Apostelgeschichte 1938-55

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Doryssa
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#21 Beitrag von Doryssa » 02.01.2008, 23:55

August Prolle hat geschrieben:anpassungsfähige Apostel-Hiwis
Für diese legen sich mir gerade einige Alternativbezeichnungen auf den Geist. Der wird sie jetzt aber nicht auf die Tastatur weiterschieben, da ich sonst mit einem Verweis des Admins rechnen müsste.... *angstschlotter*

Doryssa

tergram

#22 Beitrag von tergram » 03.01.2008, 07:30

Doryssa hat geschrieben:... Der wird sie jetzt aber nicht auf die Tastatur weiterschieben, da ich sonst mit einem Verweis des Admins rechnen müsste.... *angstschlotter* Doryssa
Probier es doch einfalch mal aus. Gruß, dein Admin. :lol:

autor

#23 Beitrag von autor » 03.01.2008, 12:02

tergram hat geschrieben:[...] Hätte es zu dieser Zeit schon das Internet gegeben, wäre das eine wunderbare U.L. geworden. [...]
Hallo "tergram",

bitte, was ist eine U.L.? Ich bitte untertänigst um Klärung.

a.

InselFuchs

#24 Beitrag von InselFuchs » 03.01.2008, 16:04

*flüster*aufzeig* :wink: Damit ist vermutlich eine "urban legend" gemeint, lieber Autor. (Ein modernes Äquivalent für jene Ideen und Geschichtchen mit eingewobenen Archetypen, die dermaleinst an Lagerfeuern in Ermangelung von Fernseher, Internet und so einander erzählt wurden.) Kennst du die "Spinne in der Yukkapalme"?

Liebe Grüße!
InselFuchs

shalom
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"Sepers hätte seinen Willen bekommen..."

#25 Beitrag von shalom » 03.01.2008, 16:52

[url=http://www.glaubenskultur.de/artikel-509.html][b][color=olive][size=92]gk-Magazin 2005-03-17 [/size][/color][/b][/url] hat geschrieben:
gk-Übersetzung: TROUW-Artikel

Neuer Apostel an NAK-Spitze kritisiert Ex-Apostel Sepers
von Lodewijk Dros
[…]

Sepers zufolge haben Macht und Geld eine Rolle gespielt beim Zustandekommen und Aufrechterhalten der heutigen Kirchenstruktur - eine Kritik, die Leber deutlich pariert. „Meint G. Sepers, dass die Apostel aus rein opportunistischen Gründen an der Struktur unserer Kirche festhalten? Das muss ich wirklich scharf zurückweisen.“

[…]

Peter Johanning, der internationalen Sprecher der NAK in Frankfurt, ist nicht sonderlich erfreut, dass Lebers Brief öffentlich bekannt wurde. „Wir wollen durchaus eine Debatte über die Exklusivität unserer Kirche führen, allerdings hinter geschlossenen Türen.“ Laut Johanning ist durchaus Bewegung in der Position der Kirche. „Um es deutlich zu sagen: in allgemein christliche Richtung. Die Exklusivität verschwimmt. Gerrit Sepers ist wirklich ein paar Jahre zu früh gegangen. Hätte er nur gewartet, dann hätte er bekommen, was er wollte.“(Hervorhebungen von mir)
..."Sepers hätte seinen Willen bekommen..." :wink:.

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Sepers war seiner Zeit voraus

#26 Beitrag von shalom » 03.01.2008, 17:12

[url=http://www.naktuell.de/0305/0305001.html][b][color=olive][size=92]NAKTUELL [/size][/color][/b][/url] hat geschrieben:
16.03.2005
Kirchenleitung scheut offenen Diskurs

Diakon Rolf Carl, der in der Kirchenverwaltung in Hamburg für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, teilte auf Anfrage von naktuell.de Anfang Februar mit, dass der Bezirksapostel eine Veröffentlichung seiner Kommentare, auch auszugsweise, nicht gestattet habe. Auf die Frage, warum er dies nicht wolle, antwortete Carl, der Bezirksapostel habe nicht die Absicht, mit Gerrit Sepers einen Disput zu beginnen. Gleichwohl habe er in dem Rundschreiben zum Ausdruck gebracht, dass er den ehemaligen Apostel als Mensch nach wie vor schätze. Der Bezirksapostel, so Carl weiter, habe es für notwendig gehalten, den ihm anvertrauten Amtsträgern zu schildern, wie er die Äußerungen von Gerrit Sepers ganz persönlich einschätze. Er habe den Amtsträgern einige „Klarstellungen“ an die Hand geben wollen, um auf Nachfragen der Geschwister reagieren zu können. Der Kirchensprecher bestätigte zudem, dass der Bezirksapostel das Rundschreiben nicht mit dem Stammapostel abgestimmt habe.

…Gegenüber naktuell.de bestätigte Johanning, mit dem Redakteur der Tageszeitung ein längeres Telefongespräch geführt zu haben. Über den früheren niederländischen Apostel sagte Johanning: „Gerrit Sepers ist seiner Zeit voraus. Er hätte bleiben sollen, um Einfluss auf die innerkirchliche Entwicklung zu nehmen“. Über das Thema Exklusivität, so der Mediensprecher, wolle die Kirche jedoch „keine öffentliche Debatte“ führen, wenngleich es darüber innerkirchlich Diskussionen gebe. … (Hervorhebungen von mir)
Werte DiskursteilnehmerInnen,

Pater Johanning meinte Anfang 2005 also, dass Gerrit Sepers seiner Zeit voraus gewesen wäre und Einflussmöglichkeiten gehabt hätte. Diesem Eindruck widerspricht die neue „Apg. 1938-55“ jedoch erheblich!

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#27 Beitrag von shalom » 03.01.2008, 17:33

Werte DiskursteilnehmerInnen,

unter dem Titel „Sepers hätte seinen Willen bekommen…“ fand damals auf gk – vor dem Mauerbau mit seinen Restrukturierungsmaßnahmen und Funktionalisierungen – unter „Unsere Artikel“ eine nicht uninteressante Diskussion statt, an die ich mich dieser Tage gerne erinnert habe.

shalom

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August Prolle
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#28 Beitrag von August Prolle » 04.01.2008, 21:10

Schneider [url=http://forum.glaubenskultur.de/viewtopic.php?p=256473&highlight=xyz#256473]- :arrow: [b][color=blue]HIER[/color][/b] -[/url] hat geschrieben: ...

Zusammengefasst komme ich jetzt zu folgendem Ergebnis:

1.
Wenn nicht die Botschaft die Ursache der Spaltung war, sondern die Konflikte in der KL seit 1938, dann war die Botschaft eine Reaktion auf diese Konflikte.

2.
Die Konflikte hingen eng mit der Frage der Amtszeitbegrenzung zusammen. Die Botschaft hat diesen Konflikt für JGB auf eine himmlische Art und Weise gelöst.

3.
Zu dem himmlischen Charakter der Botschaft enthält das Drave-Papier eine wichtige (vielleicht sogar die ausschlaggebende) Aussage. In der Zusammenfassung heisst es:

Als wesentliche strukturelle Probleme jener Zeit sind zu nennen:
(...) mangelnde Einsicht in den Offenbarungscharakter der Botschaft des Stammapostels und die damit verbundene Missachtung der Amtsautorität des Stammapostels;
Das kann ja doch wohl nur heissen: Die Botschaft war eine Offenbarung. Die Botschaft wird damit zugleich jeglicher Bewertung entzogen. Es kommt letzlich nicht einnmal mehr darauf an, ob die Botschaft sich erfüllt hat oder nicht. Darum geht es überhaupt nicht. Die Kernaussage des Papiers und des Infoabends lautet:

Botschaften des Stammapostels sind göttlicher Natur, weil sie vom Stammapostel kommen. Basta!

Ob diese Interpretation den Regeln der Logik standhält, lasse ich dahingestellt. Jedenfalls muss man das Drave-Papier wohl so verstehen.

4.
Damit wird dem Volk wohl zugleich auch untergejubelt, dass in der NAK sowohl die Botschaft als letztlich auch jede weitere Aussage eines Stammapostels als unantastbar zu gelten haben. Unter der Amtsführung Lebers ist also weder eine vernünftige Aufarbeitung dieses Themas, noch ein Abrücken von dem Absolutheitsanspruch des Stammapostels zu erwarten.

Stammapostolische Theokratie hat Sepers das genannt.

Diese Haltung macht auch Sinn: Denn aufgrund der familiären Nähe Lebers zu JG Bischoff dürfte speziell von einer Entzauberung der Botschaft die grösste Gefahr für die Amtsstellung Lebers und damit des Stammapostels ausgehen.

Wird immer klarer, was hier abläuft. Leute: Wir sind Zeugen einer höchst spannenden Auseinandersetzung!

Schneider

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verfassers)

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#29 Beitrag von shalom » 13.01.2008, 19:24

01.02.2007
NaK€-Schaukastenplakat im Februar 07, dem Monat also, in dem lt. dem jüngst veröffentlichten Leberbrief (dem ohne na-amtlichen Kopf), den Vertretern der VAG unmissverständlich klar gemacht worden war, wie der Hase läuft:
  • ""Mit Gott einander zuwenden" - Gottes Liebe baut Brücken zum Nächsten."

    "Frankfurt. Positive Begegnungen, Gespräche und Gesten tun gut und bereichern das Leben. Ausschlaggebend dafür sind u.a. auch die eigene Bereitschaft und Motivation. Gelebte Nähe zum Nächsten kann hier alles möglich machen – von der kleinen Geste bis zur großen Tat. …"

    ( http://www.nak.org/de/news/news-display/article/14631/ )
Rückblickend ein schönes Glaubenserlebnis, insbesondere auch, wenn man auf dem Bild die Trennung so klar vor Augen geführt bekommt, wie sie mitunter auch in gewissen Foren stattfindet.

shalom

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#30 Beitrag von shalom » 13.01.2008, 19:25

01.09.2007

NaKi-€ Schaukastenplakat September:
  • „Mit Gott ein Ziel haben“ – Allein sind wir schneller – gemeinsam kommen wir weiter.“

    Frankfurt. „Das Ziel des Glaubens ist ein gemeinsames Ziel. Gemeinsam können wir uns helfen, neu ermutigen oder auch einmal mitziehen lassen. So wird der Glaube nicht zu einem Selbstläufer, sondern direkt miteinander erlebbar“.

    ( http://www.nak.org/de/news/news-display/article/14628/ )
In der Tat vom 04.12.2007 wird deutlich, dass die drei Synoptiker (Wend, Drave und Leber) mit ihrer Zusammenschau allein schneller waren und offensichtlich gar nicht vor hatten, weiter kommen zu wollen... :wink:.

Brautzubereitung im Alleingang.

shalom

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