"Vertrauenssache"

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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"Vertrauenssache"

#1 Beitrag von shalom » 24.10.2011, 17:45

[urlex=http://nak-bonn.de/site/startseite/berichte/view-details-rss-called-id-97.htm][ = > Kirchenrechtlich unselsbtändiger NaK-NRW-Unterbezirk Bonn ][/urlex] hat geschrieben: Apostel Otten in Bonn-Nordwest – Neue Vorsteher gesetzt (23.10.2011)

…Weisheit 3,9: „Die auf den Herrn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren.

Vertrauen zu Gott
Der Apostel ging auf das Bibelwort ein und sagte, dass das Vertrauen der Schlüssel im Glauben sei. Vertrauen sei eine Herzenssache.

Vertrauen sei eine Gemeinschaftsangelegenheit, so der Apostel. „Wer niemandem vertraut, ist alleine bzw. umgekehrt, wer alleine ist, vertraut niemandem.“

Der Apostel stellte die Frage, wie man denn Gott vertraut. Er nannte folgende Punkte:
- Vertrauen zum Wort Gottes
- Vertrauen in die Führung Gottes
- Vertrauen in Gottes Segen
- Vertrauen zur Verheißung Gottes

Werte Ottengerüchtler, liebe stehend Gesetzte und all ihr vertraut Ungesetzten 8),

auch Stammapostel Dr. Leber hat, ähnlich wie Papst Benedikt, ganz intensiv für Vertrauensvorschüsse geworben, wie auch Frau Merkel andauernd für Vertrauen in ihre Bankenwirtschaft wirbt. Leitwährung - Leitgedanken – Leitapostel – Leidtragende.

Wie man sieht, gehen Vertrauensempfänger mit großzügig gewährten Vertrauensüberschüssen unterschiedlich um. Angesichts des apostelamtlichen Entschlafenenkultes auf Basis der Glaubenslehre, dass alle anderen Religionen defizitär wären, fragt man sich auch, wie das neuapostolische Vertrauen zum Wort Gottes in den anderen Religionen gestellt ist?

Das Vertrauensverhältnis zur „Botschaft“ war als „Gemeinschaftsangelegenheit“ einer Sondergemeinschaft besonders innig. Viele vertrauten viel und waren darin nicht alleine – leider hatten die leichtgläubig gewährten Vertrauensvorschüsse in die apostelamtliche Führung und deren Gebötlein (Botschaften) bei Gott keinen Bestand. Ein Gottesurteil setzte dem Spuk der Botschafter ein jähes Ende.

Auch so genannte „Schneeballsysteme“ funktionieren auf Basis solcher kollektiver Vertrauensseligkeiten bis die Getäuschten durch „Enttäuschungen“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Das im Schneeballsystem „gestörte“ Vertrauensverhältnis wird durch die Realität erst wieder „entstört“. Die gepredigten Störempfindungen von neuapostolischen Aposteln sind schon sehr merkwürdig.

Gott hatte die „Vertrauensfrage“ gestellt – und die neuapostolischen Apostel hatten sich mit ihrem Votum für die Botschaft gegen ihn entschieden.

Otten predigt, „dass das Vertrauen der Schlüssel im Glauben sei“. „Das Vertrauen muss dann [nach einem Vertrauensverlust] wieder gestärkt werden. Dies wächst aus dem Glauben“, fügte er an. Seinen alten Glauben aber hat Otten vorschnell veraschen lassen und den neuen neuapostolischen Glauben, den DNG hat er immer noch nicht ausgegossen bekommen. Was soll aus dem nicht vorhanden Glauben Ottens für Vertrauen wachsen? Er glaubt an sein Selbstbild. Doch ist so ein Glaube vertrauenswürdig?

Der Apostel predigte folgende Punkte wie man neustrammapostolisch Gott vertraut:
  • “ - Vertrauen zum Wort Gottes
    - Vertrauen in die Führung Gottes
    - Vertrauen in Gottes Segen
    - Vertrauen zur Verheißung Gottes“
Vertraut Otten jetzt selbstbildlos ("’Gottes-Rede’ in Poesie und Pop-Musik“) Kiefers? :mrgreen: Wie kann dem Wort Gottes in anderen religiösen Denominationen vertraut werden, wenn deren Entschlafenen im Jenseits noch zu missionieren sind? Ist das Vertrauen in die Führung Gottes nur auf die Bezirksapostel und deren Vereinsvorsitzenden limitiert? Ist das Vertrauen in den Segen durch andersgläubige Segensträger ein Trugschluss?

Wie soll Aposteln vertraut werden, wenn sie gemeinschaftlich überlieferte Jesulehre: „Barmherzigkeit will ich, keine Opfer“ zuwiderhandeln?

Den Verheißungen Gottes kann man mit kindlichem Grundvertrauen begegnen – das hat sich auch im tiefen Fall der Botschaft bewährt (Weisheit 3,9: „Die auf den Herrn vertrauen, werden seine Zuverlässigkeit erfahren.:mrgreen: ).

Wer glaubt, dass Gottvertrauen sich durch Apostelvertrauen, durch Apostelselbstbildvertrauen, durch DNG-Vertrauen… ersetzen ließe wird sehen, wo der „Tanz ums goldene Amt“, um „Ottengerüchte“, um „Vertrauensfangfragen“ endet.

shalom

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August Prolle
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Re: "Vertrauenssache"

#2 Beitrag von August Prolle » 24.10.2011, 23:50

... mit "Wärter Cempowski" an der Orgel: KLICK. 8)
:mrgreen:

Udo

Re: "Vertrauenssache"

#3 Beitrag von Udo » 25.10.2011, 06:33

Wer glaubt, dass Gottvertrauen sich durch Apostelvertrauen, durch Apostelselbstbildvertrauen, durch DNG-Vertrauen… ersetzen ließe wird sehen, wo der „Tanz ums goldene Amt“, um „Ottengerüchte“, um „Vertrauensfangfragen“ endet.

shalom
„Ottengerüchte“,

dazu lese aus Lukas 3:

..."Da sprach er zu dem Volk, das hinausging, daß sich von ihm Taufen ließe: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, daß ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße und nehmt euch nicht vor, zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen."...

shalom
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Re: "Vertrauenssache"

#4 Beitrag von shalom » 26.10.2011, 12:24

Kirchenrechtlich unselbständiger Bezirksvorsteher des NaK-NL-Unterbezirkes HANNOVER-MITTE hat geschrieben:
An die priesterlichen Ämter des Bezirks Hannover-Mitte (19.10.2011)

Liebe Brüder,

Was ist ein Apostel – und was ist er nicht?

…Schon bei der in den Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas beschriebenen Erwählung seiner Apostel hat Jesus vorgesorgt für die Zeit nach ihm.

…Und sie sollten und sollen seine Gemeinde in seinem, Christi, Sinn führen, den auf der Erde befindlichen Teil dieses seines Leibes, von dem er das alleinige Haupt ist. Dazu hat er sie mit Vollmachten ausgestattet, mit Kompetenzen und auch mit Fähigkeiten, diese nach seinem Willen umzusetzen… .

…Aus dieser Erkenntnis erwächst mir persönlich die Notwendigkeit, das Heil Gottes durch seine Gesandten, meine Apostel, zu empfangen, anzunehmen und auch weiterzugeben….

Werte priesterlichen Ämter, liebe unpriesterlichen Ämter und all ihr neuapostolischen Unämter, Empfänger, Anzunehmer und Weiterzugeber 8),

nach der Entbindung von Bischof Winfried Sommer ist der neue Bezirksvorsteher nach seinem diesjährigen Urlaub ja gut drauf. Er gibt Antworten auf dieses und jenes, jedoch die Antwort auf die Frage - was ein Apostel ist und was nicht – bleibt er schuldig. Neuapostolisch geht es ja auch gar nicht darum, sondern es dreht sich alles um das güldene Selbstbild „Wer ist ein Apostel?“.

Als kirchenrechtlich Unselbständiger erwächst dem Bezirksvorsteher die Notwendigkeit, das Heil Gottes durch dessen heute leibhaftig lebendige Stamm-, Bezirks-, Bezirkshilfs- und Normaloapostels als Heilsvermittler in Empfang zu nehmen, das Heil der heilsnotwendigen Heilsvermittler anzunehmen und als Opfer- und Segenskombiträger Teile des Heils auch weiterzugeben. Bezirksälteste (kirchenrechtlich unselbständige Heilsvermittler) sind nämlich nur eingeschränkt befugt, Heil zu vermitteln, von Seelsorgern anderer religiöser Denominationen gar nicht zu reden ("Schrumpfsakramentler").

Chor bitte: „Mach mich Rainer“…

Viele Mit- und Nebenchristen anderer Denominationen führen auch ein gutes Leben. Sie füllen ihre – stammapostellose - Religion gläubig aus und haben ihr Grundvertrauen auf Gott gerichtet. Na-amtliche Glaubenslehre von heute will glauben machen, dass jene irgendwann zu realisieren hätten, das der Glaubensweg, dem sie gefolgt waren, kein guter gewesen wäre. Lüge würde sie umgeben und es gäbe für sie keine Möglichkeit, ihr zu entfliehen. Für Heilsanbahnungen wären Neuapostolismen- und women und für die vollgültige Heilsvermittlung neuapostolische Apostels heilsnotwenig.

Da spürt man förmlich, was es ausmacht, wenn jemand nur einen Papst, nur einen Bischof und keinen neuapostolischen Apostel als Heilsvermittler hat.

Da kommt doch richtig Freude auf, solche Heilsbevollmächtigte Gottes auf der neuapostolischen Seite zu haben.

Empfangt dies mit herzlichen Grüßen – euer shalom

shalom
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Re: "Vertrauenssache"

#5 Beitrag von shalom » 26.10.2011, 17:46

[urlex=http://forum.glaubensforum24.de/viewtopic.php?f=19&t=1574][ = > Emigrant][/urlex] hat geschrieben:
…findet man einen interessanten Artikel: "Die Bezirksapostel Brinkmann und Krause zur Bedeutung von Theologie."
Werte untheologischen Deuter von Theologie, liebe Bedeutenden und all ihr Unbedeutenden (kirchenrechtlich Unselbständigen) 8),

mit Beginn des Jahres 2011 waren in Zürich einige Gremien der Neuapostolischen Kirche neu geordnet worden.

Die Koordinationsgruppe (KG) – neben der Bezirksapostelversammlung die wohl wichtigste Gruppe der Kirche – wurde von Stp. Dr. Leber neu wiederaufgerichtet: „Stammapostel Wilhelm Leber übernimmt selbst den Vorsitz, vier Bezirksapostel stehen den 16 Arbeits- und Projektgruppen als Ansprechpartner und Referenten zur Seite. …Bezirksapostel Armin Brinkmann (Dortmund) verantwortet das Referat „Gemeindeführung““.

Zudem gab es eine Neue AG ÖFA : „Auch die bisherige Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit Europa, die fast zehn Jahre lang die PR-Arbeit der einzelnen Gebietskirchen in Europa harmonisierte, wurde umstrukturiert. Die neue AG Öffentlichkeitsarbeit besteht aus fünf Mitgliedern unter dem Vorsitz von Bezirksapostel Rüdiger Krause (Hamburg) und ist Ansprechpartnerin für die weltweite Öffentlichkeitsarbeit der Kirche (Aposteldachverein NaKi) .

Unter dem Vorsitzenden Leber machten sich also dessen Referent Brinkmann (Gemeindeführung) und ÖFA-Apostel Krause (Medien) Gedanken über die Bedeutung von Theologie, etwas worauf die Apostel bis dato ähnlich selbstbildbewusst verzichtet hatten, wie der Teufel katholisch das Weihwasser und neuapostolisch-wortkirchlich halt den Apostelmund scheut.

Im neuen neustammapostolischen Referat „Gemeindeführung“ legt der Referent des Stammapostels (Brinkmann) in den nächsten Jahren einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Fortbildungsangebote "Unterweisung für Amtsträger". „Hier stehe insbesondere auch die "Grundlagenvermittlung Theologie" für die ehrenamtlich tätigen Seelsorger sowie "Rhetorik" auf dem Plan. Die zuständige internationale Arbeitsgruppe prüfe derzeit auch die Möglichkeiten des E-Learnings als Lehrmethode ( Vorträge und Workshops für Vorsteher) .

Bezirksapostolizist Krause hat sich hingegen eine verflachte Aussage des im Ruhestand lebenden Stammapostels Richard Fehr zum Glaubenslebensmotto gemacht: "Wir wollen unverkrampft und freudig nachfolgen". „Die für mich aus diesem Motto herzuleitende "Leichtigkeit des Glaubens" möchte ich vorleben und vermitteln. Das Motto schließt die Nachfolge zu Jesus Christus und dem Stammapostel ein. Die Glaubensgeschwister und Gäste meines Arbeitsbereiches sollen fühlen, dass ich allezeit mit unserem Stammapostel eins bin (wir berichteten) .

Bereits 2008 war es Dr. Kiefer angesichts des nahenden Herrn um "Heil oder Unheil gegangen" („2. Die Hoffnung auf die baldige Wiederkunft Christi im Neuen Testament und in der frühen Christenheit“). Im Kapitel 1 widmet er sich der Frage „Was sind denn eigentlich Apostel? “, um auzuführen: „An dieser Stelle muss gefragt werden, was sind denn eigentlich Apostel? Freilich ist hier nicht der Ort, der Entwicklung des Apostelbegriffes im Einzelnen nachzugehen.

Die Apostel, die seit 1832 tätig sind, haben eben jene göttliche Autorität, die durch keine historische Beweisführung abgesichert ist. Sie fordern jenen Glauben, der auf die Absicherung durch Objektivierung bewusst verzichtet. Zu ihrer Autorität gehört die Verkündigung der rechten Lehre, insofern sind sie nicht von einer wissenschaftlichen Theologenschaft abgängig, sondern bedienen sich ihrer bestenfalls.

Daneben gehört zum Komplex göttlicher Autorität die Ausrichtung der rechten Kirchenordnung, die sachgemässe Sakramentsverwaltung und schließlich, und damit kommen wir auf den zweiten wesentlichen Punkt des neuapostolischen Glaubens zu sprechen, die baldige Wiederkunft Christi nicht nur zu verkünden, sondern auch auf sie vorzubereiten
( CID/Kiefer: „Die Wiederkunft Christi aus neuapostolischer Sicht“) .

Auch dem Bezirksältesten von Hannover-Mitte geht es gleich nach seinem Urlaub um: (“Was ist ein Apostel“) und auch Schwiegersohnapostel Ehrich nordet seinen Amtskörper nakademisch darauf ein, nicht auf Ausnahmen (Souveränität Gottes) zu spekulieren, sondern stammapostlisch Treue zum Apostelamt – was für Botschaften es auch von sich gibt – zu halten.

Und Ehrich als überzeugten Nakademiker (und insgeheimer Fan von Kiefer) geht es exnakt wie diesem. Auch Ehrich geht es „angesichts des nahenden Herrn um Heil oder Unheil“ und dazu bedient auch er sich der, ihm zu Verfügung stehenden Theologenschaften / Rhetorenschaften (Germanistin und Historikerin Susanne Raible M.A. / Priester und Theologe Marcel Dagenbach aus der degerlöchrigen Stabsabteilung).

Schon Bodo Iloff hat in seinem Vortrag im Fassadenhof 2008 klargestellt: „"Es geht hier nicht um Logik, denn das ist Verstandessache eines stringenten Denkens, sondern darum, dass die Lehre der Neuapostolischen Kirche zum Entschlafenenwesen schlüssig ist und mit der Heiligen Schrift übereinstimmt" (Iloff in Ehrichs Fassadenhof) .

Auch dem Osnabrücker Stammapostel war es um die „göttlichen Ordnungen in der geistigen Welt“ gegangen. Das hat Bestand, das steht! Und da kann man nichts dazutun, da kann man aber auch nichts weglassen. Da muss man klare Orientierung behalten“.

"Das Erste, das Apostelamt… . Also, bleiben wir dabei, ihr Lieben, das Apostelamt, daran halten wir fest: Das ist eine Einrichtung vom Herrn geschaffen! …Zweiter Punkt: die Spendung des Heiligen Geistes…. Es gibt nämlich auch heute manche Versuche auf andere Art und Weise in den Besitz des Heiligen Geistes zu kommen. Man meint, das muss nicht unbedingt durch einen Apostel geschehen… . Es gibt keinen Ersatzweg, es geht nicht: man kann nicht auf andere Weise den Heiligen Geist besitzen oder die Gabe haben, diesen Heiligen Geist zu spenden, sondern das ist und bleibt eine Sache des Apostelamtes! …Sündenvergebung, noch ein Punkt, den ich da nennen möchte, der an das Apostelamt gebunden ist… . Das weist darauf hin ich möchte es mal etwas anders ausdrücken: Wenn die Apostel nicht tätig wären, dann wäre auch keine Sündenvergebung da. Ich kann das nicht ändern, ihr Lieben, das ist göttliche Ordnung!" (Osnabrücker Stammapostel) .

Für Wirtschaftsapostel Brinkmann – ein weltmännisch praktizierender Untheologe – geht es bei der "Unterweisung für Amtsträger" plötzlich um "Grundlagenvermittlung Theologie" und das scheint auch für "Öfa" Krause – bitte nicht zu verwechseln mit der "Evah" von gf24 :wink: – medial sehr wichtig zu sein.

Irgendwie schlüssig, wenn es den Aposteln nicht um Logik, sondern allein um Schlüssigkeit mit dem jeweiligen Stammapostelamtinhaber (neuapostolische Leichtigkeit des neuen, noch neuerapostolischen Leichtglaubens) geht.

Sofern man alle biblischen Sorgfaltspflichten über Glaubensbord werfen würde, könnte man von solchen Lightgedanken ordinierter Lichtkegelbrüder locker hinters Hinterzimmerlicht geführt werden… :wink: .

Absolut heilsnotwendige Vertrauenssache - shalom

Magdalena
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Re: "Vertrauenssache"

#6 Beitrag von Magdalena » 27.10.2011, 10:12

Einspruch, Euer Ehr(ich)en und alle anderen NAK-Apostel-Befürworter und -Vertreter und An-dieses-Amt-Binder:

Twelve Apostles’ Church in Christ

Die Twelve Apostles Church in Christ (kurz: TACC) ist eine internationale Kirche mit Sitz in Südafrika, welche 1978 aus der Twelve Apostles Church of Africa und damit aus der Old Apostolic Church entstand. Heute hat sie nach eigenen Angaben ca. 7,2 Millionen Mitglieder (2011), sie wäre damit die zweitgrößte Apostolische Glaubensgemeinschaft.

Verbreitung

Nach eigenen Angaben hat die TACC mindestens 7,2 Millionen Mitgliedern und hauptsächlich in Südafrika Gemeinden, aber auch in den USA, Deutschland, England, Botswana, Lesotho, Malawi, Mozambique, Nigeria, Swaziland, Zambia, Indien und Zimbabwe. Eine neue Mitgliedererfassung ist mit dem Census im Herbst 2011 geplant.

Lehre

Die Lehre lehnt sich sehr stark an die Lehraussagen der frühen Neuapostolischen Kirche an. Auch sind Züge von Julius Fischer zu erkennen. Die TACC kennt keine Wiederkunft Christi, sondern sieht diese bereits in den Menschen wiedergekommen. Christus ist auch im Fleisch der Apostel (siehe auch Lehre vom Neuen Licht). Das Himmelreich ist bereits in der Kirche aufgebaut.

"So it’s just a waste of time for people to look for Christ in the sky. He is the Chief Apostle of the day, Prof C. Nongqunga."

Dennoch kennt die TACC ein Entschlafenenwesen, welches auf den ersten Blick zu 100% dem der NAK gleicht. Auch hier ist eine Änderung des Seelenzustandes durch das Wort, die Vergebung der Sünden und durch die Sakramente, welche von einem lebenden Apostel gespendet werden, notwendig.

Die TACC sieht sich als wahre Apostel-Kirche und ebenfalls in der wahren apostolischen Sukzession, so lehrt sie, dass der Apostel Johannes das Apostelamt weiter gegeben habe und die Apostel bis zur Wiedererweckung in Schottland versteckt lebten.

Die TACC sieht es als notwendig an, die aktuelle Regierung zu unterstützen. Ebenso wurde der weiße Mensch in der Vergangenheit (auch prophetisch) oft als das große Unheil oder teilweise als Antichrist angesehen. Diese Einstellung rührt auch daher, dass die TACC aus der Apartheid-Bewegung innerhalb der OAC entstand.

Die TACC kennt folgende Ämter:

Stammapostel (auf Lebenszeit)

Apostel (darunter ein leitender Apostel, der dem Apostelrat vorsteht - wird alle zwei Jahre gewählt, max. zweimal)
+ Bischöfe
+ Bezirksältester
+ Gemeindeältester
+ Priester
+ Diakone und Unterdiakone

Quelle: http://www.apostolische-geschichte.de/w ... _in_Christ

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Maximin

Re: "Vertrauenssache"

#7 Beitrag von Maximin » 27.10.2011, 12:39

:) Liebe Lena,
Apostel, soweit das Auge reicht. Wenn diese Leute wenigstens einigermaßen seriös wären, sich miteinander vertrügen und zusammenarbeiten würden, dann könnte man eventuell von einer "modernen Apostelbewegung" reden. Leider liegen die Dinge jedoch offensichtlich völlig anders.

Ich bin ja bereit, den alten englischen Aposteln keine böse Absicht zu unterstellen. Da ging es, rd. 40 Jahre nach der französischen Revolution, wohl eher um religiöse Desorientiertheit, unerfülltes Heilsverlangen, Überspanntheit und Naivität.

In den vergangenen rd. 150 Jahren hat sich die Vokabel „Apostel“ als eine vielversprechende Geschäftsidee entwickelt und sich rasant weltweit verbreitet. Das kann man den einfachen Leuten, die denen kindlich blind nachfolgen, kaum ankreiden. Wem aber dann? Ich kreide diese religiösen Verirrungen den großen christlichen Kirchen an.

Die einen klammern sich an selbsterdachte Dogmen, die lähmend wirken. Die anderen „verkopfen“ zusehends, je länger sie sich in angeblich wissenschaftlichen Theologien einpuppen. Was soll dabei herauskommen? Vertrauen der einfachen Leute in den Reihen jedenfalls kaum. Logische Folge: „Die Kirchen werden immer leerer und die Wartezimmer von Psychoanalytikern immer voller. Verloren gegangenes „Urvertrauen“ macht krank und am Ende möglicherweise sogar langdfristig lebensuntüchtig.

Unter eigenverantwortlich denkenden, glaubenden und handelnden Christenmenschen stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor.

Der Evangelist Markus schreibt u. a.: „20 Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt. 21 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht. 22 Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, sodass sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre. 23 Ihr aber seht euch vor! Ich habe euch alles zuvor gesagt!“ (Markus 13, 20-23 / Luther 1984)

Grüße vom alten Maximin :wink:

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