...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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Tom aus Franken

...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#1 Beitrag von Tom aus Franken » 15.08.2011, 07:18

... ich wollte meinen Beitrag eigentlich irgendwo unterordnen, habe aber kein richtiges Thema gefunden. Deshalb mein neues Thema.

Da gibt es ja hier in Süddeutschland schon genügend Probleme: Gemeinden werden geschlossen, keiner kümmert sich um diese Geschwister, sie werden einfach einer anderen Gemeinde zugeordnet und sollen dort "glücklich" werden. Erneut schwebt das "Schließungsschwert" über anderen Gemeinden. Und wieder geschieht seitens der Bezirksämter nicht sehr viel, eigentlich garnichts. Jetzt greifen die Geschwister zur Eigeninitiative und locken Geschwister in ihre Gemeinde, damit diese wieder gut "gefüllt" ist. Es ist leider nicht bekannt, welche Argumente genannt werden, damit die " zu lockenden" Geschwister auch kommen. Das soll mal auch nicht in den Vordergrund gestellt werden. Aber die Idee ist doch nicht schlecht oder?

Wer kann ähnliches berichten? Bite hier einstellen und vielen Dank im Voraus an alle Schreiber.

Euer Tom aus Franken!

_

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#2 Beitrag von _ » 15.08.2011, 14:12

...was der neuapostole so unter "innerer mission" versteht... :mrgreen:

scnr, _

Adler

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#3 Beitrag von Adler » 15.08.2011, 16:37

Die NAK hat ja schon einmal, mit "Speis und Trank" die Gemeinden "aufgeforstet".

Damals nannte man die potentiellen Kandidaten allerdings im offiziell Sprachgebrauch - Asylanten . . . 8)

LG Adler

fridolin
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Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#4 Beitrag von fridolin » 15.08.2011, 19:28

Die wenigsten blieben, die Aufforstung war eine Fehlinvestition.

Adler

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#5 Beitrag von Adler » 16.08.2011, 03:18

Tja, bleibt das Futter weg, bleiben auch die potentiellen "Neukunden" weg. Begriffen, worum es eigentlich ging, haben nur wenige, die Anderen wurden mit der "Brechstange" versiegelt um die Zahlen zu bekommen die man haben wollte. Diese waren dann wohl eher "bauchgesteuert" :D

Aber ich denke, die hier angesproche Situation in den Gemeinden ist schon anders gelagert. Vielleicht ist es ja hilfreich, andere Gemeindemitglieder in eine bestimmte Gemeinde einzuladen?!
Vlt. geschieht dies ja auch aufgrund freundschaftlicher bzw. familiärer Verknüpfungen. Dies ist allemal besser, als die Mitglieder einer profanierten Gemeinde zwangsweise auf andere Gemeinden zu verteilen.

Wie sagt man doch so schön: "Freunde kann man sich aussuchen - Geschwister nicht . . . " 8)

Ich für meinen Teil wünsche den Beteiligten von ganzem Herzen, dass ihre Mission erfolgreich wird und ganz besonders, dass diese auch bei den Verantwortlichen der NAK ankommt!

LG Adler

Tom aus Franken

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#6 Beitrag von Tom aus Franken » 16.08.2011, 10:02

Vlt. geschieht dies ja auch aufgrund freundschaftlicher bzw. familiärer Verknüpfungen. Dies ist allemal besser, als die Mitglieder einer profanierten Gemeinde zwangsweise auf andere Gemeinden zu verteilen.

Das klingt gut, was ich da lese. Im genannten Fall ist es aber grundsätzlich "kühle Berechnung", da eben die Geschwister nicht noch einmal die Gemeinde wechseln wollen und auf diesem Weg zur Selbsthilfe gegriffen haben.

tergram

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#7 Beitrag von tergram » 17.08.2011, 12:12

Mich irritiert bei diesem Thread die Überschrift "...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!" und ich vermag nicht zu erkennen, ob das nun kritisch oder wohlwollend gemeint ist.

Nach meinem Eindruck ginge es vielen NAK-Mitgliedern in den Gemeinden besser, wenn sie den Mut hätten, an den Herren Bezirksämtern vorbei mal eigene Wege zu gehen.

Tom aus Franken

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#8 Beitrag von Tom aus Franken » 17.08.2011, 12:41

tergram hat geschrieben:Mich irritiert bei diesem Thread die Überschrift "...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!" und ich vermag nicht zu erkennen, ob das nun kritisch oder wohlwollend gemeint ist.

Nach meinem Eindruck ginge es vielen NAK-Mitgliedern in den Gemeinden besser, wenn sie den Mut hätten, an den Herren Bezirksämtern vorbei mal eigene Wege zu gehen.
Genauso ist es passiert. Es kann sowohl kritisch als auch wohlwollend aufgefasst werden. Wobei die Kritik an die Bezirksämter weiter gegeben wird, weil die einfach nur entscheiden, weil sie ach so was von ermächtigt sind.

Die betreffenden Geschwister sind bereits einmal von einer Gemeindeschließung betroffen worden und wollen vorbeugen, das sowas nicht wieder passiert. Deshalb die Eigeninitiative, die sehr wohlwollend ist oder?

tergram

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#9 Beitrag von tergram » 17.08.2011, 13:13

Ob's hilft... ?

Nach großem Getöse bei Gemeindezusammenlegungen in NRW hat Herr Brinkmann mit seinen Mitarbeitern Initiativen ergriffen, die notwendigen Zusammenlegungen möglichst geräuscharm und verlustfrei zu bewältigen. Es handelt sich um einen strukturierten "Fahrplan" für Gemeindeschliessungen. Wie ich aus NRW höre, geschieht das inzwischen weitgehend in dieser Weise, so dass sich die Beschwerden der Mitglieder in Grenzen halten. Die Zauberworte sind wohl "Kommunikation" + "Information" .

Vielleicht kann Herr Ehrich ja etwas von Herrn Brinkmann lernen, so er mag...

Heinrich

Re: ...eigene Wege, vorbei an den Bezirksämtern!

#10 Beitrag von Heinrich » 17.08.2011, 13:55

Vielleicht kann Herr Ehrich ja etwas von Herrn Brinkmann lernen, so er mag...
Tja, Tergram,

vielleicht ist es bei Herrn Gebietskirchenpräsident Ehrich ja auch so: „Möchten möcht ich schon, aber dürfen darf ich nicht.“

Schmunzelnde Grüsse aus dem Ex-Saur-Land und derzeit sonnigen Süden,
Heinrich

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