wird. Dieses Gebilde gekoppelt mit der sehr spezielle Lehre ist eher ein "trojanisches Pferd".

:wink:
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Cemper

Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#79 Beitrag von Cemper » 26.04.2012, 09:38

evah pirazzi hat geschrieben: Was den Esel betrifft - ich vermute immer mehr, er hat mich wohl im Galopp verloren. :wink:
Und seither haben einige Seiten Ihrer Seele Eselsohren und einige Saiten Ihrer Seele sind verstimmt?
Vielleicht lassen Sie sich mal glattbügeln und "rein" stimmen - oder wohltemperiert.

Sie wissen ja, wo Sie das machen lassen können.

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Re: Unantastbarkeitsgottesdienst

#80 Beitrag von evah pirazzi » 26.04.2012, 20:14

Cemper hat geschrieben:Sie wissen ja, wo Sie das machen lassen können.
Bei "Onkel Heinrich dem Problemclempner" auf der Couch…?

:lol:

Welche Stimmung passend ist - musikalisch oder psychologisch betrachtet - hängt ja entscheidend davon ab, welches Instrument, bzw. welche Szene des Lebens gerade gespielt wird. Mal ist die reine Stimmung zwingend, mal führen wohltemperierte zarte Missstimmungen zu erstaunlichen Harmonien. Also lasse ich die Seelenseiten mit diversen Eselsohren lieber nicht glattbügeln und stimme die inneren Saiten je nach Bedarf.

Ein Klavier hingegen sollte schon professionell gestimmt werden, schließlich ist es nicht heilig - nicht unantastbar – nicht "neuapostatisch"...! :wink:

(Heilig und unantastbar ist uns das Amt, is doch wohl klar!)

Der Männerchor möge nun gefühlvoll singen:

"...heilig sei dir jede Stelle,
wo die Liebe sich dir naht,
unerschöpflich ist die Quelle,
die uns Gott gegeben hat."


8)
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