VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

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Maximin

VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#1 Beitrag von Maximin » 14.12.2011, 13:41

Der Embolismus (altgriechisch ἐμβάλλειν „einwerfen, einschieben“, als Nomen „Einschaltung“) ist ein Nachsatz zum Vater unser, der in der Liturgie der katholischen Kirche verwendet wird. Im römischen Ritus der Heiligen Messe wird zwischen den Bitten des Vaterunsers und der Doxologie (griechisch „Lobpreisung“) vom Zelebranten ein kurzes Gebet, der Embolismus, gesungen oder gesprochen, das eine Weiterführung der letzten Bitte ist.

Er lautet:
Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.

(lateinisch: Libera nos, quaesumus, Domine, ab omnibus malis, da propitius pacem in diebus nostris, ut, ope misericordiae tuae adiuti, et a peccato simus semper liberi et ab omni perturbatione securi: exspectantes beatam spem et adventum Salvatoris nostri Iesu Christi.)

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evah pirazzi
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Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#2 Beitrag von evah pirazzi » 14.12.2011, 21:22

Maxi,

was willst du uns denn sagen? Bist du verwirrt oder willst du diesen "Vater-Unser-Embolus" wieder eingeführt sehen? Ist es dir wichtig, dass im Vater Unser zusätzlich um Bewahrung vor Verwirrung und Sünde gebeten wird? Dann könntest du doch eine Anfrage an die entsprechenden Instanzen richten, etwa so:

Ich bitte dringlich um Prüfung altbewährter embolischer Effekte zwecks Einführung in das Vater Unser. Ich beobachte täglich eine Zunahme von Verwirrung und Sünde - nicht zuletzt auch an mir - und beantrage daher, in Zukunft embolische Varianten innerhalb der passenden kirchlichen Riten zuzulassen. Ich erhoffe mir davon grundsätzlich ein schnelleres Kommen des Herrn. Auch unsere sogenannte "letzte Bitte" würde sich naturgemäß direkt anschließen und alte Leiden fänden schnell ihr Ende.

Herzensenge Grüße voll Embolie

Maximus Verdruss
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#3 Beitrag von Cemper » 15.12.2011, 00:41

Wie heißt das Gebet? Vater unser - oder Vaterunser? Wir beten gemeinsam das Vaterunser: Vater unser im Himmel ... (oder auch: Gott, unsere Mutter und unser Vater im Himmel ...).

Und hören wir nach dem Gottesdienst das Post ludium oder das Postludium von Bruckner in de-Moll oder in d-Moll oder d-moll?

Gute Nacht!
Ihr Heinrich-Oberl Ehrer

PS: Das sind die wahren Probleme!

Glaubensbruder
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Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#4 Beitrag von Glaubensbruder » 15.12.2011, 02:20

... auf dass zusammen wachse, was zusammengehört!

KLICK :wink:

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evah pirazzi
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Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#5 Beitrag von evah pirazzi » 15.12.2011, 22:18

Cemper hat geschrieben:Wie heißt das Gebet? Vater unser - oder Vaterunser? ...

Und hören wir nach dem Gottesdienst das Post ludium oder das Postludium von Bruckner in de-Moll oder in d-Moll oder d-moll?
Herr Oberl-Ehrer, :lol:

da sich der Herr Maximus Ausundschluss zum Thema nicht weiter zu Wort gemeldet hat, bevorzuge ich in diesem Fall und im Moment die Tonart "schiss-moll" - falls sie existiert.

Und ansonsten und überhaupt: Was halten Sie bei diesen ganzen Vaterschaftsangelegenheiten von einem kleinen "Paternoster"? Man kann dabei ganz ungezwungen ein Vaterunser oder auch ein Vater unser - nach dem dritten Glas auch das Vater Unser laut sprechen, wenn man denn will, man muss aber nicht.

Und das Maxilein kann sich auch gerne vor der letzten Bitte noch eine klitzekleine Embolodingsbums einführen, da bin ich jannz jroßzüjich...

Schkall!!

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#6 Beitrag von Cemper » 16.12.2011, 00:03

Werteste Zuprosterin,

da es hier um die richtige Schreibweise "Vaterunser" ging, sei es mir erlaubt, auch gleich noch einen anderen Problemfall aufzugreifen: die von Ihnen bevorzugte Tonart. Diese Tonart gibt es nicht - auch nicht unter den ergreifenden Kirchentonarten (wahrscheinlich wissen Sie, was gemeint ist: Ionisch, Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Äolisch und noch mehr ...). Es ist interessant, dass Sie etwas bevorzugen, was es nicht gibt. Ich würde das mal therapeutisch klären lassen. Aber selbst dann, wenn es sie - also die Tonart - gäbe, müssten Sie "Moll" schreiben. Dur und Moll - immer groß. Aber davor heißt es bei Dur-Tonarten C, G, D usw. (groß) und bei Moll-Tonarten a, d, g usw. (klein) - (beachten Sie die Reihenfolge C G D und a d g (Quinte/Quarte). Das wird so gemacht, weil es in Dur die große und in Moll die kleine Terz gibt. Und dann kann man auch verkürzt schreiben "Sonate in D" (= Dur) oder "Sonate in d" (= Moll). Dur und Moll wird immer wieder verkehrt geschrieben. Selbst auf den Programmplakaten und in den Programmheften der Berliner Philharmoniker.

Zur Beantwortung Ihres anderen Eintrags betr. Hefeteig bin ich noch nicht gekommen. Das mache ich aber noch. Sie verdienen immer eine Antwort!

HC

PS: Können Sie einen Tritonus singen?

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Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#7 Beitrag von evah pirazzi » 16.12.2011, 23:26

Herr Cempositeur van De-Moll,

Ihre mixolydische Unterweisung zu nächtlicher Stunde soll nicht vergeblich gewesen sein. Ich werde wahrscheinlich heute Nacht äolisch angehauchte Träume haben. :lol:

Aber was den Tritonus angeht, da bin ich ein Naturtalent:


Den Tritonus benutz' ich dann,
wenn keiner mich mehr leiden kann.
Ich singe laut in schrägen Tönen
gepresst und schrill zwischen den Zähnen:
"Na-hein" (dann singe ich ihn runter),
und "Wa-rum" (dann sing' ich ihn rauf).
Das führt zum Tinnitus mitunter,
doch mich muntert es wieder auf!!!

:wink:
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Re: VERWIRRUNG - VON ANDEREN LERNEN...

#8 Beitrag von August Prolle » 17.12.2011, 20:25

      • Bild
        • Der Tritonus
      Der Tritonus als solcher sei
      für jede Laienkantorei,
      so hört man, schwer zu singen?
      Nun denn, so kann's gelingen:

      Gut meistert man dies Intervall
      durch kollektiven Hustenschwall:
      Geräuschbedingte Tonvakanz
      verhindert falsche Dissonanz!

      Im Feuilleton steht dann zu lesen,
      wie engagiert der Chor gewesen,
      wie rein des Klangs Beschaffenheit -
      und dieses trotz Erkältungszeit!

(A.P. - aus der Reihe: "Die Sänger bitte - Meine Erfahrungen als singender Christ")

:wink:

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