Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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dietmar
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Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#11 Beitrag von dietmar » 23.11.2011, 11:52

Adler hat geschrieben:Nun ja, zum "perfekten" AT gehört halt auch eine perfekte Gehülfin; und DAS kann dauern 8) :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG Adler

ist es deshalb so schlecht um die AT bestellt :?: :roll: :?: :roll: :mrgreen:

Adler

Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#12 Beitrag von Adler » 23.11.2011, 12:04

Tja leider ist es wohl so: “ nobody is perfect „

Aber - es gibt Hoffnung: my name is nobody

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

LG Adler

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evah pirazzi
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Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#13 Beitrag von evah pirazzi » 23.11.2011, 17:33

Maximin hat geschrieben:...Du hast es gut und darfst noch nach „Kölle“ gehen. Mit meinen 66 Lebensjahren muss ich hingegen daheim bleiben. Bedeutet: „Meine Zeit ist diesbezüglich gnadenlos abgelaufen. Ab in die Bank und Schnauze halten.“
Aber Maximose, es gibt doch Alternativen für junggebliebene OMAs (OberMittelAlte), die sich noch nicht zu den Senioren zählen wollen - hier nur ein Beispiel, welches teilweise in entsprechenden NAK-Kreisen schon als Vorbild dient (mit Vorbildern und Nachfolge kennt man sich in dieser Altersklasse ja bestens aus).

Man kann das OMA-Phänomen natürlich auch von der Leber her betrachten - also vom Ende her...

Bild
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#14 Beitrag von evah pirazzi » 23.11.2011, 17:39

agape hat geschrieben:...Empfanget diese Anerkennung [ :!: ] mit mittelaterlichem Gruß...
Im MA. kamen im höfischen Umgang Kniefall und Verbeugung, Sicherheben oder Erhoben-werden, Steigbügelhalten, Umarmung und Wangenkuss sowie der Willkommtrunk auf.
"Willkommtrunk" ist gut - das lockert die steifen Geh-Beine.

:wink:
[i][size=75]"... Ich bin einerseits sehr froh, dass ich diesen Gedanken aussprechen kann, auf der anderen Seite fällt es mir auch nicht schwer..."
(Bap Klingler - Neujahrsgd 2009)[/size][/i]

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Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#15 Beitrag von Adler » 23.11.2011, 18:16

Chor bitte: "Gib mir zu trinken . . . " :mrgreen:

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shalom
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Re: Lichtkegelbrüder erhellen Mittelalter

#16 Beitrag von shalom » 25.11.2011, 20:01

Werte Mittelerhaltende von leicht Vermittel-Barem in der Mittelalter-Crisis 8),

angeblich fast 150 Jahre auf dem Stammapostelamtsbuckel - Bezirksapostolizist Krause aus der NaK-HH glaubt 2013 Jubeläum zu haben und HH-Eppendorf soll Ruhestandsgemeinde werden -, scheint der Apostelamtskörper mittlerweile tief in der Midlife-Crisis zu stecken.

Es ist schon merkwürdig, dass die Apostelamtskörper alle Möglichen betütelt haben wollen (von Vorgeburt über Vorsonntag bis zu den Senioren und sogar noch weiter in der Ewigkeit), jedoch auf Augenhöhe mit Erwachsenen nicht viel am Hut haben. Nein, mit erwachsenen Altarschmückerinnen, Putzschwestern, JugendpflegerInnen, Neuapostolismen, Amtskörpern, Beauftragten, Verlagsangestellten, Orga-Teams, Singles etc. können Apostel schon, doch jenseits dieser Ausnutzbaren kommt auf Augenhöhe von Aposteln nahezu nichts. Und dann tummeln sich in Gemeinden noch einige wenige Erwachsene, die als Selbständige (SteuerberaterInnen, Finanzberater, Versicherungsagenten etc.) ihr Auskommen mit überwiegend neuapostolischem Kundenstamm gefunden haben. Die würden einen Teufel tun und den Aposteln den Rücken kehren. Auch da: Heimspiel vor treuem Publikum.

Den Aposteln reichte es bislang, wenn sich alles um ihr eigenes Selbstbild drehte und in den Gemeinden das neuapostolische (Hamsterrad) schnurrte. Das Mittelalter war in der nakinternen Tretmühle zu 100% verplant und die Hamster kamen auf keine dummen Glaubensgedanken. Das erledigte der Apostelclan um Bischoff schon für sie. Mittlerweile stellt aber die stark wachsende Anzahl von Inaktiven für den Amtskörper eine immer größer werdende Störgröße dar, die nicht mehr länger vernachlässigt werden darf.

Und dann geistert die Schnapsidee vom Kirchentag 2013 durch die BaVi :mrgreen: . Was für eine Drohkulisse. Eine willkommene Gelegenheit die Kunst der Geburtsstunde zu einer groß angelegten Renaktivierungsnaktion beim Schopfe zu packen. Unter dem Vorwand das Mittelalter – jeder einzelne wird ganz speziell gebraucht – zu brauchen, kann man auch bei den vielen inneren Emigranten wieder mal anklopfen.

Ich glaube 2013 denn auch weniger an einen Kirchentag auf Augenhöhe mit kirchenrechtlich selbständigen Erwachsenen als vielmehr an ein Jubeläumsjahr mit einer Vielzahl an regionalen Events, die von den Letztentscheidern und deren Werbung regional je nachdem öffentlichkeitswirksam nutzvoll gemanagt werden können. Ähnlich auch wie bei den Wachturmverkäufern dürfte es den Drahtziehern dabei weniger um Umsatz als vielmehr Mobilisierung und Verbesserung der internen Bindungskräfte gehen.

Und Apostel suchen irgendwie immer Opfer und können nur damit etwas anfangen :wink: .

Einen Blick auf das Mittelalter gewährten auch meine („5-Minuten“) . Als vor Jahren die Heimbesuchungen bei shaloms zuhause immer mehr eskalierten – der Vorsteher wollte Äußerungen nicht schriftlich bestätigten – gestattete ich den Brüdern Heimbesuchungen nur noch nach vorher zugesandter Tagesordnung und Protokollierung. Seitdem haben die Wortweichhartkirchlicher jegliches Interesse an den shaloms verloren und es ist wieder Frieden eingekehrt. Auf Augenhöhe ist nicht deren Ding und dabei muss man berücksichtigen, dass die Heimbesucher – alles keine Apostel – genau so wie die shaloms selber auch nur kirchenrechtlich unselbständige Marionetten waren. Erhöllendes Mittelalter! Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Dabei versuchten wir lediglich fest zu stehen und uns von Knechten nicht schon wieder das Joch der Knechtschaft (das Joch der Botschaft / das Joch der Letztentscheider / das Joch der Eventkasper) auflegen zu lassen (Gal. 5,1) .

Mit den traditionellen na-amtlichen Umgangsmustern können Apostel zwar einen in sich geschlossenen EJT perfektionistisch durchchoreografieren – Zastermann Koberstein managt z. B. die Verpflegung via Dittmann – doch ein Kirchentag würde das Apostelmonopol sprengen und das darf nicht sein. Und so werden 2013 denn Salven von Jubelfeierlichkeiten über die heile und heilsnotwendigerweise heilsvermittelnde nacworld hereinbrechen und NaKtivistInnen werden wieder einmal mehr in allerliebster Sanftigkeit gebeten, doch bitteschön den Inaktiven nachzustellen (aber der Apostel will das so…). Knechtsein im neuapostolischen Mittelalter ist schon schwer :wink: .

Guten gotteskindlichen Abend und shalom

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