Apostelgeschichte 1938-55

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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August Prolle
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#11 Beitrag von August Prolle » 02.01.2008, 02:37

Liebe LeserInnen und Schreiberlinge,

falls Ihr dies gelesen habt:
    • KLICK - „Die Neuapostolische Kirche von 1938 bis 1955 – Entwicklungen und Probleme“
      (Vortrag von Walter Drave, Leiter der „kircheninternen Arbeitsgruppe Geschichte“)

... solltet Ihr auch das lesen:
    • KLICK - Christ im Dialog (CiD): „Schade, dass es so gekommen ist“ – Interview mit Zeitzeugen der „Botschafts“-Ära
    • KLICK - NAK-OBSERVER: Die „Akte Kuhlen“
    • KLICK - Peter Kuhlen: „Ereignisse in der Neuapostolischen Kirche, die zur Gründung der Apostolischen Gemeinde geführt haben“
    • KLICK - Peter Kuhlen: „Denkschrift“
    • KLICK - Peter Kuhlen: „Nachdenkliches über die Botschaft des Stammapostels J. G. Bischoff"
    • KLICK - Vereinigung der Apostel der Apostolischen Gemeinden: „Geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung des Stammapostelamtes“
Vielleicht ergeht es Euch dann ähnlich wie mir: Ich bin beschämt. Zunächst dachte ich ungefähr dies:
wikipedia hat geschrieben: Daran wird deutlich, dass auch eine wissenschaftliche Geschichtsschreibung historische Daten nach letztlich subjektiven oder ideologischen Kritierien auswählt, neu erzählt, ordnet und deutet und somit nie neutral sein kann.

Geschichtspolitik ist die aus politischen Gründen gewählte, das heißt, parteiische Interpretation der Geschichte und der Versuch, eine breite Öffentlichkeit von dieser Interpretation zu überzeugen.

Die meisten Geschichtsfälschungen kommen hingegen durch eine willkürliche Interpretation des Quellenmaterials zustande, am einfachsten durch das Weglassen bzw. Nichtbeachten unerwünschter Quellen, also eine einseitige Quellen- (und Literatur-)Auswahl.
... doch dann fragte ich mich: Warum? Aus welchem Grund brüskiert man ohne Not die Brüder und Schwestern der Apostolischen Gemeinschaft? Warum gestattet man zudem der interessierten Öffentlichkeit einen derart tiefen Blick in die Abgründe kirchlichen Intrigantentums auf höchster Ebene? Weshalb beginnt man bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte ausgerechnet mit dem Zeitraum "1938 - 1955" und lässt die brisanten Punkte "Kirche und NS-Regime" sowie die "Botschaftskrise 1960" außer Acht? - Im Übrigen ging es ja überhaupt nicht um die Kirchengeschichte, die Entwicklung von Gemeinden, Missionierungserfolge etc., sondern ausschließlich um die Geschichte der Kirchenleitung, die offensichtlich eine einzige Leidensgeschichte war: Wir hören von "jahrelang schwelenden und später offen ausgetragenen" Konflikten, von einem "Konkurrenzverhältnis mit feindlichen Zügen" im Apostelkreis und einem Stammapostel, gegen den sich zwischenzeitlich ausnahmslos alle (!) Apostel verschworen hatten, der gelegentlich in Weinkrämpfe ausbrach und der infolge der Auseinandersetzungen "etliche schwere Nervenzusammenbrüche" erlitt, die "seinen Gesundheitszustand über viele Jahre beeinträchtigten". Aus welchem Grund werden diese Interna nach über 50 Jahren jetzt in aller Öffentlichkeit ausgebreitet? Was veranlasst die Kirchenleitung, die Büchse der Pandora zu öffnen und dem Kirchenvolk per teurer Satellitenübertragung derart desavouierende Tatsachen zu präsentieren? Geht es hier wirklich nur um eine plump-tendenziöse Apologetik der Neuapostolischen Kirche gegenüber ihren Abspaltungen – oder steckt mehr und anderes dahinter?
    • "Auf den Sack wird geklopft, aber der Esel ist gemeint."

Dieses Zitat Bischoffs (aus einem Brief an E. Güttinger vom 15.02.1951) bringt Drave als Fettdruck-Fußnote auf Seite 10 seiner Apostelgeschichte. - Es lohnt sich, Draves Vortrag unter diesem Aspekt noch einmal zu lesen – sozusagen unter Beachtung des vierfachen Schriftsinns :wink:. Vielleicht lassen sich auf diese Weise neben der wörtlichen noch weitere – moralische, dogmatische oder gar eschatologische - Bedeutungsebenen erschließen. Diese Mühe sind wir unseren geschundenen Geschwistern in der Apostolischen Gemeinschaft schuldig. Es wird diese möglicherweise trösten, wenn sie erfahren, dass man zwar auf sie geklopft, aber gänzlich anderes gemeint hat...

Ein Schlüsselwort im Drave-Vortrag lautet übrigens "instrumentalisieren" ...

Empfangt dies mit herzlichen Grüßen
Euer A.P.
Zuletzt geändert von August Prolle am 31.03.2010, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.

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agape
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#12 Beitrag von agape » 02.01.2008, 12:57

Am Rande:
Wer meint, "Zürich" hätte einen "Alleingang" hingelegt, der irrt sich erheblich!
Was die Apostel K. und K. die Internetgemeinde wissen lassen, sollten die Apostel bitte etwas lauter und in andere Gefilde hineinsprechen!

Empfangt dies mit herzlichen Grüßen, ;)
agape
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

GG001

#13 Beitrag von GG001 » 02.01.2008, 16:13

Du sprichst nicht von den Oesterreichern, sehe ich das richtig?

Im NACboard gefunden: "Drave New World"

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August Prolle
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#14 Beitrag von August Prolle » 02.01.2008, 18:39

[b][color=blue]Schneider (im Nachbarforum)[/color][/b] hat geschrieben:Guten Morgen!

Der Forumgemeinde wünsche ich zunächst ein schönes neues Jahr. Was das Thema selbst angeht, möchte ich noch einmal auf Evah Pirazzis Hinweis zurückkommen. Sie schreibt:

Interessant in dem Brief G. Sepers auch folgendes Zitat: Die stammapostolische Theokratie über alles! Dabei ist ‘Theokratie’ auf Erden überhaupt nicht realisierbar. Wenn die NAK über ‘Theokratie’ redet, ist das lediglich ein Euphemismus für Totalitarismus.

Wollte man mit aller Macht eine Warnung (Botschaft) an alle Zweifler, auch an die inzwischen vielleicht kritischen Apostel richten, die die "Gottgleichheit" in Führung und Herrschaft (Theokratie) des Stammapostels und seinen neuerlichen erzfundamentalistischen Weg nicht mehr bedingungslos akzeptieren?
Eine interessante und - wie ich finde - durchaus schlüssige Interpretation. Eine andere nachvollziehbare Antwort auf die Fragen, was der tiefe Sinn dieses seltsamen Informationsabends sein könnte, hat es bislang nicht gegeben. Und es stellen sich einige Fragen:
  • Warum gerade jetzt?
    Warum so unvorbereitet?
    Warum so einseitig?
    Warum ohne Absprache mit der VAG?
    Warum überhaupt noch nach so langer Zeit?
Könnte es nicht sein, dass es bei diesem Informationsabend in Wahrheit gar nicht um die Aufarbeitung des Botschaftsthemas ging? Das dieses Thema nur benutzt wird, um dem Volk und auch den kritischen Aposteln eine Warnung zukommen zu lassen, die da lautet:

Hütet euch! Hütet Euch vor einer Trennung vom Stammapostel! Seht auf das Schicksal derer, die es schon einmal versucht haben! Wer sich vom Stammapostel trennt, trennt sich vom Herrn!

Kann es nicht sein, dass der Hinweis auf die damals fehlende Einheit im Apostelkreis ganz gezielt gegeben wurde, um auch heute ein Signal zu setzen: Hütet Euch vor denjenigen Aposteln, die sich als progressiv gebärden, die eigene Meinungen entwickeln?

Denn wie heisst es in der Zusammenfassung des Aufsatzes "Die Neuapostolische Kirche von 1938 bis 1955":
Als wesentliche strukturelle Probleme jener Zeit sind zu nennen:
(....)
mangelnde Bereitschaft einiger Apostel, die Wertvorstellungen des Stammapostels zu übernehmen
(.....);
Mangel an Konsens und Kommunikation zwischen dem Stammapostel und den Aposteln; (Seite 53)
und
Die fehlende Ausrichtung einiger Apostel am Stammapostel ist deshalb als eine der
tieferen Ursachen der Konflikte zu betrachten.

Dass die Apostel im Gegensatz zum Stammapostel über einen erstaunlich langen Zeitraum
die Verhältnisse in den verschiedenen Konflikten falsch einschätzten und fortgesetzt verkehrte
Entscheidungen trafen, ist glaubensmäßig als vermutlich unvermeidliche Konsequenz
ihres fehlenden Einsseins mit dem Stammapostel zu betrachten. (Seite 55)
Sepers hat recht: Es geht nicht um eine objektive Aufarbeitung der Geschichte. Es geht erst recht nicht um eine Annäherung an die VAG. Es geht um stammapostolische Theokratie. Es geht, um es mit den Worten von Evah zu sagen, um die Warnung an alle Zweifler, auch an die inzwischen vielleicht kritischen Apostel, die die "Gottgleichheit" in Führung und Herrschaft (Theokratie) des Stammapostels und seinen neuerlichen erzfundamentalistischen Weg nicht mehr bedingungslos akzeptieren.

Danke Evah, für diesen Hinweis.

Schneider
Ergänzend dazu:
  • Drave - Seite 23:
    "Aus diesem Grund war ihm [Stammapostel Bischoff] auch klar, dass das Verhalten der Apostel nicht von dem Segen Gottes begleitet werden konnte. Diese hatten nicht nach dem Willen Gottes gefragt ..."

    Drave - Seite 23:
    "Der Stammapostel war gewiss nicht nur wegen des konspirativen Vorgehens der Apostel enttäuscht, nicht nur wegen der Missachtung seiner Amtsautorität in dieser Frage, sondern auch wegen der mangelnden Erkenntnis einiger Apostel in göttliches Walten und göttliche Vorsehung."

    Drave - Seite 51:
    "Einheit mit ihm [Stammapostel Bischoff] und seinem Amt verbürgte die Sicherheit, das Glaubensziel zu erreichen. Hingegen führten die Missachtung oder die Verwerfung des Stammapostelamtes zu existenziellen Bedrohungen aller Betroffener."

    Seite 51, Fußnote:
    „... Wie es Apostel (…) die letzte Zeit machte, so haben alle Apostel begonnen, die gefallen sind. So hat es Klibbe in Südafrika gemacht, dann Ap. Niemeier, Brückner und van Oosbree. Die Verwerfung des Stammapostels und die persönliche Gleichstellung mit demselben hat für alle zum Tode geführt, und mit ihnen sind die Tausende ins Verderben gerissen worden“ (so Stammapostel Bischoff in einem Brief an Bezirksältesten Keller vom 3. März 1951; Hervorhebung durch Kursivdruck von der AG GNK).
In der Fußnote auf Seite 51/52 findet sich nach meiner Einschätzung ein weiterer, entscheidender Hinweis auf den
Sensus allegoricus der Drave-Schrift. Stammapostel Bischoff, der "sich in seiner Amtsführung allein vom Evangelium, von Jesus Christus leiten" ließ und "somit ein (extrem) christologisches Amtsverständnis offenbart" (Seite 47), schreibt an Ap. Schneider sen. (nicht zu verwechseln mit Schneider jun. :wink: ):

  • "Der Kampf gegen den Stammapostel ist von vornherein verloren.
    Das sollte sich jeder Apostel tief ins Herz schreiben, um bewahrt zu bleiben."
:idea:
Zuletzt geändert von August Prolle am 31.03.2010, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.

tergram

#15 Beitrag von tergram » 02.01.2008, 18:45

Sollte wohl... ...die Absicht so gewesen sein... ...hätte sich die NAK damit selbst in die Sekten-Ecke (zurück)gestellt... ...und alles an dieser Kirche wäre noch viel schlimmer, als bisher vermutet werden konnte...

Mich schaudert.

autor

#16 Beitrag von autor » 02.01.2008, 19:20

Interessant,

im neuapostolischen Machtzentrum hat man also die Möglichkeiten der Fernsehansprache begriffen und – ganz zeitgemäß – ergriffen. Abseits der veralteten und unbeweglichen Medien wie der Zeitschrift, des Rundschreibens, der Ansprache in Realpräsenz bot es sich an, die institutionalisierten Informationskaskaden zu umschiffen um topaktuell, doch nichtsdestoweniger medioker, mediokratisch durchzuschlagen.

Vox stammapostoli = vox populi – so nur kann es gelingen einen Haufen ungebührlich sich gebärdender Amtsträger zu disziplinieren, ein Hirn eines Gottesknechtes, das sich bislang nicht ausschalten ließ, von zwei Seiten in die Zange zu nehmen, um es doch noch aufzuweichen. Man hat dazugelernt. Es ächzt der Sack und der Esel jault auf.

Grüße,

a.

GG001

Vor Tische las man's anders

#17 Beitrag von GG001 » 02.01.2008, 20:33

Vor Tische (im Jahr 1957) las man's anders als jetzt bei Drave:
From The Herald of the New Apostolic Church, Volume XXXIII, September 15, 1957, No. 18.

Excerpt from Service held by District Apostle Fendt in Niles, Michigan, Apirl 18, 1957:
Apostle Hiby:

...Our beloved Chief Apostle has received the Godly message that Christ will come in his lifetime. For those who are faithful, there is no reason to doubt this. Unfortunately, some have felt that this should be modified and, as a result, have separated themselves from our Chief apostle; they say that the Lord will not come in the Chief Apostle's lifetime. They have become false prophets because they do not agree with the timely will of God; they teach a false doctrine for it does not come from the Holy Spirit. Which spirit is modern and which is old fashioned? The modern way is the way of our Lord. In the time of Noah, God warned His people then He revealed His might; in due time the flood came. To Abraham, God gave the promise that He would bless him and make of him a great nation. The Lord has fulfilled His word at all times. Whether it was 3,000 years ago; 2,000 years ago, or today; the most modern spirit is the Spirit of God because He brings that which is new and timely -- with this the spiritis who are old-fashioned cannot agree. Therefore, they become false.
Apostle Hiby's sermon makes reference to those that left because they could not agree with Botschaft's message. The people he's referring to seem to be in a position to teach others a different doctrine. (apostles)

Conclusion: Hiby's sermon contradicts Drave's "findings".

"Deaconess" im NACboard
Deutsch, aus einem GD von Apostel Fendt vom 18. April 1957, Zitat Apostel Hiby:
Unser geliebter Stammapostel hat die goettliche Botschaft erhalten, dass Christus zu seinen Lebzeiten kommen wird. Fuer diejenigen, die dies glaeubig annehmen, gibt es keinen Grund zum Zweifel. Aber leider haben einige gemeint, dies koenne geaendert werden und haben sich folglich von unserem Stammapostel getrennt. Sie behaupten, der Herr wird nicht zu Lebzeiten des Stammapostels kommen. Sie sind zu falschen Propheten geworden, weil sie nicht mit dem zeitgemaessen Willen Gottes uebereinstimmen. Sie lehren eine falsche Lehre, denn sie kommt nicht aus dem Heiligen Geist. (...)

Schlussfolgerung: Hibys Predigtbeitrag widersprich Draves "Erkenntnissen".
Nach der "Strategie von heute" gilt offensichtlich: Nein, Kuhlen et alii haben sich nicht wegen der Botschaft, sondern wegen anderer Gruende vom Stammapostel losgesagt. Wie heisst die Strategie wohl fuer den 3. Januar 2008? und die fuer den 4. Januar?

GG001

#18 Beitrag von GG001 » 02.01.2008, 20:43

Und in diesem Zitat aus einem GD von Bezirksapostel John P. Fendt im Jahr 1957 im NACboard nennt er ebenfalls den Unglauben an die Botschaft als Grund. Achtung: dort spricht man Englisch.

Den Artikel, der hier stand, hier habe ich deswegen entfernt und nur den Verweis eingesetzt.

tergram

#19 Beitrag von tergram » 02.01.2008, 21:38

... Sie behaupten, der Herr wird nicht zu Lebzeiten des Stammapostels kommen. Sie sind zu falschen Propheten geworden, weil ...

Aha. :shock: Hat nicht Gott am 6.7.1960 in Karlsruhe eindrucksvoll gezeigt, wer ein falscher Prophet war?

Mich wundert, dass solche Ver(w)irrten nicht jahrelang das Märchen in die Welt gesetzt haben, J.G.B. würde noch leben - irgendwo, unerkannt. Wie J.F.K. oder Elvis. Hätte es zu dieser Zeit schon das Internet gegeben, wäre das eine wunderbare U.L. geworden. Und: Auch diesen Unfug hätten manche geglaubt. :roll:

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August Prolle
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#20 Beitrag von August Prolle » 02.01.2008, 23:26

Derselbe Apostel Hiby, der 1957 so vehement den Glauben an die Botschaft als "zeitgemäße" Offenbarung göttlichen Willens einforderte und jeden als falschen Propheten bezeichnete, der daran zweifelte - äußerte 4 Jahre später (nach Bischoffs Tod) Folgendes:
"Im Jahre 1956 war der Stap. Bischoff mit seinem Sohn bei uns in den Vereinigten Staaten. Bei dieser Gelegenheit hörte ich, wie der Stammapostel im engeren Kreis sagte: Sollte es doch sein, dass mich der liebe Gott aus dem Leben nimmt, so würde ich den Bezirksapostel Walter Schmidt berufen!“

(Predigtbeitrag im Gottesdienst für Amtsträger vom 12. März 1961 in Stuttgart-Süd)
Gut, dass es zu allen Zeiten anpassungsfähige Apostel-Hiwis gab, deren "zeitgemäße" Verkündigung mit dem beständigen Wandel vermeintlicher göttlicher Wahrheiten Schritt halten konnte...
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