Cemper, CID und der VFB

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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shalom
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Cemper, CID und der VFB

#1 Beitrag von shalom » 23.07.2011, 20:07

[urlex=http://forum.glaubensforum24.de/viewtopic.php?f=19&t=898&start=201][ = > gf24 / NAK / MYBISCHOFF / SEITE 21/ Beitrag Cemper vom 20.07.2011 23:42 ][/urlex] hat geschrieben: Frau e.p. -

nur eine kurze Anmerkung: Ich selber glaube nicht, dass es sich bei den fraglichen Texten (dem Nachdruck) um „Gottes Wort“ handelt. Ich glaube aber, dass die dort „zu Wort“ kommenden Herren oder Männer in einer sie erschütternden Lage waren und auf das Wort Gottes gehofft haben (direkt religiös gesagt: um dieses Wort gebetet haben). Ich glaube auch, dass diese Männer und die „Gemeinde“ die Vorstellung oder den festen Glauben hatten, dass sie „Gottes Wort“ hören.

So - und nun haben wir doch nüchtern betrachtet diese Lage: Herausgeber eines Internetmagazins - die die fraglichen Texte nicht als Gottes Wort betrachten und die verschiedentlich auch massiv Kritik an der NAK erkennen lassen - veröffentlichen unautorisiert den fraglichen Text als Nachdruck. Danach veröffentlichen sie einen Leserbrief, in dem der neuap. Wort-Gottes-Anspruch im Mittelpunkt steht und in dem die Frage gestellt wird, warum eine Kirche, die den Wort-Gottes-Anspruch stellt, gegen einen Nachdruck ist. Diese Frage wird dann auch hier - in diesem Forum - erörtert. Ebenso in dem bekannten anderen Forum.

Ich meine, dass diese ganze Geschichte auch diese Seite hat: Der neuap. Kirchenverlag und die Kirche könnten im Zusammenhang der unautorisierten Veröffentlichung das Gefühl haben, irgendwie vorgeführt zu werden, und sie könnten auch die Meinung haben, dass sie sich das nicht gefallen lassen müssen - Gottes-Wort-Vorstellungen hin oder her. Sie könnten zudem auch eine gewisse Rücksichtnahme in einer zweifellos heiklen Sache erwarten. Das heißt selbstverständlich nicht, dass aus Gründen der Rücksichtnahme eine Aufarbeitung der Geschichte dieser kleinen Kirche ausbleiben darf ...

Am Rande sei noch angemerkt: Der Gedanke an CiD-Leser mit der Erwartung einer Wort-Gottes-Lektüre auf den CiD-Seiten dürfte abwegig sein. Schon insoweit könnte man auf den CiD-Seiten auf das Wort-Gottes-Argument verzichten.

Was sagen Sie dazu?

HC
Werter Cemper, lieber Kurz- und Randanmerker und „gekönnter“ Interpret von „Wort-Gottes-Argumenten“, von „Wort-Gottes-An- und Aussprüchen“ 8),

e.p’ s Replik ist auf dem obigen link auf der gleichen Seite (21.07.2011 23:04) nachzulesen.

Der Nachdruck der Wächterstimme als die Fortschreibung des JGB-Evangeliums : „"Opfere jetzt das, woran du geglaubt hast" durch CID ist auf rechtlichen Druck des VFB – die Druckerei ist mittlerweile verkauft – nunmehr nicht mehr möglich (CID) . "Das Thema ist kein Dogma mehr" (Idea-Interview mit dem Petrusdienstschiebenden), jedoch wird eine eigene Urteilsbildung durch solch einen restriktiven Umgang mit dem Wort Gottes für Interessierte nicht gerade erleichtert.

Schon im 5ten Buch Mose, im 18ten Kapitel in den Versen 21-22 steht zu exakt dem stammapostolischen Sachverhalt, wo aus einer Prophezeiung nichts wird, folgendes: „21. Ob du aber in deinem Herzen sagen würdest: Wie kann ich merken, welches Wort der Herr nicht geredet hat? 22. Wenn der Prophet redet in dem Namen des Herrn, und es wird nichts daraus und es kommt nicht, das ist das Wort, das der Herr nicht geredet hat; der Prophet hat’s aus Vermessenheit geredet, darum scheue dich nicht vor ihm“.

In Samuel wird von David berichtet. Er hatte einen weisen Rat, Ahitophel genannt, so dass der Text sagt: „es habe so viel gegolten, was Ahitophel vorschlug, als wenn man Gott selbst gefragt hätte!“ (2.Sam. 16,23). Dennoch viel er dahin und kam so tief, dass er David, seinen Herrn verraten, erwürgen und vertilgen wollte und selbst David musste damals schon lernen, wie es um „Ratschläge (Botschaften) göttlichen Charakters“ bestellt sein kann.

Im Prophetenbuch Jeremia steht die dramatische Schilderung, wie zwei Propheten – Jeremia und Hanania – zur gleichen Zeit in Jerusalem auftraten. Beide begannen ihre Verkündigungen mit den Worten: „ So spricht der Herr““ – und dann sagten sie vollkommen Gegensätzliches (gf24 / Neuapostolische Kirche / „Das Böse“) !

In Ihrer Kurzanmerkung führen Sie selbst die LeserInnen von Ihrem „Nichtglauben“ über Ihren „Aberglauben“ zum „Auchglauben“. Einem „Glauben“ an den Glauben, dass die neuapostolischen Apostel als Redner des Wortes Gottes und die „Gemeinde“ in der typischen Leichtigkeit der passivierten Hörer des Wortes Gottes die Vorstellung oder den festen Glauben hatten (und haben), dass sie „Gottes Wort“ hören.

So - und nun haben wir doch nüchtern betrachtet die Lage des „Wort-Gottes-Hörensagens“: Herausgeber des neuapostolischen Glaubens („Generalunternehmer“ in Sachen Wort Gottes) sind die kirchenrechtlich alleinverantwortlichen Bezirksapostel der jeweiligen Gebietskirchen und deren viele Subunternehmen.

Ich meine, dass diese ganze biblische Geschichte und deren Fortschreibung des Evangeliums bis in die Gegenwart auch diese Seite hat: Da gibt es das schriftgewordene Wort Gottes in der neuapostolischen Erbauungsliteratur. Auf den VFB-Kauhauskrabbeltischen (Kaufausbabbeltischen) wird bereits heute schon das Wort Gottes vom neuapostolischen „IAM-Cape-Ausflug“ zu Pfingsten 2010 verramscht.
[urlex=http://www.bischoff-verlag.de/public_vfb/pages/de/start/][ = > VFB-Werbeblock (nur für kurze Zeit) ][/urlex] hat geschrieben:
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Da ist nichts von „Heikel“. Das ist Glaubensbusiness as usual. Und mit der Geschichtenschreibung des wiederaufgerichteten Erlösungswerkes der Brautzubereiter innerhalb der riesigen Kirche Jesu Christi (KJC) dürfte schon (Mathias Eberle) - der sich in der neuapostolischen Geschichte gut auskennt und der „für verschiedene neuapostolische Gebietskirchen und Arbeitsgruppen in der Recherche- und archivarischen Arbeit tätig“ ist -, beauftragt sein (Mathias Eberle ist der Sohn des derzeit in Amt und Würden amtierenden NaK-NRW-Bischofs Eberle, einem selbständigen Kaufmann im Finanzdienstleistungsbereich = > NaK-NRW / Bischofberufe / Stand 17.07.2011) .

Sie schreiben, dass die Frage - warum eine Kirche, die den Wort-Gottes-Anspruch stellt gegen einen Nachdruck ist -, ebenso auch in dem bekannten anderen Forum erörtert werden würde. Vermutlich zielt die Anspielung auf das (gk-Leserforum) , das dabei ist, seinen strammen Kurs vom Rückzug in seine Wagenburg (Hinterzimmer) fortzusetzen. Nun, ich glaube Ihnen, dass dem so sein könnte, wie Sie geschrieben hatten.

Als Randnotiz sei noch angemerkt: Der Gedanke an VFB/Spirit/gk-Leser mit der Erwartung einer „Wort-Gottes-Lektüre“ auf den Apostelseiten dürfte bei der fortentwickelten Vergangenheit incl. Legitimation aus der Zukunft so abwegig nicht sein. Schon insoweit könnte die Durchsetzung des weltlichen Rechts durchaus zum Kalkül der vollsinnigen neuapostolischen Brautzubereiter gehören. In Brinkmanns nakvokatischen Wirtschaftshändeln („handelt bis ich wiederkomme“) ist es doch egal, ob es um „Wort-Gottes-Argumente“ oder „Opfer-Gottes-Anlagen“, um „Wort-Gottes-Scheinargumente“ oder „Opfer-Gottes-Profanierungen“ geht. Selbständige neuapostolische Kauf- und Kirchenleute - kirchenrechtlich selbständig ist nur das Management und sonst niemand - wollen häufig ihr Recht schon im Diesseits durchgesetzt haben. Der VFB in der Vermarktung der biblisch fortgeschriebenen Evangelien ist da keine Ausnahme.

Hilfreich kann es sein, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie diejenigen, die die biblische Schöpfungsgeschichte aufgeschrieben haben, wohl zu dieser Erkenntnis gelangt sind. Ich glaube unbedingt, dass sie vom Heiligen Geist inspiriert waren… .

Auch an anderen Beispielen ist zu erkennen, dass die Darstellung in der Heiligen Schrift von dem Verständnis der jeweiligen Zeit geprägt ist… .

Es ist nicht unsere Aufgabe herauszufinden, wie das im Einzelnen geschah. Das überlassen wir der Wissenschaft…
(NaKi / WZM 03-2010) . Lebers Antwort zur Frage einer „falschen Botschafts-Prophetie“: „Über die wahren Zusammenhänge möchte ich kein abschließendes Urteil fällen. Vielleicht hat Stammapostel Bischoff etwas falsch gedeutet, oder es wurden Bedingungen genannt, die wir nicht kennen“ (Stp. Dr. Wlhelm I. im ideaSpectrum 25/2006).

Auch dieser Bericht mag selbstbildhafte Elemente enthalten, ich rate aber dazu, nicht zu sehr zu analysieren, was wörtlich und was selbstbildhaft zu verstehen ist. Das führt im neuapostolischen Glauben nun wahrlich nicht weiter.

Noch eine abschließende Bemerkung: Die Deutungen, die hier angeschnitten sind, sind für die Erreichung des glaubensweltwirtschaftlichen Glaubenszieles der vollsinnigen Brautzubereitung nicht entscheidend. Stammapostels sollten daher tunlichst keinen klaren Standpunkt zu vertreten. Es ist nicht nötig und auch nicht vollsinnvoll, dass sich die Stammapostelsegenslinie in Widerspruch zu historischen Glaubenserlebnissen der letzten 117 Jahre innigsten Petrusdienstes bringt, während die wiederaufgerichteten Normaloapostel schon 2013 ihren 150 Ämtergeburtstag feiern wollen. „Die Neuapostolische Kirche ist eine internationale, christliche Kirche. Grundlage ihrer Lehre ist die Heilige Schrift. 1863 ist sie aus der Katholisch-Apostolischen Gemeinde entstanden (NaKi / Presse Stand 23.07.2011) .

2006 äußerte sich Stp. Dr. Leber bzgl. der „Botschaft“ des Stammapostelamtsinhabers Bischoff: („Umgang wie mit biblischer Offenbarung“) . Hinterrücks über das Magazin „IdeaSpektrum“ informierte Stp. Dr. Leber in der Nummer 25/2006 unter dem Titel „Von anderen Kirchen können wir viel lernen“ auf -SEITE 15- seine Anvertrauten darüber, dass die dauerbrennenden Themen auf den neupaostolischen Botschafter-Altären: „Wir schweigen“ „Wir wissen’s nicht“ kein Dogma mehr wären. Leber: „Das Thema ist kein Dogma mehr, jeder kann sich sein eigenes Urteil darüber bilden“. Nunmehr sage ich wie Sie: "könnte" :wink: .

Wenn nun jeder sich sein eigenes Urteil darüber bilden können soll, sollten Stp. Dr. Laber und sein verlängerter Arm im eigenen VFB auch nichts gegen eine breite Unterrichtung über die fortgeschriebenen Evangelien von Stp. Bischoff – Stp. Dr. Leber I haben.

Die Urevangelien der Bibel sind ja auch nicht vom VFB unter Kuratel gestellt, die neuen Stp.-Evangelien aber schon :wink: . Seitdem die NaKi auch die „Apostelgeschichte 1938-1955“ selber wieder vom Netz genommen hat, glaubenslebt man als Laie in einer der streng gotteswortgläubigen NaK-Gebietskirchen irgendwie als reiner Konsument stegreifender Wortkirchenwörtern ohne deren schriftliche Nachhaltigkeit.

Und wenn das Wort göttlicher Predigt analysiert und auseinandergenommen und durchdiskutiert und besprochen wird von hinten nach vorn und von vorn nach hinten.....” “Ja meinen wir, wir würden Glauben finden, indem wir in alten Schriften graben, die Historie studieren und uns überlegen: “Wo haben unsere Väter Fehler gemacht, was haben sie gut gemacht?“ (Stammapostel Fehr UF vom 20.9.97).

Darum hüten wir, die Knechte Gottes, uns auch sehr davor, an den Aussagen und Inhalten des Evangeliums, das heute weitergeschrieben wird, dessen Vollendung herbeigesehnt wird, etwas zu verändern. Das Evangelium in seinen Eckwerten muß erhalten bleiben und darf nicht verändert werden! Denn es steht das Wort in der Offenbarung: “So jemand dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil vom Holz des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben ist” (vgl. Offenbarung 22,18,19)”(Stammapostel Fehr in UF vom 20.3.97).

Und dieses Vermarkten, dieses Gk-Verramschen der weitergeschriebenen NaK-Evangelien via VFB-Krabbeltischen mit VFB-Krabbeltischaposteln oder anderen glaubenskommerziellen Sekundärverwertern deckt sich für mich nicht dem Wort: „Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch (Mt. 10,8) .

Nur nicht beim VFB - Was soll man dazu noch sagen?

shalom

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Re: Cemper, CID und der VFB

#2 Beitrag von shalom » 24.07.2011, 22:20

Werte Glaubensgehorsame, liebe, an den Glaubensgehorsam Glaubende und all ihr „Glaubensgehorsamdranglaubenmüssenden“ 8),

      • "Glaubensgehorsam ist nur der Gehorsam gegenüber Gott"


        "Von dem Gehorsam gegenüber Gott und seinem Sohn können wir den Gehorsam denen gegenüber ableiten, die uns die Lehre Jesu verkündigen, den Knechten Gottes"

        "Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen; denn sie wachen über eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen; auf das sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das ist euch nicht gut" (Hebräer 13,17)".

        " Wo sind die Grenzen?" (des Glaubensgehorsams). "Dazu ist grundsätzlich zu sagen, dass wir aus Liehe, Vertrauen und Glauben gegenüber Gott auch seinen Knechten Vertrauen schenken. Wenn die Amtsträger das Wort Gottes verkündigen, dann ist unser Glaubensgehorsam gefragt "

        (UF vom 05.09.1996)

Eine kleine Auswahl zum Thema „Gottes Wort“ / „neuap. Wort-Gottes-Anspruch“ / „Gottes-Wort-Vorstellungen“ / „Wort-Gottes-Lektüre“ / „Wort-Gottes-Argument“ bzgl. „Eigenes Gewissen und Glaubensgehorsam“ :

      • 1) “Und immer gab ich mir die Antwort: Es ist richtig, wenn es der Stammapostel sagt, und ich werde es tun. Wenn es falsch sein sollte, muss der himmlische Vater sehen, wie er mit ihm zurechtkommt. Mit dieser Einstellung habe ich nie Schaden genommen...”
        (Bezirksapostel Kraus UF vom 5.5.92).

        2) “Dieser Mann Gottes, unser Stammapostel, wirkt unmittelbar im Auftrag Jesu,..”
        (Bezirksapostel Pos, UF vom 5.8.97).

        3) “Wir gehen nicht zur Seite, nach links oder rechts, sondern folgen auf dem schmalen Weg dem Stammapostel nach. Das ist die Garantie, dass wir die Herrlichkeit einnehmen werden. Für uns Gotteskinder ist der Stammapostel wie ein Vater; er führt die Kinder Gottes zum Ziel.” “Wenn wir nur hören und nicht tun, was wir hören, dann betrügen wir uns selbst (vgl. Jakobus 1,22).” “Darum wollen wir tun, was uns der Herr durch den Stammapostel sagt.”
        (Bezirksapostel Tansahtikno, UF vom 5.9.97).

        4) „Wenn man die Arbeit der Boten Gottes objektiv sieht und mit reinem Herzen betrachtet, sieht man das, dass sie Gehilfen unserer Freude sind.“
        (Stammapostel Fehr in UF vom 05.03.98)

        5) „Nun stellt sich in dieser Zeit eine Palette von Einflüssen, von Gedanken und Meinungen dar, alles miteinander verwoben. Das zu trennen, ist gar nicht immer einfach. Was ist nun irdischen Ursprungs, und was dient zum Heil unserer Seele? Aber wenn man die Grundlage hat, Gottesfurcht und Glauben, dann ist man auf dem richtigen Weg, dann kann man zur Heiligung gelangen und ist schließlich imstande, weise Entscheidungen zu treffen, sich wahrhaftig zu heiligen, das Irdische dem Irdischen zu überlassen und sich ganz dem Ewigen zuwenden.“
        (Bezirksapostel Leber in UF vom 05.04.98)
Auf das Thema Glaubensgehorsam bin ich schon in vielen Postings ausführlich eingegangen. Beim Thema Glaubensgehorsam gegenüber „Gottes Wort“ / „neuap. Wort-Gottes-Anspruch“ / „Gottes-Wort-Vorstellungen“ / „Wort-Gottes-Lektüre“ / „Wort-Gottes-Argument“ fällt mir auf, dass dieser o.a. teilweise zitierte VFB-Glaubensgehorsamsartikel nicht unterschrieben (autorisiert ist). Die Verantwortung für den gesamten Inhalt hatte damals ein Chefredakteur namens Hellmut Wernher übernommen. Damit wird deutlich, hier handelt es sich nicht um „Wort Gottes“ und „Wort-Gottes-Lektüre“ mit „Wort-Gottes-Argumenten“ vom neuap. Gnaden- und Apostelaltar die da verkündet werden, sondern um Nebenlehren, die anonym über ein unternehmerischem Kalkül folgendes “Verlagsprodukt“ lanciert, auf den Kaufhauskrabbeltisch gebracht und dort feilgeboten werden. Ich weiß um den Unterschied und sehe mich in dem Glaubensgehorsamsartikel aufgefordert etwas abzuleiten, was sich gemäß der Bibel abzuleiten und zu übertragen einfach verbietet.

In der von Herrn Hellmut Wernher aus dem Kontext gerissenen Hebräer Zitat ist die Rede von Lehrern und dass man ihnen gehorchen und folgen soll. Nahezu zwangsläufig und geradezu unabdingbar damit verbunden steht für mich jedoch das vorausgegangene Wort, wo es wie folgt heißt: „Lasset euch nicht mit mancherlei und fremden Lehren umtreiben; denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, nicht durch Speisen, davon keinen Nutzen haben, die damit umgehen" (Hebräer 13, 9).

Dieses 13. Kapitel ist überschrieben mit dem Hinweis: "Ermunterung zur Liebe, Warnung vor Unzucht und Geiz. Erinnerung, wohlschaffenen Lehrern zu folgen....".

Es wird deutlich, dass man nicht einem x-beliebigen Lehrer folgen und gehorchen soll, sondern dass die Lehrer sowie deren Inhalte und Speisen sehr wohl zu prüfen sind. Die Prüfungsfrage lautet ganz einfach: Haben Lehrer Wohl geschaffen mit ihren Unterrichtungen und Erkenntnissen, begegnen sie in Liebe oder als Krieger der Worte denen man gehorchen und sich unterwerfen muss, erfüllten sich ihre Botschaften und achten sie die göttlich biblischen Gesetzte oder sind ihnen göttliche Gebote, Prioritäten und die Wahrheit des Evangeliums gleichgültig ?

Stimmt das, was solche Lehrer angeblich von der Bibel bzw. gar von Gott selbst abgeleitet haben, stimmt diese von ihnen selbst geschaffene Wirklichkeit wiederum mit dem dokumentierten Urbild überein, oder wurden grundlegende Inhalte retuschiert, verändert und umgedeutet'? Übernehmen die Lehrer die volle Verantwortung für ihre abgeleitete Interpretation der Wahrheit des Evangeliums („Wort-Gottes-Interpretationen“) oder leiden sie unter Prüfungsangst (aus welchen Gründen auch immer) und haben sie für solide Rechenschaft nie Zeit'? Sehen die Lehrer („Wort-Gottes-Interpreten“) Prüfungen positiv oder lehnen sie solches Ansinnen pauschal als ungöttlich bzw. unbiblisch ab (das Wort „Kritik“ steht nämlich nicht in der Bibel), da sie durch die alleinverbindliche Auslegung des Stammapostels vorn Evangelium generell besser Bescheid wissen, als jedes einfache Mitglied?

Wer göttliche Dimensionen kopiert, ableitet und okkupiert, ohne die göttlichen Maßstäbe und Inhalte zu besitzen bzw. anzuwenden, ist ungeachtet seiner durch Wortkriege und Grenzverschiebungen erzielten Erfolge letztendlich nur zu bedauern. Einheit, Wachstum (in Afrika) und glaubensweltwirtschaftlichen Erfolg des Aposteldachvereins NaKi als unternehmerischer Beweis göttlichen Segens und eines Alleinvertretungsanspruches auszulegen, sowie daraus die garantierte göttliche Führung abzuleiten ist vor dem Alter und der Ausbreitung anderer Religionen bzw. Naturreligionen dreist.

…denn sie wachen über eure Seelen, als die da „ Rechenschaft dafür gehen sollen…"

Schon zu allen Zeiten wurde von Menschen Wache gehalten, im Guten wie im Bösen. Wächter tragen Verantwortung und werden i. a. auch zur Rechenschaft gezogen. In besonderem Maße kommt es auch in diesem Bezug auf die richtigen Inhalte an. Wie wacht man und mit welchen Mitteln; überwacht man das Richtige oder gar das Falsche'? Der Bogen spannt sich vom Spitzel und Spion bis zur treu sorgenden Mutter, von der Morgenwache bis zur Totenwache, vom KZ Wächter bis zum Nachtwächter. Ein Teil der Wächter der DDR-Grenze wurden für ihren gehorsamen Einsatz abgerichtet und belobigt und Jahre später für Morde verurteilt.

Urapostelwort: sagt:“So wird nun ein Jeglicher für sich selbst Gott Rechenschaft geben". Ein jeglicher ist für sich selbst rechenschaftspflichtig. Deshalb muss auch ein jeder sehr wohl selbst darüber darauf achten, dass er seinen Gehorsam nicht leichtgläubig und ungeprüft bei falschen Lehrern abliefert. Die wahren Lehrer sollen Rechenschaft für die ihnen anvertrauten Seelen ablegen, sei es mit Freuden oder mit Seufzen, das den Ungehorsamen nicht gut ist.

Ein fehlender Rechenschaftsbericht in geistlichen, seelsorgerischen sowie auch glaubensweltwirtschaftlichen (organisatorischen) Dingen gibt immer berechtigten Anlass zur Sorge und zu Fragen.

Kirchenrechtlich in totaler Unselbständigkeit gehaltene haben keinen Anspruch Rechenschaft von denen zu fordern, die von sich selber annehmen lassen, dass sie als wahre Lehrer („Wort-Gottes-Interpreten“) über die Seelen der anvertrauten Seelen Wache halten wurden. Wenn jemand über seine Wache (seine „Botschaft“ aus dem Heiligtum) keine Rechenschaft ablegt, kann das verschiedene Ursachen haben. Man kann sich Krankheit, Blindheit, Schläfrigkeit, Bestechlichkeit oder auch Dienstbeflissenheit in Diktaturen vorstellen (Seilschaften von betrogenen Betrügern).

VFB-Lehrer, die gegen die Verbreitung von Lehrmitteln Front machen - in Hessen gab es mal die Lehrmittelfreiheit - geben ein merkwürdiges Selbstbild vom Bildungsverständnis des na-amtlichen Lehrkörpers an den höheren selbstbildkirchlichen Bildungsanstalten für apostelendzeitgemäße Brautzubereitung ab.

shalom

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Re: Cemper, CID und der VFB

#3 Beitrag von shalom » 25.07.2011, 12:40

Werte Botschafter und Inspirierte, liebe Charaktere 8),

Die Nichterfüllung der Botschaft kann mit dem Verstand letztlich nicht erklärt werden. Der göttliche Charakter der Botschaft wird durch sie nicht in Frage gestellt. Wir halten daran fest, dass der Stammapostel sich nicht geirrt hat. Wenn der Herr wiedergekommen sein wird, wird die Frage, warum die Botschaft sich nicht erfüllt hat, vollends beantwortet werden… (UF vom 20.1.96, S19 / Sequenz siehe auch “waecherterstimme“ ). In der UF des VFB vom 20.11.95 wird durch die „Inspiration des hl. Geistes“ Stammapostelwort zu Gotteswort, dem „Wort Gottes“.

In einem Buch ist mir folgender Sinnspruch eines unbekannten Autoren aufgefallen:
      • „Achte auf Dein Denken,
        denn Deine Gedanken werden Deine Worte.
        Achte auf Deine Worte,
        denn sie werden Deine Handlungen.
        Achte auf Deine Handlungen,
        denn sie werden Deine Gewohnheiten.
        Achte auf deine Gewohnheiten,
        denn sie werden Dein Charakter.
        Achte auf Deinen Charakter,
        denn er wird Dein Schicksal.“

Dem Alsdorfer (Senioren-Jugend-Kombigottesdienst) lag das Textwort Gottes mit dem Bibelwort aus dem 4. Buch Mose, Kapitel 22, Vers 38 zugrunde: „„Bileam antwortete ihm: Siehe, ich bin zu dir gekommen, aber wie kann ich etwas anderes reden, als was mir Gott in den Mund gibt? Nur das kann ich reden!“. Dabei ist das Verständnis der Heiligen Schrift, des Wortes Gottes aus Knechtsmündern klar definiert: (NaKi / WZM 03-2010) . Und so sagt auch 4. Mose 23, 19: „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten? Heutige Stammapostel schweigen lieber oder haben den Mund voll prallem "Nichtwissen" und wollen daher Zeitzeugenwolken darüber befragt haben, was denn die lichtkegelnden Petrusdienstschiebenden früher wohl in na-amtlichen Mündern geführt hätten :mrgreen: .

Im Anfang war das Wort [Gottes] und dieses Wort ward in der Bibel von Anbeginn an nicht unter neuapostolische VFB-Verlagverwaltung im Mainstream eines Züricher Stammapostelverlages gestellt. Die neuapostolischen Apostel lassen bereits heute schon mit „Wort-Gottes-Argumentationen“ hausieren gehen, die erst durch die Zukunft legitimiert werden könnten (ganz ähnlich wie beim Fall der „Botschaft“). Ausgerechnet das zeitgemäße Wort Gottes wollen neuapostolische Apostel markenrechtlich nach deutschem Recht und Gesetz bevormundet sehen, anstatt dass sie sich freuen würden, dass noch andere Fraktionen in der Kirche Jesu Christi (KJC) dem Wort Gottes zu noch mehr Bekanntheit verhelfen helfen.

Die neuapostolischen Gehilfen des Glaubens (Kramerseelen eines unternehmerischen Verlages) wollen sich also nicht von anderen mit dem Wort Gottes helfen lassen ("Wortgottesmonopolisten"). Kaum zu glauben - Apopdenplatz sprach denn auch von "Kaufhauskrabbeltischen" - und vielleicht unter torschlußpanikattacktierten Glaubensmonoapostolizisten doch wahr. :wink: .

shalöm

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Re: Cemper, CID und der VFB

#4 Beitrag von shalom » 26.07.2011, 12:08

Immer aktuell, Zitate der Segenslinie bzgl. der neuapostolischen Glaubenslehre:

Eine kleine Auswahl zum Thema „Gottes Wort“ / „neuap. Wort-Gottes-Anspruch“ / „Gottes-Wort-Vorstellungen“ / „Wort-Gottes-Lektüre“ / „Wort-Gottes-Argument“ bzgl. Kritik / Antworten zur Glaubenslehre:

      • 1) “Es ist nicht zu vermeiden, dass Strömungen von außen eindringen. Aber dann muss man auch zulassen, dass der Geist Gottes auf solche Strömungen aufmerksam macht und der liebe Gott das eine und andere dazu sagt. Geschwister, das Wort ‘Kritik’ kommt nicht ein einziges Mal in der Heiligen Schrift vor! Ich habe in einigen Konkordanzen nachgeschaut: Das Wort ‘Kritik’ steht nirgends in der Bibel. Also hat es bei uns im Werk Gottes auch nichts zu suchen. Nun könnte mir jemand entgegenhalten: Ja, Stammapostel, das ist eben ein modernes Wort, darum steht es nicht in der Bibel. Das stimmt aber nicht! Es ist von der französischen Sprache übernommen worden, kommt ursprünglich aber aus dem Griechischen, und viele Worte, die aus dem Griechischen stammen, sind in der Bibel zu finden. Doch das Wort ‚Kritik‘ steht nirgends in der Heiligen Schrift. Davon kann man ableiten, dass wir es im Werk Gottes gar nicht nötig haben, uns mit Kritik zu befassen.”
        (Stammapostel Fehr, UF vom 20.6.91).

        2) „Ursache der Kritik sei oft ein Nichtwissen, ein Mangel an Kenntnis, dem es abzuhelfen gelte“
        (lt. Bezirksapostel Graf in UF vom 20.1.96).

        3) „Kritik an sozialen und kultischen Missständen“, „Kult und Opferkritik“
        (UF vom 20.2.97 über Jesaja).

        4) „Rechtsbeugung, soziale Unterdrückung und falschem Gottesdienst“, „Heuchelei im Gottesdienst“
        (UF vom 20.6.97 über Amos).

        5) “Vor etlichen Jahren hielt ich einen Gottesdienst an einem Ort und erwähnte dort, dass das Wort ‘Kritik’ nicht in der Bibel zu finden sei. Kommentar von jemand: “Das Wort ‘Waschmachine’ findet man auch nicht in der Bibel und man braucht sie doch!” Ja, man kann auch so argumentieren. Dabei habe ich in jenem Gottesdienst klar und deutlich gesagt: “Kritik steht nirgends in der Bibel. Doch in organisatorischen, sachlichen Angelegenheiten ist Kritik - wenn sie zur Verbesserung dient - durchaus angebracht. Da haben wir ein offenes Ohr. Kritik heißt aber ‘Beurteilung’, und wenn es um das Evangelium geht, ist das von Gott längst beurteilt. Da müssen wir nichts mehr beurteilen. Das lassen wir stehen.” Liebe Geschwister, es ist nicht so einfach, in unserer Zeit als Stammapostel das Werk Gottes zu führen und zu lenken,...”
        (Stammapostel Fehr, UF vom 5.8.97).

        6) “Und wenn das Wort göttlicher Predigt analysiert und auseinandergenommen und durchdiskutiert und besprochen wird von hinten nach vorn und von vorn nach hinten.....” “Ja meinen wir, wir würden Glauben finden, indem wir in alten Schriften graben, die Historie studieren und uns überlegen: “Wo haben unsere Väter Fehler gemacht, was haben sie gut gemacht?“
        (Stammapostel Fehr UF vom 20.9.97).

        7) “Wer nicht nüchtern ist, kann nicht gut sehen, nicht gut hören und nicht geradeaus gehen. Aber ich dachte auch: Wenn jemand nicht nüchtern ist, redet er manche Dummheiten. Er weiß oft nicht, was er sagt! Wer in seinem Glaubensleben nicht nüchtern ist, kritisiert oder analysiert das Wort Gottes.”
        (Bischof Boniquet UF vom 20.9.97).

        8) „Ich könnte euch aber auch berichten von Kritik, herber, harter Kritik. Was machen wir damit? Liebe Geschwister, ist die Kritik begründet, nehmen wir sie zu Herzen, ist sie unbegründet, nehmen wir sie zur Kenntnis. Das ist der Unterschied. Jetzt könnte man sagen: ‚Ja, aber wer sagt die denn, was berechtigte Kritik ist und was unbegründete? Wer sagt dir das?‘ – Der Heilige Geist, der meiner Überzeugung nach auch heute in der Sendung Jesu wirkt und der den Aposteln das Gefühl gibt und die rechten Gedanken erweckt, wie Gottes Volk zu lenken und zu leiten ist. Es liegt in dem Amtsvermögen, dem Maß an Amtsgeist, das uns durch den Heiligen Geist gegeben wurde bei der Ordination zum Amt. Dieser Geist will schaffen und wirken und Klarheit geben.“
        (Stammapostel Fehr UF 5.8.97).

        9) „Eine suchende Seele stellt Fragen und macht Einwände. Kann ich darauf antworten?“
        „Wir dürfen mit suchenden Seelen keine Streitgespräche führen. Sie können selbst in der Heiligen Schrift lesen. Die eigentlichen Antworten auf ihre Fragen werden ihnen gegeben, wenn sie unsere Gottesdienste besuchen: Nicht wir können die Antworten auf Fragen des Lebens geben, sondern Gott allein kennt die Antworten. Er gibt sie uns durch die Apostel und die von ihnen berufenen Amtsträger im Gottesdienst und in den Hausbesuchen.“
        (Wege zu den Mitmenschen Kap.2, Stand Anno 1998).

        10)„Sie“ (die Demut) „ist in unseren Tagen eine ‚seltene Pflanze‘ geworden. Schon die Erziehung und Ausbildung in den Schulen zielt nicht mehr darauf ab, sondern vielmehr auf Verwirklichung der eigenen Persönlichkeit, auf das kritische Hinterfragen aller Dinge, und darauf hin, ob die gegebenen Autoritäten wirklich berechtigt sind oder nicht“ (Stammapostel Fehr in UF vom 20.03.98).

        11) „Die Gottlosen haben keinen Frieden“. „Wer sein Recht haben will muß noch 1000 Jahre warten“ (Stammapostel Fehr im Gottesdienst zu Friedberg vom 25.01.98 zitiert nach Frankfurter Rundschau).

        12) „ohne Gottesfurcht ist man in den Augen Gottes ein Leichtgewicht“ aus dem Stammapostelgottesdienst vom 23.2.97 in Hannover.

        13) “Bei allen zeitlichen Veränderungen macht Euch bewußt, daß viele Dinge ohne Gott verändert wurden. Sie werden heute so hingestellt, als seien sie das Ergebnis einer ganz selbstverständlichen Entwicklung. Hinter vielen Gedanken und Ideen stehen Menschen, die zum Teil verantwortungslos und ohne Rücksicht auf spätere Folgen ihre geistigen Produkte anbieten” (Apostel Bimberg UF vom 5.5.97).

        14) „Auch in unseren Reihen wurden dann und wann Andersdenkende skeptisch betrachtet. Je gefestigter aber die Kirche nach innen, je klarer die Überzeugung des einzelnen ist, an Gottes heiligem Erlösungswerk zu stehen, desto offener und unbefangener kann der Umgang mit denen sein, die nicht zur Gemeinde gehören“ (anonym UF vom 05.04.98).

        15) „Wer im Sandhaufen eine Münze sucht, wird den Sand systematisch durch seine Hände gleiten lassen...“. „Unter ‚Münze‘ dürfen wir hier die Seelen verstehen, die Gott noch herzuführen will. Der ‚Sand‘ sind die Milliarden Menschen auf dieser Erde.“ „Nur dank dieser Arbeit und dank unserer Vorgänger ist das Werk Gottes das, was es heute ist: eine Schar von fast sieben Millionen neuapostolischen Christen in allen Kontinenten“ (Wege zu den Mitmenschen Kap.1, Stand Anno 1998).

        16) "Wie kann man Kritik üben, ohne zu verletzen? Wie geht man mit unsachlicher Kritik um? Wer darf wann was kritisieren? Diese Fragen beantwortet Kommunikationsfachmann Oliver Groß. Seine These: Auch Jesus hat kritisiert – aber richtig. Auch wem welche Kritik weitergeholfen hat, ist in dieser Ausgabe nachzulesen. Kritik und Kirche – ein Gegensatz? Nicht unbedingt, sagt Stammapostel Wilhelm Leber." […]„Berechtigte Kritik nehmen wir zu Herzen, unberechtigte Kritik nehmen wir zur Kenntnis.“ Eine solche Aussage aus dem Mund von Stammapostel Richard Fehr klingt wie ein Paukenschlag. Was noch vor wenigen Jahrzehnten kaum jemand auszusprechen wagte – dass Kritik auch berechtigt sein kann –, wird heute kaum noch in Frage gestellt. […] Bezirksapostel Leber stellte dazu in einem Seelsorgebrief unter dem Stichwort Glaubensgehorsam klar: „Hinsichtlich des geistgewirkten Worts der Predigt kann der Herr in der Tat Gehorsam erwarten. Dasselbe gilt, wenn in Familienbesuchen und Versammlungen in nahtloser Übereinstimmung mit dem Wort der Predigt Rat erteilt wird (Spirit 03-2006 / NRW-Juonline 2006).

        17) „ Aber sicher [dürfen neuapostolische Mitglieder den Stammapostel kritisieren]! Sachliche Kritik nehme ich zu Herzen, alles andere zur Kenntnis“. Zum Fehrwort Gottes: „Das Wort Kritik komme in der Bibel nicht vor“ meint Leber 2006: „Das liegt zehn Jahre zurück. Damals gab es eine Phase, in der Kritik aus den eigenen Reihen sehr unsachlich vorgetragen wurde. Da können auch bein einem Stammapostel schon einmal die Emotionen durchgehen! Später hat er diese Aussage relativiert“ (Leber im ideaSpectrum 25/2006 SEITE - 15- ).

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Re: Cemper, CID und der VFB

#5 Beitrag von shalom » 26.07.2011, 16:12

[urlex=http://www.jugend-online.info/berichte/226.html][ = > Spirit 03-2006 / NRW-Juonline 2006 ][/urlex] hat geschrieben:
Kritik – in der Praxis

Das Leitbild gibt konkrete Ratschläge, wie ein Kritikgespräch zu führen ist: Wichtig sei zunächst immer „zwischen Wesen der Person und Handlung in der Sache zu trennen. Vielfach wird in guter Absicht gehandelt, jedoch werden oft unbewusst Fehler gemacht.

Es geht darum, den Ursachen nachzugehen, und nicht, nach Schuldigen zu suchen. Allerdings muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, in Fällen, in denen Probleme ihre Ursachen im fehlenden Format einzelner Amtsträger und Beauftragter haben, diese anzusprechen oder gegebenenfalls personelle Veränderungen vorzunehmen.“

Werte Kritikpraktiker und praktizierende Kritiker rsp. Selbstleitbilder, liebe Kritisierte 8),

wer innerhalb der Kirche Jesu Christi (KJC) andere als „zum Scheitern verurteilt“ abqualifiziert oder gar pauschal „Schrumpfsakramente“ attestiert, hat wohl selbstvorbildhaft schon einmal „zwischen Wesen der Person und Handlung in der Sache" sauber getrennt. Das Apostelamt geht den Ursachen nach und sucht keine Schuldigen wie z. B. Brinkmann in seiner neuen NaK-NL. Allerdings hat Gott Bereitschaft gezeigt, in Fällen, in denen nakinterne Probleme (Botschaften / Opferkulte) ihre Ursachen im fehlenden Format seiner Knechte hatten, auch die Konsequenzen zu ziehen :wink: .

Vielfach wird in unbewusster Absicht gehandelt, jedoch werden oft gute Fehler gemacht.

      • Konfliktbewältigung
        Durch eindeutige Entscheidungsbefugnisse und Selbstbescheidung der Beteiligten können viele Konflikte von vornherein vermieden werden… .
        Lassen sich entstandene Konflikte nicht lösen, kann sich jeder vertrauensvoll an einen höheren Führungsverantwortlichen wenden.


        "So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit" (Kolosser 3, 12-14).
        (Leitselbstbild) .
Die apostelamtliche “Selbstbescheidung” wird in vielen Konflikten, Prozessen und Gerichtshändeln glaubenserlebbar. Die neuapostolischen Entscheidungsbefugnisse sind klar geregelt: Hier die Bezirksapostel – und da das Heer der kirchenrechtlich Unselbständigen. Die Konfliktfälle klären die Bezirksapostel als echte Führungsverantwortliche selbstbildgerecht im Sinne von Kolosser 3,12-14 :mrgreen: .

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Re: Cemper, CID und der VFB

#6 Beitrag von shalom » 27.07.2011, 12:03

Werte praktizierende Evangeliumsweiterschreiber, liebe theoretisierende Lichtkegelbrüder des Herrn 8),

immer aktuell sind Zitate der Segenslinie, der auserwählten Knechte Gottes die heute
das Evangelium weiterschreiben – „ohne etwas zu verändern“(!) :mrgreen: - bzgl.
des Wortes Gottes in der lauteren neuapostolischen Glaubenslehre:

Eine kleine Auswahl zum Thema „Gottes Wort“ / „neuap. Wort-Gottes-Anspruch
/ „Gottes-Wort-Vorstellungen“ / „Wort-Gottes-Lektüre“ / „Wort-Gottes-Argument
bzgl. „Menschenwort – Wort Gottes – und deren versionsreichen Weiterschreibungen:

      • 1) “Es ist aus den neutestamentlichen Apokryphen, z.B. dem Hirten Hermas, der Didache (Lehre der zwölf Apostel) u.a. mit aller Bestimmtheit zu entnehmen, dass eine Anzahl von Aposteln noch zur Zeit der Abfassung dieser Schriften tätig war, also um etwa 120 n. Chr. Geburt. So spricht Hermas von 40 Aposteln und Lehrern (sim. IX. 15,4), von deren Namen die wenigsten bekannt sind”
        (Die Ämter und Sakramente der Neuapostolischen Kirche):

        2) “Darum hüten wir, die Knechte Gottes, uns auch sehr davor, an den Aussagen und Inhalten des Evangeliums, das heute weitergeschrieben wird, dessen Vollendung herbeigesehnt wird, etwas zu verändern. Das Evangelium in seinen Eckwerten muss erhalten bleiben und darf nicht verändert werden! Denn es steht das Wort in der Offenbarung:
        “So jemand dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil vom Holz des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben ist” (vgl. Offenbarung 22,18,19).”(Stammapostel Fehr in UF vom 20.3.97).

        3) “Heute morgen ging es im Dienen unseres Stammapostels auch darum, uns klar zu machen, alle anderen Versionen des Evangeliums beiseite zu tun, sollten sie uns überhaupt schon berührt haben...”
        (Apostel Drave in UF vom 20.3.97).

        4) “Apostel Paulus schrieb an Timotheus: “Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören” (1.Timotheus 4,16).- Das ist keineswegs nur ein Wort für die Amtsträger; es gilt uns allen. Wir wollen acht haben auf uns selbst. Das ist sehr nötig. Wir kennen uns doch und wissen, wie nötig es ist, dass wir auf uns selbst acht haben. Und dann muss man eben so acht haben auf die Lehre,...”
        (Stammapostel Fehr UF vom 5.4.97).

        5) “In anderen Bibelübersetzungen
        [Versionen] heißt es:” (Stammapostel Fehr UF vom 20.6.97).

        6) „Kürzlich habe ich das Titelbild einer religiösen Zeitschrift gesehen,... und darunter stand....“
        (Stammapostel Fehr in UF vom 05.03.98)

        7) „...von dem ich heute sagen müsste: ‚Na ja, das gehört eigentlich nicht zur Amtsführung.‘ Es war gar nicht notwendig und nicht wichtig, dass der Bezirksälteste uns vielleicht diesen und jenen Hinweis gab, der ausschließlich das Irdische, Vergängliche betraf. Aber wir haben diese Hinweise befolgt, sind in der Demut geblieben, und das ist uns letztlich zum Segen geworden. Wichtig ist, dass wir bleiben. Im 2.Korintherbrief warnt der Apostel Paulus vor falschen Aposteln (vgl. 2.Korinther 11,13). Hüten wir uns davor, zuzulassen, dass etwas Falsches vermischt wird mit dem schönen, echten Glauben, den wir in uns tragen. Wenn dem Echten etwas beigemischt wird, dann ist es nicht mehr echt, dann ist es nicht mehr rein. Wenn man Metalle mit anderen Elementen vermischt, dann verändern sie sich in ihrer Struktur, in ihren Eigenschaften:“
        (Version der Botschaft Apostel Quittenbaums in UF vom 20.04.98).

        8) „Wir leben in einer Zeit, in der da und dort das Wort Gottes abgewertet wird, nicht mehr den Stellenwert hat wie ehedem, zerpflückt, kritisch beleuchtet von allen Seiten, analysiert wird: Ist dieses Wort jetzt aus dem heiligen Geist? Glauben wir denn noch an die Worte Jesu, die er an seine Jünger richtete: ‚Wer euch hört, der hört mich‘(Lukas 10,16)?“
        (Stammapostel Fehr in UF vom 05.04.98).

        9) „Liebe Geschwister: Lasst uns das Wort vom Altar heilig halten! Wir wollen es nicht auf eine menschliche Ebene herabziehen und zum Gegenstand von Diskussionen machen. Ich habe auch schon entsprechende Schreiben bekommen, in denen stand: „Stammapostel, das müssen Sie doch auch zugeben, dass nicht jedes von Amtsträgern in einem Gottesdienst gesprochene Wort aus dem heiligen Geist ist. Es gibt doch da und dort auch einmal einen Gedanken, einen Satz, aus menschlichem Geist.“ Liebe Geschwister, das weiß ich auch. Aber eine gesunde Seele nimmt daran keinen Schaden und beginnt nun nicht, Gottes Wort auseinanderzunehmen und gewisse Teile daraus abzulehnen. Wo führte denn das hin? Nehmen wir das Wort des Herrn auf, wie wir es hören; für eine gesunde Seele wird alles eine wunderbare Wirkung haben. Sollte im Übereifer oder aus Unachtsamkeit da und dort einmal ein ‚menschliches Wort‘ einfließen, schadet das der ganzen Sache nicht. Das gab es schon bei den ersten Aposteln. Wenn Paulus die Meinung vertrat:
        „Heiraten sei gut, und nicht heiraten sei besser“ (vgl. 1.Korinther 7,7-9), war das dann wirklich eine Wahrheit aus dem Heiligen Geist? Das war, wie er selbst sagte, seine persönliche Ansicht. Und trotzdem steht es in der Bibel. Aber ich denke, es hat noch niemanden geschadet, denn die, die unbedingt heiraten wollen, tun es trotzdem.“ (Stammapostel Fehr in UF vom 20.04.98 unter Zugrundelegung des Textwortes eines früheren evangelischen Kirchentages Micha 6,8).

        10) „Meine lieben Brüder und Geschwister, aus meiner hohen Verantwortung allen Amtsträgern und Geschwistern gegenüber habe ich mich wiederholt mit dem Gottesdienstangebot unserer Kirche beschäftigt, um weltweit eine einheitliche Regelung
        [für Gott und sein wirkendes Wort] zu finden. Nach intensiven Beratungen im Kreis der Bezirksapostel und deren Helfer haben wir einmütig beschlossen, das Gottesdienstangebot [Gottes Wort] zu vereinheitlichen. Im Einvernehmen mit allen Bezirksaposteln und Bezirksapostelhelfern ordne ich hiermit an, dass ab 1. Januar 1998 weltweit am Sonntag nur noch ein Gottesdienst [Gottes] stattfindet.“ (Stammapostel Fehr in UF vom 05.04.98).
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Re: Cemper, CID und der VFB

#7 Beitrag von shalom » 27.07.2011, 17:11

[urlex=http://forum.glaubensforum24.de/viewtopic.php?f=19&t=898&start=201][ = > gf24 / NAK / MYBISCHOFF / SEITE 21/ Beitrag Cemper vom 20.07.2011 23:42 ][/urlex] hat geschrieben:
…So - und nun haben wir doch nüchtern betrachtet diese Lage: Herausgeber eines Internetmagazins - die die fraglichen Texte nicht als Gottes Wort betrachten und die verschiedentlich auch massiv Kritik an der NAK erkennen lassen - veröffentlichen unautorisiert den fraglichen Text als Nachdruck. Danach veröffentlichen sie einen Leserbrief, in dem der neuap. Wort-Gottes-Anspruch im Mittelpunkt steht und in dem die Frage gestellt wird, warum eine Kirche, die den Wort-Gottes-Anspruch stellt, gegen einen Nachdruck ist… .
MYBISCHOFF / BISCHOF BONIQUET UF vom 20.09.1997 hat geschrieben:


      • “Wer nicht nüchtern ist, kann nicht gut sehen, nicht gut hören und nicht geradeaus gehen. Aber ich dachte auch: Wenn jemand nicht nüchtern ist, redet er manche Dummheiten. Er weiß oft nicht, was er sagt! Wer in seinem Glaubensleben nicht nüchtern ist, kritisiert oder analysiert das Wort Gottes
        .

Werte Nüchternbetrachter im Lichtkegel, liebe Ernüchterte und all ihr BotschaftsausnüchterungszellenbewohnerInnen 8),

war die Botschaft mit den Dogmen „Wir schweigen“ und „Wir wissen nichts“ nur ein gelallter Schwips der schwarzen Schlipsträger?

Gemeinschaftliches Komaglauben ohne stammapostolisches Umfallen?

Sind die Neuapostolismen von heute auch nur beschwipste Slalomfahrer zwischen EV und RKK oder befinden sie sich gar schon – dank ihrer hochprozentigen Apostelämtertropfen - im Karussellkurs um eine Litfasssäule voller Selbstbildwerbung?

shalöm

Heinrich

Re: Cemper, CID und der VFB

#8 Beitrag von Heinrich » 27.07.2011, 17:42

Sind die Neuapostolismen von heute auch nur beschwipste Slalomfahrer zwischen EV und RKK oder befinden sie sich gar schon – dank ihrer hochprozentigen Apostelämtertropfen - im Karussellkurs um eine Litfasssäule voller Selbstbildwerbung?
Guten Abend, Shalom.

Bei dieser Formulierung fiel mir ein alter Witz ein: Ein nicht mehr nüchterner Mensch tastet sich an einer Litfassäule entlang und rundherum und sagt dann "ich will hier raus, aber es geht nicht. Warum eigentlich nicht ?"

Schmunzelnde Grüße aus dem derzeit verregneten Süden,
Heinrich

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Re: Cemper, CID und der VFB

#9 Beitrag von shalom » 28.07.2011, 11:34

Immer aktuell, Zitate der Segenslinie bzgl. der neuapostolischen Glaubenslehre:

Eine kleine Auswahl zum Thema „Gottes Wort“ / „neuap. Wort-Gottes-Anspruch“ / „Gottes-Wort-Vorstellungen“ / „Wort-Gottes-Lektüre“ / „Wort-Gottes-Argument“ bzgl. der weitergeschriebenen Botschaft im neuapostolischen Stammapostelevangelium der Endzeit („Worte des lebendigen Gottes“):

      • 1) „1964, zur Zeit von Stammapostel Schmidt, zählte das Werk Gottes um die 700.000 Seelen; heute, 33 Jahre später, sind es rund neun Millionen. Es hat sich entwickelt, und wir haben heute Kinder Gottes in Ländern, deren Namen damals kaum jemand kannte“ (Apostel Beck in UF vom 20.04.98).

        2) Bzgl. des Wiederkommen Christi lesen wir in “Lehre und Erkenntnis” (aus UF vom 5.8.97): “Im gleichen Zusammenhang sagte der Herr auch, dass von dem Tag und der Stunde seines Erscheinens niemand weiß, “auch die Engel nicht im Himmel, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater” (vgl. Markus 13, 32). Das heißt auch, daß sich der Zeitpunkt nicht von Menschen errechnen oder festlegen lässt”. und desgl. im “EXTRAKT”: “..zumal der Zeitpunkt seines Erscheinens nur dem himmlischen Vater bekannt ist”.

        3) Stammapostel Bischof würde sich heute noch über solche “Sünde wider den heiligen Geist” im Grabe herumdrehen und solche Spötter sofort exkommunizieren. Er predigte (Predigt=Wort Gottes) wie folgt: “...sondern eine Offenbarung von Seiten des Herrn Jesu, als er mich wissen ließ, dass er mich erwählt hat, um ihm seine Braut entgegenzuführen. Diese meine Überzeugung hat also ihre Grundlage in dem, was mir der Herr Jesus persönlich offenbarte” (Stammapostel Bischoff, Godi Ulm vom 16.03.1952).

        4) „“Aus menschlicher Meinung wurde für den alten Stammapostel, der den Platz für den nächsten nicht freimachte, ein Nachfolger gewählt. ‘Die angeführte Sorge um Gottes Volk’ war nur vorgetäuscht. Sie war nur Mittel zum Zweck. Und wenn er doch stirbt, aber was dann? Der Verstand und menschliche Weisheit wussten eben nicht, was noch diesem Mann alles begegnen wird. So erwählte man gegen Gottes und des Stammapostels Willen (denn der Herr redet doch nicht allein durch ihn, sondern auch durch uns (4.Mose 12)), einen Nachfolger. Er wurde dem Volke Gottes vorgestellt, und viele hatten Gefallen daran. Aber auf einmal trat der Stammapostel im Namen des Herrn unter’s Volk und rief: ‘Her zu mir, wer dem Herrn angehört! Ich bin der Letzte und nach mir kommt keiner mehr. Ich führe euch heim!’ Da allmählich erkannten viele, was geschehen war, und auch das selbstgemachte Bild war nicht mehr, ja es redet kaum noch einer davon” (Amtsblatt für Sonntag 24.7.1955).

        5) “Liebe Brüder und Schwestern, bei manchem verläuft der Glaubens und Lebensweg in einem Zickzackkurs! Solcher gleicht einem, der nicht mehr nüchtern ist, er ist hin und her getrieben. Heute vertritt er diese Meinung, morgen eine andere, heute findet er das gut, morgen etwas anderes - Zickzackkurs! Liebe Geschwister, bleiben wir doch nüchtern! Der liebe Gott legt uns diese Mahnung heute ins Herz!” (Stammapostel Fehr UF vom 20.9.97).

        6) “So warnte der Apostel Paulus vor süßen Worten und prächtigen Reden, durch die unschuldige Herzen verführt werden (vgl. Römer 16,18); der Prophet Jeremia wies auf solche hin, die falsche Träume weissagen und dieselben erzählen und das Volk mit Lügen und losen Reden verführen (vgl. Jeremia 23,32)…” (anonym aus UF vom 5.5.92).

        7) „Die Nichterfüllung der Botschaft kann mit dem Verstand letztlich nicht erklärt werden. Der göttliche Charakter der Botschaft wird durch sie nicht in Frage gestellt. Wir halten daran fest, dass der Stammapostel sich nicht geirrt hat. Wenn der Herr wiedergekommen sein wird, wird die Frage, warum die Botschaft sich nicht erfüllt hat, vollends beantwortet werden… (UF vom 20.1.96, S19 / Sequenz siehe auch “waecherterstimme“ ).

        8) „Leber: „Dass sich die Vorhersage [Prophezeiung / Botschaft] von Stammapostel Bischoff nicht erfüllt hat, bleibt für mich eine ungeklärte Frage [Antwort Gottes]“. „Über die wahren Zusammenhänge möchte ich kein abschließendes Urteil fällen. Vielleicht hat Stammapostel Bischoff etwas falsch gedeutet, oder es wurden Bedingungen genannt, die wir nicht kennen“. „Das Thema ist kein Dogma mehr, jeder kann sich sein eigenes Urteil bilden“ (IdeaSpectrum 25/2006 SEITE – 15 -).

        9) „Der internationale Kirchenleiter nahm den Gottesdienst zum Anlass, die als »Botschaft« bekannt gewordene Aussage seines Vorgängers Stammapostel Johann Gottfried Bischoff († 1960) zur Wiederkunft Christi zu kommentieren (MYBISCHOFF / Nachlese Erntedank 07.10.2010).

        10) „Leider sei es später zu einer Zuspitzung gekommen, so Stammapostel Leber weiter: Die Glaubensbekundung sei zur Bedingung für Amtseinsetzungen und Versiegelungen gemacht worden. »Das ist nicht gut gewesen.« Dadurch habe die Botschaft einen viel zu hohen Stellenwert gewonnen. Er bedauere es, wenn Gläubige abgewiesen oder in ihrer Lebensgestaltung eingeschränkt worden seien. »Ich entschuldige mich dafür bei den Betreffenden.« Es sei jedoch nicht angemessen, das Wirken von Stammapostel Bischoff allein auf die Botschaft zu reduzieren… . (MYBISCHOFF / „Stammapostel Leber spricht Bischoff-Botschaft an“ (3.10.2010) .

        11) 3.10.2010: Über den Gottesdienst, wo dem Stammapostel der Lichtkegel versagte und er von oben ausgerechnet bei der Bischoffbeweihräucherung am Altar im Dunkeln stehen gelassen wurde (Young and naive über den Stromausfall in der „westlichen“ Hemisphäre des Wortes Gottes) .

        12) „Selig- und Heiligsprechung der Botschaft“ / „Zumutung der unseligen apokalyptischen Bischoff-Botschaft" „Mehr war wohl nicht zu erwarten gewesen. Leider hat Stammapostel Leber nicht den Mut oder die Kraft aufgebracht, sich von dieser unseligen apokalyptischen Bischoff-Botschaft (ja, es ist korrekt, dass UF-Online diese nun so und nicht anders bezeichnet!) endgültig zu verabschieden. Stattdessen wurde weiterhin an der (unwahren) Mär von der Planänderung Gottes (Volker Kühnle) gestrickt… (Jens Joachim) auf (CID / upd.Leserbriefe / Erntedank 2010 in der NAK Frankfurt-West) .

Werte Zeitzeugen, liebe Unzeitzeugen 8),

wo auf CID jener Teil aus der Co-Predigt Apostel Volker Kühnles erwähnt wird, wonach dieser und sein Bruder nach dem Gottesurteil im Fall Bischoff vom erziehungsberechtigten Vater gefragt wurden: „Was würdet ihr sagen, wenn Stammapostel Bischoff heimgegangen wäre?“ Volkers Bruder spontan geantwortet hatte: „Dann hat Gott seinen Plan geändert ...“, wird das Ausmaß der Zuspitzung der heute noch akuten na-amtlichen Weiterschreibungen des Wortes Gottes deutlich. Wenn Apostel Volker Kühnle dann zur Botschaftsklitterung auch noch den Feldmarschall Erwin Rommel vor das geistliche Auge des Altars Gottes ruft, dann verstehe ich nicht, was der Ökumeneselbstbildmademan mit seinem Predigtpassus: „Die Kritiker von heute erwarten von den Leuten, dass sie damals das Wissen hätten haben sollen, das sie heute haben“, der „Kirche Jesu Christi“, der Christenheit hatte sagen wollen?

Die Kritiker der Kirche Jesu Christi von gestern – also auch Stp. Bischoff und sein Anhang – hatten jene eigenverantwortlichen Christen kritisiert und aus dem neuapostolischen Glaubensleben verdrängt, denen die Dogmen um die Botschaft als Wort Gottes nicht geheuer waren. Und die BaVi-Apostel von heute verstehen sich offensichtlich immer noch als Bischoffsgeisteskinder und ihre Glaubens- und insbesondere ihre Sonderartikel als den auserwählten Pfahl der Kritik im kirchlichen Fleisch der restlichen Christenheit (Kirche Jesu Christi). Die BaVi-Apostel sind als fleischgewordene Kritik Gottes nämlich in der komfortablen Lage, dass sie einfach un(theo)logisch schlüssig über „Schrumpfsakramente“ oder auch über „zum Scheitern verurteilte Seelsorgekollegen“ predigen können – das Wort Gottes liegt dem dienenden Knecht im Mund auf der Zunge und er macht es als Werkzeug im "Stehgreif" lediglich offenbar -, ohne ein Blatt vor den Apostelmund zu nehmen. Dem Alsdorfer (Senioren-Jugend-Kombigottesdienst) vom 24.07.2011 lag das Textwort Gottes mit dem Bibelwort aus dem 4. Buch Mose, Kapitel 22, Vers 38 zugrunde: „Bileam antwortete ihm: Siehe, ich bin zu dir gekommen, aber wie kann ich etwas anderes reden, als was mir Gott in den Mund gibt? Nur das kann ich reden!“. Und so sagt auch 4. Mose 23, 19: „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten"?

Nun gut, Mose hat die kühnen Gebrüder Kühnle und deren zeitzeugengezeugtes „planänderungshaftes Gottesbild nach Bedarf“ halt noch nicht gekannt und dass solchen Storys später am Altar Gottes mit dem Wort Gottes ein Forum gegeben wird :mrgeen: . Stp. Bischoff wird Mose zwischenzeitlich jenseits von Diesseits ja auch schon zum konvertieren gebrach haben, so dass Mose in jedem „Stammapostel-Fest-Gottesdienst“ unter die Bedienung des Wortes Gottes und der heilsnotwendigen Nakramente kommt :wink: .

Chor bitte nüchtern: „Apostelwort wie milder Tau erquickest du die Kehle“ .

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Re: Cemper, CID und der VFB

#10 Beitrag von shalom » 30.07.2011, 07:51

Werte Nüchternbetrachter im Lichtkegel, liebe Ernüchterte und all ihr BotschaftsausnüchterungszellenbewohnerInnen 8),

Cemper betrachtete die Lage (nüchtern) .

MYBISCHOFF / Bischof Boniquet berichtet:
      • “Wer nicht nüchtern ist, kann nicht gut sehen, nicht gut hören und nicht geradeaus gehen. Aber ich dachte auch: Wenn jemand nicht nüchtern ist, redet er manche Dummheiten. Er weiß oft nicht, was er sagt! Wer in seinem Glaubensleben nicht nüchtern ist, kritisiert oder analysiert das Wort Gottes.
Stammapostelamtsinhaber Fehr legt noch einen nach:
      • Liebe Brüder und Schwestern, bei manchem verläuft der Glaubens und Lebensweg in einem Zickzackkurs! Solcher gleicht einem, der nicht mehr nüchtern ist, er ist hin und her getrieben. Heute vertritt er diese Meinung, morgen eine andere, heute findet er das gut, morgen etwas anderes - Zickzackkurs! Liebe Geschwister, bleiben wir doch nüchtern! Der liebe Gott legt uns diese Mahnung heute ins Herz!
Dem typisch neuapostolischen Hörensagen nach soll demnächst von na-kirchenrechtlich verantwortlicher Stelle ein Institut mit einer Zeitzeugenstudie bezgl. dem Botschaftskult beauftragt werden. Verortet der Züricher Aposteldachverein NaKi als gesendete Sender das Problem nüchtern gar bei den zeitgezeugten Rezipienten der Botschaft (Empfänger)?

Das Leitbild des Aposteldachvereins NaKi gibt dazu konkrete Ratschläge: „Wichtig sei zunächst immer zwischen Wesen der Person und Handlung in der Sache zu trennen. Es geht darum, den Ursachen nachzugehen, und nicht, nach Schuldigen zu suchen. Allerdings muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, in Fällen, in denen Probleme ihre Ursachen im fehlenden Format einzelner Amtsträger und Beauftragter haben, diese anzusprechen oder gegebenenfalls personelle Veränderungen vorzunehmen (“Kritik – in der Praxis“) .

Nachdem der damalige Aposteldachverein unfähig war, das Problem zu lösen, hatte halt Gott „personelle Veränderungen“ vorgenommen und ist seit Jahrtausenden offensichtlich immer noch dabei :wink: .

Wie soll bei der Botschaft und ihren Botschaftern bis heute zwischen Wesen des Amtskörpers (Personen) und dessen Handlungen in der Sache getrennt werden? Das Nachgehen nach den Ursachen zielt doch auf den sprechenden Mund, auf den Sender und damit gar auf Gott höchstpersönlich? Alle anderen waren ja nach geltendem Amtsselbstbildselbstverständnis immer nur dessen Werkzeuge.

Was hat das für Konsequenzen für jene, die allein der Sache geschuldet sind - weil sie integer dem Wort Gottes gedient hatten - ohne Ansehen der Person?

Bei einem geweihten (ordinierten), also eingeweihten Amtskörper ist die leitbildig empfohlene Trennung zwischen Wesen der Person und Handlung in der Sache ad absurdum geführt. Das Amt ist personifiziert. Personelle Veränderungen greifen immer dann zu kurz, wenn die Ursache beharrlich nicht bereinigt und immer nur an den Symptomen herum kuriert wird. Die Ursachen für Probleme sind mitunter eben gerade nicht „fehlende Formate“, sondern das neuapostolische Einerlei von Person und Sache – das Apostelselbstbild!

Wenn man versucht den Ursachen nachzugehen und nicht nach Schuldigen zu suchen, glaubenserlebe ich entnüchternd beschlipste Schwipsträger unterwegs vom Botschaftstrip zum Botschaftsstrip der Zeitzeugen :wink: .


shalöm

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