Apostelgeschichte 1938-55

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Lobo

#61 Beitrag von Lobo » 21.01.2008, 11:45

autor hat geschrieben:
...Aus Bauwesen wird Baukunst...
...oder Kunst am Bau. :wink:

Denn DAS WERK Gottes steht ja schon, es muss nur noch schöner werden.

Gruß
Lobo

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tosamasi
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#62 Beitrag von tosamasi » 21.01.2008, 11:50

Lobo hat geschrieben:
autor hat geschrieben:
...Aus Bauwesen wird Baukunst...
...oder Kunst am Bau. :wink:

Denn DAS WERK Gottes steht ja schon, es muss nur noch schöner werden.

Gruß
Lobo
Gestern hatte ich Besuch von Leuten, die ein altes Haus renoviert haben, und nun sagen, abreißen und neu bauen wäre effektiver gewesen. :lol:
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Lobo

#63 Beitrag von Lobo » 21.01.2008, 11:56

tosamasi hat geschrieben:
Gestern hatte ich Besuch von Leuten, die ein altes Haus renoviert haben, und nun sagen, abreißen und neu bauen wäre effektiver gewesen. :lol:
Vorher lieber den Bauingenieur fragen, dann klapp es auch mit dem Altbau. :wink:

Gruß
Lobo

Maximin

DENKMALSCHUTZ...?

#64 Beitrag von Maximin » 21.01.2008, 14:07

:) ... in solchen Fällen geht es oft mehr um eine seriöse Bankberatung als um die Voten von Bauingenieuren und Architekten. Ausnahme: Denkmalschutz :idea:
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shalom
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#65 Beitrag von shalom » 21.01.2008, 19:18

  • Der 04.12.2007 und das spätere Brinkmanninterview zum Jahresabschluss 2007 in der
    „aktiven neuapostolischen Nation in Nordrhein-Westfalen und dem Teil von Niedersachsen,
    den wir betreuen…“


          • “Dortmund. 26.Dezember 00:23 Uhr :wink:

          • Im Interview hält der Kirchenpräsident …“

    „Wie hat sich … das Leben verändert – im Tagesablauf, in der ganzen Planung?“ „...Wie managen Sie den zeitlichen Aufwand?“

    „… Ich bin relaxt, gelassen und arbeite das ab, was ansteht.“
    „… Da sind natürlich die Bezirksapostelversammlungen International und Europa, die zweimal jährlich stattfinden und jeweils einige Tage dauern“.
    „…Hinzu kommen noch regionale Bezirksapostelversammlungen für Afrika und Asien, an denen ich teilnehme.“
    „…Ansonsten beschränkt sich meine Tätigkeit auf die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Kirchenstrategie“, in die mich Stammapostel Leber berufen hat und die sich mit der strategischen Ausrichtung der Kirche auf die Zukunft hin beschäftigt“ [z. B. durch managen der Wohlfühltemperatur auch nach dem 4.12. etc…].



    Die Frage, wie die Arbeit in den Bezirksapostelversammlungen International, Europa, Afrika und Asien sowie auch die Strategie der Kirche von der Fluktuation im Bezirksapostelkreis beeinflusst wird, kommentierte der Präsident der „neuapostolischen Nation NRW“ [:wink:] u. a. wie folgt:

    „…Die offene, kommunikative und brüderliche Art und Weise des Stammapostels, wie er über Dinge spricht, hat zu einer intensiven Gesprächskultur, zu einem intensiven Austausch geführt. Das hat uns Bezirksapostel sehr geeint. Alle Dinge können offen angesprochen und besprochen werden, wir suchen Lösungen und bemühen uns natürlich, die Kirche immer zeitgemäß für die Anforderungen aufzustellen, die die Verhältnisse der Zeit, in der wir leben, mit sich bringen“ [z. B. 4.12. etc…].


    Zu den Erkenntnissen aus der >>repräsentativen<< Mitgliederfragung (Astrid Kruse / VFB) äußerte sich der „Kirchenpräsident“ u. a. so:

    „Für mich war wichtig, und das war der Ausschlag gebende Punkt für die Befragung, ob Informationen, die mir zu Ohren kommen, repräsentativ oder nur Einzelstimmen sind. Wir haben durch die Befragung erfahren, dass die Lage der aktiven neuapostolischen Nation in Nordrhein-Westfalen und dem Teil von Niedersachsen, den wir betreuen, gut ist. Das will ich einfach mal so allgemein sagen: Sie ist gut. …“

    „…es ist mir ein Anliegen, jedem die Möglichkeit zu geben, möglichst gelassen und stressfrei und zur eigenen Zufriedenheit die Mitarbeit im Werke Gottes zu gestalten.“

    „…Ich habe den Amtsträgern und Geschwistern geschrieben, dass im Jahr 2008 ein zentraler Punkt unserer Arbeit auf Bezirks- und Gemeindebene liegt. Ich verspreche mir davon, dass wir nicht nur den Geschwistern sagen, macht dies, macht jenes[:wink:], sondern dass wir in den Gemeinden zu Aktivkreisen kommen, die sich überlegen: Wie können wir die Wohlfühltemperatur unserer Gemeinde erhöhen und welches Wohlfühlprogramm können wir starten?“ [z. B. USTER II mit der Apg.38-55…]

    „…Unser Stammapostel hat in dem Leitartikel des Kalenders „Unsere Familie“ dazu auch ein paar Informationen gegeben. Wenn sich dabei jeder aktiv einbringt [wie z. B. die drei Synoptiker am 4.12.], bin ich sehr sicher, dass wir weiterer Distanzierung entgegenwirken und wir die Attraktivität der Gemeinde erhöhen.“



    Liegt das Planungsziel eines Apostels auch in einer <<zutreffenden Vorausschauung>>?

    „Richtig. Wir haben in der Vergangenheit immer wieder erlebt, und erleben das auch heute noch, dass plötzlich eine Gemeinde fusioniert wird und damit eine Kirche zur Disposition steht, die vielleicht vor drei oder vier Jahren für viel Geld umgebaut oder gar neu erworben worden ist. Das ist nicht gut und muss in der Zukunft vermieden werden. Gerade bei der Aufstellung unseres Bauetats müssen wir wissen und hinterfragen, ob die Gemeinde ein bestandskritischer oder sicherer Standort ist. Insofern sind wir da schon sehr dicht am Thema und auch zeitnah dabei, klare Strukturen für die Zukunft zu entwickeln“ [z. B. durch USTER II in den Kinos].


    “Seit einiger Zeit ist die Rede davon, dass sich die Neuapostolische Kirche von einer Wortkirche zur Schriftkirche wandelt… Gibt es da schon Visionen?“

    „Wir leben – Gott sei Dank – nicht mehr in der Zeit, in der der Begriff „Theologie“ ein Schimpfwort [aus Apostelmund] war.“

    „Früher wurde hin und wieder die Ansicht vertreten: Wir sind eine Wort- und Laienkirche und brauchen uns eigentlich nur auf die Wirksamkeit des Heiligen Geistes zu verlassen…“ [die Apg.38-55 macht den Irrtum gewisser Apostel deutlich. In der neuapostolischen Schriftkirche wirkt der Hl. Geist neuerdings durch Fachleute und Theologen und nicht durch Apostel, welchen die Qualifikation fehlt].

    „Aber wenn etwas geschrieben wird, dann muss es richtig sein. Wir veröffentlichen sehr viel … zur Schärfung und Profilierung unserer Lehre ist es einfach wichtig, dass auch Fachleute und Theologen an der Ausarbeitung beteiligt sind, die wirklich wissen, über was gesprochen wird“ [im Unterschied zum gegenwärtig aktiven Apostelamt :wink:] .

    „…Insofern denke ich, dass der Begriff „Theologie“ nicht eine direkte Einwirkung auf die Seelsorge hat. Das ist weiter eine Arbeit, die mit Herz und Seele durchgeführt wird. Aber für die Aufstellung und Darstellung der Kirche, sind einfach theologische Inhalte und Begriffe zu beachten und dafür haben wir ausreichend Fachleute“. [Apostel als Baumeister Jesu können das nicht bringen. Es bedarf der Fachleute und die haben natürlich massive Einwirkung auf die Seelsorge. Spätestens nach dem Fall der Botschaft dürfte auch den Leichtgläubigsten klar geworden sein, dass auf den Hl. Geist des Stammapostelamtes und dessen engeren Umfeldes kein 100%iger Verlass mehr ist, was so auch noch nie war (siehe Gal 2,11)].



    „2008 ist das Jahr der Gemeinden. Dann kommt 2009 der Europa-Jugendtag…“

    „…Ich bin wirklich sehr dankbar, dass wir hervorragende Fachleute haben, die sich unglaublich einsetzen, die motiviert sind, die fachlich qualifiziert sind…“

    „…und – worauf ich mich ganz besonders freue – sind die angesagten Gottesdienste unseres Stammapostels. Das sind immer Höhepunkte für unsere Gebietskirche und das sind Gottesdienste, die einfach in die Länge wirken… [ähnlich wie USER II das WohlbeHagen bis nach 2008 hinein noch weiter steigern dürfte…].



    “Was sind Ihre Wünsche für 2008?“

    „…Und euch wird nichts unmöglich sein“ (Matthäus 17,20).

    „…und ich wünsche, dass sich alle Glaubensgeschwister wohlfühlen in den Gemeinden, den Herrn erleben und aus den Erlebnissen und Begegnungen [z. B. durch USTER II] viel Kraft für die Seele schöpfen.“



    (Nachfettungen, eigene Kommentare [ ] und nicht in Anführungszeichen gesetzte Abschnitte sind Einlassungen/Hervorhebungen meinerseits)

shalom

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Re: DENKMALSCHUTZ...?

#66 Beitrag von tosamasi » 21.01.2008, 19:42

Maximin hat geschrieben::) ... in solchen Fällen geht es oft mehr um eine seriöse Bankberatung als um die Voten von Bauingenieuren und Architekten. Ausnahme: Denkmalschutz :idea:
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Nun, es war eigentlich mehr ein Gleichnis :oops:
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#67 Beitrag von shalom » 21.01.2008, 19:44

Werte DiskursteilnehmerInnen,

wenn ein Bezirksapostel schon recht bald nach Uster II so ein mittermächtiges Interview gibt und in dieser Form und in diesem „FORUM“ seiner aktiven neuapostolischen NRW-Nation für 2008 folgendes vor Augen stellen lässt: „…Und euch wird nichts unmöglich sein“ (Matthäus 17,20)“:wink: ist er doch selber schuldt!

Die na-amtliche Prophezeiung „Nichts ist unmöglich“ (die „Botschaft“ eines Baumeisters, auf dessen Steine man bis zum Einsturz felsenamtsfest bauen konnte) scheint bereits schon durch die Botschaft selbst, wie auch durch die Zusammenschau Apg.38-55 der drei Synoptiker vom 4.12.2007 erfüllt worden zu sein.

In der „Apg.38-55“ [SEITE – 5 -] kommt klar zum Ausdruck, dass sogar die Archive der Gebietskirchen für einen gesandten Apostel der NaKi nur mit Schwierigkeiten zugänglich waren und sind und die in der „Apg.38-55“ verdichteten Erkenntnisse und Ergebnisse teilweise nur auf „zur Verfügung“ gestellten Quellen basieren.

Ich kann mich bei einer solchen na-amtlichen Einschränkung des Gefühls nicht erwehren, als ob da einige namhafte deutsche Gebietskirchenpräsidenten immer noch massiv mauern würden. Typisch „Baumeister“ halt (siehe Brinkmanninterview). NaKi-Mauern, die ohne eine eigene Theologie und lediglich aufgrund zur Verfügung gestellter Grundsteinchen als Basis so auf mich wirken, wie die einlullenden NaKi-€-Schaukastenplakte einerseits und der simultan dazu gezückte „Knüppel aus dem Sack“ noch vor Nikolaus 2007 andererseits.

Die Naki-Zentrale war und ist doch bitte das „FORUM“, wo die Apostel kommunizieren und Medien strategisch einsetzen. Im Brinkmanninterview wird deutlich, auf wie vielen Hochzeiten er als „NRW-Brautzubereiter“ zu tanzen hat (BAV-€, BAV-I, BAV-Afrika, BAV-Asien). Überhaupt ist jeder Gottesdienst ein „FORUM“. Ein anonymes Apostelforum kann ich mir parallel dazu nicht vorstellen (Parallelglaubenswelten von NaKi-Aposteln). Wer würde wohl in einem Forum namens „Die anonymen Apostoliker“ schreiben, evtl. gar noch unter dem Pseudonym „Petrus I.“? Ich meine von Luther stammt sinngesäß der Satz: „Aus verzagtem Hinternzimmer fährt kein fröhlicher Furz“.

Was bedarf es überhaupt eines separaten „Apostelforums“, wenn Bezirksapostel Brinkmann ein Forum bekommt, wo er zum Besten gibt: „…Die offene, kommunikative und brüderliche Art und Weise des Stammapostels, wie er über Dinge spricht, hat zu einer intensiven Gesprächskultur, zu einem intensiven Austausch geführt. Das hat uns Bezirksapostel sehr geeint. Alle Dinge können offen angesprochen und besprochen werden, wir suchen Lösungen und bemühen uns natürlich, die Kirche immer zeitgemäß für die Anforderungen aufzustellen, die die Verhältnisse der Zeit, in der wir leben, mit sich bringen“. Das wurde z. B. bei der S[p]endung von USTER II am 4.12. deutlich. Die Uniformität der „Nur-Apostel“ kommt in dem NaKi-FORUM „NEWS“ gut zur Geltung, wo der Solidaritätsadresse aller deutschen (nicht die der afrikanischen /asiatischen) NRW-Apostel in Form eines eigenen „Bekenntnisses“ mit Nachdruck Ausdruck verliehen wird („gez. Armin Brinkmann 08.01.08" http://www.nak.org/de/news/news-display/article/15403/ )

Bei der offiziellen Selbstdarstellung der „Apg.38-55“ am 4.12. konnte der Eindruck gewonnen werden, dass die Historie von den Aposteln durch eine synoptische Starbrille gesehen wird, wobei die Dioptrien ein Maß für die „Brechkraft“ darstellen. Gerade weil mit der VAG ein klares, gemeinsames Ziel vereinbart war, lässt der Alleingang der NaKi-Apostel auf einen, in der Seelsorge untypischen Mangel an Empathie schließen.

Zu der Art der scheuklappenartigen Zusammenschau vom 4.12. passt meines Erachtens das öffentlich zur Schau gestellte Selbstbildnis der neuapostolischen Gebietskirchenapostel (ihrer selbst) wie aus einem Guss. Die drei Synoptiker auf dem Weg von ihrer Zusammenschau hin zur wohltemperierten Nabelschau 2008.
    • „Das Selbstbild“…“Der von Jesus Christus gelegte Weg zum Heil in unserer Zeit“…

Das zur Schau gestellte Selbstbildnis kann den Blick kaum von sich selbst, vom Apostelamt abwenden. Auch bei der einseitig vorgestellten „Apg.38-55“ dreht sich alles ums „Goldne Amt“. Diese Apostelgeschichtchen basieren gerade nicht auf der „Heiligen Schrift“. Die Art der empathischen Selbstdarstellung vom 4.12. gibt eine gehörige Portion an Narzissmus zu erkennen. NAK könnte auf Grund dessen ohne weiteres auch als „Narzisstische Apostel Kirche“ verstanden werden.

Da die „Apg.38-55“ in Teilen nur auf „zur Verfügung gestellten Quellen“ aus dritter Hand beruht (subkutane Gefahr der Indoktrination inklusive), würde es mich nicht wundern (die NAKi-Baumeister lassen sich in ihrer Glaubenspraxis mittlerweile selbst von Konstrukten mittelalterlicher Augustiner untermauern); wenn die memoirenartige Nabelzusammenschau der Führungsetage undogmatisch noch fremderen Traditionen folgt, im konkreten Fall evtl. der des „Simeon der neue Theologe“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nabelschau ).

Soviel zur Introspektion der drei Synoptiker vom Dienst. Bei dem Selbstbild der Neuapostolischen Kirche handelt sich in meinen Augen weniger um das Selbstbild einer Kirche, als vielmehr um das retuschierte Selbstportrait eine Aposteldynastie, wo viele Teile des Leibes Christ unter den Gnadentisch fallen gelassen wurden.

Die von Kirchenpräsident vorgezeichnete Arbeitsteilung in der Führungsetage, Apostel werden als Bauunternehmer (Baumeister) mit einem eigenen Bauetat in einem eigenem Bauunternehmerforum aktiv und können dort fachsimpeln und ihre fachlichen Qualitäten einbringen, sowie die Delegation von Theologie und die daraus resultierende Seelsorge an Fachleute (Theologen) halte ich angesichts der Basis der Apg.38-55 mit ihren möglichen Folgeschäden am eitlen Selbstbildnis (Unwohlsein 2008) für nicht ungeschickt eingefädelt.

Es wäre doch wirklich sehr Schade, wenn dieser entscheidende Fingerzeig eines Gottesknechtes der neuapostolischen NRW-Nation im NaKi-Remmidemmi der Kollegen so sang- und klanglos untergehen würde.

Mit einem lieben Gruß, speziell auch an meine VorschreiberInnen :wink:

shalom

shalom
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#68 Beitrag von shalom » 22.01.2008, 19:14

http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/104.html hat geschrieben:
        • “Dortmund. 26.Dezember 00:23 Uhr :wink:

        • Im Interview hält der Kirchenpräsident …“
  • Liegt das Planungsziel eines Apostels auch in einer <<zutreffenden Vorausschauung>>?
„Richtig. …Gerade bei der Aufstellung unseres Bauetats müssen wir wissen und hinterfragen, ob die Gemeinde ein bestandskritischer oder sicherer Standort ist. …
  • Gibt es da schon Visionen vom Wandel der Wort- zur Schriftkirche?
„Früher wurde hin und wieder die Ansicht vertreten: Wir sind eine Wort- und Laienkirche und brauchen uns eigentlich nur auf die Wirksamkeit des Heiligen Geistes zu verlassen…“

„…Aber wenn etwas geschrieben wird, dann muss es richtig sein. Wir veröffentlichen sehr viel … zur Schärfung und Profilierung unserer Lehre ist es einfach wichtig, dass auch Fachleute und Theologen an der Ausarbeitung beteiligt sind, die wirklich wissen, über was gesprochen wird
Werte DiskursteilnehmerInnen,

das Besinnen auf „zutreffende Vorausschauungen“ von Baumeistern klingt nicht schlecht. Schade, dass an die Zusammenschau vom 4.12. nicht ähnlich hohe Anforderungen gestellt wurden und auch die Botschaft dieses Kriterium Brinkmanns bei weitem nicht erfüllen konnte.

Die neuapostolische Wort- und Laienkirche unter Führung des Stammapostelamtes brauchte sich „eigentlich nur auf die Wirksamkeit des Heiligen Geistes zu verlassen“. Mittlerweile sind selbst Apostel nur noch mit der „Gabe“ des Heiligen Geistes versiegelt (siehe ureigenes Selbstbildnis vom 4.12.2007). Wie es mit Gaben mitunter bestellt ist, dürfte spätestens nach dem 4.12.2007 jedem klar geworden sen. Die Nuance des „sich auf den Hl. Geist verlassen“ und des „vom Hl. Geist verlassenseins“, macht das Gottesurteil im Fall Bischoff deutlich.

„Bestandskritisch“ können nicht nur Gemeinden sein, sondern bestandskritisch war sicher auch die Botschaft, an der keine Theologen und Fachleute beteiligt waren.

„Bestandskritisch“ im brinkmännischen Wortsinne dürfte auch ein statisches Selbstbild einer erst im werden befindlichen Schriftkirche unter dem Diktat von Bau- und Hausmeistern (Haushälter über Gottes Geheimnisse / Aposteln) sein, wo Ergebnisse a la 4.12.2007 präsentiert werden.

“Bestandskritisch“ im brinkmännischen Wortsinne sehe ich weniger Gemeinden welche nicht der präsidialen Performance entsprechen, als vielmehr den Overhead, der mit strategischen Manövern wie USTER II wirkt, als wäre er in der Tat von allen guten Geistern verlassen.

Unter einem „sicheren Standort“ im Glauben stelle ich mir wahrlich etwas anderes vor, als sich zusammen mit drei Elefanten in einem Porzellanladen aufhalten zu müssen.

Guten Abend und

shalom

uhu-uli

#69 Beitrag von uhu-uli » 22.01.2008, 20:17

8)
Zuletzt geändert von uhu-uli am 12.10.2009, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.

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August Prolle
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#70 Beitrag von August Prolle » 23.01.2008, 22:57

Mit bestem Gruß in die Runde :wink: – und Dank an shalom für diesen Link:
    • Interview zum Jahresauftakt

      Niedersachsen. 38,55 Jahre trägt August Prolle nunmehr das Unterdiakonenamt. Weder wurde er von Stammapostel Wilhelm Leber im Bundeshaus in Bonn zum Bezirksapostel ordiniert noch beauftragte dieser ihn mit der Leitung einer Gebietskirche. Im Interview hält der verhinderte Kirchenpräsident Rückblick auf das zu Ende gegangene Jahr, äußert sich zu den Entwicklungen in seiner Gebietskirche und gibt einen Ausblick auf die Ereignisse in 2008.

      Unterdiakon, wie geht es Ihnen?

        • Muss.
      Als Familienoberhaupt der Segenslinie Prolle haben Sie weitaus mehr Erfahrung als so mancher Bezirksapostel. Rückblickend auf eine 2,5-jährige Amtstätigkeit hat unlängst Gebietskirchenpräsident Brinkmann seinen Mitarbeitern ein Interview gegeben. Wie haben Sie das Interview aufgenommen?
        • Gelassen.
      Brinkmann ist NRW-Kirchenpräsident. Im Interview verweist er auf die hohe Gesamtzufriedenheit der, ich zitiere, „aktiven neuapostolischen Nation in Nordrhein-Westfalen und dem Teil von Niedersachsen, den wir betreuen“. Nun gehören Sie zu der Nation fremdbetreuter Niedersachsen, deren neuapostolische Gesamtzufriedenheit bislang noch nicht ermittelt worden ist. Ihr zuständiger Kirchenpräsident – er stammt bekanntlich aus der niedersächsischen, von Brinkmann betreuten Exklave Bad Pyrmont – sprach im gk-Interview davon, dass lediglich ein Drittel der Kirchenmitglieder seinen 2010 Visionen aufgeschlossen gegenüber stünde. Wie hoch würden Sie Ihre persönliche Gesamtzufriedenheit einschätzen?
        • In Prozent?
      Ja.
        • Weiß nicht. Ungefähr 38–55.
      Wie Sie vielleicht wissen, hat sich der Bundeshaus-ordinierte Kirchenpräsident Brinkmann dafür ausgesprochen, zur Predigtvorbereitung keine Sekundärliteratur zu verwenden. Im Weihnachts-Interview betont er allerdings die Notwendigkeit, dass „zur Schärfung und Profilierung unserer Lehre … auch Fachleute und Theologen“ herangezogen werden, „die wirklich wissen, über was gesprochen wird.“ Gesteht er damit zu, dass die Kirchengebieter der Gebietskirchen auf dem Gebiet der Theologie nichts zu bieten haben?
        • Scheint so.
      C. Schwerdtfeger, Tiefbauunternehmer im Apostelamt, hat im November eine Vortragsreihe zum Thema „Was ist Theologie“ durchgeführt. Er referierte – sozusagen als „Polier“ – vor den versammelten Baumeistern apostolischer Provenienz in Toronto (und anschließend vor der :arrow: Recklinghäuser Provinz-Prominenz). Damit müssten die Bezirksapostel doch eigentlich wissen, „über was gesprochen wird“. Haben sie etwa nicht zugehört? Zweifeln sie möglicherweise an der apostolischen Urheberschaft des Vortrages? Gehört Schwerdtfeger etwa nicht zu den „Fachleuten“, von denen Brinkmann sprach? Was meinen Sie?
        • Keine Ahnung.
      Brinkmann ist vor kurzem medienwirksam „in die Grube gefahren“. Im Beisein einiger ausgewählter Bezirks- und Charakterämter hat er sich :arrow: "vor Ort" über die Arbeitsbedingungen der Kohlekumpel informiert. - Wie ich hörte, haben Sie in Ihrem letztjährigen Urlaub ebenfalls ein Bergwerk besichtigt. Scherzhaft könnte man sagen, dass Sie jetzt „Erz-Diakon“ sind. Leider wurde darüber nirgendwo berichtet. Wünschen Sie sich mehr öffentliche Wahrnehmung?
        • Nö.
      Zum Stichwort „KiGo_10-14“ (gemeint sind Zielgruppengottesdienste für Kinder im Alter von 10-14 Jahren) sagt Brinkmann: „Es ist für die Kinder gerade in diesem Alter wichtig, eine hohe Bindung an die Kirche zu erzielen …“ Sehen Sie das auch so? Haben Sie Ihre Kinder schon mal an die Kirche gebunden?
        • Hä?
      Lassen wir das. - Kirchenpräsident Brinkmann hat Jesus als „Unternehmer par excellance“ bezeichnet und flugs – sozusagen als dessen Filialleiter - ein „Unternehmerforum“ gegründet. Finden Sie es nicht merkwürdig, dass er dort „beiratend“ tätig wird, obwohl er weder Unternehmer noch Freiberufler ist?
        • Is mir egal.
      Wie ich hörte, planen Sie für 2008 die Gründung eines Unterdiakonenforums - als Kommunikations-Plattform für Kirchendiener im Beförderungsstau. Provokant sprachen Sie von Jesus als „Unterdiakon par excellance“, dem man getrost auch ein Herz für unterprivilegierte Unterdiakone unterster Ämterörter unterstellen dürfe. Ist das so richtig?
        • Jau.
      Zurück zum Brinkmann-Interview. Wenn ich mich nicht irre, ist auf den beigefügten Fotos als Tischdeko ein Kalender „Unsere Familie“ zu erkennen (unter der Mikrophon-Attrappe :arrow: KLICK). Das erinnert mich an Seelsorgebesuche im Hause Prolle. Zu diesen Gelegenheiten werden auf dem Wohnzimmertisch immer einige aktuelle Exemplare der apostolischen Hauspostille ausgelegt. Glauben Sie, dass Brinkmann tatsächlich gerade in dem VFB-Jahrbuch gelesen hatte, als seine Mitarbeiter überraschend sein Arbeitszimmer betraten, um ihn zu interviewen?
        • Was weiß ich.
      Vor Brinkmann liegt ein eng bedrucktes, mehrere Seiten starkes Manuskript. Auch der Interviewer Schuldt hat ein ähnliches Schriftstück vor sich. Bezeichnenderweise steht unter dem Interview der Vermerk: „Text - Frank Schuldt, Günter Lohsträter“. Aus den genannten Indizien lässt sich - in Kenntnis der NRW-Ghostwriting-Tradition (Stichwort: Apostelbrief) - schlussfolgern, dass der Kirchenpräsident das Interview von seinen Angestellten schreiben ließ. Die Fotostrecke – die progressiv-pinkfarbene Präsidenten-Krawatte wird gekonnt ins Bild gerückt – scheint aus Anlass der Manuskriptvorlage entstanden zu sein. Bemerkenswert auch der Umstand, dass es die Fragesteller offensichtlich überhaupt nicht interessiert, ob ihr Chef etwas – und sei es nur ein Sterbenswörtchen – zum Infoabend am 4.12.07 zu sagen hat ...
        • Wie war die Frage?
      Entschuldigung. Ich übe noch. Auch knallhartes Nachfragen will gelernt sein. Offenbar tun sich damit sogar die Ikonen des freien Journalismus, Lohsträter und Schuldt, mitunter etwas schwer... Wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich dennoch gern das heikle Thema „Infoabend“ ansprechen...
        • Nur zu.


      Sehr freundlich, danke. - Bekanntlich ist der Infoabend nicht allerorten mit Enthusiasmus aufgenommen worden. Was raten Sie nachgeordneten Nachfolgern, die mit dessen Aussagen sowie mit den sich anschließenden 38–55 Selbstbildern (davon allein 9 von Brinkmann!), Visionen, Lehraussagen, Stellungnahmen und offenen Briefen ... nun, sagen wir, gewisse Schwierigkeiten haben?
        • Treu bleiben.
      Ah ja. - Übrigens: Das Interview mit Kirchenpräsident Brinkmann wurde an Weihnachten, genauer gesagt am 26.12. - um 0.46 Uhr - ins Internet gestellt. Soviel zur Loyalität und Einsatzfreude Brinkmannscher Lohberichtersträter … Verzeihung, Hofberichterstatter. Verfügen Sie als Familienoberhaupt eigentlich auch über solch unerhört hörige Angestellte, ich meine … anstellige Angehörige, die sich an Weihnachten - noch dazu des Nachts - selbstverleugnend für Sie aufopfern würden? Oder - anders formuliert: Warum nicht?
        • Ich bin selbst Schuldt.
      Soso. – Fast hatte ich gehofft, Sie würden sagen: „Ich bin Opa und nicht Propa und heiße Prolle und nicht Ganda.“ Nebenbei: Wenn Sie wollen, können Sie dieses Wortspiel für die Internet-Interview-Version verwenden. Ich schenke es Ihnen.
        • Danke.
      Gestatten Sie abschließend noch ein Wort in eigener Sache, eine :arrow: "Botschaft" an die Vielen Anderen Gemahlinnen: "Ich stehe zu meiner Verpflichtung, als Prolles Gehilfin in der Treue zum Unterdiakon die Einheit im Familienkreis zu wahren."
        • Bravo.
      Unterdiakon, ich danke für Ihre ausführliche Stellungnahme. Für 2008 wünsche ich Ihnen eine segensreiche Entwicklung des angetrauten Arbeitsbereichs, Familienmitglieder mit hoher Gesamtzufriedenheit - und mir das Wohlgefühl einer stets erhöhten Temperatur Ihres Amtskörpers.
        • Nu is aber gut, Schätzelein.
:mrgreen:

Text: A.P.
(Agathe Prolle)
Zuletzt geändert von August Prolle am 31.03.2010, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.

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