Apostelgeschichte 1938-55

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Dieter

#71 Beitrag von Dieter » 24.01.2008, 07:55

Liebe Agathe Prolle,
Du bist ja noch besser als Dein August :mrgreen:
Wenns euch nicht gäbe, euch müsste man glatt erfinden ...
und shalom dazu :lol:
Dieter

shalom
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#72 Beitrag von shalom » 24.01.2008, 13:46

August Prolle hat geschrieben:...
  • Treu bleiben.

Ah ja. - Übrigens: Das Interview mit Kirchenpräsident Brinkmann wurde an Weihnachten, genauer gesagt am 26.12. - um 0.46 Uhr - ins Internet gestellt. Soviel zur Loyalität und Einsatzfreude Brinkmannscher Lohberichtersträter … Verzeihung, Hofberichterstatter. Verfügen Sie als Familienoberhaupt eigentlich auch über solch unerhört hörige Angestellte, ich meine … anstellige Angehörige, die sich an Weihnachten - noch dazu des Nachts - selbstverleugnend für Sie aufopfern würden? Oder - anders formuliert: Warum nicht? ...
...ja, ich erinnere mich.

Dezember 2007. Keine besonderen Vorkommnisse...oder doch!

Das war doch das Jahr wo der Jahresabschluss in der heiligen NRW-Naktion auf den zweiten Weihnachtsfeiertag viel und - während die Kirchenverwaltung geschlossen in Urlaub weilte - um Mitternacht eine brodelnder Gerüchtetopf zu sehen war...ein zeitloses Interview...

...und Agathe saß am Fenster und strickte...

Einen lieben Gruß - und shalom

shalom
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#73 Beitrag von shalom » 24.01.2008, 20:22

Apg.38-55 SEITE -5 – hat geschrieben: „Die Erkenntnisse und Ergebnisse der AG [Apostelgeschichte 1938-55] basieren auf den zur Verfügung gestellten Quellen und Dokumenten, die in den Anhängen der jeweiligen Ausarbeitungen aufgeführt sind.“ („Die Sammlung und die Auswertung der Quellen waren sehr zeitintensiv, da unsere Kirche nicht über ein Zentralarchiv verfügt und die Archive der Gebietskirchen zum Teil nur mit Schwierigkeiten zugänglich waren und sind.“).
Werte DiskursteilnehmerInnen,

in diesem historischen Selbstbild der heutigen NaKi-Apostel vom 4.12.2007 ist offen von "Schwierigkeiten" innerhalb des NaKi-Amtskörpers die Rede. Im konkreten Fall dürfte es sich ja nicht um die na-amtlichen Archivare in Afrika, Asien, Amerika oder Grönland handeln resp. deren Gebietskirchenpräsidenten, die da Schwierigkeiten machen.

Die Synoptiker von USTER II hatten sich wohl eher mit „Problemen“ zu beschäftigen, deren Quellen hauptsächlich im Machtbereich der Bezirksapostel Dr. Wend und Brinkmann entspringen dürften (bzw. im Züricher Zentralarchiv).

Dass gerade diese beiden Präsidenten es gewesen sein könnten, die da mauerten und evtl. eigene Interessen verfolgten, kann ich mir bei der möglichen Brisanz gut vorstellen. Evtl. waren sie es, die mit internem Durchblick den strategischen Rückzug eingeläutet haben wollten (“Raus aus der Ökumene – rein in die Sektenecke“). Brinkmann ist Wirtschaftsapostel, sitzt zudem in der Strategiekommission und Dr. Wend fungiert als Justizapostel.

shalom

autor

#74 Beitrag von autor » 25.01.2008, 12:54

shalom hat geschrieben:Brinkmann ist Wirtschaftsapostel, sitzt zudem in der Strategiekommission und Dr. Wend fungiert als Justizapostel.
:) Und tatsächlich spiegeln sich diese Schlüsselqualifikationen im Führungspersonal der NAK in Deutschland wieder. Ergänzend sei hier auf die Gruppe der Ingenieure hingewiesen. Diese starke Gruppe (angeführt von der Parade-Ingenieurskirche NAK-Mitteldeutschland) steuert jene technischen Denkstrukturen bei, die das Ganze erst zum System – zum rechten (Bau)Werk – werden lassen.


1. Stammapostel und Bezirksapostel in Deutschland

Kaufleute, Juristen und Techniker des Herrn

Stammapostel Dr. phil. nat. Wilhelm Leber, Mathematiker, arbeitete im mathematischen Bereich einer Versicherungsgesellschaft (Internetseite der NAK-International)

Bezirksapostel Michael Ehrich, Versicherungskaufmann, zuletzt in einem großen Versicherungsunternehmen in der Vertriebssteuerung (http://cms.nak-sued.de/Praesident.129.0.html)

Bezirksapostel Karlheinz Schumacher, Jurist, Notar in Bremen (Auskunft: NAK-Norddeutschland)

Bezirksapostel Dr. Hagen Wend, Jurist, zuletzt Geschäftsführer des Verlages Friedrich Bischoff (Auskunft: Wikipedia)

Bezirksapostel Wilfried Klingler, Diplomingenieur für Maschinenbau (Auskunft: NAK-Mitteldeutschland)

Bezirksapostel Armin Brinkmann, Diplomingenieur (Fachrichtung Chemie) (Auskunft: NAK-NRW) (Unternehmerapostel)

Bezirksapostel Wolfgang Nadolny, zuletzt Landvermesser, (ich schätze Vermessungsingenieur oder –techniker) (http://www.nak.org/de/news/berichte-aus ... /12694/56/)


2. Die Parade–Ingenieurskirche: NAK-Mitteldeutschland

Bezirksapostel Wilfried Klingler, Diplomingenieur für Maschinenbau
Apostel Edmund Stegmaier, Ingenieur
Apostel Jens Korbien, Diplomingenieur für Verfahrenstechnik
Apostel Gerald Bimberg, Diplomingenieur für Steuerungs- und Regelungstechnik
Apostel Rolf Wosnitzka, Diplomingenieur für Versorgungstechnik
Apostel Achim Burchard, Lehrer

Ingenieursanteil: 83,33 %


3. Die Hymne des Ingenieursstands

Das Ingenieurlied

Heinrich Seidel, 1871
nach der Melodie Krambambuli

Dem Ingenieur ist nichts zu schwere:
Er lacht und spricht: „Wenn dies nicht geht so geht doch das!“
Er überbrückt die Flüsse und die Meere,
Die Berge unverfroren zu durchbohren ist ihm Spaß.
Er türmt die Bögen in die Luft,
Er wühlt als Maulwurf in der Gruft!
Kein Hindernis ist ihm zu groß –
Er geht drauf los! –

(...)

Die Ingenieure sollen leben!
In ihnen kreist der wahre Geist der allerneusten Zeit!
Dem Fortschritt ist ihr Herz ergeben,
Dem Frieden ist hienieden ihre Kraft und Zeit geweiht!
Der Arbeit Segen fort und fort
Ihn breitet aus von Ort zu Ort,
Von Land zu Land, von Meer zu Meer –
der Ingenieur!



4. Gruß

Grüße,

a. :)

Lobo

#75 Beitrag von Lobo » 25.01.2008, 13:01

autor hat geschrieben:
...Ergänzend sei hier auf die Gruppe der Ingenieure hingewiesen. Diese starke Gruppe...
Hallo autor,

man könnte den Eindruck bekommen,
dass du "nur" ein Architekt bist. :lol:

Gruß
Lobo

Paul

Re: VON HAUSALTÄREN...

#76 Beitrag von Paul » 25.01.2008, 19:45

Hallo Micha! :)
Maximin hat geschrieben:Meine Reisenotizen habe ich im Jahre 2000 vernichtet. Leider gelingt das mit den Erinnerungen nicht...!
Das ist schade, aber nicht zu ändern. Es gibt viele Gerüchte über die NAK-Missionsarbeit in der früheren UdSSR, die vom "Seelenkauf" via Hilfslieferungen bis zur "Germanisierung" (die NAK als "deutsche Kirche") reichen. Dazu kommt der Eindruck, daß einerseits die NAK-Missionare von ihrer hiesigen "Obrigkeit" z.T. wohl ins kalte Wasser geworfen worden sind.
Andererseits ist mir bitter aufgestoßen, wie arrogant sich manche NAK-AT's über die Russen im allgemeinen und die Orthodoxie im besonderen geäußert haben. Gerade letzteres ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Christen, wenn man bedenkt, welchen Blutzoll gerade diese Kirchenabteilung unter den Kommunisten entrichtet hat.

Aber genug davon, ich will diesen Thread nicht zerschießen.

Maximin hat geschrieben:... Paul, Du ahnst wie es weitergegangen ist...
Ja, ich habe eine starke Ahnung ... :?


Liebe Grüße zurück,

Paul :wink:

Paul

#77 Beitrag von Paul » 25.01.2008, 19:52

autor hat geschrieben: 2. Die Parade–Ingenieurskirche: NAK-Mitteldeutschland

Bezirksapostel Wilfried Klingler, Diplomingenieur für Maschinenbau
Apostel Edmund Stegmaier, Ingenieur
Apostel Jens Korbien, Diplomingenieur für Verfahrenstechnik
Apostel Gerald Bimberg, Diplomingenieur für Steuerungs- und Regelungstechnik
Apostel Rolf Wosnitzka, Diplomingenieur für Versorgungstechnik
Apostel Achim Burchard, Lehrer

Ingenieursanteil: 83,33 %
Wobei die drei mitteldeutschen Gebietskirchen unter der Führung von Technikern nicht ganz so schlecht fahren. :wink: Man merkt allerdings - besonders wenn man selbst Geisteswissenschaftler ist :oops: :oops: - wie schnell diese Männer, trotz ihres guten Willens, an Grenzen stoßen. Ein gut abgeschlossenes Technikstudium ist also kein Substitut für ein auch nur mittelprächtig absolviertes Theologie- oder Philosophiestudium, denn eine Kirche ist keine Maschine und, zumindest primär, auch kein Betrieb.
(Wie war das noch mit dem "Nadelöhr Kiefer" ... :roll: )

Brombär
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#78 Beitrag von Brombär » 25.01.2008, 20:21

.


Wie formulierte doch mal Daniel Düsentrieb so trefflich ?


Dem Ingenieur
ist nix zu schwör. :wink:


Brombör



.

Paul

#79 Beitrag von Paul » 25.01.2008, 21:29

Brombär hat geschrieben:Dem Ingenieur
ist nix zu schwör. :wink:
Dem Inschenjör
is nix zu schwör!

:lol:

42

#80 Beitrag von 42 » 26.01.2008, 00:16

Ein gut abgeschlossenes Technikstudium ist also kein Substitut für ein auch nur mittelprächtig absolviertes Theologie- oder Philosophiestudium, denn eine Kirche ist keine Maschine und, zumindest primär, auch kein Betrieb.
(Wie war das noch mit dem "Nadelöhr Kiefer" ... :roll: )
Was ein Nadeloehr mit Kiefer zu tun hat, verstehe ich nicht. Kann mich jemand aufklaeren?

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