Verwandtschaft Jesu

Diskussionen über Bibeltexte aus dem Neuen Testament
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verbindlich

Verwandtschaft Jesu

#1 Beitrag von verbindlich » 07.12.2011, 13:52

Ich habe mal einen Beitrag gefunden, der echt lesenswert ist.

http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/ ... 8_art4.htm

Bitte einmal lesen, das ist höchst interessant.

Es wäre schön, wenn wir uns danach über dieses Thema austauschen könnten.
LG

verbindlich

Re: Verwandtschaft Jesu

#2 Beitrag von verbindlich » 07.12.2011, 13:58

Ist es verwunderlich, wenn in der NAK verwandtschaftliche Bindungen in den Amtshierachien bestehen?
War doch bei Jesus auch so, warum sollte es das heute nicht mehr geben und gibt es solche Verwandschaften auch in der RKK oder ev. Kirche?

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agape
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Re: Verwandtschaft Jesu

#3 Beitrag von agape » 07.12.2011, 14:34

Abgesehen von der fragwürdigen Fragestellung und Beantwortung auf der verlinkten Seite
sollte man sich UNBEDINGT mal das Impressum ansehen:
Hinter "Gute Nachrichten" steht die :arrow:"Vereinte Kirche Gottes".
Diese hat, wie man hier erkennen kann, eine direkte Verwandschaft mit den Mormonen.
Kein Wunder also, wenn Nak und Mormentum sich her wieder treffen.

Diese Seiten gehören eher in den G.-Schrank.

PS: Dass es Familien-Verwandtschaften in Kirchen gibt, ist ja erst mal unverdächtig.
Verdächtig wirds, wenn "Hohe Amtskörper" die Kirchen-Ämter in ihre Familien verteilen.
Jesus war einer der glücklichsten Menschen, der je gelebt hat. Er gab seine Kraft weiter, verschenkte, was er hatte,
weil er in Übereinstimmung mit sich und seiner Botschaft lebte.
„Ich bin, was ich tue.“ Das bewirkt mystische Erfahrung.
Nach D.Sölle

Cemper

Re: Verwandtschaft Jesu

#4 Beitrag von Cemper » 07.12.2011, 15:32

agape hat geschrieben:Kein Wunder also, wenn Nak und Mormentum sich her wieder treffen.
Welche "Treffpunkte" gab es und gibt es zwischen NAK und Mormonentum?

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Re: Verwandtschaft Jesu

#5 Beitrag von evah pirazzi » 07.12.2011, 23:25

agape hat geschrieben:...Diese Seiten gehören eher in den G.-Schrank...
Mich würde interessieren, was ein "G-Punkt-Schrank" ist und ob man üblicherweise diverse religiös orientierte Seiten darin aufbewahrt?

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: Verwandtschaft Jesu

#6 Beitrag von Cemper » 08.12.2011, 11:07

Vielleicht hilft Ihnen das Ärzteblatt weiter: KLICK

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Re: Verwandtschaft Jesu

#7 Beitrag von evah pirazzi » 08.12.2011, 21:57

Cemperlioz, Sie verkappter Mediziner ;-)

Der Inhalt des Ärzteblattes war und ist mir weitgehend bekannt – nur – was für eine Bedeutung hat in diesem Zusammenhang ein Schrank, in den man auch noch die Blättchen der Mormonen, bzw. der NAK verschließen soll? Dieser Zusammenhang verschließt sich mir.

Aber vielleicht mag Agapepe noch den einen oder anderen schönen sachdienlichen Hinweis zur "Aufklärung" anfügen (für die unverständige und manchmal aufklärungsresistente "Schwevah")?

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: Verwandtschaft Jesu

#8 Beitrag von Cemper » 09.12.2011, 20:51

pirazzienserin, Sie verkappte Ordensfrau,

zu Ihrer Frage zur Bedeutung des Schrankes kann ich Ihnen nur dies sagen:

Ich kenne die Bezeichnung G-Schrank als Abkürzung für Giftschrank. In solchen Schränken werden giftige Stoffe sicher aufbewahrt. Der Begriff wird auch im übertragenen Sinne gebraucht, wenn beispielsweise unangenehme Dokumente, geheime Planungen oder Protokolle brisanter Sitzungen in gesicherten Schränken hinterlegt und so vor unbefugten Zugriffen geschützt werden.

Frau A hatte in einem Eintrag weiter oben in diesem Sinne von einem G-Schrank gesprochen und "G.-Schrank" geschrieben. Daraus haben Sie einen "G-Punkt-Schrank" gemacht. Sie haben aus einem medizinischen Fachbegriff und dem Wort "Schrank" einen neuen Begriff kreiert und zugleich gefragt, was ein "G-Punkt-Schrank" sei. Ich habe sie dann auf das Ärzteblatt verwiesen. Freundlicherweise.

Genutzt hat das offenbar nichts. Der Zusammenhang bleibt Ihnen verschlossen. Nun ja - dann ist das wohl so. Ergänzend noch ein kleines Erlebnis zum Wort "genutzt": Ein Pastor - der an einer Schule Religionslehre unterrichtet - hat mir vor einigen Wochen eine Schülerarbeit gezeigt. Dort stand: "Die Juden haben Jesus angekreuzt. Aber das hat auch nichts genutzt." In meinen Ohren klang das wie Lottozettel. Spielen Sie Lotto?

Ich wünsche Ihnen ein erholsames WE - und falls Sie Mann und Kinder haben: Kochen Sie mal was Schönes.

Freundlichst
HC

PS: Um dem Thema dieses Threads gerecht zu werden noch eine Frage zur Verwandtschaft Jesu. Die Bibel berichtet von Geschwistern "des Herrn". Er hatte offenbar leibliche Brüder und Schwestern. Es ist nicht auszuschließen, dass es ältere Geschwister gab. Da Ihnen der Inhalt des Ärzteblattes - wie Sie sagen - teilweise bekannt ist, darf ich vermuten, dass Sie medizinische Kenntnisse haben. Und so frage ich Sie vor Gott und dieser Forumsgemeinde: Können Sie sich vorstellen, dass die Mutter unseres Herrn - falls er ältere Geschwister hatte - ihn gleichwohl als Jungfrau geboren hat? Falls nein: Können Sie das glauben? Falls nein: Würden Sie den Fall mal mit Ihrem Seelsorger erörtern? Oder - falls vorhanden - mit Ihrem Mann?

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Re: Verwandtschaft Jesu

#9 Beitrag von evah pirazzi » 10.12.2011, 00:50

Herr HC,

ich danke für die Aufklärung auf Ihre spezielle "freundliche Weise". Ich kannte tatsächlich weder den übertragenen Sinn des Giftschrankes, noch seine anscheinend gebräuchliche Abkürzung. Für mich war ein Giftschrank ganz einfach nur ein Giftschrank, in dem die gesetzlich definierten "Gifte" verschlossen sein sollten. Haben Sie eigentlich auch einen zu Hause - einen übertragenen G.-Schrank?

Aus einem erholsamen WE wird nichts werden und kochen muss ich auch nicht (Familienfeier), höchstens vor Wut - innerlich. Ansonsten sagt mein Mann oft: "Also, wenn du nichts kannst, aber kochen kannste..." :wink:

Zu Jesu Verwandtschaft: Woher nehmen Sie den Hinweis, Jesus hätte ältere Geschwister gehabt? Ich ging bisher davon aus, dass Jesus Marias erstgeborenes Kind war. So steht es doch in Matth. 1,25. Ich habe bezüglich älterer Geschwister bisher nichts in der Bibel gelesen - was nichts heißen soll. Aber bitte: Klären Sie mich gerne auf!

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich gerade heute Abend in einer "Nacht der Chöre" von der Jungfrauengeburt gesungen. Das Thema interessiert mich eigentlich nicht besonders, ich könnte mir aber vorstellen, dass es Gott fertig bringt, eine Jungfrau schwanger werden zu lassen - er ist Gott, was erwarten Sie von einem Gott? Dass ihm solches nicht möglich ist? Wäre er dann Gott?

Mit meinen "Seelsorgern" diskutiere ich strittige Themen grundsätzlich nicht, sie sind zu alt, zu eindimensional und verschnitten. Sie würden gar nicht verstehen wollen, was ich meine und sich nur in Richtung Herzinfarkt bewegen. Die Schuld will ich nicht auf mich laden. Ich diskutiere solche Themen nur mit Menschen, die bereit sind, sich darauf einzulassen - mit Freunden, meinen Kindern und meinem Mann - mit ihm diskutiere ich ständig - über fast alles.

Falls Sie ein entspanntes WE haben, dann backen Sie mal Nussecken (falls Sie backen können), die sind lecker. Dann machen Sie einen Spaziergang durch den kalten Wind, lassen sich so richtig durchpusten und danach essen Sie die Nussecken und machen sich dazu eine heiße Tote Tante.


Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

Cemper

Re: Verwandtschaft Jesu

#10 Beitrag von Cemper » 10.12.2011, 10:48

Frau EP,

bitte sehr! Ihre Unkenntnis in Sachen Giftschrank scheint mir etwas lebensfremd zu sein, aber wenn es denn so ist - bitte sehr. Ich habe zu Hause einen Giftschrank. Meine Frau betreut ihn. Wahrscheinlich hat sie viel von mir gesammelt und dort abgelegt.

Kochen Sie am Wochenende nicht zu viel "vor Wut". Lesen Sie auf Ihrer Familienfeier besser einige Passagen aus dem Buch Mutanfälle von D. Sölle vor. Die Gedanken dieser bedeutenden befreiungstheologischen und feministischen Theologin und Pazifistin werden Ihrer Familie gewiss gefallen. Ich kannte Frau S. gut; sie hat mir das erwähnte Buch mal geschenkt - als Dank für einige Freundlichkeiten meinerseits. Sie sehen - ich bin nicht nur zu Ihnen freundlich.

KLICK

Zu Ihren Anm. betr. Jesu Verwandtschaft: Sie haben mich mal wieder falsch verstanden. Genauer: Sie haben nicht richtig gelesen. Ich habe nicht - wie Sie behaupten - geschrieben, Jesus hätte ältere Geschwister gehabt, sondern ich habe nur angemerkt, dass dies nicht ausgeschlossen werden kann. Gründe für diesen Hinweis finden wir in der einschlägigen theologischen Literatur. Das werde ich jetzt aber aus Zeitmangel nicht ausführen. Ich habe am WE andere Sorgen. Bei passender Gelegenheit kann ich darauf zurückkommen.

Zu Ihrer Frage "ob Gott dann Gott wäre?": Hier meinen Sie vermutlich Ihre Vorstellung von Gott. Ich kann dazu nur mit einer Frage antworten: Wann ist Gott Gott?

Ihre Einstellung zu Ihren Seelsorgern wirkt auf mich sehr vernünftig und human. Wenn in Ihrer Kirche und mehr noch in diesem Forum alle so dächten, dann wäre vieles besser. Oder vielleicht doch nicht?

Nussecken werde ich am WE nicht backen. Vielleicht - wenn überhaupt - ein Weißbrot. Falls Sie das auch mal machen wollen: Geben Sie in eine Rührschüssel ungefähr 500 Gramm Weizenmehl 405, etwas Salz (1 TL) und eine Packung Trockenhefe. Dann vermischen Sie alles. Dazu 300 bis 400 ml warmes Wasser. Falls Sie keinen Messbecher haben: Das ist ungefähr eine kleine Fl. Bier (0,3 Liter). Mit einem Rührgerät einige Minuten kneten. Der Teig muss gut durchgeknetet und weich-stabil sein. Ungefähr so, wie ... ja, so ähnlich. So wie der Pizzateig beim Italiener. Vielleicht etwas weicher. Falls es nicht auf Anhieb klappt: etwas Wasser oder Mehl zum Teig. Dann legen Sie eine mittelgroße Backform mit Backpapier aus (nur den Boden und die Längsseiten - am besten mit einem Blatt, das Sie falten) und legen den Teig aufs Backpapier. Den Teig lassen sie zugedeckt "gehen". Passen Sie auf, dass er nicht über die Form steigt. Den Backofen stellen Sie auf ungefähr 200 - und nach einer Viertelstunde oder 20/25 Minuten - wenn der Teig bis an die Kante der Backform reicht - schieben Sie die Backform in den Ofen.

Während das Brot backt können Sie auch einen Spaziergang machen und sich durchpusten lassen. Oder über den Satz "Unser täglich Brot gib uns heute" nachdenken. Aber nur 45 Minuten. Das Brot muss ja rechtzeitig aus dem Ofen.

KLACK

Gott segne Sie, Ihre Kinder und Ihren Mann - sowie Ihre Seelsorger und Ihre Gemeinde.
Ihr HC

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